Gossenblatt „Spiegel“ verbreitet weiterhin Märchen von russischer Manipulation der US-Wahlen – Aufruf zum Boykott

Die Ermittlungen in der Russlandaffäre bringen Donald Trump immer stärker in Bedrängnis. Der in die Enge getriebene US-Präsident reagiert mit einer Salve von Tweets – und mit fragwürdigen Vergleichen. Die Live-News.

Quelle: Nachrichten am Morgen: Die News in Echtzeit – SPIEGEL ONLINE

Es reicht! Das Maß ist voll! So kann das doch nicht weitergehen! Das muß doch mal aufhören!

Solche und ähnliche Gedanken werden viele Leser, die immer noch den Fehler machen, die sogenannten „Mainstreammedien“, zu dem auch das Gagazin „Der Spiegel“ gehört, durch Kauf oder Abschluß von Abonnements unnötigerweise finanziell zu subventionieren, sicher gehabt haben bei dieser gewohnt mythomanischen Hirnweichschlagzeile des Print-Abfallprodukts aus Hamburg. Sollte Ihnen meine Wortwahl etwas radikal anmuten: Es wird allerhöchste Zeit, daß diesem dümmlichen, schäbigen, primitiven Treiben der Riegel vorgeschoben wird. Was nur gelingen kann, wenn endlich genug Druck auf die Hetzer und Manipulateure, die Lügner und Märchenerzähler, die Faktenfälscher und Geschichtsklitterer, Propagandisten und üblen Hirnwäscher der (irre)führenden Leid- und Kummermedien ausgeübt wird.

Ich werde es diesmal ganz kurz halten, da ich mich auf diesem Blog bereits ausführlich zur Lüge von der russischen Manipulation der scheindemokratischen US-Wahlen geäußert hatte: Bitte verlangen Sie von den Journalisten-Amateurdarstellern die Vorlage von überprüfbaren Beweisen für die seit Amtsantritt Trumps hirnzertretsmühlenartig wiederholte Behauptung, der Kreml habe die Präsidentschaftswahl von 2016 manipuliert.

Solche Beweise gibt es nämlich bis heute nicht. Es wurde noch kein einziger vorgelegt. Aus gutem Grund übrigens, denn es gibt keine (und wenn überhaupt, dann höchstens fabrizierte und eilig zusammengelogene, sollte der Druck des halbwegs wachen, intelligenten Teils der Öffentlichkeit doch mal zu groß werden), aber wie gesagt: darüber habe ich mich bereits in anderen Beiträgen ausgelassen – also über das seit langer Zeit manipulierte politische System der USA, das sich in „fester Hand“ befindet – und es ist nicht die Hand Moskaus. 

Was die deutsche Primitivpresse sich hier erlaubt, verstößt gegen sämtliche Regeln des seriösen Journalismus. Eine unbewiesene Behauptung wird nicht dadurch wahrer, sie endlos zu wiederholen. 

Bitte verlangen Sie von denjenigen Journalisten, die ständig behaupten, Russland habe die pseudodemokratische US-Wahl von 2016 manipuliert, die Vorlage von Beweisen. Lassen Sie dabei nicht locker. Bestehen Sie auf der Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht. Sollte dem nicht nachgekommen werden, boykottieren Sie bitte die entsprechenden Publikationen – denn sie sind ihr Geld nicht wert. Lassen Sie sich dabei nicht abspeisen mit oberflächlichem Geschwätz wie zum Beispiel Verweisen auf irgendwelche „geheimdienstlichen Erkenntnisse“, die aus Gründen „nationaler Sicherheitsinteressen“ angeblich – natürlich! – nicht vorgelegt werden könnten. 

Es würde ja schon völlig genügen, durch einfache Zusätze wie z.B. das in solchen Fällen übliche „mutmaßlich“ anzuzeigen, daß es sich um ungesicherte Informationen handelt. „Der Spiegel“ und andere Publikationen kommen dem nicht mehr nach. Es wird einfach als Tatsache hingestellt. Das ist inakzepabel; dieser Ungeist muß ein Ende haben. 

Wer meint, ständig gegen die Regeln und Pflichten des eigenen Berufsstandes verstoßen zu müssen, sollte Konsequenzen tragen müssen. In keinem anderen Beruf könnte man sich dauerhaft ungestraft so aufführen – außer im Journalismus. Dasselbe gilt übrigens für diejenigen Politrickbetrüger im Berliner Bundesbordell, die in dasselbe Horn stoßen wie ihre Hofsänger und -narren in den Redaktionsstuben. Auf Basis bloßer Behauptungen ständig „böses Blut“ aufrühren zu wollen, ist unethisch, verantwortlungslos, bösartig und kriminell. 

SIE, die Leser, sind diejenigen, die dieses asoziale Kesseltreiben mit ihren Geldern unterstützen; auf Seiten staatlicher Propaganda mit Ihren eigenen Steuergeldern; was die Mythomedien betrifft, durch Kauf solcher Schmutz-, Gossen-, Schund- und Schmierblättchen. Machen Sie endlich Druck. Lassen Sie sich bitte nicht mehr wie ein Rindvieh am Nasenring durch eine Arena ziehen. 

Der Verweis auf die real existierende russische Staatspropaganda genügt dabei nicht. Denn es gibt sie ja: natürlich ist die politische Führung im Kreml bestrebt, Meinungsbildung in ihrem Interesse zu betreiben. Ach nein. So wie jede politische Führung, jede Herrscherclique, jede regierende Kaste. Zu glauben, es handele sich dabei um ein rein russisches Phänomen, ist schlichtweg dumm und ein mehr schlecht als recht kaschierter Versuch, von den eigenen Manipulationen der Bürger abzulenken. Es gibt im Internet schließlich nicht nur „russische Trolle“; Desinformation, gezielte Irreführung und Versuche der Manipulation der „öffentlichen Meinung“ gibt es ebenso in hiesigen Gefilden. Maulwürfe und Agents Provocateurs gibt es ebenso in Amerika wie in Deutschland, in England wie in Frankreich. Also Schluß mit der albernen Augenwischerei. 

„Die deutsche Journalistik war und ist zum größten Theile noch ein wahrer Schandfleck unsrer Culturgeschichte. Man konnte die öffentlichen Urtheile in den Blättern nurt eintheilen in absichtlich lügenhafte oder bornirte.“

Karl Leberecht Immermann

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