Globalismus™ Marke NWO: Ist Clemens Wergin™ ein spottgünstiges, nützliches Mietmaul™? – WELT

Jüngst kritisierte Alexander Gauland die „globalisierte Klasse“, die als „Weltbürger“ keine Heimat mehr kenne. Unser USA-Korrespondent sagt: Wir brauchen mehr Globalisten, nicht weniger. Eine persönliche Abrechnung.

Quelle: Globalismus: Bin ich ein vaterlandsloser Geselle, Alexander Gauland? – WELT

Eine persönliche Abrechnung? Gerne, Clemens. Herzlich gerne. Als „Medienkritiker“, falls ich mich so nennen darf, muß ich schließlich täglic –  – nein, warte, das muß ich umformulieren – werde ich täglich verfolgt von Leuten wie Dir und deinesgleichen. Von eurer zwar geballten, doch – schaut man sich die Auflagenzahlen der letzten paar Jahre an – in vielen Fällen glücklicherweise schrumpfenden Propagandapower, eurer, Lölchen, „Überparteilichkeit“, eurer „Unabhängigkeit“, „Neutralität“, „Objektivität“ und anderen Vokabeln aus den Erzählungen von 1001er Nacht zur Verschleierung der Tatsache, daß ihr eigentlich nur Bückdiener, Steigbügelhalter, Stiefellecker, Gatekeeper und Hofsänger seid.

Oder wie dein Boss, der Mattes, also der Döpfner da, Absolvent des „Young Leader“-Programms der Atlantikbrücke e.V. (das steht für „einträgliche Verarsche“) sowie seit Jahren Gast auf Bilderberg-Konferenzen zur Rekrutierung machtelitenkompatiblen Personals im Politrickbetrug und den Massenlobotomedien, neulich in einem seiner Artikel (ebenfalls erschienen in der „Welt“) sagte (ausgerechnet er, haha!): eine freie, unabhängige Presse sei wichtig. Stimmt. Deshalb drücke ich ihm auch ganz fest beide Daumen; vielleicht gelingt es ihm in seiner Lebenszeit ja doch noch, eine solche in Deutschland aufzubauen. Toi, Toi, Toi!

Wie dem auch sei, so habe ich  am 11. Oktober 2018 deinen von den selbsternannten Weltherrschern der sogenannten „Neuen“, in Wahrheit eigentlich ganz „Altägyptischen Weltordnung“ soufflierten und hiermit von mir gebührend kommentierten Werbetext in der „Welt“ gelesen, in dem Du Alexander Gauland fragtest, ob Du in seinen Augen ein „vaterlandsloser Geselle“ wärst. Nun, das kann ich nicht so genau beurteilen. Ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich sicher: Du solltest Deine Position noch einmal überdenken. Denn so positiv, wie Du den Weg in die, nennen wir Sie mal „Weltgemeinschaft“, schilderst, scheint er mir nicht zu sein. Zumindest der bisher gegangene. Aber es gibt ja bekanntlich mehr als nur einen Weg. Genau diese Idee scheint Dir aber noch nicht in den Sinn gekommen zu sein.

Laß mich das bitte wiederholen: Ich kann dir versichern, daß es gewiß mehr als nur eine Möglichkeit gibt, die Welt zu „einen“, zu „binden und zu führen“, (geo)politisch zu unionieren, ihr eine – wie z.B. auch Angela Merkel und Dr. Wolfgang Schäuble bereits öffentlich sagten – „Global Governance“ zu bescheren. Es gibt eigentlich immer Alternativen; vermeintliche „Alternativlosigkeit“ ist  – ein Blick in die Geschichte beweist es – oftmals nur ein Tarnbegriff für totalitäre Absichten, dafür, macht- und herrschaftsinteressierten Zwang durch vermeintlich unverrückbare, unabänderliche, unvermeidbare „Sachzwänge“ zu „legitimieren“. Wobei die Frage nach der historischen Genese der zugrunde gelegten „Sachzwänge“ ebenso oft gar nicht beantwortet, sondern geflissentlich vermieden wurde. So wie heute vom sogenannten Presse-„Mainstream“. Denn die gegenwärtige Situation entstand nicht ganz zufällig und auch nicht „natürlich“; sie ist das Produkt machtelitärer Entscheidungen.

