Die USA – Staat oder Firma? – Teil 4

Spätestens an dieser Stelle – und im Zusammenklang vor allem mit dem, was Professor Antony Sutton in seiner Schrift „The Federal Reserve Conspiracy“ sowohl über die Finanzierunshintergründe eines Karl Marx als auch den sozialistischen, totalitären Weltregierungsplan Clinton Roosevelts enthüllt hatte – dürfte klar sein, worum es mir bei diesen Ausführungen geht. Nein? Doch noch nicht?

Von Carroll Quigley wissen Sie, daß es diesen Kreisen – man kann Sie nennen, wie man will: „Globalisten“, „Elitisten“, „Machteliten“, „NWOliten“, „Plutokraten“, wie auch immer – darum geht, ein globales Kontrollsystem einzuführen, eine „integriertere globale Ordnung“ (David Rockefeller), kurz, ein solches, dem ihren Wünschen zufolge die gesamte Weltbevölkerung unterstehen soll. Ein solches System kann man aber nicht einfach mir nichts, dir nichts einführen. Man kann es den Menschen nicht einfach überstülpen, ohne dafür – das ist hier der Punkt, das ist die zum Verständnis ihrer Vorgehensweise alles entscheidende Erkenntnisentsprechende Rechtsgrundlagen geschaffen zu haben. Sonst würde man sich natürlich angreifbar machen. Sie würden sich ja auch nicht vor, sagen wir mal, zehntausend Menschen stellen und sagen: „Morgen früh hört ihr alle auf mein Kommando, damit das gleich mal klar ist! In Reih und Glied! Und aufgemuckt wird nicht! Schnauze halten, gehorchen!“

Mit anderen Worten: Eine direkte Konfrontation mit der Bevölkerung würden Sie gewiß vermeiden, wohlwissend, daß daraus großer Unmut, ja vielleicht sogar Zorn und Aufstände resultieren würden. Ihnen ist wohlbewußt, daß Sie und ihre elitistischen Kumpane, die sich den Anspruch geben, alleine im Besitz „höherer Weisheit“ zu sein, die Ihnen das Recht gäbe, die „Massen“ zu führen, zahlenmäßig – im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung – sich in einer förmlich verschwindend kleinen Minderheit befinden. Mit offener Gewalt und Unterdrückung, mit physischen Mitteln usw. läßt sich der schieren Zahl der Knechte, die Sie kontrollieren, regieren und überherrschen wollen, also nicht beikommen.

Sie können aber in jedem Fall versuchen, diese über das Denken, die Wahrnehmung, ihr Welt- und Menschenbild, ihr Bewußtsein zu beeinflussen, um sie auf diese Weise quasi mit „sanfter“, unterschwelliger geistiger Gewalt in die von Ihnen gewünschte Richtung zu lenken. Und genau das tun diese Elitisten. Sie haben – was nicht zuletzt durch die Zitate aus Stampers Buch deutlich wurde – z.B. ein Rechts- bzw. Gesetzessystem (in den USA, aber auch in anderen Ländern, darunter auch Deutschland) erschaffen, das – kann es eine genialere Perfidie geben? – den Untertanen durchaus das Recht läßt, sich aus dem geschaffenen System zurückzuziehen, es abzulehnen. Dieses System basiert also tatsächlich auf Freiwilligkeit (wobei die „Freiwilligkeit“ hier natürlich einen zynischen Beigeschmack hat, denn versuchen Sie doch einmal, sich aus diesem System komplett zurückzuziehen. Eben – das ist gar nicht so einfach). Davon erzählen Sie den Menschen aber nichts. Sie breiten einen Mantel des Schweigens darüber, sie halten es aus den Lehrplänen der Schulen und Universitäten heraus; die Vermassungsmedien greifen solche Fragen gar nicht erst auf; und jeder, der das doch tut, ist – wie üblich – natürlich ein Spinner, ein gefährlicher Irrer, ein Verschwörungstheoretiker etc.

