September 28, 2021

Quelle: Christine Lagarde and Klaus Schwab: A Transcript of Dialogue | Time

Anmerkung meinerseits: Ein anderer, nicht weniger passender, aber vielleicht zu verschraubter Titel für das im „Time“-Magazin abgedruckte Gespräch wäre „Die Elite fährt im Propagandastall autistisch Motorrad“. Lagarde und Schwab sind ganz ausgezeichnete Fahrer, ganz ausgezeichnete Fahrer sind Schwab und Lagarde. Da klatscht Charlie „Rain Man“ Babbitt vor Freude in die Hände und zählt Agenda-Stichworte wie sonst nur Zahnstocher auf dem Boden. Was Sie im Folgenden lesen werden, ist ein „Selbstgespräch der Macht“: Zwei Mitglieder desselben elitistischen Clubs geben vor, ein „Interview“ bzw. eine „Diskussion“ zu führen; in Wahrheit gibt man sich lediglich High Five und klatscht „Talking Points“ einer längst beschlossenen Politik ab, während man gleichzeitig so tut, als bestünden noch irgendwelche Zweifel bezüglich der gewünschten Richtung, in die der Planet sich künftig drehen soll. Der Gipfel der Ironie aus konzentrierter machtelitärer Selbstbespiegelung besteht darin, das vermeintlich „Fragen“ aufwerfende Gespräch dann auch noch ausgerechnet in „Time“ abzudrucken, einer Publikation, die – zusammen mit Magazinen wie z.B. dem „Economist“ oder „Forbes“ – zum korpokratischen Medienkartell derselben Eliten zählt (auch bekannt unter der Chiffre „Mainstream“). Scherzhaft ausgedrückt: Daneben wirkt die „Prawda“ ja fast wie vorbildlicher Meinungspluralismus. Ich habe mich dazu entschieden, das doch arg verklemmte, extrem narzisstische Gespräch mit eigenen Anmerkungen und Kommentaren zu versehen und durch etwas Humor aufzulockern. Hervorhebungen im „Interview“ bzw. Selbstgespräch der Macht „zwischen“ Klaus-Christine Laschwab durch mich.


Klaus Schwab: Ich bin Klaus Schwab, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Weltwirtschaftsforums. Und ich habe das große Vergnügen, heute ein Gespräch mit der Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, zu führen. Präsidentin Lagarde, ich glaube, wir sind uns vor etwa 20 Jahren zum ersten Mal begegnet, und Sie waren damals eine sehr prominente Juristin. In der Zwischenzeit haben Sie auch eine Karriere als Politikerin, als Wirtschaftswissenschaftlerin, als Staatsmann und als Bankerin gemacht.

Da ich Ihre globalen Perspektiven und, wie ich sagen würde, Ihre globale Verantwortung kenne und bewundere, möchte ich mich in unserer Diskussion auf die vier wichtigsten Herausforderungen konzentrieren, mit denen wir gegenwärtig konfrontiert sind: COVID-19 natürlich, Klimawandel, Integration und insbesondere die Gleichstellung der Geschlechter und schließlich die vierte industrielle Revolution – wie können wir neue Technologien so nutzen, dass sie der Menschheit dienen und nicht schaden.

Wenn ich mich dem ersten Thema zuwenden darf, COVID, das natürlich unser Leben bestimmt hat und für viele Menschen tragische Folgen hatte: Wir befinden uns jetzt in gewisser Weise an einem Scheideweg, denn obwohl so viel geimpft wird, gibt es noch viele Fragezeichen. Meine Frage wäre also: Wie sehen Sie den Weg zurück zur Normalität, falls es eine neue Normalität gibt?

Und wenn ich noch eine Frage im Zusammenhang mit Ihrer Funktion im Kampf gegen COVID aufwerfen darf: Welche Rolle spielen die Zentralbanken? Wir haben vom IWF und den Sonderziehungsrechten gehört, die zur Mobilisierung von 650 Milliarden Dollar genutzt werden können, aber wie sehen Sie den Weg zurück zur Normalität?