Doch bin ich es ehrlich gesagt ziemlich leid und auch hundemüde, das alles immer wieder aufs Neue erläutern zu müssen. Nein, das ist keine Ausrede, Clemens. Es ist auch keine „Faulheit“. Weißt Du, ich mache das jetzt seit runden 25 Jahren, ungefähr. Ich beschäftige mich nunmehr also seit einem Vierteljahrhundert mit denjenigen Zirkeln, die, was gerade in diesen Tagen überdeutlich zutage tritt und eigentlich längst offensichtlich ist, mit aller Macht auf eben erwähnte „Global Governance“ hinauszuwollen scheinen. Man kann mir also wirklich nicht vorwerfen, ich hätte mir keine Mühe gegeben. Nur weiß ich aus Erfahrung, daß es nicht viel Sinn hat, Musterschülern und Klassenstrebern wie Dir und deinesgleichen regelmäßig erklären zu wollen, was diese Form der Globalisierung für Abermillionen Menschen bedeuten könnte. Nämlich den Weg in die Knechtschaft. Allerdings in eine „Knechtschaft light“, eine „softe“ Diktatur, eine, die sich stets als pure Philanthropie, als „Sorge um den Weltfrieden“ oder als solche ums „Weltklima“ tarnt. Wie auch immer. Man dringt zu euch ja eh nicht durch, da ihr mit stupender, verblüffender Ignoranz sämtliche Informationen ausblendet, die ihr nicht hören und wahrhaben wollt. Aus welchen Gründen im Einzelnen auch immer; in den meisten Fällen vermute ich einfach (die aus leidvoller geschichtlicher Erfahrung sattsam bekannte) ideologische Verblendung; ja in manchen Fällen, wie in Deinem und auch bei Kollegen wie z.B. Richie Herzinger, sogar einen regelrechten (und bedenklichen) Fanatismus.

Da es aus meiner Sicht also nicht viel bringt, mit Dir darüber debattieren zu wollen, werde ich mich an dieser Stelle ausklinken und einfach ein paar Zitate sprechen lassen.

Ich habe diesen Ansatz gewählt in der Hoffnung, daß es Dich vielleicht ein wenig zum Nachdenken darüber bringt, ob die von Dir und geistesverwandten Bannerträgern stets propagierte, also derzeit (und schon seit einigen Jahrzehnten) praktizierte Form des Globalismus wirklich die „Ultima Ratio“ ist, die einzig mögliche Antwort auf alle Probleme unserer Zeit und der Welt, der einzig gangbare Weg. Sollte es Dir gelingen, diese Zitate alle als „Fälschungen“ zu entlarven und inhaltlich zu entkräften, wäre ich Dir sogar äußerst dankbar – weil Du mir damit große Sorgen um die Lauterkeit der Absichten derjenigen nähmest, auf die der von Dir stets inbrünstig gefeierte, heutige Globalismus zurückgeht. Und los geht’s.

„Wir verwenden die Techniken der Überredung und Information sowie echter Propaganda, die wir auf nationaler Ebene während des Krieges gelernt haben und knüpfen sie bewußt an internationale Friedensaufgaben, nötigenfalls auch als Instrument, um, wie Lenin ins Auge gefaßt hatte, »den Widerstand von Millionen« gegen wünschenswerte Veränderung zu überwinden. Drama kann den Zweck erfüllen, die Realität zu enthüllen und sich der Kunst als der Methode bedienen, durch die, in den Worten Sir Stephen Tallents, »Wahrheit eindrucksvoll und gelebtes Prinzip des Handelns wird«, darauf abzielend, diejenige konzertierte Anstrengung zu erzeugen, die, um noch einmal Grierson zu zitieren, einen Glaubenshintergrund sowie ein Gefühl der Bestimmung braucht. Dies muß eine Massenphilosophie sein, ein Massenglaube, der niemals erreicht werden kann ohne Nutzung der Massenkommunikation. Die Unesco sollte diese eminent wichtige Tatsache unter dem Druck ihrer umfangreichen Arbeit niemals vergessen.“

Daniel Taylor, „The Reece Committee: Social Science as a Tool for Control“
(„Das Reece-Komitee: Sozialwissenschaft als Werkzeug der Kontrolle“),
http://www.oldthinkernews.com/2008/07/01/the-reece-committee-social-scienceas-
a-tool-for-control/. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen
durch mich.

