Donald Chao™-Trump(f): Wie er einmal zur Massen-Hirnmigration blies – WELT Offline – Kleintierhaltung

Donald Chao™-Trump(f): Wie er einmal zur Massen-Hirnmigration blies – WELT Offline – Kleintierhaltung

Dass all so was überhaupt diskutiert wird, dass keine Hand weiß, was die andere tut, dass das mächtigste Land der Welt orientierungslos herumlaviert und Top-Republikaner sich in Galgenhumor retten, ist krass und historisch.

Quelle: Donald Trump: Wie er einmal die Stringtheorie bewies – WELT

Auch das noch! Als wären die von der NWO-Migrationswaffe verursachten Probleme nicht schon genug, hat der deutsche Ex-Journalismus jetzt auch noch mit einer Massenflucht qualifizierter Hirne zu kämpfen. Doch was auf den ersten Blick wie ein Horrorszenario wirkt, ist kein Grund zur Sorge: Wenn lauter dringend™ benötigteFachkräfte™ einwandern, gleicht das die Massenabwanderung traurig von dannen ziehender Cerebra wieder aus. Irgendwo müssen die grauen Denkleistungsträger ja hin, wenn sich die Bedingungen hierzulande so drastisch verschlechtern, wie das seit Amtsantritt des antithetischen Bannerträgers im Weißen Puppenhaus der Fall zu sein scheint.

Für neu hinzugekommene Leser meines Blogs: Ich hatte in einer Artikelreihe sowie einigen anderen Beiträgen bereits ausführlicher erläutert, worin Trumps „antithetische Funktion“ aus meiner Sicht besteht und bitte deshalb um Verständnis, wenn ich das alles nicht ständig neu aufrollen kann, sondern stattdessen auf die entsprechenden Texte verweise. Zum einen auf die sechsteilige Reihe „Dr. Dialektik oder wie ich lernte, synthetische Lösungen für künstlich geschaffene Probleme zu lieben“ sowie im Kontext des hier kommentierten Artikels der „Welt“ vor allem auf „US-Präsident Donald Trump: Putins bester Helfer“ oder auch „In China mehren sich die Anzeichen für eine Wirtschaftskrise„.

Ich finde es erstaunlich, daß wirklich niemand aus der sogenannten „Alpha“-Riege des „Qualitäts“-Journalismus mal etwas unkonventionellere gedankliche Wege beschreitet. Sei’s, weil manche sich die Existenz von Agenden, wie ich sie hinter dem vermeintlich unkalkulierbaren™ Inside Joke vermute, einfach nicht vorstellen können, sei’s, weil – und das ist keine bloße Spekulation, sondern Fakt – so mancher Qualidaidsgriffel selber zum „Club“ gehört und durch die Schule machtelitärer „Denk-“ bzw. Lenkfabriken ging, ja dort auch Mitglied ist. Das sei jetzt mal einfach dahingestellt.

Auf jeden Fall amüsiert mich die Vorstellung, jemand wie Chao-Trump(f) sei ein seniler Vollzeit-Dementer, der überhaupt nicht wüßte, was er tut. Gestern trifft er sich mit Putin hinter selbstverständlich verschlossenen Türen, was natürlich schon deshalb ein Ding der Unmöglichkeit ist, weil es das ständige Geseiere der Massenlobotomedien  von der transparenten Teilhabe-„Demokratie“ ad absurdum führt: Was, bitte schön, sollte der „Führer der freien westlichen Welt“ denn vor „den Massen“ zu verbergen haben? – heute twittert er das genaue Gegenteil dessen, was er unmittelbar nach dem Treffen verlautbaren ließ. Oder wie der von einem – ′türlich ′türlich, sicher Digger – „verirrten Einzeltäter“ und schlechten Schützen namens Oswald mit einem klapprigen Gewehr ohne richtig funktionierendes Visier durch das Laubwerk eines Baumes innerhalb weniger Sekunden erlegte John Fitzgerald Kennedy einmal sagte:

Allein das Wort Geheimhaltung ist in der freien und offenen Gesellschaft unannehmbar; und als Volk sind wir von Natur aus und historisch Gegner von Geheimgesellschaften, geheimen Eiden und geheimen Beratungen. Wir entschieden schon vor langer Zeit, dass die Gefahren exzessiver, ungerechtfertigter Geheimhaltung sachdienlicher Fakten die Gefahren bei Weitem überwiegen, mit denen die Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Selbst heute hat es wenig Wert, den Gefahren, die von einer abgeschotteten Gesellschaft ausgehen, zu begegnen, in dem man die gleichen willkürlichen Beschränkungen nachahmt.“

