Quelle: corbettreport.com

Die Federal Reserve: Der größte Finanzschwindel der Geschichte – Teil 2

Eine der zentralen Figuren in der Entstehung des Fed-Systems war ein Mann namens Colonel Edward Mandell House, der als engster Berater von Woodrow Wilson galt, ja, manchen sogar als der eigentliche Strippenzieher und „Einflüsterer“ Wilsons. Er kann außerdem als „Botenjunge“ (Sutton) der Geheimgesellschaft „Skull & Bones“ angesehen werden, deren Mitglieder eine führende Rolle in der Unterstützung des Hitler-Regimes, beim Aufbau der Sowjetunion sowie dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht spielten; desweiteren besetzten sie Schlüsselpositionen in zentralen Organisationen, die für die Ausgestaltung des amerikanischen Bildungssystems verantwortlich zeichneten.

„Colonel Edward Mandell House“, heißt es in „The Secrets of the Federal Reserve“ dazu, „wurde von Rabbi Stephen Wise in dessen Autobiographie «Challenging Years« als der »inoffizielle Außenminister« bezeichnet. House erklärte, er und Wilson hätten gewußt, daß sie durch die Verabschiedung des Federal Reserve Acts ein Instrument geschaffen hätten, das noch mächtiger als der Oberste Gerichtshof war. Das Federal Reserve Board of Governors bildete tatsächlich ein oberstes Gericht für Finanzen, und es gab keine Möglichkeit eines Einspruchs gegen seine Urteile. Im Jahre 1911, bevor Wilson ins Präsidentenamt gelangte, war House in seine Heimat Texas zurückgekehrt und vollende ein Buch namens Philip Dru, Administrator. Vorgeblich ein Roman, war es in Wahrheit ein detaillierter Plan für die zukünftige Regierung der Vereinigten Staaten, die House zufolge »den Sozialismus etablierten würde, wie von Karl Marx erträumt«. Dieser »Roman« sagte die Einführung einer progessiven Einkommenssteuer voraus, Steuern auf große Profite, eine Arbeitslosenversicherung, eine Sozialversicherung sowie ein flexibles Währungssystem. Kurz, es war eine Blaupause, der die Administrationen Woodrow Wilsons und Franklin D. Roosevelts später folgten“. (Eustace Mullins, „The Secrets of the Federal Reserve“, Bridger House Publishers, 1991, S. 23. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich)

In seinem Buch „Fruit from a Poisonous Tree“ („Frucht von einem verdorbenen Baum“) zitiert Autor Melvin Stamper Col. House mit folgenden bemerkenswerten Worten:

„Sehr bald wird von jedem Amerikaner verlangt werden, sein biologisches Eigentum in einem nationalen System zu registrieren, entworfen dazu, die Bewegungen der Menschen nachzuverfolgen, ein System, das gemäß des antiken Systems der Verpfändung operieren wird. Durch solche Methodologie können wir die Leute dazu zwingen, sich unserer Agenda zu unterwerfen, was unsere [finanzielle] Sicherheit als Rücklastschrift für unsere Fiat-Papierwährung bevorzugen wird. Jeder Amerikaner wird dazu gezwungen sein, sich zu registrieren oder nicht mehr fähig sein, zu arbeiten und seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Sie werden unser Vieh sein, und wir werden für immer das Sicherungsrecht über sie in Händen halten, durch Anwendung des Handelsrechtes unter dem Vorwand gesicherter Transaktionen. Amerikaner werden dadurch, uns unwissentlich oder unabsichtlich den Frachtbrief auszuhändigen, in den Bankrott und die Insolvenz getrieben, um durch Besteuerung für immer ökonomische Sklaven zu sein, gesichert durch ihre Bürgschaften. Sie werden ihrer Rechte beraubt und es wird ihnen ein kommerzieller Wert zugeteilt werden, um für uns Profite zu machen, aber sie werden keinen Deut schlauer sein, denn es gibt nicht einen unter einer Million, der unsere Pläne versteht, und selbst wenn durch Zufall einer oder zwei sie verstünden, haben wir in unserem Arsenal ein glaubwürdiges Dementi. Schließlich ist dies der einzige logische Weg, eine Regierung zu finanzieren, also durch Ausgabe von Pfandrechten und Schulden an die Registrierten in Form von Begünstigungen und Privilegien. Dies wird uns automatisch große Profite jenseits unserer wildesten Erwartungen bescheren und jeden Amerikaner als Beitragszahler in diesem Schwindel zurücklassen, den wir ‚Sozialversicherung‘ nennen werden. Ohne es zu begreifen, wird jeder Amerikaner uns für jeden Verlust, den wir machen, absichern, und in dieser Manier wird jeder Amerikaner unwissentlich unser Diener sein, wie widerwillig auch immer. Die Leute werden sich hilflos fühlen, ohne jede Hoffnung auf ihre Erlösung, und wir werden das Hochamt des Präsidenten unserer Strohfirma besetzen, um diesen gegen Amerika gerichteten Plan umzusetzen.“ (Melvin Stamper, „Fruit from a Poisonous Tree“, iUniverse, Inc., New York, 2008, S. 59-60. Übersetzung aus dem Englischen, Anmerkungen in eckigen Klammern und Hervorhebungen durch mich)

