Kein Propagandawandel seit damals: „Zeit“ legt weiter kriminelle Energie an den Tag

Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute spürbar, zeigt eine Untersuchung. Die Erderwärmung wirke sich messbar auf die Gesundheit von Kindern aus.

Quelle: Klimawandel: Erderwärmung wirkt sich auf die Gesundheit aus | ZEIT ONLINE

Ganz ehrlich? Ich habe keine Lust mehr. In den letzten paar Wochen hatte ich außerdem bereits zahlreiche Artikel dazu auf diesem Blog online gestellt und belasse es daher bei einigen wenigen Zitaten sowie der deutschen Übersetzung eines englischen Artikels, der in dieser Form in den deutschen Mainstreammedien natürlich nie veröffentlicht würde. Das Ausmaß der Propaganda macht mich nur noch sprachlos; die teilweise schon kriminelle Energie, mit der andere Meinungen nicht nur ignoriert bzw. bewußt verschwiegen, sondern sogar zensiert und unterdrückt werden, weckt bei mir ungute Erinnerungen an vergangene Zeiten.


Hier nun einige Zitate in Gegenüberstellung zur „Zeit“:

„Außerdem müssten die reichen Staaten wie bereits zugesagt auch wirklich den ärmeren ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar an Klimaunterstützung geben.“

aus oben verlinktem „Zeit“-Artikel

Man muß sich selbst von der Illusion befreien, internationale Klimapolitik sei Umweltpolitik. Stattdessen geht es bei der Klimapolitik darum, wie wir den Wohlstand der Welt umverteilen können.

Ottmar Edenhofer, Hauptautor des vierten Abschlußberichtes des IPCC von 2007, im Jahre 2010

„So heißt es im 17. Task Force Report der Trilateral Commission aus dem Jahre 1978 unter dem vielsagenden Titel ENERGY-MANAGING: THE TRANSITION:

»[…] es ist angemessen, wenn die trilateralen Länder verschiedene Mechanismen zur Erhöhung der Preise in Betracht ziehen würden. Wir empfehlen dringendst jeder trilateralen Regierung, ihre Steuerstrukturen zu überprüfen und spezifische Energiesteuern einzuführen […]«

Der Verwendungszweck solcherart erhobener Steuern ist den trilateralen Ambitionen durchaus angemessen:

»[…] es steht außer Zweifel, daß für die internationalen Ziele in den künftigen Jahren immer mehr Geld benötigt werden wird

Nun, hier geht es nicht in erster Linie um diesen seit dem Nahostkrieg von 1973 inszenierten gigantischen Ölschwindel, um – im Sinne Kissingers – über die Kontrolle der Energie zu einer »lose geknüpften Weltregierung« zu kommen, oder darum, wie sich der Präsident des Internationalen Währungsfonds (IMF), Jacque le Lerosiére am 30.09.1979 in Belgrad auszudrücken pflegte, »die Neuordnung der Welt auf Kosten einer Schrumpfung des Arbeitsniveaus und des Lebens in den industrialisierten Ländern« zu betreiben.“

aus: E. R. Carmin, „Das Schwarze Reich“, S. 382, Hervorhebungen durch mich.


Abschließend der übersetzte Artikel (Hervorhebungen durch mich):

Wissenschaftler: Unehrlich oder verängstigt?

Der allerschlimmste Fall beruflicher Inkompetenz und Unehrlichkeit findet sich auf dem Gebiet der Klimawissenschaft. Tony Heller hat einen Teil der ungeheuerlichen Unehrlichkeit von Mainstream-Umweltschützern in einem Video enthüllt, das er »Mein Geschenk an Klima-Alarmisten« nannte. Umweltschützer und ihre politischen Verbündeten schreiben die jüngste Zunahme an tödlichen Waldbränden der globalen Erwärmung zu. Dem U.S. Department of Agriculture’s Forest Service zufolge haben Waldbrände ihr Maximum jedoch in den 1930er Jahren erreicht und seitdem um 80% abgenommen. Umweltschützer verbergen die früheren Daten und unterstreichen ihr Argument pro Erderwärmung dadurch, der Öffentlichkeit und politischen Entscheidern Daten aus den 1980ern zu präsentieren, die eine Zunahme an Waldbränden zeigen.

Klimawissenschaftler behaupten, steigende Meeresspiegel würden durch menschengemachte Erderwärmung verursacht. Historische Aufzeichnungen des Gezeitenpegels in Lower Manhattan zeigen, daß der Wasserspiegel seit der Präsidentschaft Abraham Lincolns bis heute anstieg. Heller sagt, die Meeresspiegel stiegen seit ca. 20.000 Jahren an. Er hebt die Ansicht von Anthropologen hervor, daß Menschen – als der Meerespiegel sehr niedrig stand – fähig gewesen seien, von Sibirien nach Nordamerika zu laufen.

