Der deutsche Strohmann – Patrick James Kelly/Patrick S. von Gecks – Teil 2

Diese sind:

Sie dürfen niemanden verletzen oder töten.

Sie dürfen nicht stehlen oder fremdes Eigentum beschädigen.

Sie müssen in Ihren Verhandlungen ehrlich sein und dürfen niemanden betrügen.

Diese resultieren aus beigelegten Streitigkeiten unter der Benutzung des gesunden Menschenverstandes und durch die Meinung gewöhnlicher Leute. Das sind die einzigen Einschränkungen für Sie. Sollten Sie sich an diese Regeln nicht halten wollen, dann müssen Sie an einen einsamen Ort gehen und anderen Menschen fern bleiben.

Viele Leute glauben, daß es hunderte von anderen Gesetzen gibt, an die Sie sich halten müssen (und es gibt jeden Tag neue), aber das stimmt nicht. Die anderen werden „Statuten“ genannt und ihre Beachtung ist für Sie, den Menschen, freiwillig, aber nicht für Ihren fiktiven Strohmann, deshalb wollen die Leute, die von solchen Sachen profitieren, daß Sie den Strohmann repräsentieren, und um so Subjekt ihrer erfundenen Forderungen zu werden.

Wenn Sie wüssten, daß es freiwillig ist, würden Sie Folgendem zustimmen?

  1. Den größten Teil Ihres Einkommens durch Steuern und andere Gebühren wegzugeben?
  2. Bezahlen, um ein Fahrzeug zu besitzen?
  3. Bezahlen, um einen Fernseher zu besitzen?
  4. Zahlen, um auf Straßen zu fahren, die mit Ihrem Geld gebaut
    wurden?
  5. Streitkräften beizutreten, wenn Ihnen das gesagt wird?
  6. Eine Armee, die Sie repräsentiert, in fremde Länder zu schicken, um dort unschuldige Menschen zu ermorden?

Wurde Ihnen je erzählt, daß diese Dinge freiwillig sind? Wenn Sie sich bereit erklären, Ihren Strohmann zu repräsentieren, dann wird das für Sie bindend. Diese sind einige der „Statuten“, welche sich Politiker ausdenken, um sich und ihre Freunde reich und Sie arm zu machen und Ihre Naturrechte und Freiheiten zu annullieren.

In Deutschland herrscht kein Common Law, sondern das kontinentaleuropäische sogenannte Civil Law, welches sich durch eine andere Staatsauffassung und einen anderen Staatsaufbau unterscheidet. Aber da die bürgerlichen Pflichten durch Desorganisation des Staates derzeit nicht vorhanden sind, liegt faktisch kein großer Unterschied vor.  

Aber man sagt doch, wir wählen eine Regierung, die uns repräsentiert und deswegen müssen wir auf sie hören, und außerdem haben sie nur unser Bestes im Sinn, oder nicht?

Das ist ein schöner Gedanke, aber stimmt das eigentlich? Nein, tut es nicht. Sie glauben, dass Sie Politiker wählen, die Sie in der Regierung repräsentieren, aber das entspricht nicht der Wahrheit. Das ist Teil einer gut inszenierten Illusion mit der Absicht, Sie in Ihrer Position zu halten, in der Sie einen Großteil Ihres Einkommens abgeben (gewöhnlich 80% von allem, was Sie verdienen). Ein Teil des Geheimnisses ist, daß das, was Ihre „Regierung“ sein soll, eigentlich eine im Privatbesitz befindliche, gewinnorientierte Firma darstellt – und alles, was Sie machen, wenn Sie wählen gehen, ist, bei der Suche nach neuem Personal innerhalb der Firma zu helfen. Es macht nicht den geringsten Unterschied, was in der Zukunft passiert, die Geschäftspolitik und die Handlungen werden von den Eigentümern der Gesellschaft festgelegt und sie werden in keiner Weise von dem beeinflusst, was Sie wollen.

Glauben Sie, das sei zu weit hergeholt? Dann überprüfen Sie es bei „Dun & Bradstreet“ oder jedem anderem Register, welches die Gründung und die Handlungen der 160,000,000 Firmen weltweit aufzeichnet. Wenn Sie das machen, dann werden Sie feststellen, dass zum Beispiel das House of Commons ein privates Unternehmen (Nummer UC2279443) ist, die Labour Party eine Firma ist, die unter dem Namen „Allister Darling MP” handelt, das House of Lords, welches das höchste Gericht im Land ist, eine Firma ist – die United Kingdom Corporation Ltd., früher bekannt als „United Kingdom plc” – und welche nie dem Gesetz nachkam, das von ihr eigentlich verlangt, finanzielle Aufzeichnungen zu machen. Es sind alles Privatgesellschaften. Das Ministry of Justice, D-U-N-S Nummer 22-549-8526, Geschäftsführer: Lord Falconer of Thoroton, ist eine private Gesellschaft, gegründet im Jahre 1600.  Die Bank of England ist eine private Vereinigung, genau wie jedes Gericht und jede Polizeidienststelle, und sogar das Secretary of State for Trade and Industry ist eine Firma und nicht eine Person.