Interessante Randnotiz: Die National City Bank (Citibank) war – neben anderen Geldhäusern – auch verwickelt in Finanzgeschäfte mit dem Nazi- Regime im Zweiten Weltkrieg. Für einen hervorragend recherchierten Überblick über diese Aktivitäten siehe auch das in deutscher Übersetzung vorliegende Buch von Antony C. Sutton („Wall Street and the Rise of Hitler“, das auch in deutscher Übersetzung erhältlich ist: „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“).

Desweiteren werden Lesern im Zuge eigener Recherchen immer wieder, ja in schöner Regelmäßigkeit ganz ähnliche berufliche Querverbindungen begegnen wie die Vanderlips: Ranghohe Bankiers oder Mitglieder der Finanzwelt („Hochfinanz“) bekleiden für geraume Zeit hohe politische Positionen in der Regierung, werden Finanzminister oder ihre Stellvertreter, steigen wie aus dem Nichts ruckzuck zu Präsidentenberatern bzw. wechseln in seinen engsten Beraterstab – und vice versa.

Weltweit bekannte Namen wie Paul Volcker (von August 1979 bis August 1987 Vorsitzender der Federal Reserve, außerdem der Chase Manhattan Bank (Rockefeller), mitverantwortlich für die Aufgabe des Goldstandards, also die Aufhebung der Golddeckung durch Richard Nixon gemäß des bereits erwähnten Systems von Bretton Woods, Ehrendoktor der Finanzuniversität der Regierung der russischen Föderation, Direktor des „American Council on Germany“, Mitglied des u.a. von Paul Warburg und Otto Kahn gegründeten „Council on Foreign Relations“ (CFR) sowie der von David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski gegründeten „Trilateralen Kommission“, London School of Economics), Timothy Geithner (75. Finanzminister der Vereinigten Staaten, Mitarbeiter der Firma „Henry Kissinger & Associates“, Mitglied des CFR, Präsident der Federal Reserve, Mitglied der von Rockefeller gegründeten G30 („Group of Thirty“), diente unter Robert Rubin und Larry Summers) oder Lawrence (Larry) Summers (Chefökonom der Weltbank von 1991-93, Direktor des „National Economic Council“ unter Barack Obama, Lehrtätigkeit in Harvard, Gastwissenschaftler an der London School of Economics, von 1995 bis 1999 stellvertretender Finanzminister unter Robert Rubin (Goldman Sachs), danach – von 1999 – 2001 – Finanzminister im Kabinett Bill Clintons) stellen nur drei der bekannteren Beispiele für das enge Zusammenwirken der Regierung mit der Finanzwelt dar.

Ich möchte dieses Thema durch ein Zitat aus der knapp 90seitigen Schrift „The Federal Reserve Conspiracy“ aus der Feder Antony Cyril Suttons, die ich weiter oben bereits erwähnt hatte, beschließen. Interessenten sei wärmstens empfohlen, sich den recht kurzen, überschaubaren Text zu besorgen. Er ist randvoll mit regelrechten Informationsknüllern, die Sie in der Mainstream- Geschichtschreibung nicht finden werden, geschweige denn in der Presse. Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Buches war sie bei Amazon in der Kindle-Edition für spottgünstige 4,58 € zu haben – gemessen am augenöffnenden Informationsgehalt ist das schlicht geschenkt. Sutton führt einen Briefwechsel zwischen Anwälten der New Yorker Wall Street und den Gebrüdern Rothschild in der City of London an. Ich wünsche viel Vergnügen und vor allem Erkenntnisgewinn bei der Lektüre der nachfolgenden Zeilen.

