In China mehren sich Anzeichen für eine Wirtschaftskrise

Währung und Börsenkurse fallen weiter. Die Regierung pumpt Milliarden in die Märkte – wohl auch aus Angst vor Donald Trumps Strafzöllen. Wie soll das nur weiter gehen?

Quelle: In China mehren sich Anzeichen für eine Wirtschaftskrise

Na, jemand überrascht? Natürlich nicht. Naja, zumindest niemand, der sich dafür interessiert, was in der Welt um ihn herum vorgeht. Und der die weltwirtschaftliche Entwicklung aufmerksam im Blick behält. Und der sich außerdem nicht zu fein ist, sich hin und wieder auch mal mit „kruden Verschwörungstheorien“ bezüglich der Langfriststrategie einer globalistisch ausgerichteten Machtelite zu beschäftigen, die – zumindest deuten alle bisherigen Anzeichen darauf hin – eine „Global Governance“, also eine Weltregierung anstrebt.

Erst vor wenigen Monaten wies der bekannte Börsenprofi und Buchautor Dirk Müller („Mr. Dax“) darauf hin, daß sich in China über die letzten Jahre eine gigantische Finanzblase aufgetürmt hat. Zum einen wegen der nach wie vor drückenden Dollar-Fiatflatulenzen, die das Reich der Mitte plagen, zum anderen, weil die großzügige Kreditvergabe, also das Aufnehmen neuer Schulden vulgo Geldfälschung und Marktverzerrung im ganz großen, mafiösen Stil ja nicht zuletzt von eben jenen Globalisten, sprich „NWOliten“ stets empfohlen wurde, die diese historisch beispiellose Geldmengenexpansion nicht ganz ohne Hintergedanken betreiben. Wissen sie doch sehr genau, daß man dieses „Spiel“ – falls man ein solches Vorgehen angesichts der zu erwartenden, horrenden Folgen für Abermillionen Menschen nicht nur in China überhaupt so nennen kann – nicht ewig treiben kann.

Im Wesentlichen gibt es hier zwei Optionen: entweder, man versucht – wie es er Einleitungstext des FAZ-Artikels beschreibt – weiter endlose „Milliarden“, von mir aus Billionen in die Märkte zu pumpen: dann aber riskiert man eine rasant zunehmende Geldentwertung bis hin zu einer – schlimmstenfalls – Hyperinflation, als einer nahezu vollständigen Entwertung, der Rückführung des eigentlichen Wertes ungedeckten, beliebig inflationierbaren Konfettigeldes auf sich selbst: Null. Was zu schweren Rezessionen oder gar einer großen Depression, einer Weltwirtschaftskrise führen könnte. Oder man versucht, bspw. über eine Erhöhung des Leitzinses einer Währung, die umlaufende Geldmenge zu reduzieren (Geldmengenkontraktion); auch das aber ist – gerade in der jetzigen Situation – nicht ganz ohne Risiko.

Regelmäßige Leser meines Blogs wissen, daß der Chef der „People’s Bank of China“, also der chinesischen Zentralbank, in der „G30“ sitzt, der „Group of Thirty“, einer von den Rockefellers gegründeten Organisation der – nein, nicht anglo-amerikanischen, wie in manchen alternativen Medien leider immer noch zu kurz gedacht wird – sondern globalistischen bzw. global organisierten Hochfinanz. Bevor neu hinzugekommene Leser sofort nach Luft schnappen: Wenn ich „global organisierte Hochfinanz“ schreibe, meine ich damit keine „jüdische Weltverschwörung“ oder ähnlichen Mumpitz.

Fakt ist nunmal, daß es eine, wie Sie im Buch „The Federal Reserve Conspiracy“ des 2002 verstorbenen amerikanischen Historikers Antony C. Sutton nachlesen können, „Bankenbruderschaft der Welt“ gibt, die auf das Ziel einer „Eine Welt, wenn Sie so wollen“ (David Rockefeller), einer „Neuen Weltordnung“, hinarbeiten. Ich möchte dazu noch einmal ein Zitat eines anderen US-Historikers anbringen, Carroll Quigley. In seinem Mammutwerk „Tragedy and Hope“ („Tragödie und Hoffnung“) hieß es bezüglich der  institutionellen Struktur und geopolitischen Zielsetzung dieser „Bruderschaft“:

„Die Round Table Groups waren semigeheime Diskussions- und Lobbygruppen, die von Lionel Curtis Philip H. Kerr (Lord Lothian) und (Sir) William S. Marris zwischen 1908 und 1911 organisiert wurden. Dies geschah unter Ägide Lord Milners, des dominanten Sachwalters des Rhodes-Trust in den zwei Jahrzehnten zwischen 1905-1925. Der ursprüngliche Zweck dieser Gruppen bestand im Versuch, die englischsprachige Welt zu vereinen entlang der von Cecil Rhodes (1853 – 1902) und William T. Stead (1849-1912) entworfenen Leitlinien; das Geld für die organisatorischen Arbeiten kam von Anfang an vom Rhodes Trust. Um 1915 existierten Round Table-Gruppen in sieben Ländern, inklusive England, Südafrika, Australien, Neuseeland, Indien sowie eine eher lose organisierte Gruppe in den Vereinigten Staaten (George Louis Beer, Walter Lippmann, Frank Aydelotte, Whitney Shepardson, Thomas W. Lamont, Jerome Greene, Erwin D. Canham vom Christian Science Monitor und andere). Die Einstellungen der verschiedenen Gruppen wurden durch regelmäßige Besuche und Diskussionen koordiniert sowie ein gut informiertes und völlig anonymes Quartalsmagazin namens »The Round Table«, dessen erste Ausgabe, größtenteils geschrieben von Philip Kerr, im November 1910 erschien.

[…]

Das Geld für die weit verzweigten Aktivitäten dieser Organisation kam ursprünglich von den Partnern und Gefolgsleuten von Cecil Rhodes, hauptsächlich vom Rhodes Trust selber, außerdem von wohlhabenden Partnern wie den Beit-Brüdern, Sir Abe Bailey und (nach 1915) von der Astor-Familie. Seit 1925 gab es substantielle Zuwendungen von reichen Individuen, Stiftungen und von Firmen, die mit der internationalen Bankenbruderschaft verbunden sind, vor allem dem »Carnegie United Kingdom Trust« und anderen Organisationen aus dem Umfeld J.P. Morgans, der Rockefeller- und Whitney-Familien sowie Partnern von Lazard Brothers und Morgan, Grenfell & Company.

Das eigentliche Rückgrat dieser Organisation wuchs entlang der bereits existierenden finanziellen Kooperation, ausgehend von der Morgan Bank in New York, zu einer Gruppe internationaler Financiers in London, geführt von den Lazard Brothers …

[…]

Auf dieser ursprünglich finanziellen Basis, die auf George Peabody zurückgeht, wuchs im Zwanzigsten Jahrhundert zwischen London und New York eine Machtstruktur, die tief in das universitäre Leben eindrang, in die Presse sowie die Außenpolitik.

[…]

Die Finanzmittel stammten von denselben internationalen Bankengruppen und ihren kommerziellen und industriellen Tochtergesellschaften.“

  • Carroll Quigley, „Tragedy and Hope – A History of the World in Our Time“, The Macmillan Company, New York, 1966, S. 963-67. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich.

Sutton wiederrum konnte in einem anderen seiner Bücher („America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones“) nachweisen, daß Köpfe aus genau diesem von Quigley in „Tragedy and Hope“ so detailliert beschriebenen Machteliten-Zirkel bzw. der „Bankenbruderschaft der Welt“ ihre Finger im Aufstieg Chinas zum „Global Player“, also zu einer der führenden Weltmächte hatten. In diesem Kontext ist ein anderes Zitat von Quigley interessant:

„Zusätzlich zu diesen pragmatischen Zielen hatten die Kräfte des Finanzkapitalismus noch ein weiteres, weitreichenderes Ziel, nämlich nichts weniger, als ein weltweites System der finanziellen Kontrolle in privaten Händen zu erschaffen, dazu fähig, das politische System jedes Landes und die Weltwirtschaft als Ganzes zu dominieren. Dieses System sollte in feudalistischer Manier von den im Konzert agierenden Zentralbanken der Welt gesteuert werden, durch geheime Abkommen, die bei regelmäßigen und privaten Treffen und Konferenzen getroffen werden.“ […] In jedem Land basierte die Macht der Zentralbank weitestgehend auf ihrer Kontrolle der Kredit- und Geldströme. Im weltweiten Maßstab beruhte die Macht der Zentralbanker auf ihrer Kontrolle der Kredite sowie der Goldflüsse.

  • Carroll Quigley, „Tragedy and Hope“ („Tragödie und Hoffnung“), The Macmillan Company, New York 1966, S. 324. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich.

