Geschichtsklitterung: Mainstreamer haben wieder mal keinen Plan | ZEIT OFFLINE – Teil 3 (Syrien)

Geschichtsklitterung: Mainstreamer haben wieder mal keinen Plan | ZEIT OFFLINE – Teil 3 (Syrien)

Gas und Geostrategie – „Wie leben Sie mit dieser Schuld, Herr Assad?“

Der „Spiegel“ titelte in Ausgabe 41 des Jahres 2013 auf dem Hochglanz-Cover mit einem Foto des syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad und fragte, wie der am 11. September 1965 geborene Generalsekretär der Baath-Partei eigentlich mit seiner Schuld lebe. Er meinte damit die zu diesem Zeitpunkt – und übrigens bis zum heutigen Tage – allerdings alles andere als vollständig aufgeklärten, sondern leider von deutschen Groschenblättchen mittels transatlantischer Sonnenbrillen effizient gefilterten und artig verschwiegenen Begleitumstände des syrischen Bürgerkrieges, der Schätzungen zufolge bereits zwischen 150.000 – 190.000 Tote forderte.

Wieder war sich die vereinigte Pressefront absolut sicher: Da schlachtet ein Diktator sein eigenes Volk ab, schallte es im Brustton unhinterfragbarer Überzeugung aus den Artikeln und Leithammelkommentaren der üblichen Verdächtigen von „FAZ“ bis Springer, von der „Süddeutschen“ über die „Zeit“ bis zum „Tagesspiegel“ und zurück. Alles sei Assads Schuld. Nun ist aus der Geschichte ja hinlänglich bekannt, daß man zur Trivialisierung von Weltpolitik, auf deren für die unbedarfte Leserschaft aus „Populisten“ und „Trollen“ ohnehin nie zu verstehendes, „stets komplexer werdendes“, raketenwissenschaftlich-undurchdringliches Gemengedickicht hinzuweisen man ansonsten nie müde wird, nicht erst seit gestern dazu neigt, sogenannte „Alleinschuldige“ zu präsentieren auch dann, wenn Kriege mehr als nur einen Urheber hatten. Das war im schon im Ersten Weltkrieg so, im Zweiten auch, und wenn propagandatechnisch alles klappt – ein Blick auf die zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Büchleins zum wiederholten Male sämtliche Regeln des seriösen Journalismus verletzende, künstlich hysterisierende und Paranoia schürende, schlicht völlig freidrehende, verantwortungslose und durchgeknallte Berichtbestattung zum Krieg in der Ukraine läßt es leider vermuten -, steht zu befürchten, daß auch nach einem eventuell stattfindenden dritten in Schulgeschichtsbüchern der Zukunft fälschlicherweise stehen wird, Vlad Putin sei für alles, aber auch alles verantwortlich zu machen.

Im Abschnitt über den Libyenkrieg wurde bereits erläutert, wie man über das „Konsulat“ in Benghasi Waffen u.a. auf dem Seeweg Richtung Syrien verschiffte, um sie sogenannten moderaten Widerstandskräften und zartfühlenden Rebellen in die Hand zu drücken. Diese waren es, mit deren Hilfe man Syrien zu destabilisieren und letztendlich zu „balkanisieren“ trachtete, was Henry Kissinger auch öffentlich zugab. Diese Strategie der Balkanisierung dient – offiziell – vorgeblich nur der Befriedung und Stabilisierung einer bestimmten Region durch Aufteilung eines Landes in einzelne Gebiete, in denen die vorhandenen religiösen oder ethnischen Fraktionen souverän und selbstbestimmt leben sollen. Die Geschichte lehrt aber leider, daß die Resultate dieser Strategie meistens nicht auf friedlichen Ringelpietz mit Anfassen lauten, sondern ganz im Gegenteil auf weitere Spannungen, Konflikte und Chaos hinauslaufen. Dieses Prinzip der künstlichen Grenzziehungen und „Zersplitterungen“ eines Landes diente und dient auch heute noch überwiegend dazu, die Entstehung „dominanter geopolitischer Spieler“ zu verhindern. In Kurzform handelt es sich um eines der ältesten Herrschaftsprinzipien der Menschheit: „Divide et Impera“, „Divide and Conquer“ – „Teile und herrsche“. Und auch hier sei sicherheitshalber angemerkt, daß es sich dabei natürlich nicht um eine anglo-amerikanische Spezialität handelt – das Herrschaftsprinzip, für kontinuierliche Kabbeleien unter Beherrschten zu sorgen, hat bereits viele Jahrtausende auf dem Buckel, es tanzt gewiß nicht nur zum „Star-Spangled Banner“.