Dieses Zitat stammt eigentlich aus einem viel längeren über die Arbeit sogenannter „Tax Exempt Foundations“, also „Steuerbefreiter Stiftungen“, die von deinen Overlords, deinen angeblich ach so philanthropischen, globalistischen Pimps und Luden, finanziert und mit „klugen Köpfen“ besetzt werden, um Strategien auszuarbeiten, wie man eine „Global Governance“ errichten kann. Deshalb sei dieser umfangreichere Text Lesern hier durchaus mal zugemutet. Es lohnt sich!

„Im Jahre 1954 stellte das Reece-Komitee unter Vorsitz von Carroll B. Reece seine Ergebnisse bezüglich des Einflusses steuerbefreiter Stiftungen auf das Erziehungswesen vor. Der Bericht erwähnt außerdem kurz ihren Einfluß auf die Politik, Propaganda, Sozialwissenschaften und internationale Beziehungen. Die Rockefeller-, Ford- und Carnegie- Foundation sowie andere wurden während der Anhörungen des Komitees besprochen.

Das Reece-Komitee wurde von den Medien und John D. Rockefeller, III. höchstpersönlich als samt und sonders unzutreffend angeschmiert, jedoch gibt uns die historische Rückschau eine Perspektive, aus der zu erkennen ist, daß die Ergebnisse des Komitees weit näher an der Wahrheit sind, als Rockefeller Sie das glauben machen möchte.

Ein vorherrschendes Thema in den Untersuchungsergebnissen des  Komitees dreht sich um den Wunsch der Stiftungen und ihrer Hintermänner, ein System der »World Governance« zu schaffen. Die Verwendung von Propaganda und Sozialtechnik wurde als Mittel zum   Zweck zur Erreichung dieses Ziels identifiziert. 1932 sagte der Präsident der Rockefeller-Foundation, Max Mason, daß »die Sozialwissenschaften … sich mit der Rechtfertigung sozialer Kontrolle befassen werden …«.

Das Komitee zitierte einen Bericht der Kommission für höhere Bildung des Präsidenten, veröffentlicht 1947, der die Ziele sozialtechnischer Programme umreißt; die Menschen sollten sich der Notwendigkeit einer Weltregierung bewußt werden, und zwar »… psychologisch, sozial und … politisch«. Im zitierten Bericht heißt es:

»Bezüglich der Geschwindigkeit des Transports, der Kommunikation und hinsichtlich ökonomischer Abhängigkeit voneinander sind die Nationen des Globus bereits eine Welt; Aufgabe ist es, die Anerkennung und Akzeptanz dieser Einheit im Denken der Menschen zu sichern dahingehend, daß das Konzept dieser einen Welt psychologisch, sozial und in absehbarer Zeit politisch bewußt wird. Es ist diese spezielle Aufgabe, die unsere Gelehrten und Lehrer vor die Herausforderung stellt, den Weg zu einem neuen Denken zu weisen. Ein Programm für Weltbürgerschaft wird dringend benötigt, das Teil der Erziehung jeder Person werden kann. Es wird der Sozialwissenschaften und der Sozialtechnik bedürfen, um die Probleme menschlicher Beziehungen zu lösen. Unser Volk muß lernen, den Bedarf spezieller Kenntnisse und technischen Trainings in diesem Feld zu respektieren, so wie sie gelernt haben, sich der Expertise in der Physik, Chemie, Medizin und anderer Wissenschaften zu fügen.« (S. 483).

Rene A. Wormser, Autor des Buches »Stiftungen: Ihre Macht und ihr Einfluss« diente als Berater des Komitees. Wormser sprach über die Untersuchung der Sozialwissenschaften seitens der Stiftungen – wie z.B. der Rockefeller- und Carnegie-Foundations – sowie über ihren Einfluss.

»Wormser: Herr Professor, zurück zu diesem Begriff der ‚Sozialtechnik‘. Nochmal, gibt es da nicht eine bestimmte Anmaßung oder Vermessenheit seitens der Sozialwissenschaftler, sich selbst als Teil der Elite anzusehen, die allein dazu fähig wären und die alleinige Gelegenheit bekommen sollten, uns in unserer sozialen Entwicklung zu führen? Sie schließen dadurch religiöse Führer aus oder was sie als humanistische Führungspersönlichkeiten bezeichnen würden, vermute ich mal. Sie kombinieren die Tendenz hin zum Konzept einer selbstgeschaffenen Sozialtechnik mit einer hohen Konzentration an Macht innerhalb des verzahnten Arrangements aus Stiftungen und Agenturen, und das scheint mir doch eine eher gefährliche Kombination zu sein.« (S. 579).

