Der Zugriff auf den Strohmann – Teil 1

Eine wirtschaftsphilosophische Betrachtung des Menschen und seines unausgeschöpften Wirkungspotentials im fiduziar-lizenzierten Glücksspielsystem.

Vortrag von Rob E. Sziber über das Wesen des Strohmannes und wie wir wieder Kontrolle über ihn erlangen.

Ein Treuhandverhältnis (kurz Treuhand) zwischen zwei oder mehreren Personen liegt dann vor, wenn eine volle Rechtsmacht „zu treuen Händen“ vom Treugeber an den Treunehmer übertragen wird. Im Verhältnis zu Dritten (Außenverhältnis) kann dabei eine vollständige Übertragung des Rechts, etwa des Eigentums an einer Sache, stattfinden. Damit hat der Empfänger und Verwalter der Sache im Außenverhältnis, je nach Ausgestaltung des Treuhandverhältnisses, die volle Rechtsstellung eines Eigentümers.

Das Treuhandverhältnis kann rechtsgeschäftlich (zum Beispiel durch einen Vertrag) oder als sonstige Rechtsbeziehung (zum Beispiel beim Trust) ausgestaltet sein.

Ermächtigung

Berechtigt den Ermächtigten zum Handeln in eigenem Namen auf fremde Rechnung.
Sehr beschränkte Übertragung der Ausübung von Rechten und Pflichten.
Es wird nicht das Recht selbst übertragen.


Hinterlegung / Verwahrung (§§ 957 ff. ABGB, §§ 688 ff. BGB, Art 472 ff OR)

Grundsätzlich kein Eigentumsübergang an der verwahrten / hinterlegten Sache auf den Verwahrer (Ausnahmen: „unregelmäßige Verwahrung“ / Summenverwahrung gem. § 700 BGB, Hinterlegung gem. § 372 BGB) Grundsätzlich nur passive Verwaltung (Verwahrung).

Stellvertretung

Der Treuhänder handelt in eigenem Namen.

Unselbständige (fiduziarische) Stiftung

Beschränkung der Haftung auf das Stiftungsvermögen, Stiftungszweck ist bestimmend für die Verwaltung des Stiftungsvermögens.

Trust

Ein Trust ist im juristischen Sinn eine von einer Person unter Lebenden für den Todesfall geschaffene Rechtsbeziehung, wenn Vermögen zugunsten eines Begünstigten oder für einen bestimmten Zweck abgesondert und der gebundenen Verwaltung eines Trustees unterstellt worden ist.

Vollmacht

Berechtigt den Bevollmächtigten nur zum Handeln in fremdem Namen. Sehr beschränkte Übertragung der Ausübung von Rechten und Pflichten. Es wird nicht das Recht selbst übertragen.

Republik (Anm. d. Verfassers)

„res publica“ – die öffentliche Sache wird treuhänderisch von einem (durch Geld, Wahlen, Abstimmung…) ermächtigten Gremium (Vorstand, Rat, Regierung…) verwaltet. Die dabei zu erlassenden Statuten bilden mit absolutem Machtanspruch die Rechtsstruktur der Verpflichteten (Vertragspartner). Im Gegensatz zur Demokratie, geht die Macht also vom Gesetz (Statuten) aus. Eine Treuhandform „demokratische Republik“ ist daher nicht möglich.

Beispiel: 

Wird ein Kfz treuhänderisch von A auf B übertragen, tritt B nach außen (also im Verkehr mit Dritten) als Halter, Eigentümer, Versicherungsnehmer usw. auf. Beispiel: (Siehe Pkt. C4 in eurem Zulassungsschein)

Geschichte der globalisierten ökonomischen Versklavung

Die drei Cestui-Que-Vie Trusts wurden durch drei päpstlichen Bullen geschaffen, deren symbolischer Wert in drei Kronen Ausdruck findet, die nach bestimmten Symboliken gestaltet wurden. Sie begründen den Beginn der Lizenzierung dieser Trusts. Die Grundlage dieser drei Bullen sind in der Bulle „Unam Sanctam“ aus dem Jahre 1302, durch Bonifatius VIII., zu finden.