Das gilt auch für einen Glaubenskonflikt innerhalb der islamischen Welt, der bereits in Zeiten tobte, da nicht nur die Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, sondern sogar ihre Ur-Urgroßväter nicht mehr waren als ein lüsterner Gedanke in den Köpfen ihrer Erzeuger. Der Streit zwischen den beiden größten und bekanntesten islamischen Glaubensrichtungen, allgemein bekannt als Auseinandersetzung zwischen Schiiten und Sunniten, lodert schon seit mehr als einem Jahrtausend. Es wäre also töricht und falsch, diese konfessionellen Konflikte zur bloßen Erfindung des Pentagons oder der CIA zu erklären – man wird der fatalen Außenpolitik der unleugbar Guten™ in der „Zentraleurasischen Region“ nicht viel entgegensetzen, geschweige denn für mehr Frieden sorgen können, indem man das von den Leitmedien verbreitete, extrem einseitige Zerrbild islamischer Alleinschuld durch dasjenige amerikanischer ersetzt. Plattitüden-Ping-Pong ist und bleibt unfruchtbar.

Wer sich einen fundierten Überblick über die vielfältigen religions-, kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Ursachen verschaffen möchte, dem sei das Buch „Der Fluch der bösen Tat“ des im August 2014 leider verstorbenen, großen Ausnahmejournalisten Peter Scholl-Latour empfohlen, der die Region seit Jahrzehnten bereiste und ein intimer Kenner der dortigen Verhältnisse war. Als kleines Appetithäppchen mag folgender Auszug dienen, der den Kenntnisreichtum und die erfahrungsgesättigte Sprache Latours verdeutlicht:

„Viel wichtiger erscheint mir im Rückblick eine Expedition, die mich im April 1982 in Begleitung eines syrischen Arztes, eines nestorianischen Christen namens Samuel, in das Herzland der Alawiten führte, in den Gebirgszug und Küstenstreifen, der sich von Lattaqiyé im Norden bis Tartuz im Süden erstreckt. Die ärmlichen Behausungen dieser Sektierer waren zu stattlichen Dörfern ausgebaut worden, seit einer der Ihren, der Fliegergeneral Hafez al-Assad, sich zum Diktator aufgeschwungen hatte. Im September 1970 war ich Augenzeuge eines Putsches gewesen und konnte feststellen, wie schnell die bislang von der sunnitischen Mehrheit verachtete und unterdrückte Minderheit von Häretikern entscheidenden Einfluß auf die Partei- und Staatsführung gewann.

 