Das Komitee listet die verschiedenen Organisationen, die mit der Untersuchung der Sozialwissenschaften durch die Rockefeller-Stiftung verbunden waren. Auch wurden andere Organisationen identifiziert wie das Council on Foreign Relations, die für die Ausarbeitung globalistischer Richtlinien entscheidend waren.

[…]

Eine Kampagne, um das Reece-Komitee in den Dreck zu ziehen, begann kurz nach Veröffentlichung ihres Berichts. John D. Rockefeller III. selbst reagierte auf die Ergebnisse des Komitees, indem er schlicht leugnete, die Rockefeller-Stiftung oder irgendwelche Organisationen, die von ihr Geld erhielten, hätten jemals für eine Weltregierung geworben. Rockefeller behauptet:

»Wenn der Ausdruck ‚Eine-Welt-Regierungstheorien‘ irgendwas bedeutet, dann eine Weltregierung. Der Bericht legt keinen einzigen Beweis dafür vor, daß die Rockefeller-Stiftung oder andere von ihr geförderte Organisationen eine Weltregierung vorschlug.« (S. 1104)

Aus der vorteilhaften Perspektive des historischen Rückblicks läßt sich diese Behauptung Rockefellers leicht widerlegen. Tatsächlich hat die Rockefeller-Familie – und zwar schon frühzeitig – Globalismus und eine Weltregierung beworben, die heute beinahe schon Realität ist. Nachfolgend einige Beispiele für den Einfluss der Rockefellers über die letzten paar Jahrzehnte. Sozialtechnische Programme, entwickelt zur Gewöhnung der Menschen an globalistische Grundsätze und Ziele, kombiniert mit Vorstößen in Richtung einer Weltregierung, wurden Amerikanern fast 100 Jahre lang eingeimpft.

[…]

The Alliance of Civilizations

Als Beispiel für das fortgesetzte Engagement der Rockefeller-Familie in den Sozialwissenschaften und der Sozialtechnik ist das Medienfinanzierungsprogramm der »Alliance of Civilizations« (AoC) zur Untersuchung psychophysiologischer Reaktionen auf Medien ein guter Ausgangspunkt. Das AoC ist Teil des »Rapid Response Media-Mechanismus« der Organisation im Versuch, die Inhalte eines breiten Spektrums an Medienkanälen inklusive Hollywood zu überwachen und zu führen. Mit dem Ziel, »… religiösen und kulturellen Pluralismus als globalen Wert« zu schaffen, unterstützt das AoC Forschungen bezüglich »… des Prozesses, der durch Bilder von Gewalt und Demütigung physiologische Reaktionen und Verhaltensweisen beeinflusst.«

Die Forschung wird zudem »den Gebrauch von Methoden untersuchen wie z.B. psychophysiologischen (Leitfähigkeit der Haut, Herzrate und -beschwerden, Hormonlevel etc.) sowie des Neuro-Imaging, die die Hirn- und Körperfunktionen aufzeichnen, sobald Individuen mit Medien oder Leuten außerhalb ihrer Gruppe interagieren, um zu beleuchten, wie die Emotionen und Glaubensinhalte eines Einzelnen sich verändern können – sogar ohne daß es ihm bewußt ist Die Forschung wird laut AoC »… verwendet werden, um strategische Empfehlungen für Medienmacher und Regierungsbeamte zu formulieren.« Sie ist ein Spezialprojekt philanthropischer Berater der Rockefellers.