  • John F. Kennedy, Rede vor amerikanischen Zeitungsverlegern, Waldorf-Astoria Hotel, New York City, 27. April 1961

Genau so ist es, und genau deshalb haben weder Trutin noch Pump irgendetwas „geheim“ zu halten. Basta. Ach so? Vielleicht aus „Gründen der nationalen Sicherheit“? Sind die anderen vielleicht alle zu doof, die Motive dahinter verstehen zu können? Muß man sie deshalb alle behandeln wie Kinder, die von Erwachsenen zum Spielen nach draußen geschickt werden, wenn die Herren Väter sich über Geschäftliches unterhalten? Ist das noch zu fassen? Es scheint wohl Dinge zu geben, die man als „Profaner“ nicht erfahren darf … als „Profaner“, der den ganzen Jux mit der von ihm gepflückten  Steuerwolle schön weich polstert …

Also wie gesagt: Wenn Sie sich dafür interessieren, was ich mit der „antithetischen“ Funktion des von Trump aufgerührten Nutzchao™  meine, würde ich Sie darum bitte, oben verlinkte Beiträge zu lesen. Kurzform: Populismus, Protektionismus und Nationalismus sollen als antithetische Bewegung gegen den existierenden Globalismus ausgespielt werden, um zu einer Lösung zu führen, einer Synthese. Die da lauten wird: mehr globale Ordo. Es kommt nicht von ungefähr, daß einer von Trumps wichtigsten „Ex“-Beratern, Steve Bannon (Goldman Sachs), nun in Europa rechtspopulistische Bewegungen fördern will. Weil die Machelite sie in gewohnter dialektischer Manier auszunutzen trachtet. Natürlich in der Hoffnung, daß die Nummer auch zieht und genug Menschen darauf hereinfallen.

Was nun die Sache mit Putin betrifft, so sehe ich darin nicht mehr als aufmerksamkeitsökonomische Cleverness; eine Finte; eine PR-Aktion, die den falschen Eindruck aufrecht erhalten soll, er „irrlichtere“, er sei unberechenbar.

Auszug aus dem Gelaber von Welt Offline:

„Heute, mit Donald Trump an der Spitze der einstmals aufgeklärten Welt, leben wir stattdessen in allen möglichen Welten. Im Einerseits und Andererseits. »Ich glaube beiden Parteien«, hat Trump auf der Pressekonferenz in Helsinki gesagt, er glaube dem Geheimdienst und Putin, obwohl die das genaue Gegenteil voneinander behaupten. […] Dass all so was überhaupt diskutiert wird, dass keine Hand weiß, was die andere tut, dass das mächtigste Land der Welt orientierungslos herumlaviert und Top-Republikaner sich in Galgenhumor retten, ist krass und historisch.“

Einstmals aufgeklärte Welt? Der Witz ist doch, daß die „Welt“ ihre Leser eigentlich noch nie seriös und qualitativ darüber aufklärte, wer diese Welt aus dem Zeitalter einer einstmals zart aufstrebenden Aufklärung in eines der massenmedialen Verklärung zurückführte. Es ist ja grotesk, wenn ausgerechnet solche Leute das Wort Aufklärung in den Mund nehmen. Aber auch das ist nichts Neues, beileibe nicht. Gucksu hier:

So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse. Sie wissen das, und ich weiß das. Es gibt hier nicht einen unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, durchweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und die menschliche Rasse zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter der Szene. Wir sind Marionetten.Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.

  • John Swinton (*12.12.1829, † 15.12.1901), amerikanischer Journalist, Publizist und Leitartikler für die „New York Times“, 12. April 1883, bei einer Rede vor Vetretern der US-Presse.

Im Dünnpfiff der „Welt“ stochert es weiter herum:

„Sascha Lobo meinte, Donald Trump kotze, und die Journalisten versuchten verzweifelt, sich als Restaurantkritiker zu betätigen. Aber Kotze sei halt Kotze. […] Was können wir also tun, außer unsere Fassungslosigkeit artikulieren? Es hat wohl keinen Sinn, dass wir Journalisten, wenn wir Kotze probieren müssen, weiter Restaurantkritiker spielen.“

„Restaurantkritiker“?

 

 

 

 

Ihr seid nur eine Durchreiche für mentales Junkfood.

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