Vor allem in der Armee und bei den Mukhabarat, den allgegenwärtigen Geheimdiensten der Republik von Damaskus, errangen die Alawiten einen disproportionierten, dominanten Vorrang. Kaum eine Offenbarungslehre des Orients ist so verkapselt, in sich verschlossen wie die der Alawiten. […] In synkretistischer Verbindung mit dem Islam hatte sich offenbar eine Art Naturkult bei den Alawiten erhalten. Was ich von dieser Gemeinschaft wußte, ging auf den Vortrag eines ehemaligen Offiziers der französischen »Forces Spéciales du Levant« in unserem Sprachinstitut von Bikfaya zurück. Commandant Floriol machte kein Hehl daraus, daß die französische Mandatspolitik in der Levante nach dem uralten Rezept des »Teile und herrsche« einen Ministaat der Alawiten ins Leben rufen wollte. Im Gegensatz zu den Drusen des Djebl Drus, die erst nach schweren Kämpfen von der Fremdenlegion unterworfen wurden, fügten die Alawiten sich in das von Paris ausgeklügelte System. sie waren stets geknechtet und gedemütigt worden. Der türkische Sultan Selim I. hatte im 16. Jahrhundert zu einem Ausrottungsfeldzug gegen diese Ketzer ausgeholt. Sie lebten an den steinigsten Hängen als Pächter und Tagelöhner sunnitischer Großgrundbesitzer. Der Umstand, daß diese Ausbeuter vornehmlich in Hama beheimatet waren, erklärt vielleicht die Unerbittlichkeit des Strafgerichts, das über die aufsässige Stadt im Februar 1982 niederging. […] Mit ihrem gnostischen Astralkult huldigte diese esoterische Lehre einem verschwommenen Pantheismus. Neben christlichen Relikten schienen sogar Elemente der Seelenwanderung vorhanden, denn die Bösen wurden als Tiere wiedergeboren. Eine erbliche Priesterkaste, die Schuyukh, wachte darüber, daß der Zugang zu den Mysterien und zum »Tor«, zum »Bab« der Offenbarung, auf die Eingeweihten beschränkt blieb. Die weltliche Feudalschicht kriegerischer Clan-Chefs rivalisierte gelegentlich mit den geistlichen Führern. […] Die ewig bedrängte Minorität hatte die Chance mit beiden Händen ergriffen, die ihnen die französische Mandatsmacht in den zwanziger Jahren bot. Die Alawiten drängten sich in die militärische Laufbahn und verschafften sich somit nach Proklamation der syrischen Unabhängigkeit Zugang zu den Schlüsselpositionen der jungen Republik. Andere hatten sich als Lehrer ausbilden lassen, und zwar nach dem Modell des französischen Schulunterrichts, und folgten nicht dem bei den Sunniten vorherrschenden System der Medressen, der Koranschulen. Die säkular ausgerichteten Halbgebildeten schlossen sich sehr bald der sozialistischen Bewegung der Baath-Partei an, die sie systematisch unterwanderten. An der Revolution der »Partei der arabischen Wiedergeburt« von 1963 hatten die Alawiten maßgeblichen Anteil. Ihre wirkliche Stunde schlug im Herbst 1970, als Hafez al-Assad sich im Präsidentenpalast von Damaskus installierte.“

  • Peter Scholl-Latour, „Der Fluch der bösen Tat“, Ullstein Buchverlag GmbH, Berlin 2014

Man liest und staunt. Da wußte einer, wovon er sprach, statt das Gesicht irgendeines ausländischen Staatschefs auf eine Zielscheibe zu pinseln und mit Kugelschreibern danach zu werfen. Schon dieses kurze Exzerpt macht klar, auf welche schlicht sträfliche Weise hiesige Grogas (Grobgestrickte Gagamedien) einen komplexen kultur- und religionsgeschichtlichen Vorlauf meistens komplett ausblenden und eine dauerhafte, heute würde man sagen: „nachhaltige“ Lösung solcher Konflikte einfach zur Chefsache einer außenpolitischen Preßlufthammer-Methodik erklären, als könne ein „schnelles, beherztes“ Eingreifen, das – wie schon zuvor – auch in diesem Falle legitimiert werden sollte durch vorherige Einmischung auf schattigen Wegen – durch die gezielte Verzerrung bestehender Machtverhältnisse qua Bewaffnung und Finanzierung einer bestimmten Konfliktpartei – dort für ewigen Frieden sorgen. Es überrascht mich keine Sekunde, daß Latour von der kriegsnotgeilen Springer-„Welt“ in einer Kolumne regelmäßig als „Peter Schwall-Lemur“ verunglimpft wurde.