Es wird noch lächerlicher, wenn Sie entdecken, dass die Devon and Cornwall Police eine Firma ist, die von einem Unternehmen übernommen worden ist, welches zu IBM gehört, dem ein jährliches Budget von £256,800,000 aus öffentlichen Geldern gezahlt wird. Gilbert und Sullivan hätten diese Informationen als prima Vorlage für ein Skript ihrer Komödien geliebt. Lancashire County Council wurde 2002 zur Firma (IP00666C). Das registrierte Büro war „3rd Floor, Christ Church Precinct, County Hall, Preston“, aber sie wurde am 25. Januar 2008 aufgelöst und alle Aktiva und Verpflichtungen wurden am 12. November 2007 an die „The Blues and Twos Credit Union Ltd.” übergeben, dessen eingetragene Adresse „Lancashire Police Headquarters, PO Box 77, Hutton, Preston“ ist.

Bekommen Sie auch langsam das Gefühl, das Sie hier hochgenommen werden?

Falls Ihnen das nicht bewußt sein sollte: der Zweck einer „gewinnorientierten“ Firma ist Geld für ihre Eigentümer zu verdienen (oder falls vorhanden deren Aktionäre). Das, was die Leute für eine „Regierung“ halten, macht nichts, was Geld einbringt; stattdessen nimmt sie Geld von Ihnen und ihre Hauptaufgabe ist, sicherzustellen, dass Sie nicht merken, dass sie sich in derselben Position wie IBM befinden, die jedes Jahr coole 256 Millionen £ von Ihnen nimmt.

Warum tun sie so, als wären sie eine richtige Regierung, die Sie wählen und Ihnen dient? Sie wollen nicht, dass Sie verstehen, dass sie nur eine Firma führen, die nichts von Wert produziert – ähnlich eines Wettbüros, bei dem fast jeder Kunde Geld verliert – und sie möchten nicht, dass Sie sich klar werden, dass alles, was Sie angeblich tun oder lassen „müssen“, eigentlich freiwillig ist – und ihr Schwachsinns-Spiel gar nicht mehr mitzuspielen bräuchten, wenn Sie es nicht wollen.

Sie wollen, dass Sie zu sehr damit beschäftigt sind, denen Geld zu bezahlen, so dass Sie kein Geld, keine Zeit und Energie mehr haben, darüber nachzudenken, was Ihnen und Ihrer Familie passiert.

Sie versuchen verzweifelt, Sie daran zu hindern, von deren Schwachsinn Abstand zu nehmen, und so suchen sie nach allen erdenklichen Möglichkeiten, Sie mit Ihrem Strohmann zu verbinden, denn juristische Personen wie Firmen können nicht mit einer richtigen Frau oder einem richtigen Mann interagieren – sie können nur mit anderen Fiktionen kommunizieren. Deshalb will man Sie unbedingt dazu bringen, für Ihren Strohmann zu handeln, was Sie natürlich nicht müssen.

Sie haben eine Anzahl gut erprobter Methoden, Sie daran zu hindern, diese Sachen herauszufinden. Sie wollen, dass Sie ein Haufen Unterhaltung zu sehen haben. Nicht, daß irgendetwas schlecht an Unterhaltung ist, aber während Sie das Zeug gucken, werden Sie keine kritischen Fragen stellen. Außerdem achten sie drauf, dass der Großteil der Unterhaltung ihr Glaubenssystem bestärkt und es den Anschein erweckt, das wäre „die echte Welt“, wo jeder unter „der Regierung“ steht; Polizisten sorgen für Recht und Ordnung, Steuern sind notwendig, damit alles am Laufen bleibt und Dinge, die schlecht für Sie sind, werden besteuert – nicht um damit Geld zu machen, sondern um Sie dazu zu ermuntern, diese Sachen zu meiden. Sie werden bemerken, daß sie ständig behaupten, ihre erfundenen „Statuten“ wären Gesetze, was natürlich nicht der Fall ist, aber sie wissen, wenn sie es nur oft genug behaupten, dann werden die Leute es glauben und es nie hinterfragen.

