Kennen Sie die Lösung? Eine Mathe-Aufgabe für Hirntote verwirrt gerade das Putinet – Propaganda – FOCUS Doofline

Eine scheinbar einfache Rechnung sorgt derzeit bei vielen Menschen für Verwirrung. Doch sind Sie in der Lage, die Lösung zu finden? Wir zeigen sie im Video. Sind Sie schlauer als Ihre Kollegen?

Quelle: Kennen Sie die Lösung? Eine Mathe-Aufgabe verwirrt gerade das Netz – Wissen – FOCUS Online

Im Wesentlichen sehe ich hier zwei Möglichkeiten. Die erste gefällt mir um Welten besser. Ja, die erste Option läßt in mir einen Paradiesgarten an Optimismus erblühen, ein Eden der Hoffnung. Vergleichsweise. Die zweite wäre allerdings nicht nur deprimierend, sondern ein Totalschaden, denn sie ließe keinen anderen Schluß mehr zu, als daß es sich beim öffentlichen Bildungswesen wohl eher um ein öffentliches Verbildungs- und Aberziehungs-, ach, lassen Sie uns doch Klartext reden: Abgewöhnungs-Unwesen handelt. Aber so schlimm ist es natürlich nicht, bei Weitem nicht, da kann man ganz beruhigt sein.

Was wäre nun die erste Option? Nun, die erste wäre, daß es sich hier schlicht um einen der mit mehreren galaktischen Quadranten Abstand dümmlichsten, plumpesten, tolpatschigsten, mißratensten, gnadenschußverdächtigsten Propagandaversuche handelt, die jemals in die Welt- bzw. Zeitdungs- und Gagazingeschichte defäkiert wurden. Was ich damit meine? Nun, unter der Voraussetzung, daß es sich wirklich um Propaganda handelt, wovon extrem stark auszugehen ist, hebe ich mal das Schlüsselwort hervor: Netz. Ich wage jetzt mal einfach zu behaupten, daß an dieser Stelle bei den meisten Lesern schon die Glocken Sturm geläutet haben dürften. Latürnich: Hahaha, guckt mal, wie doof diese ganzen Putinetnutzer alle sind. Die können ja gar nix. Was für Schwachmaten! Typisch Putinet: nur russische Trolle, Hacker, Westzersetzer und Verschwörungstheoretiker! Kein Wunder, daß die noch nicht mal die einfachsten Aufgaben lösen können! Nee nee, da bleibe ich doch lieber beim Mainstream, bei der Qualitätspresse! Die können wenigstens rechnen! Deshalb verkaufen sie uns den Euro ja auch als Erfolgsgeschichte! Finanzmathematische Genies sind das!

Also nix für ungut, aber wenn eine Mathe-Aufgabe, die von jedem, der es in weniger als einem Tag schafft, seine Arschbacken zu zählen und die Zahl (Tipp für alle RTL2-Zuschauer: irgendwas zwischen 1 und 3) auf einem Bierdeckel oder eine Serviette zu notieren, eigentlich in geschätzten anderthalb bis zwei Sekunden gelöst werden können sollte, angeblich selbst Erwachsene (motherfucking sic! ) „verwirren“ soll, wäre die zweite Möglichkeit ja schon die eine oder andere vollständige und restlose thermonukleare Vernichtung Deutschlands wert: daß nämlich – zumindest laut dieser Bremsspur des Klokuss – selbst viele Erwachsene noch nicht mal die einfachsten Rechenregeln beherrschen und anwenden könnten. Und das, mit Verlaub, liebe Retardateure des Lokus, kommt mir dann doch etwas Esperanto vor.

Nur am Rande, die meisten wissen es eh schon: die Lösung lautet natürlich 8.

7 – (1 x 0) + (3:3) = 8.

Eigentlich ist das ja was für

Okay. Jetzt mal Sarkasmus beiseite.

Ähem. Räusper. Clearing my throat.

Sehr geehrte Jourgimpel aus dem Hause Burda, entschuldigt bitte, wenn ich jetzt mal einen kleinen Ausflug in die Sümpfe der Profanität unternehmen muß: Ich habe nicht das geringste dagegen, daß ihr versucht, mich für dümmer zu halten als das, was nach einem 48stündigen AV-Marathon-Gangbang am Kondom eines Pornohengstes hängenbleibt. Es ist okay, wirklich, daß ihr glaubt, ihr könntet mir ein 5-Gänge-Scheißemenü wie in Pasolinis „Die 120 Tage von Sodom“ als Qualitätsjournalismus servieren; ich nehm’s euch nicht übel, daß ihr denkt, eure Leser Opfer, die euch sowas schlimmstenfalls auch noch am Kiosk für Geld abkaufen (Warp-sic!), wären allesamt zu Kacka in der Birne, um solche saudumme gegen das Internet gerichtete Propaganda zu durchschauen.

Aber stellt euch dabei bitte mal’n bisschen smarter an. Das ist ja eine Zumutung. Ich hab‘ echt nix gegen ein bisschen Schlammcatchen mit euch Lurchen; ich steige gerne mal in den Ring, so zum Spaß oder aus Langeweile, um euch schon lange vor Ablauf der ersten Runde auszuknocken – aber es sollte dann schon eine echte Herausforderung sein, sonst macht das Kämpfen doch keinen Spaß.

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