Die Methoden der »Alliance of Civilizations« sind denen einer anderen Organisation der UN ähnlich – der »United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation« (UNESCO). UNESCO erhält regelmäßig Gelder von der Rockefeller Foundation. Im Gründungsdokument der Organisation – »UNESCO – ihr Zweck und ihre Philosophie« – schreibt Sir Julian Huxley:

»Wir verwenden die Techniken der Überredung und Information sowie echter Propaganda, die wir auf nationaler Ebene während des Krieges gelernt haben und knüpfen sie bewußt an internationale Friedensaufgaben, nötigenfalls auch als Instrument, um, wie Lenin ins Auge gefaßt hatte, ‚den Widerstand von Millionen‘ gegen wünschenswerte Veränderung zu überwinden. Drama kann den Zweck erfüllen, die Realität zu enthüllen und sich der Kunst als der Methode bedienen, durch die, in den Worten Sir Stephen Tallents, ‚Wahrheit eindrucksvoll und gelebtes Prinzip des Handelns wird‘, darauf abzielend, diejenige konzertierte Anstrengung zu erzeugen, die, um noch einmal Grierson zu zitieren, einen Glaubenshintergrund sowie ein Gefühl der Bestimmung braucht. Dies muß eine Massenphilosophie sein, ein Massenglaube, der niemals erreicht werden kann ohne Nutzung der Massenkommunikation. Die Unesco sollte diese eminent wichtige Tatsache unter dem Druck ihrer umfangreichen Arbeit niemals vergessen.’«“

Daniel Taylor, „The Reece Committee: Social Science as a Tool for Control“
(„Das Reece-Komitee: Sozialwissenschaft als Werkzeug der Kontrolle“),
http://www.oldthinkernews.com/2008/07/01/the-reece-committee-social-scienceas-
a-tool-for-control/. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen
durch mich.

Na das war ja was. Clemens, bist Du immer noch ganz feste davon überzeugt, es handele sich dabei durchweg nur um menschenfreundliche Absichten? Oder wirkt der ganze Spaß auf Dich nicht vielleicht auch etwas … megalomanisch? Technokratisch, sozialklempnerisch, zwanghaft und zuweilen totalitär? Denke ganz in Ruhe darüber nach, während Du die nächsten Zitate kostest.

Die Nutzung verdeckter Operationen mit dem spezifischen Zweck, für eine europäische Einigung zu werben, hat nur wenig akademische Aufmerksamkeit auf sich gezogen und wird daher bis heute nur ungenügend verstanden […] Die diskrete Injektion von über drei Millionen Dollar zwischen 1949 und 1960, meist aus Quellen der US-Regierung, war ein zentraler Bestandteil von Bemühungen, Massenunterstützung für den Schuman-Plan zu erwirken, die europäische Verteidigungsgemeinschaft und eine europäische Versammlung mit souveräner Macht. Dieser verdeckte Beitrag betrug nie weniger als die Hälfte des Budgets der Europäischen Bewegung; nach 1952 waren es wahrscheinlich zwei Drittel. […] Es ist vor allem bemerkenswert, daß dieselbe kleine Gruppe ranghoher Beamter, viele von ihnen aus westlichen Geheimdienstkreisen, maßgeblich die drei wichtigsten in den 1950er Jahren entstandenen transnationalen Elitegruppen unterstützten: die Europäische Bewegung, die Bilderberg-Gruppe und Jean Monnets »American Committee for a United States of Europe« [ACUE]. Schlußendlich entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, daß zu einer Zeit, als einige britische Anti-Föderalisten eine »spezielle Beziehung« zu den Vereinigten Staaten als Alternative zu (ja vielleicht gar Fluchtmöglichkeit aus) einem europäischen Förderalismus ansahen, manche dieser europäisch-föderalistischen Initiativen mit amerikanischer Unterstützung aufrecht erhalten wurden.“

Richard J. Aldrich, „OSS, CIA and European unity: The American committee on United Europe, 1948-60“, http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/09592299708406035. Übersetzung und Hervorhebung durch mich.