Das „Wall Street Journal“, 7. Mai 2014: „Eine von den USA unterstützte Rebellengruppe kooperiert mit al-Qaida in Syrien“. Das „American Enterprise Institute“, 2. September 2013:

„Sagen Sie »Nein« zu einem rücksichtslosen Schlag gegen Syrien. Der Libyen-Krieg gab uns die Doktrin des »Führens aus dem Hintergrund«. Jetzt wohnen wir in Syien der Geburt einer neuen Obama-Doktrin bei: militärische Aktionen nach dem Motto »gerade stark genug, um nicht verspottet zu werden«. So beschrieb ein US-Regierungsbeamter die Pläne Präsident Obamas für einen Schlag gegen das syrische Regime. […] Regierungsbeamte sagen, ihr Ziel in Syrien sei es, das Regime zu treffen, ohne das Kräftegleichgewicht des Landes dramatisch zu verändern. Das ist Unsinn. Der Zweck militärischen Handelns besteht ja gerade in einer »Änderung von Kräfteverhältnissen« in einem Konflikt. Wenn das nicht das Ziel ist, sollte man auch nicht militärisch vorgehen. Was ist nun Obamas Ziel in Syrien? In einem Interview mit PBS sagte Obama, es würde sich nur um einen »Schuß vor den Bug« des syrischen Regimes handeln. Wie meinen? Ein »Schuß vor den Bug« ist ein Warnschuß. Er soll die Botschaft senden, daß ein weitaus zerstörerischer Schlag folgen wird, sollte das Ziel sein Verhalten nicht ändern. Obama hat aber ein ausgeweitetes militärisches Eingreifen bereits ausgeschlossen. »Ich habe kein Interesse an Konflikten mit offenem Ende in Syrien«, sagte er letzte Woche. »Ich versichere ihnen, niemand ist kriegsmüder als ich«.“

Der in diesem Buch bereits erwähnte Dr. Steve Pieczenik fand am 29. August 2013 in seinem Blog unüberhörbar klare und eindringliche Worte für Obamas Syrien-Strategie:

„»Ein Mann für alle Kriege«: Friedensnobelpreisträger Obama, sechs Jahre in Afghanistan; im Yemen; in Libyen; Pakistan; Mali; im Tschad; Sudan; Irak; »Ermordung von Zivilisten durch Drohnen«. Am fünfzigsten Jahrestag des Marsches von Martin Luther King gen Washington beteiligt sich Obama, der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten, an »begrenzten Militärschlägen« gegen Syrien. Wie ironisch, daß am Tag derjenigen Rede, die MLK [Martin Luther King, d. Autor] über die Ungleichheit Schwarzer und Armer in Amerika hielt, der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten sich an einem weiteren »Gewaltakt« beteiligen wird. Der bevorstehende Raketenangriff auf Syrien wegen angeblicher Chemiewaffen-Attacken ist unmoralisch, ungerechtfertigt und gegen alle internationalen Regeln … ganz zu schweigen von den Behauptungen vieler Leute, es habe sich bei diesem Chemie-Angriff um eine Operation unter falscher Flagge gehandelt. Der entwürdigendste Teil von Obamas unnachgiebigem Hang zu unüberlegter Gewalt – möglicherweise eine »Sucht« – ist die Tatsache, daß das US-Militär zum wiederholten Male die Inkompetenz eines Präsidenten-Novizen ausbaden muß. Obama weiß nichts über Außenpolitik und denkt, Raketen seien einen Instrument zur Verhaltensänderung und zur Bestrafung des Assad-Regimes. Als professioneller Psychiater und »Regime Changer« für dreißig Jahre – sowjetischer Kommunismus [Russland und Osteuropa]; Aldo Moro [Italien]; die Roten Khmer [Kambodscha] – weiß ich von keiner konzeptuellen Theorie oder Praxis, die sich militärischer Raketenangriffe bedient, um auch nur irgendein Regime zu ändern. Es wird nichts am Verhalten ausländischer Führungsetagen ändern. […] US-Armeegeneral Martin Dempsey hatte den Mut, sich an die amerikanische Öffentlichkeit zu wenden und ganz klar zu sagen, daß die Vereinigten Staaten keinen Krieg in Syrien beginnen können ohne große Bodentruppen, US-finanzielle Verschuldung und schwerwiegende »Kollateralschäden«. Wir erleben schon wieder ein Déjà Vu. […] Aber was machen unsere zivilen Führer, die niemals im US-Militär gedient haben [Clinton, Bush Jr., Obama]? Sie fahren fort, als wäre Krieg ein blitzsauber eingekapseltes theoretisches Konzept, das »Proportionalität«, »Abschreckung« und »Bestrafung« als psychologische und moralische Ingredienzien der Gewalt kennt. Krieg ist Gewalt auf Steroiden. […] Was wir als amerikanische Bürger tun, ist nichts anderes, als inkompetenten zivilen Präsidenten zu erlauben, hirnverbrannte Bemerkungen aufgrund ihrer Unerfahrenheit und Unfähigkeit zu machen und dem Kongreß sowie der Presse durchgehen zu lassen, US-Streitkräfte zu entsenden, um in ein Land unter falschen Vorwänden einzumarschieren. […] Aber Amerika ist mittlerweile so gewöhnt an lügende Politiker, daß die einzige Zuflucht wohl darin bestand, tapferes Militärpersonal zum Sterben in ein fremdes Land zu schicken und dann in einer Netto-Abschätzung der dümmlichen Aktion festzustellen, daß wir nichts anderes erreicht haben., als über 350.000 unschuldige Zivilisten in der Region getötet zu haben. […] Amerikaner können nicht damit fortfahren, die Welt mit Drohungen und Kriegen zu überziehen aufgrund eines falschen Gefühls der »Wichtigkeit«, der »Überlegenheit« oder aus Gier.“

Und das schrieb Steve Pieczenik – ein Mann, dem man lieber nicht vorwerfen sollte, ein „Nestbeschmutzer“, „Anti-Amerikanist“ oder „unpatriotisch“ zu sein, sofern man danach nicht in einen Fingerhut passen will.

Am 5. September 2013 veröffentlichte die „Washington Post“ einen Gastkommentar aus der Feder Robert H. Scales, ehemals General der US-Army und Kommandant des „US Army War College“. Auch er wandte sich in überdeutlichen Worten gegen die Kriegspläne Präsident Obamas und seines Außenministers John Kerry. Er wage zu behaupten, schrieb er, daß er für die Mehrheit des US-Militärs spreche, wenn er auf die Amateurhaftigkeit und Sinnlosigkeit des Verhaltens der US-Regierung bezüglich Syriens hinweise. Andere ranghohe Stimmen aus dem US-Militär pflichteten ihm daraufhin öffentlich bei. Scales Gastbeitrag für die „Washington Post“ war noch sehr zurückhaltend und diplomatisch formuliert. Andere legten sich die Zügel des politisch korrekten Umgangstons – Ja, Sir, auf jeden Fall, Sir, also, bei allem Respekt Sir, aber, Sir … – gar nicht erst an, sondern zogen kräftig vom Leder und machten – wie Pieczenik – ihrem Unmut in klaren Worten Luft.

Es kursierten Berichte, denen zufolge es im amerikanischen Militär eine Art „Säuberungswelle“ gegeben habe – u.a. wegen des bevorstehenden Krieges in Syrien, aber auch wegen des zunehmend autokratischen Auftretens der Obama-Administration gegenüber Militärpersonal bis hinauf zu führenden Generälen, die nicht bereit waren, sich für diese Form der Außenpolitik und Geostrategie einspannen zu lassen; ebenso sollen potentielle Whistleblower bedroht worden sein.

Wir seh’n uns in Teil 4 …

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