  1. Die erste Krone, verfügt von Papst Nikolaus V. im Jahre 1455 durch die päpstliche Bulle Romanus Pontifex. Die erste (zeitlich befristete, rechtsgültig verfügte Treuhandgesellschaft) nach Handelsrecht (Richter ist der Schiedsrichter) trennt das neugeborene Kind von allem Recht auf Eigentum, da alles Eigentum sich im Eigentum der päpstlichen Krone befindet. (Geburtsanzeige).
  2. Die zweite Krone wurde von Papst Sixtus IV im Jahre 1481 mit der Bulle Aeterni Regis erstellt, was soviel wie “Ewiger Besitz des Herrschers” bedeutet. Sie wurde bekannt als „Krone von Aragon“ und war bis ins 18 Jhdt. an das spanische Königshaus entliehen. Die zweite (zeitlich befristete, rechtsgültig verfügte Treuhandgesellschaft) wird durch den Verkauf des Geburtszertifikats als Anleihe an die private Zentralbank jeder Nation errichtet. (Geburtsurkunde). See-kanonisches Recht (UCC, Richter ist der Bankier) Dadurch wird der Mensch der Rechte auf seinen Körper beraubt, zu ewiger Knechtschaft wie ein Sklave verurteilt.
  3. Die dritte Krone wurde verfügt von Papst Paul III im Jahre 1537 durch die päpstliche Bulle Sublimis Deus (dt.: Der erhabene Gott). In ihr wird verfügt, daß auch die indigenen Völker der gerade eben entdeckten neuen Welt Menschen sind und Sklaverei nicht zu dulden ist. I.d.F. wurde dies durch die Ausstellung von Taufscheinen sichergestellt. Die dritte (zeitlich befristete, rechtsgültig verfügte Treuhandgesellschaft) wird durch die Erstellung eines Taufscheins errichtet.
  4. Talmudisches Gesetz (Richter ist der Priester). Dadurch erhebt die römische Krone Anspruch auf die Seele des Kindes. Jede Krone entspricht genau den drei Formen des Rechts, die den Kammern der Gerichte zur Verfügung stehen:  Handelsrecht (Richter ist der Schiedsrichter), See-kanonisches Recht (Richter ist der Bankier),  Talmudisches Gesetz (Richter ist der Priester)

Manche Quellen nennen als Basis für die Erschaffung der 3. Krone, die Bulle „Regimini Militantis Ecclesiae“ von Paul III. aus dem Jahre 1540. Mit dieser Bulle wurden die Regeln des Ordens der „Gesellschaft Jesu“, gegründet 1539 durch Igantius von Loyola, bestätigt und somit der Jesuitenorden als klerikaler Orden anerkannt. Übersetzt bedeutet der Titel der Bulle „Zur Herrschaft der streitenden Kirche“, wobei die „streitende Kirche“, nach der kirchlichen Definition, die Gesamtheit der im Moment lebenden Christen bezeichnet. Die Jesuiten übernahmen fortan die Gestaltung der Kirche sowohl im verwalterischen, als auch im geistigen Bereich, sodaß anzunehmen ist, daß die Idee, die Taufscheine (entsprechend der Bulle aus 1537) als Wertpapiere in die CQV Trusts einzubringen, auf sie zurückgeht. Vielleicht sollte man beide Bullen, jene aus 1537 und jene aus 1540, im Zusammenhang betrachten, da erstere die Grundlage zur weltweiten Verwendung von Taufscheinen schuf, was dann i.d.F. durch Erschaffung entsprechender Regularien und verwalterischer Einrichtungen von den Jesuiten umgesetzt und ermöglicht wurde.

Weiter geht’s in Teil 2. 

Schreibe einen Kommentar