September 29, 2022

Bei allem Respekt vor den Toten: Es gibt keinen Grund, Queen Elizabeth zur Lichtgestalt zu verklären

Quelle: „Die“ Queen: das (vorerst) letzte weltweit respektierte Symbol für Stabilität und Integrität – SciFi

Das tut mir jetzt wirklich leid. Aber wenn ein an sich brauchbarer Blog wie „Science Files“ meint, durch folgende Schlagzeile seinen eigenen Ruf sinnlos beschädigen zu müssen, muß ich natürlich gegensteuern:

„Die“ Queen: das (vorerst) letzte weltweit respektierte Symbol für Stabilität und Integrität

Der gesamte Beitrag ist eine einzige Lobhudelei – unter Vermeidung sämtlicher berechtigter Kritikpunkte. So geht’s nunmal nicht.

Erst recht dann nicht, wenn der Betreiber des Blogs meint, mich für Kommentare auf Telegram, in denen ich auf diese Tatsachen hingewiesen habe, sofort sperren zu müssen. Es geht eben nichts über „Toleranz“ und das Hochhalten der „Meinungsfreiheit“ unter alternativen „Kollegen“. Ich bin diesen ganzen verlogenen, verheuchelten Betrieb so unendlich satt …

Bevor das gleich wieder von irgendjemandem mißverstanden wird: Es ist natürlich auch nicht so, daß ich mich über ihren Tod „freuen“ würde o.ä. – solche völlig überzogenen, überemotionalen und vor allem themenfernen Vorwürfe wurden mir heute zur Genüge auf die Schuhe gekotzt. Ich sehe andererseits aber auch nicht ein, warum hier eine regelrechte Heiligsprechung vollzogen wird, die der Geschichte des „Hauses Windsor“, eigentlich ein Zweig deutscher Aristokratie (Sachsen-Coburg Gotha), nunmal nicht gerecht wird.

Wenn der oder die Betreiber des Blogs „Science Files“ mir jetzt bitte mal erklären möchten, inwiefern schwere Kolonialverbrechen des „British Empire“ unter reger Beteiligung dieses „Königshauses“ zu „Stabilität“ in der Welt beigetragen haben oder irgendeine Form von „Integrität“ repräsentieren?

Oder inwiefern die Tatsache, daß diese Welfen-Dynastie am Opiumkrieg Englands gegen China mit Hunderttausenden von Opfern allerprächtigst verdiente, ein Symbol für „Stabilität und Integrität“ sein soll?

Oder wieso ich es als moralische oder ethische Integrität betrachten soll, wenn ein psychopathischer Kindermörder namens Jimmy Saville jahrelang im Buckingham Palace ein- und ausgehen und sogar mit Prinz Charles befreundet sein konnte? Oder daß es in dieser vorbildlichen, klinisch reinen, stabilen und integren Familie auch andere Pädophilie-Skandale gab, siehe Prinz Andrew?

Oder sollte ich vielleicht auch erwähnen, wie die höchst integre Queen auf die Ermordung von Prinzessin Diana reagierte, nachdem sie ihrem Prinzengemahl (Charles) untreu geworden war? Verzeihung, aber: Geht’s noch?

Ich könnte natürlich auch die Tatsache erwähnen, daß es ebendiese Queen Elizabeth II. war, die in einem der Schlösser in Familienbesitz Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts diejenige Konferenz des „Club of Rome“ ausrichtete, auf der die Weichen für das gestellt wurden, was wir heute als Deindustrialisierungs- und ökonomische Prekarisierungsagenda live und in Farbe erleben dürfen. Auch ein gewisser Zbigniew Brzezinski war dort zugegen und veröffentliche bald darauf sein Buch „Zwischen zwei Zeitaltern. Amerika in der technetronischen Ära“, in dem er die zukünftige, technokratisch-totalitär dauerüberwachte Welt mit verblüffender Genauigkeit vorwegnahm. Insofern ist es also – sarkastisch gesprochen – nur folgerichtig, wenn Sohnemann Charles sich jetzt lautstark für den „Großen Reset“ ausspricht, der ja nichts Anderes darstellt als eine Neuetikettierung dieser jahrzehntealten Agenda.

Selbstverständlich habe ich Respekt vor den Toten. Was ich aber nicht leider kann, sind hoffnungslos überzogene Schönfärbereien und geschichtsferne Verklärungen. Aus dem „Haus Windsor“ oder der Queen eine Walt Disney-Figur machen zu wollen – damit blamiert ihr euch höchstens bei gebildeten Leuten.