„Freigegebene amerikanische Regierungsdokumente enthüllen, daß die US-Geheimdienstgemeinde in den Fünfzigern und Sechzigern eine Kampagne betrieb, um einem vereinigten Europa Aufwind zu verschaffen […] US-Geheimdienste finanzierten im Geheimen die Europäische Bewegung, wobei sie mehr als die Hälfte ihres Budgets beisteuerten. Einige von Europas Gründervätern standen auf US-Gehaltslisten […] Frankreichs Jean Monnet, der führende Kopf hinter der EU, wurde als amerikanischer Agent angesehen – was er in der Tat auch war. Monnet diente als Roosevelts Problemlöser während des Krieges und orchestrierte die gescheiterten Versuche der USA, de Gaulle von der Macht fernzuhalten […] Die Führer der Europäischen Bewegung – Retinger, der visionäre Robert Schuman und der ehemalige belgische Premierminister Paul-Henri Spaak – wurden von ihren amerikanischen Sponsoren alle behandelt wie Angestellte. Die Rolle der USA wurde als verdeckte Operation eingestuft. Die Finanzmittel der ACUE kamen von der Ford- und Rockefeller-Foundation sowie von Geschäftsgruppen mit engen Verbindungen zur US-Regierung […] Der Kopf der Ford Foundation, der ehemalige OSS-Offizier Paul Hoffman, fungierte außerdem als Kopf der ACUE in den späten Fünfzigern. Auch das State Department spielte eine Rolle. Ein Memo von der europäischen Sektion mit Datum vom 11. Juni 1965 empfiehlt dem Vizepräsidenten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, Robert Marjolin, heimlich eine Währungsunion anzustreben. »Es wird empfohlen, die Debatte zu unterdrücken bis zu dem Punkt, an dem ‚die Verabschiedung solcher Vorschläge förmlich unentrinnbar wäre‘.«

Ambrose Evans Pritchard, „Euro-federalists financed by US spy chiefs“, The Daily Telegraph, 19 September 2000 sowie Pritchard, „The scare of a superstate has passed, but do we want to lose the EU altogether?“, The Daily Telegraph, 7. April 2007. Übersetzung und Hervorhebung durch mich.

Ups. Diskussionen darüber also unterdrücken bis zu einem Zeitpunkt, an dem die Verabschiedung der Vorschläge „unentrinnbar wäre“? Klingt das sonderlich freiheitlich für Dich?

„Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne daß die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muss schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand. Letztendlich führt es aber zu einer unauflösbaren Föderation.“

http://www.focus.de/magazin/archiv/debatte-es-ist-zeit-fuer-deutschland-wiederaufzustehen_aid_544099.html, Hervorhebungen durch mich.

5. Die Quelle dieses Zitates sollte mittlerweile eigentlich hinlänglich bekannt sein. Es sei trotzdem noch einmal wiedergegeben:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiterSchritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt„.

„Die Brüsseler Republik“, Der Spiegel, 27.12.1999, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317086.html

Dies sagte EU-Ischiaspräsident Jean-Claude Juncker. Er brachte damit ein politisches Vorgehen auf den Punkt, das auch als „Dialektische Methode“ bekannt ist und vom amerikanischen Geschichtsprofessor Antony C. Sutton sehr akkurat beschrieben wurde:

„Die operative Geschichte der Ordens kann nur verstanden werden im Rahmen eines Hegel’schen dialektischen Prozesses.“ Einfach ausgedrückt geht es dabei um die Vorstellung, daß Konflikt Geschichte erzeugt. Aus diesem Axiom folgt, daß kontrollierter Konflikt eine vorbestimmte Geschichte erzeugen kann. Beispiel: Wenn die Trilaterale Kommission »gelenkten Konflikt« diskutiert, wie sie es in ihrer Literatur extensiv tut, impliziert die Kommission damit die gesteuerte Anwendung von Konflikten zur Erreichung langfristiger Ziele – keine bloß zufällige Übung manipulativer Kontrolle, um ein Problem zu lösen.

Die Dialektik führt diesen »gelenkten Konflikt« der Trilateralen einen Schritt weiter. In Hegel’schen Begriffen schafft eine existierende Kraft (These) eine Gegenkraft (Antithese). Konflikt zwischen beiden Kräften resultiert in der Bildung einer Synthese. Dann startet dieser Prozeß von Neuem: These vs. Antithese führt zu einer Synthese.

Die Synthese, die vom Establishment angestrebt wird, nennt sich Neue Weltordnung. Ohne kontrollierten Konflikt läßt sie sich nicht errichten. Zufällige individuelle Handlungen von Personen in der Gesellschaft würden diese Synthese nicht herbeiführen, die künstlich ist – deshalb muß sie erzeugt werden. Und das geht nur durch den kalkulierten, gelenkten Gebrauch von Konflikten. […] Das erklärt, warum die internationalen Bankiers die Nazis unterstützten, die Sowjetunion, Nordkorea, Nordvietnam, bis zum Erbrechen – gegen die Vereinigten Staaten. Der »Konflikt« erzeugt Profite, während man die Welt immer näher an eine Weltregierung heranführt. Der Prozeß dauert bis heute an.

