Es gibt keine massenmediale Wählerbeeinflussung in Deutschland. Nein, wirklich. Echt jetzt.

Gerade noch ein Viertel der Bürger würde aktuell die Union wählen, geht aus dem Deutschlandtrend hervor. Die Grünen liegen erstmals vor CDU/CSU. Eine Mehrheit findet: Die SPD sollte die große Koalition verlassen.

Quelle: Sonntagsfrage: Grüne vor Union – Kramp-Karrenbauer stürzt ab – WELT

Warnung: Dieser Beitrag verwendet sehr viel Fäkalsprache, die einer verzweifelt sarkastischen Überreaktion auf die geistige Primitivität geschuldet ist, mit der man hierzulande „qualitäts“-journalistische Parteienwerbung betreibt. Ich muß Leser mit empfindlicheren Nerven oder schwachem Magen daher warnen: Ich halte diese Scheiße nicht mehr aus! Doch zunächst zum Corpus Delicti bzw. Hirnzerfickti. Natürlich habe ich es per Screenshot festgehalten, sollte man bei der „Welt“ auf die Idee kommen, das hyperprimitive Artikelfoto nachträglich durch ein weniger primitives ersetzen zu wollen. Bitte sehr (und nein, ich mache Ihren Monitor nicht sauber, sollten Sie angesichts solcher hyperprimitiven Propaganda ihren Kaffee, Tee, ein fruchthaltiges Erfrischungsgetränk oder an was auch immer Sie sich gerade ergötzen, herausprusten):

Tja. Sowas nennt man eben primitive Affenscheiße. Und nein, ich werde mich für diese Wortwahl nicht entschuldigen.

Ja Moment, Axel. Das ist doch aber doppelt gemoppelt. Affenscheisse ist doch immer primitiv, gewissermaßen? Sonst wär’s doch keine Scheiße?

Falsch. Es gibt verschiedene Sorten von Scheiße. Ob Sie’s glauben oder nicht: Da gibt’s durchaus qualitative Abstufungen. Es gibt also etwas wertvollere Scheiße, die beispielsweise noch als Ackerdünger taugt und Pflanzenwachstum fördert, und dann gibt es hochtoxische, völlig wertlose, nichtige, primitive, abartige, kranke, schwerstbehinderte, spastische Scheiße. Man könnte auch sagen: Superscheisse. Hyperscheisse. Whatever.

In diesem Fall haben Sie es mit hyperprimitiver Überscheisse zu tun. Also Scheiße, die über gewöhnliche Kacke noch weit hinausgeht.

Psssst … Axel? Kommste vielleicht mal wieder runter? Oh man. Du drehst ja wieder ab.

Ja, und? Was bleibt mir anderes übrig? Wißt ihr, als mir dieses qualitätsjournalistisch gewohnt überparteiliche, politisch total neutrale, unabhängige Artikelfoto ins Gesicht sprang, und zwar mit gebleckten Zähnen wie von einem Säbelzahntiger, und mir seine Fangzähne durch die Schädeldecke zu schlagen und dann genüßlich das Hirn rauszulutschen, fühlte ich mich natürlich angegriffen. Das dürfte ja wohl verständlich sein. Sowas braucht sich schließlich niemand bieten zu lassen. Das ist eine Beleidigung und Zumutung.

Links: AKK, mit verkniffenem Mund, als hätte sie gerade ’ne Runde Schlammcatchen mit Claudia Roth verloren. Oder in eine Zitrone gebissen. Verzeihung, sagte ich in eine Zitrone gebissen? Als hätte sie einen hühnereigroßen Kristall hochkonzentrierter Zitronensäure verschluckt. Damit die „subtile“ und keinesfalls manipulative (nein, nein) Botschaft auch vom DAL (Dümmsten Anzunehmenden Leser) „begriffen“ wird – falls man Gehirnströme, die eine dermassen hyperprimitive Überpropagandascheissebotschaft nicht zu erfassen imstande sind, nicht eher als postmortal klassifizieren sollte – gibt’s dazu (nur um ganz sicher zu gehen, daß die Neuronen auch wirklich nicht mehr feuern) eine abweisende Geste, als wolle sie sagen: Nein, ich will nicht, tut mir leid, ich lehne das Kanzeleramt rundherum ab, das ist nichts für mich, und du siehst ja selber, lieber dümmster anzunehmender Leser, daß ich auf dem Foto ohnehin schon wirke wie eine steckbriefliche gesuchte Terroristin, igitt, total unsymphatisch. Du mußt doch zugeben, daß man sich kein unverstellteres Foto vorstellen kann.

Rechts: Pannelena Blähbock, mit verschränkten Armen. Kommt immer gut. Denn verschränkte Arme stehen für: Entschlossenheit, Durchsetzungsvermögen, jawoll, Konsequenz und selbstbewußtes Auftreten! Yes, she can! Nein wirklich, die kann das! Und Schwiegermutterbefeuchter Robert aus dem Club der grünen Klimarömer lächelt so natürlich-unverkrampft, herzlich und nett, mensch, welche Eltern würden ihm nicht sofort ihr Kind auf den Schoß setzen? Hach, ich komme einfach nicht über dieses Lächeln hinweg: Komm näher, lieber Wähler, komm näher. Ja, du kannst mir dein Kind ruhig an die Hand geben. Ich schenke ihm dann ein niegelnagelneues Dreirad, eine extra große Schultüte mit ganz viel Naschzeug drinne (klimaneutral hergestellt, versteht sich!), streichle ihm übers Köpfchen und drücke ihm einen Kuß auf die Stirn. So liebevoll bin ich. So rührend kümmere ich mich um euch und euren Nachwuchs, liebe Wähler!

Wie Sie aus meinen Worten sicher schon herausgelesen haben und wie ich eingangs bereits erwähnte, wandele ich heute mal wieder auf dem verdammt schmalen Grat zwischen verzweifelt sarkastischem Wahnsinn und dem Wunsch, diesen ganzen ekelhaften, hochkorrupten, widerlichen, nur noch brechreizerregenden, sich verlogenerweise auch noch als „Freie Presse“ bezeichnenden Saustall bis aufs Fundament niederzubrennen. Keine Sorge, nur’n Späßchen. Bevor mir der Verfassungsschmutz nachher noch die Bude einrennt.

Sowas, liebe Leute, geht heute als Qualitätsjournalismus durch. Nein, es gibt keine gelenkte „Demokratie“. Nein, die „Freie Presse“ manipuliert ihre Leserschaft nicht mittels solcher hyperprimitiven Propaganda-Affenscheiße auch im Visuellen.

Nein, es gibt keinen Zusammenhang zwischen diesen merkwürdig „plötzlich“ wie aus Stalinorgeln auf die Leute abgefeuerten parteipolitischen Werbefeldzügen und der Tatsache, daß diese unmittelbar nach der letzten Bilderberg-Psychoelitenkonferenz, an der auch ein gewisser Mathias Döpfner teilnahm, Absolvent des „Young Leader“-Programms der Atlantrick-Lüge e.V. und Chef der Lügenterror-Organisation „Springer’scher Tiefenstaat“, von der Kette gelassen werden.

Abschließend möchte ich zu meiner großen Freude und Genugtuung nochmal wiederholen, was ich von solchen Versuchen der Wählerbeeinflussung halte:

Das ist hyperprimitive Affen-Überscheiße.

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