Grüß dich, Christine. Mensch, da haben wir zwar schon soviel geimpft, aber es gibt immer noch Fragezeichen. Ob die wohl verschwinden werden, wenn die ganze Nebelwand aus stets neuen Mutationen/Varianten und permanenter Impfhysterie den Blick auf den vollbrachten „Großen Reset“ freigeben werden? Ob er wie der Phönix aus der Asche dieser dialektischen Problem-Reaktions-Lösungskrise aufsteigen wird? Und glaubst du, daß es gelingen wird, irgendwann alle Menschen in die Abhängigkeit vom Fiat-Schuldgeld unserer Zentralbanken zu treiben? Hach ja, tragisch, tragisch, die Folgen für viele Menschen. Gerieten in wirtschaftliche Not. Echt schlimm. Aber das ist kein Problem, denn jetzt, wo sie am Boden liegen, können wir ihnen ja z.B. mit einem „Bedingungslosen Grundeinkommen“ wieder aufhelfen, das unsere Pressebitches (we own ‚em) bereits fleißig propagieren, ohne Fragen nach den autoritären, technokratisch-totalitären Hintergründen zu stellen („Jedes Individuum wird indoktriniert werden dahingehend, zum Überleben vom Staat total abhängig zu sein“, Dr. John Coleman, 1991).


Christine Lagarde: Vielen Dank, Klaus. Ja, es waren 20 Jahre glücklicher gemeinsamer Reisen, in denen sich unsere Wege oft gekreuzt haben, in denen wir uns die Welt angeschaut haben, wie sie ist, und versucht haben, Wege zu finden, sie zu verbessern, wenn wir es könnten. Und ich möchte dir für deine Bemühungen auf dieser Reise danken.


Hey Klaus, schön, mal wieder in einer kontrollierten Medienumgebung mit dir sprechen zu können. Du weißt ja: Kritische Fragen wird es hier nicht geben, da können wir zwei turbotechnokratischen Turteltäubchen ganz beruhigt sein. Erstens, weil viele, wenn nicht gar die meisten dieser Journalisten eh nich‘ blicken, wo wir hinwollen; zweitens, weil wir sie bestens dressiert haben: Alles, was unseren Narrativen widerspricht, wird von ihnen zuverlässig als „Verschwörungstheorie“ niedergebellt – Wuff! Wuff! – und wir haben die Frührungsetagen von Publikationen wie „Time“ ja nicht aus Jux und Dollerei mit Leuten aus unserem Stall besetzt, hihi; drittens, weil das von uns geschaffene Problem für wirtschaftliche Nöte und somit Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz führt, derentwegen viele sich gar nicht mehr trauen würden, ihr Maul aufzumachen, weil sie sonst, naja, berufliche Nachteile erleiden könnten, die in so einer Zeit doch niemand erleiden will … 20 Jahre glücklicher gemeinsamer Reisen in Richtung „Neue Weltordnung“, in denen sich unsere Wege immer dann gekreuzt haben, wenn wir in unseren Denkfabriken, Diskussionsforen und Debattierclübchen die Welt, wie wir sie gemacht haben, anschauten und uns dann gefragt haben, wie wir sie noch besser in die von uns gewünschte Richtung steuern können. Wie der Zufall halt so spielt.


Um auf Ihre Frage zu COVID und Ihre Verwendung des Begriffs „Rückkehr zur Normalität“ einzugehen. Lassen Sie mich auf das zurückkommen, was wir in den letzten zwei Jahren erlebt haben, denn ich denke, dass dies den Übergang zu einer neuen Art und Weise, uns zu verhalten, in jeder Hinsicht bestimmen wird. Wir haben einen massiven Schock in der Weltwirtschaft erlebt, der uns ins Gesicht schlug und uns erkennen ließ, dass die Gesundheit viel wichtiger ist als die Wirtschaft und die Finanzen, zumindest auf kurze Sicht.

Und anders als während der großen Finanzkrise 2008 war man entschlossen, sich auf die Wiederherstellung der Gesundheit zu konzentrieren, das Einkommen der Menschen zu sichern, wo immer das möglich war, und zu versuchen, die Pandemie zu heilen, die gerade über die Welt hereingebrochen war.