Sie haben auch eine andere sehr wirksame Technik, und das ist Angst. Sie wollen, daß Sie Angst haben. Angst vor fiktiven Terroristen. Angst vor Katastrophen. Angst vor neuen Krankheiten. Angst vor fremden Ländern. Angst davor daß es „der Wirtschaft“ schlecht geht und die Inflation steigt. Wenn Sie daran zweifeln, werfen Sie mal einen Blick auf die Nachrichten und zählen Sie die guten Nachrichten, dann die Anzahl an Negativem. Sie müssen nicht lange zählen, bis Sie feststellen werden, daß die negativen Nachrichten überwiegen. Der Grund dafür ist, daß Sie das Gefühl haben sollen, eine Regierung und eine Armee zum Schutz vor diesen angeblichen Bedrohungen zu brauchen. Es ist leicht, die Nachrichten in diese Richtung zu manipulieren, da die großen Nachrichtenagenturen der Welt nur fünf oder sechs privaten Firmen gehören. 

Um Sie mit Ihrem Strohmann, welchen sie geschaffen haben, als Ihre Geburt angemeldet wurde, zu verbinden, benutzen Sie den Juristenjargon, um Sie mit dem Namen des Strohmanns reinzulegen. Wenn Sie uninformiert genug sind, um ein Gericht ( welches eine Firma ist ) als der „Angeklagte“ zu besuchen, werden Sie gebeten, Ihren Namen zu bestätigen; dabei wird der Name zitiert, wie er auf der Geburtsurkunde steht, welcher die JURISTISCHE PERSON ist. Titel wie Herr, Doktor, PC, QC, oder andere sind nicht gefragt, weil sie nicht erforderlich sind. Der „Angeklagte” ist eigentlich die JURISTISCHE PERSON, also der Name auf der Geburtsurkunde; wenn sie um den NAMEN der Person bitten, dann reden sie mit der JURISTISCHEN PERSON und nicht mit dem Menschen. Das ist so, weil ein Mensch nicht in der juristischen Welt existieren kann, denn nur Papierstücke können das. Und von genau dieser Erkenntnis möchte man Sie möglichst fernhalten.

Das ist der Knackpunkt. Naturrecht und Common Law sind die einzigen Gesetze, die für Menschen gelten – und diese bestrafen nur Verletzungen einer Person oder deren Eigentums. Außerhalb dieser Beschränkungen kann jeder Mensch frei entscheiden, was er tun will, solange es im Einklang mit diesen Prinzipien steht. Im Gegensatz zu diesen betreffen Parlamentsbeschlüsse, „Statuten” und satzungsmäßige Urkunden („Verträge”) nicht den Menschen, sondern nur das Stück Papier, das die JURISTISCHE PERSON ist, und welche keine Wirklichkeit hat. Weil die juristische Fiktion der JURISTISCHEN PERSON von der „United Kingdom Corporation“ geschaffen wurde, legt diese auch die Rechte und Pflichten für diese Person fest.

Wenn eine Person in Britannien geboren wird, reichen die Mutter und der Vater einen Antrag für eine Geburtsurkunde ein, welche ein Stück Papier ist. Es gibt keine Verpflichtung dazu unter Common Law. Immer wenn eine Firma gegründet wird, wird eine Registrierungsurkunde benötigt, um ihre JURISTISCHE PERSON zu erstellen, die lediglich ein Stück Papier ist. Bitte bemerken Sie, daß eine britische Geburtsurkunde ganz eindeutig zeigt, dass es kein Nachweis einer Identität ist, also überhaupt nicht mit irgendeinem Menschen zu tun hat. Das „Crown-Copyright“ auf der Geburtsurkunde zeigt klar und deutlich, dass es nichts mit einem Individuum zu tun hat und von der „Crown“ geschaffen wurde. Die Registrierung des Kindes macht das Kind ein „ward of the court“, und das Kind kann den Eltern zu jeder Zeit genommen werden. Die Definitionen des Juristenjargons von Wörtern, welche normal klingen, können in „Black’s Law Dictionary“ nachgeschlagen werden. Interessant: Im Juristenjargon werden Sie, der Mensch, als „Monster“ definiert – das zeigt genau, was diese Leute, die den Juristenjargon benutzen, von Ihnen halten – charmante Leute, oder nicht?

