Darum müssen die Deutschen Lockstoffe lieben lernen

Weltweit steuern Handelsplätze auf immer neue Rekordwerte zu – trotz lahmender Konjunktur und Zinsen im Keller. Die Anlagewelt wird neu vermessen und Experten sind sich sicher: Das größte Risiko ist derzeit das, nicht am Markt zu investieren.

Quelle: Sparen und Investieren: „Deutsche müssen die Aktie lieben lernen“ – WELT

Weltweit steuern die Handelsplätze auf immer neue Rekordwerte zu – trotz lahmender Konjunktur, Nullzinsen für „frisches“, realwirtschaftlich ungedecktes Fiat-Ponzipopopapier, massiv in die Märkte gefurzt von Baalbankern bzw. Zentralgottspielern, ja sogar trotz Negativzinsen, was bedeutet, das Kunden von ihrem zur Bank getragenen Geld – kein makaberer Scherz, ist tatsächlich so – auch noch etwas abgezogen (!) bekommen, also auf gut Deutsch: Diebstahl, Enteignung, da diese Negativzinsen von den Baalbankern über die Köpfe von Abermillionen Kunden hinweg ganz liberaldemokratisch, wie das im, LOL, „freien“ Westen nunmal üblich ist, einfach so beschlossen wurden.

Und nun möchten sie doch bitte in Aktien investieren. Mensch, es gibt doch gar keinen Grund, mißtrauisch gegenüber fiatflatulierten Papierwerten zu sein, die sich mit den realwirtschaftlichen Entwicklungsdaten leider nicht in Einklang bringen lassen. Das empfiehlt zumindest US-Ökonom Nouriel Roubini. Doch wer ist dieser Herr eigentlich? Mal sehen:

Er war Berater des Finanzministeriums der United States Corporation Company. Er studierte an zwei der berühmtesten Hochschulen, die von den EL-iten-Baalbankern mit gegründet und finanziert wurden: Harvard und Yale.

Er wurde von Ex-US-Finanzphilister Lawrence Summers in dessen Beraterstab berufen. Summers war Chefökonom der von denselben Zirkeln geschaffenen Weltbank, er war Gastwissenschaftler an der – Sie erraten es schon – von denselben Zirkeln geschaffenen London School of Economics, der geld- und wirtschaftspolitischen Kaderschmiede bzw. Denkschule der NWOliten schlechthin. Ach, ich schau mal schnell, was Wiki dazu sagt, obwohl dieses Portal gerade bei solchen vermeintlichen „Verschwörungsthemen“ nicht gerade als zuverlässig bezeichnet werden kann:

„Zu Kritik führten von Summers in einem internen Papier der Weltbank getroffene Aussagen, es sei ökonomisch logisch, Verschmutzung etwa in Form von Giftmüll in Entwicklungsländer zu exportieren, da dort die entgangenen Einnahmen durch erhöhte Krankheit und Sterblichkeit am niedrigsten seien. So gesehen seien Entwicklungsländer „unterverschmutzt““.

Doch zurück zu Roubini ist außerdem Berater des IWF, also des Internationalen Währungsbetrugsfonds, einem Erpressungswerkzeug der – es hat bestimmt schon bei Ihnen geklingelt? – ja also, derselben Zirkel.

Bitte nicht mißverstehen: Ich argumentiere hier nicht mit „Sippenhaftung“. Ich könnte noch mehr Informationen über Roubini präsentieren, aber dann würde diese Beitrag für Online-Lesegewohnheiten wieder zu lang. Wenn jemand, der aus dem engeren Umfeld derjenigen Zirkel stammt bzw. ihre Denkschulen, globalistischen Organisationen und Ausbildungsstätten durchlief, solche Empfehlungen ausspricht, erinnert mich das schon ein wenig an eine sehr treffende Beschreibung dieses Systems:

„Der Aktienmarkt funktioniert wie eine Welle, die an einem Strand brandet. Sie schwemmt viele kleine Kreaturen mit an, die vom Sauerstoff und Wasser der Welle am Leben erhalten werden. Sie gleiten auf dem Kamm der »Flut des Wohlstands«. Hat sie ihren Höchststand am Strand erreicht, zieht sich die Welle plötzlich zurück und läßt alle diese Kreaturen nach Luft schnappend im Sand liegen. Eine weitere Welle mag rechtzeitig kommen, um sie zu retten, wird aber höchstwahrscheinlich nicht so weit kommen wie zuvor, sodaß einige der Kreaturen dem Tode geweiht sind. In derselben Weise ziehen sich Wellen an Wohlstand, gespeist aus frisch erzeugtem Geld, durch eine künstliche Kreditkontraktion zurück, um diejenigen, die sie gebar, in Schnappatmung und Todeskampf ohne Hoffnung auf Rettung zurückzulassen“.

aus: Eustace Mullins, „The Secrets of the Federal Reserve“, Bridger House Publishers 1991, S. 51-52. Übersetzung aus dem Englischen durch mich.

Ja Moment. Ist diese Beschreibung nicht etwas dürftig? Was soll das bitte heißen, die „Flut des Wohlstands“ zöge sich „irgendwann“ halt „einfach so“ zurück und ließe „all diese Kreaturen nach Luft schnappend im Sand liegen“? Wie soll denn das überhaupt funktionieren?