Antony C. Sutton, „America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones“, TrineDay LLC, 2009, S. 115. Fettschrift im Original durch Kursivsetzung und Unterstreichung ergänzt.

„Wir werden eine Weltregierung haben, ob wir es wollen oder nicht. Die einzige Frage ist, ob die Weltregierung durch Eroberung oder durch die Zustimmung der Menschen erreicht werden wird.“

James Paul Warburg, 7. Februar 1950 vor dem US-Senat

„Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität, Rechte an andere abzugeben. Das heißt, dass andere internationale Organisationen uns dann bestrafen können, wenn wir irgendetwas nicht einhalten. Und davor schrecken viele Länder noch zurück. Das ist aus meiner Sicht ein wirklich interkultureller Prozess, den wir durchlaufen müssen.“  

– Dr. Angela Merkel

Ich wüßte gerne, warum „wir“ diesen Prozeß – vor allem in dieser Form – angeblich durchlaufen „müssen„. Sagt wer?

„Die blinde Kraft des Volkes muß wirtschaftlich genutzt und kontrolliert werden […], sie benötigt die Führung des Intellekts. Zur Erstürmung der Zitadellen, die überall von Aberglauben, Despotismus und Vorurteilen gegen die Menschheit errichtet werden, braucht die Kraft ein Gehirn und ein Gesetz […] Wenn alle Kräfte vereint sind und vom Intellekt gesteuert werden, wenn Recht und Gesetz sie beherrschen und alle Bewegungen unter systematischer Kontrolle stehen, dann wird die seit Jahrhunderten geplante Revolution zu marschieren beginnen.“

Albert Pike, Hochgrad-Freimaurer, in seinem Buch Pike, „MORALS AND DOGMA OF THE ANCIENT AND ACCEPTED SCOTTISH RITE OF FREEMASONRY“, zitiert nach E.R. Carmin, „Das Schwarze Reich“, S. 307

 Systematische Kontrolle? Durch wen? Und gibt es eventuell ein Versicherungsunternehmen, bei dem ich eine Police erwerben kann, die mich vor möglichem Mißbrauch dieser „systematischen Kontrolle“ im Fall schützt, daß diese Macht und Kontrolle einem Haufen Irrer in die Hände fällt? Schließlich ist es keine Selbstverständlichkeit, daß immer nur die Bestmeinendsten und Richtigsten aller Zeiten an die Macht gelangen.

„Wie ich bereits gesagt habe, wird es möglich sein, eine fast permanente Überwachung über jeden einzelnen Bürger auszuüben und eine aktuelle, vollständige Dateikarte zu führen, die selbst höchst private Angaben über die Gesundheit oder das persönliche Verhalten des Bürgers enthält, und zwar neben all den üblichen Daten. Diese Datenbanken werden dem sofortigen Zugriff der Behören unterliegen.“

Zbigniew Brzezinski, „Between Two Ages – America in the Technetronic Era“, zitiert nach E.R. Carmin, „Das Schwarze Reich“, S. 307

„[…] es ist angemessen, wenn die trilateralen Länder verschiedene Mechanismen zur Erhöhung der Preise in Betracht ziehen würden. Wir empfehlen dringendst jeder trilateralen Regierung, ihre Steuerstrukturen zu überprüfen und spezifische Energiesteuern einzuführen […] es steht außer Zweifel, daß für die internationalen Ziele in den künftigen Jahren immer mehr Geld benötigt werden wird.« Was meinst Du, Clemens? Klingt das alles für Dich sonderlich freiheitlich und menschenfreundlich? Bist Du dir wirklich ganz sicher, daß es gar keinen anderen Weg gibt? Na dann: Hallamarsch!

aus den Arbeitspapieren der „Trilateralen Kommission“, zitiert nach E.R. Carmin, „Das Schwarze Reich“, 382

Was meinst Du, Clemens? Klingt das alles für Dich sonderlich freiheitlich und menschenfreundlich? Bist Du dir wirklich ganz sicher, daß es gar keinen anderen Weg in eine „globalisierte Welt“ gibt? Na dann: Hallamarsch, mein Klassenbester!


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