Sie würden vielleicht ein weit gespanntes institutionelles Netzwerk spannen, in dem Organisationen wie das „Tavistock-Institut“ oder der „Club of Rome“, von denen im Kapitel über die „Netzwerke der Macht“ die Rede war, ebensolche Strategien der Hirnwäsche, der Massenmanipulation entwerfen. Und vielleicht würden Sie sich sogar dafür bedanken, ganz persönlich:

»Wir sind der Washington Post, der New York Times und anderen großen Publikationen dankbar dafür, daß ihre Direktoren unseren Treffen beiwohnten und ihr Versprechen der Diskretion fast vierzig Jahre lang einghalten haben. … Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wären wir in diesen Jahren dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen. Aber die Welt hat sich nun weiterentwickelt und ist bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und von Weltbankiers ist der nationalen Selbstbstimmung der vergangenen Jahrhunderte sicher vorzuziehen

  • David Rockefeller, zitiert nach „Minutes“, französische Publikation, 19. Juni 1991, „Lectures Francaises“, Juli/August 1991, Hilaire du Berrier Report, September 1991. Hervorhebungen durch mich.

Und zum Abschluß dieses Kapitels gibt es traditionsgemäß wieder ein kleines Schmankerl:

»Unterstützung für die gesetzliche Annahme, die Bürger Amerikas hätten sich freiwillig dazu entschieden, an der Demokratie der Vereinigten Staaten teilzunehmen, wurde mit dem 17. Verfassungszusatz im Jahre 1913 zum Gesetz gemacht dahingehend, daß eine Teilnahme an Bundeswahlen für den Posten eines US-Senators eben diese Annahme bestätigte, die notwendig war, um festzustellen, daß Sie ein Bundesbürger sind. Der Plan sorgte außerdem für eine Kontrolle der Gerichte mittels der 1913 erschaffenen ‚American Bar Association‘, deren Mutterorganisation die ‚European International Bar Association‘ war, die von Rothschild geschaffen wurde. Dies erlaubte den internationalen Bankiers, die Rechtspraxis zu kontrollieren insofern, daß nur denjenigen erlaubt wurde, vor Gerichten zu praktizieren, die unter ihrer Marke von Recht ausgebildet wurden, bei der es sich um Admiralitäts- und Vertragsrecht handelte. Das Naturrecht der Menschen mußte ersetzt werden, da es dem natürlichen Menschen viele jurisdiktionale Schutzmechanismen vor der Gesetzgebung der Bankiers bot. […] Die 1930er waren eine Zeit des Essens, Trinkens und des Wohlfühlens, in der die Mehrheit der Bevölkerung das gute Leben lebte, sorglos und ohne darauf zu achten, was im Kongreß vor sich ging. Der Aktienmarkt brach zusammen, und diejenigen, die keine Insider waren, wurden nicht gewarnt, ihr Geld aus dem Markt zu ziehen, wodurch sie alles verloren. Dies ebnete den Weg für Roosevelts New Deal.«

  • Melvin Stamper, „Fruit from a Poisonous Tree“, Melvin Stamper, 2008, vertrieben durch iUniverse, Inc., S. 58. Übersetzung und Hervorhebungen durch mich.

Roosevelts New Deal basierte im Wesentlichen auf Clinton Roosevelts Plan für eine totalitäre Weltregierung. Es ging, wie Colonel Edward Mandell House gegenüber Woodrow Wilson erklärt haben soll, um eine zentrale Erfassung aller US-Bürger in einem Sozialversicherungssystem, um deren Bewegungen „nachverfolgen“ zu können.

»Aber es war Clinton Roosevelt, geboren 1804, Sohn von Elbert Cornelius Roosevelt, der ein sozialistisches Manifest lieferte – einige Jahre, bevor Marx sein berühmteres Kommunistisches Manifest vom französischen Sozialisten Victor Considerant plagiierte. […] Roosevelt schlägt eine totalitäre Regierung vor, ähnlich wie diejenige von Karl Marx, in der alle Individualität einem Kollektiv untergeordnet ist, das von einer aristokratisch-elitistischen Gruppe geführt wird (bzw. den Wenigen oder in marxistischen Begriffen: der Avantgarde).«

  • Antony C. Sutton, „The Federal Reserve Conspiracy“, S. 19. Die Seitenzahl bezieht sich auf die Amazon Kindle-Ausgabe, die mir vorlag. Sie kann deshalb von der gedruckten Ausgabe abweichen. Übersetzung durch mich.

Damit soll diese Reihe beschlossen sein.

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