Baalbanker-Billiggeld: Gigantische Dummköpfe jubeln über Kredit-Sklavenketten

Für die großen Unternehmen herrschen derzeit geradezu paradiesische Finanzierungsbedingungen. Sie bekommen das Geld fürs Verschulden derzeit praktisch geschenkt – und nutzen es für gigantische Deals.

Quelle: Unternehmensanleihen: EZB unterstützt indirekt Übernahmen von US-Unternehmen – WELT

Die großen Unternehmen jubeln, oder besser gesagt, die großen Dummköpfe: Das sind ja paradiesische Finanzierungsbedingungen! Wir bekommen die ungedeckten Fiatfürze ja praktisch geschenkt! Na, da begeben wir uns doch gerne in die Abhängigkeit von Zentral-Baalbankern und schließen Wahnsinnsdeals damit ab!

Ja gut, wir verschulden uns dadurch zuweilen bis über beide Ohren; wir gewähren den Zentral-Baalbankern dadurch enorme Macht über uns; und sollte dieses bankenkorpokratische-krakenhafte Kartenhaus irgendwann in sich zusammenfallen, hätten wir arge Probleme, „frisches Geld“ aufzutreiben; mithin sind wir offenbar zu doof, uns ein paar ganz einfache Fragen zu stellen, z.B. diejenige, bei wem wir uns da eigentlich so hoch verschulden und was ihre Absichten sind.

Dazu möchte ich – gerade mit Blick auf das Fiat-Furzwesen und die Baalbanker, die es betreiben, Prof. Carroll Quigley sprechen lassen. Der wußte in seinem Buch „Tragödie und Hoffnung“ nämlich Erhellendes dazu zu sagen:

„Zusätzlich zu diesen pragmatischen Zielen hatten die Kräfte des Finanzkapitalismus noch ein weiteres, weitreichenderes Ziel, nämlich nichts weniger, als ein weltweites System der finanziellen Kontrolle in privaten Händen zu erschaffen, dazu fähig, das politische System jedes Landes und die Weltwirtschaft als Ganzes zu dominieren. Dieses System sollte in feudalistischer Manier von den im Konzert agierenden Zentralbanken der Welt gesteuert werden, durch geheime Abkommen, die bei regelmäßigen und privaten Treffen und Konferenzen getroffen werden“, so Quigley. Aufgabe dieser Zentralbanken sei es, „das Ausmaß der wirtschaftlichen Aktivität im jeweiligen Land zu beeinflussen … […] In jedem Land basierte die Macht der Zentralbank weitestgehend auf ihrer Kontrolle der Kredit- und Geldströme. Im weltweiten Maßstab beruhte die Macht der Zentralbanker auf ihrer Kontrolle der Kredite sowie der Goldflüsse.“

aus: Carroll Quigley, „Tragedy and Hope“ („Tragödie und Hoffnung“), The Macmillan Company, New York 1966, S. 324. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen im Text durch mich.

Also nur zu: Jubelt ruhig weiter über das „kostenlose“, „frische“ Geld, das sie euch als Lockstoff in die Nase sprühen. Nehmt weiter enorme Schulden auf. Liebet eure Kreditsklavenketten!


„Mesopotamien, das Land der Sumerer und Babylonier, ist mit seinem Schuld-Opferdienst die Keimzelle von Kultus, Kultur und Zivilisation. Dieser Schuld-Geld-Kultus beherrscht in beelzebub-druidischem Zuschnitt die Welt bis heute. Er ist in dynastischer Korpokratie profaniert und weltweit sozialisiert. Der Schuld-Geld-Opferdienst ist aufgezwungen im verweltlichten Dreh zum Kredit-Geld-Zahlungsdienst.

aus: Elisabeth Roth, „Und führe uns … zur Schein-Mensch-Bildung“, S. 25-28, Hervorhebungen durch mich.

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