„London, 25. Juni 1863;
Die Herren Ikleheimer, Morton and Vandergould
Wall Street Nr. 3, New York, U.S.A.

Geehrte Herren,

Ein Herr John Sherman schrieb uns aus einer Stadt in Ohio, U.S.A., bezüglich des Profits, der im Nationalbankwesen dank eines kürzlich von ihrem Kongress verabschiedeten Gesetzes erzielt werden könnte; eine Kopie dieses Gesetzes liegt diesem Brief bei. Offensichtlich wurde dieses Gesetz entworfen auf Basis des Plans, der hier von der British Bankers Association formuliert und von dieser unseren amerikanischen Freunden empfohlen wurde als eines, das sich, sollte es verabschiedet werden, als hochprofitabel für die Bankenbruderschaft der Welt erweisen würde. Herr Sherman erklärt, es habe noch nie solch eine Gelegenheit für Kapitalisten gegeben, Geld zu akkumulieren, wie sie von diesem Gesetz bereitgestellt wird. Es erlaubt der Nationalbank beinahe vollständige Kontrolle der Landesfinanzen.

»Die wenigen, die das System verstehen«, sagt er, »werden entweder so an seinen Profiten interessiert sein oder so abhängig von seiner Gunst, das aus dieser Klasse kein Widerstand zu erwarten ist, während andererseits die große Masse der Leute, geistig unfähig, die enormen Vorteile zu verstehen, die das Kapital aus diesem System schlägt, seine Last ohne Murren tragen werden, und vielleicht sogar ohne zu vermuten, daß das System ihren Interessen abträglich ist.«

Ihre ergebenen Diener,

Gebrüder Rothschild“

(Antony C. Sutton, „The Federal Reserve Conspiracy“, Dauphin Publications, Inc., S. 37. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich)

Hier die Antwort der New Yorker Anwälte:

„New York City
6. Juli 1863
An die Gebrüder Rothschild London, England.

Geehrte Herren,

Wir bitten um Kenntnisnahme, daß wir Ihren Brief vom 25. Juni erhalten haben, in dem Sie sich auf eine Mitteilung des ehrenwerten John Sherman aus Ohio beziehen unter Verweis auf die Vorteile und Profite eines amerikanischen Investments unter den Bestimmungen des National Banking Act. Herr Sherman besitzt in ausgezeichneter Weise die charakteristischen Merkmale eines erfolgreichen Finanziers. Seine Veranlagung sieht so aus, daß er ungeachtet irgendwelcher Gefühle nie den Blick auf den Hauptgewinn verliert. Er ist jung, gerissen und ambitioniert. Er hat seinen Blick auf die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten gerichtet und ist bereits Mitglied des Kongresses (er hat außerdem finanzielle Ambitionen). Er denkt zutreffenderweise, daß er viel zu gewinnen hat dadurch, sich mit Männern und Institutionen gut zu stellen, die über große finanzielle Ressourcen verfügen und manchmal nicht zu wählerisch in der Wahl ihrer Methoden sind, sei es, daß es um die Akquirierung von Regierungshilfen geht oder darum, sich selbst gegen unfreundliche Gesetzgebung zu schützen.

Was die Organisation der hiesigen Nationalbank und die Natur sowie die Profite eines solchen Investments betrifft, bitten wir um Kenntnisnahme unserer beigefügten, gedruckten Rundschreiben, siehe:

[…]

»Nationalbanken besitzen das Vorrecht, ihre Währungsmenge nach Belieben zu erhöhen oder einzuziehen und können selbstverständlich Darlehen gewähren oder zurückhalten, wie sie es für richtig halten. Da die Banken über eine nationale Organisation verfügen und leicht zusammenarbeiten können, wenn es um die Zurückhaltung oder Ausweitung von Darlehen geht, folgt daraus, daß sie durch vereintes Handeln bei der Ablehnung von Darlehen eine Knappheit im Geldmarkt erzeugen und in einer einzigen Woche oder sogar an einem einzigen Tag eine Verminderung des gesamten Warenangebots des Landes erzeugen können

[…]

Hochachtungsvoll,

Ikleheimer, Morton und Vandergould“ (a.a.O., S. 39-40.)