Noch ein Trick, den sie anwenden, ist es, so zu tun, als sei eine Ladung etwas, dem Sie folgen müssen, aber in Wirklichkeit ist es eine Einladung zu einem Besuch auf ihrem Firmensitz. Sie laden nicht den Menschen, sondern die JURISTISCHE PERSON zu ihrem Geschäftssitz ein; bitte beachten Sie, daß es wirklich nur eine Einladung ist. Die JURISTISCHE PERSON ist nur ein Stück Papier, eine Geburtsurkunde, die von der „United Kingdom Corporation“ geschaffen, und es ist nicht der Mensch. Sie können nicht in einen Vertrag gezwungen werden, deshalb führen sie Sie in die Irre, sodaß Sie dem Vertrag zustimmen, ohne zu wissen, was Sie tun. Sie benutzen eine Scharade, weil jedes „Magistrates Court“ ein Handelsname der Firma „The Ministry of Justice” D-U-N-S Nummer 22-549-8526, die keine Elternfirma gelistet hat, und deswegen selbst eine ist. Juristen, denen diese Firmenregistrierung gezeigt wird, antworten darauf, falls diese Information richtig ist ( was der Fall ist ): Aha, dann ist das Vereinigte Königreich also seit 400 rechtlos, weil das ganz Justizsystem von einer Firma geleitet wurde.

Ins Gericht in Verbindung mit einer Zivilsache zu gehen, ist eine schlechte Idee, da die einzige Aufgabe des Gerichts darin besteht, zwischen zwei Parteien zu richten und den Verlierer zu bestrafen. Dem Gericht ist es egal, wer gewinnt oder verliert. Die Aufgabe des Gerichts ist es, Geld für seine Eigentümer einzusammeln, und zwar von jedem, der dumm genug ist, dort zu erscheinen. Wenn Sie auf die Vorladung schauen ( welche wirklich nur eine Einladung ist ), werden Sie feststellen, daß nicht Ihr Name dort steht, sondern der Name des Strohmanns, von dem sie hoffen, dass Sie ihn repräsentieren.

Jede Handlung von BRD-Gerichten leidet schon an einem förmlichen Mangel, weil kein Schriftstück unterschrieben ist. Schriftstücke ohne Unterschrift sind immer rechtsunwirksam und der Austeller macht sich des Betruges verdächtig, weil er vorgibt, eine entlohnungspflichtige Leistung erbracht zu haben, ohne die Verwantwortung dafür zu übernehmen.

Wie hat eine Ladung auszusehen?

Eine Ladung darf grundsätzlich nur vom gesetzlichen Richter in dem Verfahren veranlasst werden. Jeder Andere macht sich der Amtsanmaßung schuldig, weil er sich Amtshandlung anmaßt, die nur ein Richter darf. Eine Ladung muss wie jedes rechtserhebliche Schriftstück mit Vor, – und Familienname unterschrieben sein, um auch nur irgendeine Rechtswirksamkeit zu haben. Der Aussteller hat grundsätzlich für die korrekte, gesetzliche Form zu sorgen. Ein Mangel geht zu Lasten des Ausstellers.

Strafprozessordnung (StPO)


§ 214


(1) Die zur Hauptverhandlung erforderlichen Ladungen ordnet der Vorsitzende an. Zugleich veranlasst er die nach § 397 Absatz 2 Satz 3 und § 406g Absatz 1 Satz 4, Absatz 2 Satz 2 erforderlichen Benachrichtigungen vom Termin; § 406d Absatz 3 gilt entsprechend. Die Geschäftsstelle sorgt dafür, dass die Ladungen bewirkt und die Mitteilungen versandt werden.


§ 216


(1) Die Ladung eines auf freiem Fuß befindlichen Angeklagten geschieht schriftlich unter der Warnung, daß im Falle seines unentschuldigten Ausbleibens seine Verhaftung oder Vorführung erfolgen werde. Die Warnung kann in den Fällen des § 232 unterbleiben.

 

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

 

§ 126 Schriftform


Ist durch Gesetz schriftliche Form vorgeschrieben, so muß die Urkunde von dem Aussteller eigenhändig durch Namensunterschrift oder mittelst gerichtlich oder notariell beglaubigten Handzeichens unterzeichnet werden.


Bei einem Vertrage muß die Unterzeichnung der Parteien auf derselben Urkunde erfolgen. Werden über den Vertrag mehrere gleichlautende Urkunden aufgenommen, so genügt es, wenn jede Partei die für die andere Partei bestimmte Urkunde unterzeichnet.


Die schriftliche Form wird durch die gerichtliche oder notarielle Beurkundung ersetzt.

In Verbindung mit :

§ 125 Nichtigkeit wegen Formmangels

Ein Rechtsgeschäft, welches der durch Gesetz vorgeschriebenen Form ermangelt, ist nichtig. Der Mangel der durch Rechtsgeschäft bestimmten Form hat im Zweifel gleichfalls Nichtigkeit zur Folge.

Und weiter geht’s in Teil 3 … 

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