Durch geheime Abkommen, die bei regelmäßigen und privaten Treffen und Konferenzen getroffen werden? Also so wie in der G30, über deren Aktivitäten der geneigte Medienkonsument selbstverständlich rein zufällig nichts erfährt? Oh, und das nur schnell am Rande: Außer dem Chef der chinesischen Zentralbank sitzen in der „Group of Thirty“ außerdem Mario Draghi, Chef der EZB; Jacob A. Frenkel, Vorsitzender von JP Morgan Chase International; Tharman Shanmugaratnam, Stellvertreter des Premierministers und koordinierender Minister für Wirtschafts- und Sozialpolitik, Singapur; Guillermo Ortiz, Vorsitzender der BTG Pactual, einer der größten Investmentfirmen Mexicos; Paul A. Volcker, ehemaliger Vorsitzender der Federal Reserve; Jean-Claude Trichet, ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank; Leszek Balcerowicz, Professor an der Warsaw School of Economics, ehemaliger Gouverneur der polnischen Zentralbank; Ben Bernanke, ehemaliger Chef der Federal Reserve; Mark Carney, Gouverneur der englischen Zentralbank (Bank of England); Jaime Caruana, General Manager der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), ehemaliger Chef der spanischen Zentralbank; William C. Dudley, Präsident der Federal Reserve, ehemals Goldman Sachs; Arminio Fraga, ehemaliger Gouverneur der brasilianischen Zentralbank; Timothy Geithner, Präsident von Warburg Pincus, ehemaliger Finanzminister der USA und Präsident der Federal Reserve Bank of New York; Gerd Häusler, Chef der bayerischen Landesbank; Philipp Hildebrand, stellvertretender Geschäftsführer bei BlackRock (Rothschild), ehemals Chef der Schweizerischen Nationalbank; Paul Krugman, Professor an der London School of Economics, Anhänger des „Keynsianismus“ bzw. Debitismus, also genau derjenigen Geldpolitik, der die heutige Finanz- bzw. Schuldensituation zu verdanken ist; Haruhiko Kuroda, Chef der japanischen Zentralbank; Christian Noyer, Chef der französischen Zentralbank, ehemals Vorsitzender der BIZ; Raghuram G. Rajan, ehemaliger Chef der indischen Zentralbank; Kenneth Rogoff, Professor für Wirtschaftswissenschaften in Harvard, ehemaliger Chefökonom des IWF; Lawrence Summers, Professor in Harvard, ehemaliger US-Finanzminister, ehemaliger Chef der Weltbank; sowie der bereits erwähnte Zhou Xiaochuan, Gouverneur der „People’s Bank of China“ (chinesische Zentralbank), ehemals Präsident der „China Construction Bank“.

Uff. Welch ein Ringelpietz.

Mit anderen Worten versuchen diese „Elitisten“, „Globalisten“, „NWOliten“ – nennen Sie sie, wie Sie wollen – über solche Organisationen, ihre Aktivitäten global zu koordinieren, wie in obigem Quigley-Zitat beschrieben. In Falle der G30 also über eine globale bzw. internationale Koordinierung der Geldpolitik.

Um es nochmal umzuformulieren und nach dem kleinen Grundlagen-Crashkurs zum Kernthema dieses Beitrags zurückzukommen: die Globalisten sitzen in beiden „Lagern“ bzw. auf beiden Seiten, also sowohl in den USA als auch in China, an den Schalthebeln der Finanzmacht.

Und wer berät US-Präsident Donald Trump in Wirtschafts- bzw. Handelsfragen? Wer ist sein Handelsminister? Mehr als das: Wen hat der vermeintliche „Outsider“ Trump höchstpersönlich zu seinem Handelsminister ernannt? Da schau her: Wilbur Ross. Na, und wo kommt der eigentlich her, der Wilbur? Vom Bankhaus N.M. Rothschild & Sons. Ups. Ich vermute mal, daß es sich dabei um eine kleine Gefälligkeit handelte, nachdem die Zentralbanker-Dynastie Rothschild das Firmenimperium Trumps gerettet hatte. Hihi:

Während der Wahl sagten politische Analysten, dass Trumps Bewerbung für die Präsidentschaft »seit dreißig Jahren in der Mache war Das macht mehr Sinn, als diese Establishment-Lakaien bei der Washington Post wahrhaben wollen. Vor dreißig Jahren retten Mitglieder der Rothschild-Familie Trump vor dem Bankrott und nahmen ihn unter ihre Fittiche. Sie erkannten sein Potenzial als »nützlicher Mann« und als »kunterbunte Attraktion« für ihre geheimniskrämerische Organisation, die selbst lieber im Schatten bleibt.

Man muss sich nur vergegenwärtigen, wie Trump seinen Reichtum aufbaute – und wer ihn während der Hochs und Tiefs unterstützte.