Dieser Brief soll – so behaupten kritische Kommentatoren – eine Fälschung sein. Eine Anwaltskanzlei namens „Ikleheimer, Morton and Vandergould“ habe nie existiert. Das ist seltsam. Sehr seltsam. Nicht, weil ich diese Behauptung in Frage stelle. Ja, gut möglich, daß Sutton hier eine „Ente“ aufgesessen ist. Allerdings wäre dann noch die höchst interessante Frage zu klären, warum die Beschreibungen der Funktionsweise dieses Geldsystems, die sich in dieser angeblichen Fälschung finden, nichtsdestoweniger sehr akkurat sind. Denn es stimmt ja: natürlich kann man mittels eines Geldmonopols – hat man also Macht und Kontrolle über die umlaufende Geldmenge – auch künstlich Geldmengenexpansionen oder -kontraktionen auslösen. Ja selbstverständlich ist das so – und wurde in der Vergangenheit auch schon des Öfteren praktiziert, wie die wirtschaftshistorische Forschung eindeutig nachgewiesen hat. Auch die Erläuterung der Funktionsweise des „Systems“, die sich im Prinzip auf jedes Herrschaftssystem ausweiten ließe, ist völlig einwandfrei: „Die wenigen, die das System verstehen«, sagt er, »werden entweder so an seinen Profiten interessiert sein oder so abhängig von seiner Gunst, das aus dieser Klasse kein Widerstand zu erwarten ist …„.

Was gibt es daran zu mäkeln? Seit wann ist diese äußerst präzise Schilderung „falsch“? Natürlich wird jede herrschende Kaste immer danach streben, sich nach Möglichkeit mit Leuten zu umgeben, die ihr nicht unbedingt bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Füße treten und ihre Herrschaftsmethoden kritisch beäugen und den Beherrschten offenlegen. Mit anderen Worten: Sie läßt sich nicht gerne in die Karten schauen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wer das bezweifelt, braucht nur einen Blick in die Führungsetagen der großen deutschen Tageszeitungen zu werfen und zu beobachten, wie geradezu liebedienerisch über Berliner Politik berichtet wird; der braucht sich nur die atemberaubende „Vielfalt“ in der deutschen Talkshow-Monokultur zu Gemüte zu führen, um sich zu „wundern“, warum dort eigentlich immer nur dieselben Gesichter die immergleichen Parolen schwingen und dasselbe x-mal wiedergekäute Phrasenstroh an Zuschauer weiterschnäbeln; usw. usf. Natürlich haben „Günstlinge“ eines herrschenden Systems immer ein lebhaftes Eigeninteresse daran, es sich mit ihm nicht zu verscherzen – schließlich hängen Karrieren, berufliche Existenzen und somit natürlich auch viel Geld davon ab. Dies nur als kleiner Einschub.

Um das krude Maß vollzumachen und die Verschwörungsverdauung anzuregen, gleich noch zwei kleine Magenbitter hinterher:

„Als Präsident Wilson 1911 noch Gouverneur von New York war, erklärte er: »Das größte Monopol in diesem Land ist das Geldmonopol. Solange es existiert, brauchen wir über unsere alte Bandbreite an Freiheit und individuellen Entwicklungsmöglichkeiten gar nicht zu diskutieren. Eine große Industrienation wird durch ihr Kreditsystem kontrolliert. Unser Kreditsystem ist konzentriert. Das Wachstum der Nation und damit sämtliche unserer Aktivitäten befinden sich in den Händen weniger Männer …«

Bei Nummer zwei handelt es sich um Überlegungen und Einwände des amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson (* 13. April 1743, † 4. Juli 1826) zur Einrichtung einer National- bzw. Zentralbank. Die Diskussion darüber wird also nicht erst seit der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts geführt – schon weitaus früher bestanden Sorgen bezüglich
solcher Zentralbanken und ihres potentiellen Mißbrauchs als Geldschöpfungsmonopol. Folgende Bemerkungen Jeffersons zu dieser Problematik finden sich auf der Webseite der juristischen Fakultät („Law School“) der Universität Yale, Lillian Goldman Law Library, unter dem Titel „The Avalon Project: Documents in Law, History and Diplomacy“:

„Das Gesetz zur Etablierung einer Nationalbank sieht unter anderem Folgendes vor:

1. Die Unterzeichner zu einer Firma zusammenzuschließen.

2. Ihnen in ihren unternehmerischen Funktionen zu ermöglichen, Landgüter bewilligt zu bekommen, was gegen die Gesetze der Unveräußerlichkeit verstößt.

3. Es ausländischen Unterzeichnern zu ermöglichen, Land zu halten, was gegen die Gesetze der Alienage verstößt.

[…]

7. Ihnen das alleinige und eklusive Recht zum Bankwesen unter nationaler Autorität zu verleihen, was gegen die Monopolgesetze verstößt.

