hart aber schwer (zu ertragen): Weiteres Negativbeispiel für Hirnwäsche – Was ist ein „Limited Hangout“?

Der investigative Journalist Oliver Janich, der mit seiner Kampagne „Oli will reden“ Vertreter des Narrativs vom clubgemachten Römerwandel zu einer offenen Diskussion aufforderte – was bis heute natürlich ausblieb, stattdessen gab es Diffamierungen, Beschimpfungen, Lügen bis hin zu ganz unverhohlenen Verleumdungen und übler Nachrede (Medienmainstream-Maulwurf Thilo Jung von „Jung & Gekauft“ nannte Janich einen „rechtsradikalen Klimawandelleugner) – wies dankbarerweise auf einen Begriff hin, der – leider – noch zu unbekannt ist, obwohl es sehr wichtig ist, die Funktion solcher Leute zu kennen. Anbei mal ein Screenshot aus Janichs öffentlicher Gruppe auf Telegram:

Eigentlich hat Janich damit schon alles gesagt: Ein „Limited Hangout“ ist jemand, der vorgeschickt wird, um „Schadensbegrenzung“ zu betreiben für den Fall, daß Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, die dazu eigentlich nicht bestimmt waren. Mit anderen Worten könnte man – ohne Herrn von Storch hier irgendetwas unterstellen zu wollen – von einem Desinformation sprechen. Lassen Sie uns mal einen Blick darauf werfen, wie man das in den Geheimdiensten definiert:

„Ein Limited Hangout oder Partial Hangout ist – dem ehemaligen Spezialassistenten des stellvertretenden Direktors der Central Intelligence Agency, Victor Marchetti, zufolge – »Spionagejargon für einen bevorzugten und regelmäßig benutzten Gimmick der Geheimdienstprofis. Wenn ihr Mantel der Geheimhaltung eingerissen wird und sie sich nicht länger auf ihre falsche Coverstory verlassen können, um die Öffentlichkeit zu desinformieren, greifen sie darauf zurück – manchmal sogar freiwillig – einen Teil der Wahrheit zuzugeben, während sie es gleichzeitig schaffen, die Schlüsselfakten, die ihnen in einem bestimmten Fall schaden könnten, zurückzuhalten. Die Öffentlichkeit allerdings ist normalerweise so fasziniert von der neuen Information, daß sie nicht daran denkt, die Sache weiter zu verfolgen«.“ (Quelle, Übersetzung aus dem Englischen durch mich).

Auf diesen Fall übertragen und um es nochmal zu wiederholen: Man präsentiert den Leuten also einen angeblichen „Kritiker“ – der Hans von Storch natürlich gar nicht ist, da er das Narrativ vom „anthropogenen Klimawandel“ ja selber vertritt, wenn auch mit kleineren, aber eben nie wirklich an die „Substanz“ gehenden und die eigentlichen Hintergründe dieser Klima-Agenda offen beim Namen nennenden Einschränkungen – um den falschen Eindruck zu erwecken: Seht mal, wir sind ja gar nicht so, wir lassen sehr wohl Kritik zu! Also was redet ihr da von Propaganda, Hirnwäsche oder gar „Lügenpresse“!?

Wenn ich kurz abschweifen darf: Ich finde es übrigens höchst interessant, daß Herr von Storch tatsächlich – wie Janich richtig schreibt – der Onkel von Beatrix von Storch ist, einer der bekanntesten Persönlichkeiten aus den Reihen der angeblichen „Alternative“ für Deutschland, AfD. Um den thematischen Rahmen dieses Blogbeitrages nicht zu sprengen, werde ich mich an dieser Stelle nicht ausführlicher dazu äußern, warum ich glaube, daß diese Partei eine „Nebelkerze“ des politischen Establishments ist, man könnte auch hier m.E. von einem „Limited Hangout“ des Politikbetriebs sprechen.

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