In einem älteren Artikel [aus der Zeit von Trumps finanziellen Schwierigkeiten] findet sich das folgende:

»Im Jahr 1987 kaufte Donald Trump sein erstes Kasino, als er 93% der Aktien von Resorts International kaufte. Resorts International hat eine schäbige Vergangenheit, die Anfang der 1950er begann, als es aus einer Tarnfirma von CIA und Mossad hervorging, welche das Unternehmen zur Geldwäsche von Gewinnen aus dem Drogenhandel, Glücksspiel und anderen illegalen Tätigkeiten aufbauten. Am 30. Oktober 1978 berichtete die Spotlight Zeitung, dass die Hauptinvestoren bei Resorts International Meyer Lansky, Tibor Rosenbaum, William Mellon Hitchcock, David Rockefeller und Baron Edmond de Rothschild waren.

Nachdem der langjährige CIA Mann James Crosby und nomineller Chef von Resorts International 1987 starb, betrat der junge und ambitionierte New Yorker Immobilientycoon Donald Trump das Bild und kaufte Crosbys Anteile am Glücksspielereich.«

Trump wurde mit seiner Persönlichkeit als bunter Hund und seinem Drang, Luxushotels, Wohnungsblöcke und andere Unternehmungen nach sich selbst zu benennen, bald schon zu einem Haushaltsnamen. Während der Name »Trump« in die Schlagzeilen kam, so blieben die tatsächlichen Macher bei Resorts International – Rockefeller und Rothschild – vor der Öffentlichkeit verborgen.

Nachdem die Reichweite von Resorts International Ende der 1980er schnell nach Atlantic City ausgedehnt wurde, geriet Donald Trump in finanzielle Schwierigkeiten, da der Immobilienmarkt in New York einbrach. Seine drei Kasinos in Atlantic City, wie auch andere Werte von Trump, wurden von Gläubigern bedroht. Es war nur die Hilfe und die Hinterlegung von Sicherheiten durch Wilbur L. Ross Jr., einem leitenden Direktor bei Rothschild Inc., dass Trump die Kasinos behalten und sein bedrohtes Reich wieder aufrichten konnte.«

Der selbe Wilbur L. Ross, der noch immer Jacob Rothschilds rechte Hand ist, hat sich im März 2016 für Trumps Nominierung ausgesprochen, was ebenfalls von Bloomberg berichtet wurde – und ist derzeit Donald Trumps Handelsminister.“

  • Link, Hervorhebungen durch mich

Damit der Artikel nicht zu lang wird: Ich glaube doch, in diesem Beitrag genug Informationen zusammengetragen zu haben, um den Verdacht aushärten lassen zu können, daß die werten Herrschaften NWOliten über die „Strafzölle“ und die durch ihren vermeintlichen „Außenseiter“ Trump, der nichtsahnenden Medienkonsumentenopfern nicht zufällig stets als unberechenbar, unkalkulierbar™  oder irrlichternd™ verkauft werden soll, losgetretenen Handelskriege genau die Art von Chao entzünden wollen, aus dem sie dann später ihre neue Ordo™ aus dem Zylinder zu „zaubern“ gedenken. Es ist die altbekannte dialektische Methode: These (existierender und von diesen Elitisten geschaffener Globalismus in seiner heutigen Form) – Antithese (Populismus, Nationalismus, Protektionismus mit Chao-Trump(f) als „Galionsfigur“ oder „Maskottchen“ – Lösung („Integriertere globale Ordnung“, „Neue Weltordnung“, mehr Zentralisierung weltweiter Entscheidungsmacht in immer weniger Globalistenhänden). Oder auch: Problem – Reaktion – Lösung.

Wie ich in anderen Blogbeiträgen meinerseits bereits voraussagte, kann es eigentlich nicht mehr allzu lange dauern, bis (irre)führende Zeitungen wie z.B. das größte NWOliten-Feigenblatt Deutschlands, „Die Zeit“ aus Hamburg, ihren Lesern erklären wird, zur Beilegung bzw. eben Lösung dieser katastrophalen Krisen und Konflikte sei eine Art globaler „Schlichtungsinstanz“ nötig – wie z.B. die WTO, also die „World Trade Organization“ (Welthandelsorganisation). Schließlich hat das Blatt einen solchen „Testballon“ im Artikelformat doch erst vor wenigen Wochen schonmal steigen lassen.

Und vergessen Sie bitte auch nicht, was Dr. John Coleman bereits 1991 schrieb:

„Nach der Zerstörung des Immobilienmarktes, der Auto-, Stahl- und Schwergüterindustrie wird es nur  noch limitierte Wohnungsangebote geben; den Industrien aller Länder wird nur noch erlaubt, unter Führung des »Club of Rome« der Nato zu produzieren.“

Ach, bevor ich’s vergesse: Wilbur Ross wurde durch Stahlgeschäfte reich. Er kaufte insolvente Stahlunternehmen auf. Irgendwie muß man seine Schachfiguren ja in Stellung bringen.

Schreibe einen Kommentar