Das ECFR im Selbstgespräch mit dem „Frankfurter Allgemeinen State Department“ über Trutin, Pump und das Fliewatüt

Der Politikwissenschaftler Stefan Meister über Putins Tests der Nato-Verteidigungsbereitschaft, eine mögliche Anerkennung der Krim-Annexion und die globale Energiepolitik.

Quelle: Stefan Meister im Interview über Putin, Trump und die Nato

Ups. ‚Tschullijung. Da hat sich der Druckteufel eingeschlichen. Es muß natürlich heißen: Stefan Meister, ehemaliger „Senior Policy Fellow“ am ECFR, also kurz: Globalistengimpel am europäischen Ableger der „amerikanischen“ Lenkfabrik bzw. weltpolitischen Intrigenschmiede CFR („Council on Foreign Relations“), im Interview mit dem „Frankfurter Allgemeinen State Department“ über Vladinald Trutin, Donmir Pump und die Nordatlantische Weltarmee. Irgendwas in der Richtung halt.

Doch zunächst wollen einige Begriffe geklärt werden. Warum „Frankfurter Allgemeines State Department“?

Zitat Willy Wimmer, von 1985 bis 1992 verteidigungspolitischer Sprecher der Charismalosen Düpierunion (CDU) sowie der CSU, danach parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesphilisiter der mutmaßlichen Verteidigung:

„Ich kann mich sehr gut an ein langes Gespräch mit einem mir seit Jahrzehnten bekannten führenden FAZ-Mitarbeiter erinnern. Der machte deutlich, wenn das State Department noch rechtzeitig vor Drucklegung nachts anruft, dann kommt der gewünschte Artikel am nächsten Morgen in die Zeitung.

Und warum bitte Vladinald Trutin und Donmir Pump? Nun, dazu verweise ich Sie auf einen anderen Blogbeitrag aus meiner kruden Feder, einen Kommentar zu einem gewohnt witzlosen kleinen Propaganda-Geschmier aus der „Welt“ der Geheimdienst-Assets und Lachend-in-die-Kreissäge-der-Pyramidenpsychos-Springer mit dem – recht besehen – überaus treffenden Titel „US-Präsident Donald Trump: Putins bester Helfer“. Ach, ich bringe nochmal schnell das diesbezüglich relevante Zitat aus Oliver Janichs „Die Vereinigten Staaten von Europa“:

„Wichtiger noch: Henry »Bor« Kissinger ist immer noch ein wichtiger Verbindungsmann der Finanzelite zu Russland. Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Novosti vom 13. Juli 2007 trafen sich Kissinger und weitere ehemalige US-Offizielle mit dem sowjetischen Ex-Geheimdienst-Cef Primakow und Wladimir Putin in dessen Präsidentenresidenz. Ebenfalls bei diesem Treffen anwesend waren Ex-Außenminister George Shultz, Ex-Finanzminister Robert Rubin [ehemals Goldman Sachs], Rüstungskontrolleur Thomas Graham und Ex-Senator Sam Nunn – alles CFR-Mitglieder – und zusätzlich noch David O’Reilly, Vorstandschef von Chevron. Also offenbar eine Art CFR-Klassentreffen mit den sowjetischen Geheimdienstagenten Putin und Primakow! Primakow wird in dieser Meldung allerdings als Präsident der russischen Industrie- und Handelskammer vorgestellt. Er und Kissinger sind die Ko-Präsidenten der Arbeitsgruppe »Russland-USA: Blick in die Zukunft«.

 

Die Idee zur Bildung dieser Gruppe kam im April dieses Jahres bei einem Treffen Putins mit Primakow und Kissinger zur Sprache.

 

[…]

 

Laut Thatcher-Berater Story war Primakow einer der wichtigsten Männer bei der Umsetzung der Perestroika-Täuschung und ein Meister der Hegel’schen Dialektik.