8. Inen eine Macht zu übertragen, Gesetze zu machen, die denen der Staaten übergeordnet sind; denn so müssen sie aufgefaßt werden, die Institution vor der Kontrolle durch die Gesetzgebung der Staaten zu schützen, und so werden sie wahrscheinlich auch ausgelegt werden.

[…]

Daneben werden die existierenden Banken ohne Zweifel Arrangements eingehen, ihre Handlungskompetenzen bereitzustellen, vor allem die vorzüglicheren, da es zwischen ihnen einen Wettbewerb geben wird; wohingegen das Gesetz uns gefesselt der Nationalbank ausliefern wird, die völlig frei ist, sämtliche Arrangements ihren eigenen Konditionen gemäß abzulehnen, weshalb die Öffentlichkeit im Gefolge solcher Ablehnung nicht frei sein wird, irgendeine andere Bank zu beauftragen. “ (Link, Hervorhebungen durch mich)

Noch eine kandierte Kirsche obenauf? Mullins fand in seinem Buch „The Secrets of the Federal Reserve“ ganz vortreffliche Worte, um die Funktionsweise dieses Kreditbetrugs-Geldsystems zu beschreiben. Ich wage zu behaupten, daß man es wirklich nicht besser formulieren kann:

„Eines der größten Wahrzeichen der erfolgreichen Rothschild-Peabody-Morgan-Unternehmung war die Panik von 1857. Seit der Panik von 1837 waren zwanzig Jahre vergangen; Horden gieriger Investoren hatten ihre Lektionen vergessen und konnten es nicht abwarten, die Profite eines sich entwickelnden Amerika einzusetzen. Es war an der Zeit, sie erneut zu schröpfen. Der Aktienmarkt funktioniert wie eine Welle, die an einem Strand brandet. Sie schwemmt viele kleine Kreaturen mit an, die vom Sauerstoff und Wasser der Welle am Leben erhalten werden. Sie gleiten auf dem Kamm der »Flut des Wohlstands«. Hat sie ihren Höchststand am Strand erreicht, zieht sich die Welle plötzlich zurück und läßt alle diese Kreaturen nach Luft schnappend im Sand liegen. Eine weitere Welle mag rechtzeitig kommen, um sie zu retten, wird aber höchstwahrscheinlich nicht so weit kommen wie zuvor, sodaß einige der Kreaturen dem Tode geweiht sind. In derselben Weise ziehen sich Wellen an Wohlstand, gespeist aus frisch erzeugtem Geld, durch eine künstliche Kreditkontraktion zurück, um diejenigen, die sie gebar, in Schnappatmung und Todeskampf ohne Hoffnung auf Rettung zurückzulassen.“ (Eustace Mullins, „The Secrets of the Federal Reserve“, Bridger House Publishers 1991, S. 51-52).

Genügt das schon, oder glauben Sie immer noch, die Federal Reserve sei erschaffen worden, um für monetäre „Stabilität“ zu sorgen und im Falle von Turbulenzen „die Märkte zu beruhigen“ – obwohl das genaue Gegenteil der Fall ist? Falls ja, gibt’s zum Abschluß dieses Kapitels zur Fed noch einige Petits Fours:

Was die Bundesregierung betrifft, können wir Geld drucken, um für unsere Torheit zu bezahlen. Dann werden wir aber nur fortfahren, unsere Währung zu entwerten und irgendwann einen finanziellen Kollaps erleiden. Auf dieser Straße befinden wir uns heute. Das ist die Richtung, in die die »Humanitären« uns führen. Es ist aber nichts »Humanitäres« am Zusammenbruch einer großen industriellen Zivilisation. Es gibt nichts »Humanitäres« an der Diktatur, die unausweichlich folgen wird, wenn verängstigte Menschen nach Führung schreien. Es gibt nichts »Humanitäres« am Verlust der Freiheit. Deshalb sollten wir uns Sorgen machen über das krebsartige Auswuchern der Regierung und ihrer unentwegten Ausweidung der produktiven Energien unserer Bürger … ich spreche deshalb so leidenschaftlich darüber, weil diese Gefahr ansonsten nicht diskutiert wird. Im Kongress nicht. Von der Presse nicht. Schauen Sie sich um, die Presse ist noch nicht mal hier! Die Leute reden nicht darüber – es ist ihnen nicht bewußt. In Amerika wird keine Gegenwehr mobilisiert, um diese Bedrohung zu bekämpfen. Der Kampf wird verloren, und es wurde kein einziger Schuß abgefeuert.“ (Aus einer Rede des Kongreßabgeordneten William E. Simon im Repräsentantenhaus, 10. April 1976, zitiert nach Melvin Stamper, „Fruit from a Poisonous Tree“, S. 116. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich)