Nun, man kann solche „Booms“ und „Busts“ durchaus einleiten. Ganz gezielt. Wie? Über die umlaufende Geldmenge. Und wer gibt dieses Geld heraus? Die Zentralbanken, wie z.B. die Neither Federal Nor Reserves oder die EZB, die Bank of England oder andere Blütenbanken unter Kommando der EL-iten-Baalbanker.

Ich glaube, es wäre angemessen, diesbezüglich noch ein anderes Zitat vorzulegen:

„Ein Herr John Sherman schrieb uns aus einer Stadt in Ohio, U.S.A., bezüglich des Profits, der im Nationalbankwesen dank eines kürzlich von ihrem Kongress verabschiedeten Gesetzes erzielt werden könnte; eine Kopie dieses Gesetzes liegt diesem Brief bei. Offensichtlich wurde dieses Gesetz entworfen auf Basis des Plans, der hier von der British Bankers Association formuliert und von dieser unseren amerikanischen Freunden empfohlen wurde als eines, das sich, sollte es verabschiedet werden, als hochprofitabel für die Bankenbruderschaft der Welt erweisen würde.

[…]

Es erlaubt der Nationalbank beinahe vollständige Kontrolle der Landesfinanzen.

[…]

»Die wenigen, die das System verstehen«, sagt er, »werden entweder so an seinen Profiten interessiert sein oder so abhängig von seiner Gunst, das aus dieser Klasse kein Widerstand zu erwarten ist, während andererseits die große Masse der Leute, geistig unfähig, die enormen Vorteile zu verstehen, die das Kapital aus diesem System schlägt, seine Last ohne Murren tragen werden, und vielleicht sogar ohne zu vermuten, daß das System ihren Interessen abträglich ist.«

[…]

Wir bitten um Kenntnisnahme, daß wir Ihren Brief vom 25. Juni erhalten haben, in dem Sie sich auf eine Mitteilung des ehrenwerten John Sherman aus Ohio beziehen unter Verweis auf die Vorteile und Profite eines amerikanischen Investments unter den Bestimmungen des National Banking Act.

Herr Sherman besitzt in ausgezeichneter Weise die charakteristischen Merkmale eines erfolgreichen Finanziers. Seine Veranlagung sieht so aus, daß er ungeachtet irgendwelcher Gefühle nie den Blick auf den Hauptgewinn verliert. Er ist jung, gerissen und ambitioniert. Er hat seinen Blick auf die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten gerichtet und ist bereits Mitglied des Kongresses (er hat außerdem finanzielle Ambitionen).

Er denkt zutreffenderweise, daß er viel zu gewinnen hat dadurch, sich mit Männern und Institutionen gut zu stellen, die über große finanzielle Ressourcen verfügen und manchmal nicht zu wählerisch in der Wahl ihrer Methoden sind, sei es, daß es um die Akquirierung von Regierungshilfen geht oder darum, sich selbst gegen unfreundliche Gesetzgebung zu schützen.

[…]

»Nationalbanken besitzen das Vorrecht, ihre Währungsmenge nach Belieben zu erhöhen oder einzuziehen und können selbstverständlich Darlehen gewähren oder zurückhalten, wie sie es für richtig halten. Da die Banken über eine nationale Organisation verfügen und leicht zusammenarbeiten können, wenn es um die Zurückhaltung oder Ausweitung von Darlehen geht, folgt daraus, daß sie durch vereintes Handeln bei der Ablehnung von Darlehen eine Knappheit im Geldmarkt erzeugen und in einer einzigen Woche oder sogar an einem einzigen Tag eine Verminderung des gesamten Warenangebots des Landes erzeugen können.«“

aus: Antony C. Sutton, „The Federal Reserve Conspiracy“, Dauphin Publications, Inc., S. 37-41. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich.

Oder vielleicht noch ein weiteres Zitat? Warum eigentlich nicht:

„Zusätzlich zu diesen pragmatischen Zielen hatten die Kräfte des Finanzkapitalismus noch ein weiteres, weitreichenderes Ziel, nämlich nichts weniger, als ein weltweites System der finanziellen Kontrolle in privaten Händen zu erschaffen, dazu fähig, das politische System jedes Landes und die Weltwirtschaft als Ganzes zu dominieren. Dieses System sollte in feudalistischer Manier von den im Konzert agierenden Zentralbanken der Welt gesteuert werden, durch geheime Abkommen, die bei regelmäßigen und privaten Treffen und Konferenzen getroffen werden„, so Quigley. Aufgabe dieser Zentralbanken sei es, „das Ausmaß der wirtschaftlichen Aktivität im jeweiligen Land zu beeinflussen … […] In jedem Land basierte die Macht der Zentralbank weitestgehend auf ihrer Kontrolle der Kredit- und Geldströme. Im weltweiten Maßstab beruhte die Macht der Zentralbanker auf ihrer Kontrolle der Kredite sowie der Goldflüsse.

aus: Carroll Quigley, „Tragedy and Hope“ („Tragödie und Hoffnung“), The Macmillan Company, New York 1966, S. 324. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich.

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