Von Heißwetterlagen wird behauptet, sie seien die Folge des menschengemachten Klimawandels. Heller zeigt Daten zur Zahl der Tage in Waverly, Ohio, an denen die Temperatur über 32 Grad lag. Im Jahre 1895 gab es 73 Tage mit diesem Temperaturstand. 1936 gab es 82 Tage von über 32 Grad. Seit den 1930ern gab es einen Abwärtstrend in der Zahl der Tage, an denen die Temperatur über 32 Grad lag. Wenn Klimatologen Daten aus früheren Zeiten verstecken und im Jahre 1955 beginnen, zeigen sie eine Zunahme der Zahl solcher Tage von 8 oder 9 auf 30 oder 40. Das heißt, um uns dahingehend zu täuschen, das Klima würde wärmer, haben Umweltschützer einen Startzeitpunkt gewählt, der ihrer Agenda dient.

Nun könnte man fragen: »Wer ist Tony Heller? Arbeitet er für die Ölindustrie?«. Es stellt sich heraus, daß er Wissenschaftler ist und behauptet, sein ganzes Leben Umweltschützer zu sein. Soweit ich das beurteilen kann, wird er nicht von eigennützigen Interessen geleitet. In dieser Hinsicht unterscheidet er sich von denen, die die Umweltbewegung anführen und oftmals entweder für eine Regierung arbeiten oder von ihr finanziert werden.

Hin und wieder enthüllen Umweltschützer ihre wahre Agenda. Ottmar Edenhofer, Hauptautor des vierten Abschlußberichtes des IPCC von 2007, riet im Jahre 2010: »Man muß sich selbst von der Illusion befreien, internationale Klimapolitik sei Umweltpolitik. Stattdessen geht es bei der Klimapolitik darum, wie wir den Wohlstand der Welt umverteilen können.« Die Klimachefin der UN, Christiana Figueres, sagte, das wahre Ziel der Pariser Klimakonferenz der UN von 2014 sei es gewesen, »das (kapitalistische) ökonomische Entwicklungsmodell zu ändern, das seit der industriellen Revolution für mindestens 150 Jahre herrschte.« Christine Stewart, ehemals kanadische Ministerin für Umwelt, sagte: »Es ist egal, ob die Wissenschaft samt und sonders falsch ist, da es kollateralen Nutzen für die Umwelt gibt … der Klimawandel (bietet) die größte Chance, für Gerechtigkeit und Gleichheit in der Welt zu sorgen.« Tim Wirth, vormalig Untersekretär des US-Außenministeriums für globale Belange und hauptverantwortlich für das Kyoto-Protokoll, sagte: »Wir müssen auf der Erderwärmungswelle reiten. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, werden wir das Richtige tun, wenn es um Wirtschafts- und Umweltpolitik geht.«

Nicht alle Wissenschaftler sind unehrlich und nicht alle Journalisten sind Linke mit einer Agenda. Aber man wundert sich schon über die vielsagende Stille, wenn es klare, eindeutige Beweise gibt. Wenn z.B. die Meeresspiegel seit ca. 20.000 Jahren gestiegen sind, warum lassen Wissenschaftler dann Umweltschützer mit der Behauptung davonkommen, dies wäre die Folge menschengemachter Erderwärmung? Warum hebt kein Reporter linke Aussagen wie diejenigen von Edenhofer, Stewart und anderen hervor, die auf der Erderwärmungswelle reiten wollen als Mittel, den Kapitalismus zu besiegen und Sozialismus und Kommunismus einzuführen? Ich möchte gerne glauben, das Schweigen so vieler Wissenschaftler sei Ausdruck ihrer Angst, mit der extremistischen Umweltagenda nicht konform zu gehen.“

Quelle: „Scientists: Dishonest or Afraid?“


Ach was soll’s, einen habbich noch:

„Der renommierte US-Klimatologe Richard S. Lindzen bezweifelt die Schuld des Menschen am Klimawandel. Al Gore hält er für einen Hysteriker. Man solle sich doch bitte auf wesentlichere Probleme als die Rettung der Erde konzentrieren. – von Peer Teuwsen

Herr Lindzen, man nennt Sie einen «Klimaleugner». Fühlen Sie sich wohl als Aussenseiter?
Ich bin kein Aussenseiter. Wenn Sie der Propaganda aufsitzen wollen, dann ist das Ihr Problem. Ich arbeite am weltberühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT), bin im Spektrum der Ansichten meiner Kollegen, denken Sie also einen Moment nach, was da gesagt wird. Ich bin ein Holocaust-Überlebender, meine Eltern flohen 1938 aus Deutschland. Wer mich einen «Klimaleugner» nennt, beleidigt mich – und er beleidigt seine eigene Intelligenz.