Und hintendrein gibt’s mal wieder ein paar weiterführende Infos dazu … haltet davon, was ihr wollt. Ich hatte das heute ja schon in den Kommentaren bei euch gepostet, was ihr dann ganz schnell gelöscht habt … (Hervorhebungen im nachfolgenden Text durch mich). Es ist mir furzegal …


„Die Führer dieser theokratisch strukturierten Geheimbünde erachten es als völlig normal, Millionen von Menschen, die sie als ‚überflüssig‘ erachten, zur Schlachtbank zu führen. Diese bösartige ‚Mord-Philosophie‘ ist über Männer wie Richard Cheney, Donald Rumsfeld, Richard Perle und Paul Wolfowitz in das US-Militär eingedrungen …

[…]

Die Führer dieser bösartigen Geheimgesellschaften bedrohen unsere gesamte Zivilisation. Einige der heute sehr aktiven Geheimkulte entspringen dem Gnostizismus und dem Dionysus-Kult. Ihr politischer Ausführungsgehilfe ist der Club of Rome, dessen Wirken sich dieses Buch widmet.

[…]

Der Club of Rome besteht aus den ältesten Mitgliedern der sogenannten Black Nobility, des Schwarzen Europäischen Hochadels, alles Nachkommen von Familien, die im 12. Jahrhundert in Genua und Venedig herrschten. Sie werden Black Nobility genannt, da sie mithilfe schmutziger Tricks, von Mord, Terrorismus, unethischem Verhalten und Satans-Verehrung agieren. Sie zögerten nie, Gewalt gegen jeden anzuwenden, der es wagte, sich ihnen in den Weg zu stellen; heute ebenso wie vom 13. bis zum 18. Jahrhundert.

Der Venezianische Schwarzadel ist eng verbunden mit dem sogenannten German Marshall Fund, einer Organisation, deren Bezeichnung ebenso vom wahren Kern der Unternehmung ablenken soll. Der Venezianische Schwarze Hochadel besteht aus den reichsten und ältesten europäischen Familien. Ihr Reichtum übertrifft beispielsweise bei weitem jenen der Rockefellers. […] Eine der ältesten Dynastien des Venezianischen Schwarzen Hochadels sind die Welfen. Königin Elizabeth II. von England z.B. ist eine sog. schwarze Welfin, denn ihre Urgroßmutter Königin Victoria stammte von dieser Familie ab. Der Schwarze Hochadel und die europäischen Königshäuser sind prominente Mitglieder des Club of Rome

[…]

Der Club of Rome wie auch die Sozialistische Internationale sind stark antinational geprägt und begünstigen die Unterdrückung wissenschaftlich progressiver Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien und in Europa, in letzter Zeit auch in Japan.

[…]

Bei einem weiteren, im März 1982 in Paris stattfindenden Treffen des Club of Rome machte Aurelio Peccei, der Gründer des Clubs, die folgende Aussage: ‚Menschen sind wie Insekten …‘

[…]

Dieses Buch soll für die Bürger der Vereinigten Staaten und der westlichen Welt eine Warnung sein, daß man zur rechten Zeit die Neuauflage jakobinischer Terrormobs auf die nichtsahnenden und naiven Nationen loslassen wird. Diese von interessierten Kreisen gelenkten Terrortrupps werden bald aktiv werden, um drastische politische, wirtschaftliche und soziale Änderungen herbeizuführen.“

  • Dr. John Coleman, „Der Club of Rome – Die größte Denkfabrik der Neuen Weltordnung“, S. 18-31

Möge jeder Leser sich sein eigenes Bild dazu machen. Und vor allem: Selber recherchieren. Denn es gibt keine bessere Methode, als kindischen Blödsinn wie den, der nun von „Science Files“ über das „englische“ (eigentlich deutsche bzw. deutschstämmige) Königshaus ausgegossen wird, mit einem kräftigen Schuß Realität leichter verdaulich zu machen.

Da niemand alles wissen kann, möchte ich jetzt einfach mal darum bitten, mir zu erklären, welche Leistungen diese Dynastie bislang erbrachte, die diese Welt angeblich so viel besser oder „integrer“ gemacht haben – wie auch immer. Wer mehr darüber weiß, kann mir entsprechende Infos gerne an die Mailadresse meiner Webseite schicken.

WAS GENAU hat dieses Königshaus bisher vollbracht, vor allem in England? Denn wenn ich mir den derzeitigen, beklagenswerten Zustand Großbritanniens anschaue, komme ich leider zu einem anderen Schluß.

Aber vielleicht irre ich mich. Also nochmal: Was bitte ist letztendlich zu verbuchen außer ein paar Publicity-Fotos, ein paar nette Lächler in Kameras, lustige Hüte, Pädophilie-Skandale oder Beteiligungen an diversen Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Soll ich mich jetzt freuen, daß „König Charlie“ eine menschen- und zivilisationsfeindliche, neofeudalistische Agenda zu promoten gedenkt, die das Leben für zahllose Menschen ja jetzt schon fast unbezahlbar machte?

Wem das zu „hart“ ist: Heult in euer Schnuffeltuch.

EDIT: Mensch, wie konnte ich das vergessen: Reden wir hier von derjenigen „Institution“ für die Menschheit, der ein gewisser Prinz Philip, Puke of Edinburgh, durch Heirat angehörte, der einmal sagte, Originalzitat: „Wenn ich wiedergeboren werde, würde ich gerne als Virus zurückkehren, um das Überbevölkerungsproblem zu lösen“?

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