 

[…]

 

Sowohl Putin als auch Interimspräsident Medwedew treffen sich laut Novosti regelmäßig mit Kissinger.“ 

  • (Oliver Janich, „Die Vereinigten Staaten von Europa“, fbv, 1. Auflage 2014, S. 340-341)

Schon klar. Ich weiß, was Sie jetzt sagen wollen: Das ist bestenfalls ein Indiz, kein Beweis. Aber wissen Sie, wenn einer der größten Geokriminellen des 20. Jahrhunderts, Henry Kissinger, der dafür bekannt ist, als „Botenjunge“ der NWO-Machtelite zwischen Regierungsoberhäuptern zu fungieren, sich regelmäßig mit Putin trifft; derjenige Kissinger, der dem Direktorium eben jenes CFR angehörte; der so ziemlich in jede kriegerische Sauerei des letzten Jahrhunderts verstrickt war, vor allem in und seit Vietnam; und wenn ein Donmir Pump, 45. Bauchrednerpräser der USA, sich dann auch noch mit dem Präsidenten des CFR, Richard Haass, zu einem „Briefing“ trifft, desweiteren Mitglieder sowohl des CFR als auch der „Trilateralen Kommission“, erst recht lauter Banker von Goldman Sucks in sein Kabinett holt (so wie das Außenseiter nunmal zu tun pflegen), ja und wenn obendrein dann auch noch ein „Senior Policy Fellow“ des europäischen Ablegers eben jenes CFR, gegründet u.a. von David Rockefischer und Joschka Feller, im Interview mit einem Werbeprospekt für’s State Department, das wiederrum unter Kontrolle des CFR steht und sich von dort seine Handlungs-„Empfehlungen“ holt, ein Narrativ bedient, von dem man zumindest vermuten darf, daß hier eine Art nützlicher Feindschaft inszeniert wird, um eine Agenda zur geopolitischen Unionierung von „San Francisco bis Wladiwostok“ (Coudenhove-Kalergi aus dem Zirkel derselben Globalisten, die auch das CFR gründeten und finanzierten) voranzutreiben, nunja … verzeihen Sie mir bitte, wenn ich als alter Alu-Hase da immerhin in vages Grübeln und Spekulieren komme …

Aber wie gesagt, das sind nur Vermutungen, und sie sind zugegebenermaßen „sehr gewagt“. 

Soweit braucht man bei der Lektüre des Meister’schen Gewäschs aber gar nicht zu gehen. Die zahlreichen Geschichtsklitterungen, Auslassungen, Verzerrungen, extremen Einäugigkeiten und Einseitigkeiten, die der gute Mister Meister im Selbstgespräch mit dem Stall, aus dem er stammt, also dem „Frankfurter Allgemeinen Council for Useful Idiots of the New World State Department“ so von sich gibt, sprechen für sich schon Bibliotheken an Literatur über die Machtnetzwerke der Globalisten. Talk about Inzest! Es dürfte sich von selbst verstehen, daß Mister Meister die Aggressionen, sprich Angriffskriege der Nato seit 9/11 völlig unter den Flokati kehrt und stattdessen das falsche Bild vom irren Iwan aufrecht zu erhalten versucht, der nun der Weltgenesungsallianz heimtückisch zu Leibe rücke; daß mit Blick auf den Krieg in der Ukraine weiter am Alleinschuld-Mythos 2.0 gestrickt wird: Alles Henrymir Pussingers Schuld!; daß also, ganz allgemein gesprochen, sich die arme ozeanische Allianz nun von lauter Feinden umgeben sehe, nämlich eurasischen und asianischen, also russischen und chinesischen, genau so, wie Eric Arthur Blair („George Orwell“) es in seinem „Roman“ 1984 beschrieben hatte, wobei er ja unter Umständen gewußt haben wird, wovon er spricht, war er doch Mitglied der „Fabian Society“, einer weiteren Lenkfabrik der Globalisten …

Ach was soll’s. Ich könnte solche völlig abwegigen, absurden Theorien aus Aluminium noch ewig weiter spinnen, belasse es aber einfach bei zwei Bildern, die bekanntlich mehr sagen als tausend Worte und verabschiede mich deshalb auch damit. Möge der Leser denken, was immer er will.

 

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