„Ich glaube, daß die Bürger dieser Nation – verstünden sie wirklich, was der Kongress ihnen im Verlauf der letzten 49 Jahre angetan hat – einen Marsch auf Washington unternehmen und nicht die nächste Wahl abwarten würden … … Es geht um einen vorgefertigten Plan zur Zerstörung der wirtschaftlichen und sozialen Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten.“ (Senator George W. Malone, in einer Kongreßanhörung zur Federal Reserve, 1962, zitiert nach Melvin Stamper, „Fruit“, S. 117)

Einen hab‘ ich noch! Ein besonders schmackhaftes Aperçu.

„In den Vereinigten Staaten haben weder Papierwährung noch Einlagen einen Wert als Güter. Intrinsisch ist eine Dollarnote nur ein Stück Papier. Einlagen sind lediglich Buchungseinträge. Münzen haben einen gewissen intrinsischen Wert als Metall, aber im Allgemeinen weitaus weniger als angegeben. […] In Abwesenheit gesetzlicher Anforderungen für Reserven können Banken Einlagen dadurch bilden, Kredite und Investments zu erhöhen, solange sie genug Währung vorrätig halten, um jede beliebige Menge, die Halter von Einlagen in Währung umwandeln wollen, bedienen zu können. Diese einzigartige Eigenschaft des Bankgeschäfts wurde vor einigen Jahrhunderten entdeckt. Zu einer bestimmten Zeit waren Banker lediglich Mittelsmänner. Sie machten Profite, indem sie Gold und Münzen akzeptierten, die man zur sicheren Verwahrung und Weiterverleihung an Darlehensnehmer brachte. Aber bald fanden sie heraus, daß die Quittungen, die sie dafür ausstellten, als Geld genutzt wurden, da jeder, der sie in Händen hielt, zum Banker gehen und sie gegen metallisches Geld tauschen konnte. Dann entdeckten Banker, daß sie Kredite ausgeben konnten, indem sie den Kreditnehmern ihr Zahlungsversprechen (in Banknoten) gaben. Auf diesem Weg begannen Banken damit, Geld zu erschaffen. Es konnten mehr Noten ausgegeben werden, als Gold und Münzen vorrätig waren, da nur ein Teil der im Umlauf befindlichen Scheine zu einem bestimmten Zeitpunkt eingewechselt werden würde. Natürlich mußte genug metallisches Geld vorrätig gehalten werden, um jede erdenkliche um Wechsel vorgelegte Menge an Scheinen einlösen zu können. Transaktionseinlagen sind das moderne Gegenstück zu Banknoten. Es war ein kleiner Schritt vom Drucken von Banknoten zu Buchungskrediten für Kreditnehmer, die diese wiederrum dadurch »ausgeben« konnten, Schecks zu schreiben und dadurch »ihr eigenes Geld zu drucken«.“ („Modern Money Mechanics. A Workbook on Deposits, Currency and Bank Reserves“ („Moderne Geldmechaniken. Ein Arbeitsbuch über Einlagen, Währung und Bankreserven), Federal Reserve Bank of Chicago, P.O. Box 834, Chicago, Illinois 60609, 1982, S. 3-4. Zitiert nach Melvin Stamper, „Fruit from a Poisonous Tree“, S. 157. Übersetzung und Hervorhebungen durch mich)

Na, das ist ja ein recht offenherziges Eingeständnis der Funktionsweise des modernen Fiat-Geldsystems. Kann doch eigentlich nur von irgendeinem dieser kruden Kritiker des monetären Status Quo stammen. Nö. Sie finden das Zitat in einer Schrift mit dem Titel „Modern Money Mechanics. A Workbook on Deposits, Currency and Bank Reserves“ („Moderne Geldmechaniken. Ein Arbeitsbuch über Einlagen, Währung und Bankreserven) aus dem Jahre 1982. Herausgegeben wurde sie von der Federal Reserve Bank of Chicago, P.O. Box 834, Chicago, Illinois 60609, nachzulesen auf den Seiten drei bis vier. Sie geben es ganz offen zu.

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.