Warum?
Weil dieses Thema so komplex ist, so viele Facetten hat. Oder glauben Sie im Ernst, alle Wissenschaftler liefen im Stechschritt hinter Al Gore her? Alle seien seiner Meinung? Jeder, der irgendwelche Neuronen zwischen seinen beiden Ohren hat, sollte wissen, dass einem, der den Ausdruck «Klimaleugner» verwendet, die Argumente ausgegangen sind.

Bekommen Sie Todesdrohungen wie einige Ihrer Kollegen, die öffentlich Skepsis äussern?
Ach, ja, es gibt einige E-Mails, die mich zur Hölle wünschen, aber das sind noch keine Todesdrohungen.

Trotzdem, was ist denn da los?
Mit Hass muss man rechnen, wenn man Fragen stellt in einem solchen Klima. Die Leute werden glauben gemacht, sie seien bessere Menschen, wenn sie mit ihrem ganzen Herzen glauben, die Welt käme an ein Ende, wenn man sie nicht sofort rettete. Dann entwickeln die Menschen religiösen Enthusiasmus, dann werden sie wie Islamisten. Jeder, der die Menschen so hochschaukelt, sollte sich schämen.

Sie haben also mit Angriffen gerechnet?
Natürlich. Ich habe im Wall Street Journal geschrieben, dass Wissenschaftler unterdrückt wurden, ihre Arbeit verloren haben, weil sie Skepsis gegenüber einigen «Fakten» in der Klimafrage äusserten. Laurie David, die Produzentin des Filmes von Al Gore, hat einen Blog, in dem sie schrieb, sie sei froh, dass diese Wissenschaftler endlich unterdrückt würden. Sie schrieb auch, man sollte Wissenschaftler, die ihre Zweifel wissenschaftlich untersuchen wollen, nicht mehr finanziell unterstützen.

Das ist aber gegen das Selbstverständnis der Wissenschaft, die ihre Thesen immer wieder überprüfen und allenfalls falsifizieren sollte.
Natürlich. Aber es ist leicht, die Wissenschaft zu korrumpieren, es ist schon zu oft passiert. Ich war am weltweiten Treffen der Geophysiker in diesem Winter in San Francisco. Al Gore sprach. Und seine Botschaft lautete: «Haben Sie den Mut, dem Konsens beizutreten, machen Sie das öffentlich, und nehmen Sie sich die Freiheit, Abtrünnige zu unterdrücken.» Das Publikum war begeistert.

Was haben Sie gemacht?
Ich habe mit den Schultern gezuckt, bin rausgegangen und habe George Orwell gelesen.“

Auszüge aus einem Artikel der „Weltwoche“ vom 24. März 2014.


Na gut, einen weiteren noch:

„Letzte Woche veröffentlichte das Intergovernmental Panel on Climate Change, eine Organisation der Vereinten Nationen, das von vielen als die beste Quelle für wissenschaftliche Informationen über die Auswirkungen des Menschen auf das Klima der Erde angesehen wird, mit »The Science of Climate Change 1995« seinen ersten neuen Bericht seit fünf Jahren. Der Bericht wird sicherlich als die neueste und verbindlichste Erklärung zur globalen Erwärmung gefeiert werden. Politische Entscheidungsträger und die Presse auf der ganzen Welt werden den Bericht wahrscheinlich als Grundlage für kritische energiepolitische Entscheidungen sehen, die enorme Auswirkungen auf die Öl- und Gaspreise der USA und die Weltwirtschaft haben würden.

Dieser IPCC-Bericht wird, wie alle anderen auch, vor allem deshalb so hoch geschätzt, weil er von Experten begutachtet wurde. Das heißt, es wurde von einem internationalen Expertengremium gelesen, diskutiert, modifiziert und genehmigt. Diese Wissenschaftler haben ihren Ruf aufs Spiel gesetzt.

Aber dieser Bericht ist nicht das, was er zu sein scheint – es ist nicht die Version, die von den beteiligten Wissenschaftlern auf der Titelseite genehmigt wurde. In meinen mehr als 60 Jahren als Mitglied der amerikanischen Wissenschaftsgemeinschaft, einschließlich der Tätigkeit als Präsident sowohl der National Academy of Sciences als auch der American Physical Society, habe ich noch nie eine bestürzendere Korruption des Peer-Review-Prozesses erlebt als die Ereignisse, die zu diesem IPCC-Bericht führten.“

aus einem Artikel von Frederick Seitz, erschienen im „Wall Street Journal“ am 12. Juni 1996.


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