Wir haben einen massiven „Build Back Better“- und Reset-Schock in der Weltwirtschaft erlebt, ja sowas aber auch. Das traf uns total unvorbereitet, ehrlich! Daraus haben wir gelernt, daß es viel geschickter ist, technokratisch-totalitäre Agenden unter dem Deckmantel des „Gesundheitsschutzes“ voranzutreiben, denn wir können uns ja nicht wie der T101 aus James Camerons „Terminator“ vor die Leute stellen und sagen: „Ich will dein Auto, deine Flugreisen, deinen Arbeitsplatz und deine bürgerliche Freiheiten!“. Die Covid-19-Plandemie lieferte uns zufällig den idealen Vorwand, all die Dinge zu tun, die wir schon immer tun wollten, aber nicht ohne Weiteres hätten umsetzen können, ohne massive Widerstände an der Backe zu haben. Naja, und so wie die künstlich ausgelöste Finanzkrise 2008 durch den Zusammenbruch der Bank „Lehman Brothers“, eines Geldinstitutes, das bekanntlich – auch das war aber reiner Zufall – seit jeher zu unserem Bankenkartell gehörte, es uns erlaubte, unsere Macht weiter zu konsolidieren und zentralisieren und im Gefolge dieser Krise für’n Appel und’n Ei kleinere Banken, die von uns noch unabhängig waren, aufzukaufen, da sie durch diese Zufallskrise im Wert ja stark gefallen waren, so nutzen wir auch diese unsere Plandemie, um weiter in Unternehmen und Konzerne zu, äh, investieren, die unserer Meinung nach eine Zukunft haben sollten


Natürlich gab es am Anfang ein paar Probleme. Aber im Großen und Ganzen haben die politischen Entscheidungsträger gute Arbeit geleistet, indem sie sehr schnell und sehr energisch auf die Probleme reagiert haben. Und natürlich – weil Sie nach der Europäischen Zentralbank gefragt haben und danach, was die Zentralbanken tun können – mit einer massiven Reaktion in Bezug auf Liquidität, in Bezug auf die Verfügbarkeit von Währungen, die von allen Wirtschaftsakteuren nachgefragt wurden, und in Bezug auf die Nachhaltigkeit dieser Pläne zur Unterstützung der Finanzierung der Wirtschaft.

Daher bin ich zuversichtlich, dass wir aus der letzten Krise gelernt haben. Wir haben gelernt, dass wir nicht zögern dürfen, wir haben gelernt, dass wir nicht langsam machen dürfen, wir haben gelernt, dass wir nicht nach innen schauen dürfen. Damals haben wir auf die harte Tour gelernt. Kennen Sie das Sprichwort an der Börse, dass man entweder groß einsteigt oder nach Hause geht? Nun, wir sind natürlich alle groß eingestiegen, um gegen das, was geschah, anzukämpfen. Gleichzeitig haben wir sehr merkwürdige Maßnahmen ergriffen, wissen Sie – wir haben unsere Wirtschaft abgeriegelt und stillgelegt, diese fast mittelalterlichen Methoden, um mit dieser Pandemie umzugehen.

Und dann, dank der Globalisierung – und darauf werde ich gerne näher eingehen – konnten wir in kürzester Zeit Impfstoffe entwickeln, was bis dahin unbekannt war. Gegen eine Pandemie, die im Februar begann, hatten wir im Dezember Impfstoffe zur Verfügung. Normalerweise dauert es mehr als fünf Jahre, bis ein erfolgreicher Impfstoff entwickelt ist. Diesmal waren es neun Monate statt fünf Jahre. Und das ist vor allem eine Geschichte der Globalisierung.


Normalerweise werden Impfstoffe penibel geprüft, bevor sie auf die Menschheit losgelassen werden. Aus gutem Grund. Denn manchmal zeigen sich etwaige Nebenwirkungen und andere Unpäßlichkeiten erst nach längerer Zeit, z.B. Monaten oder sogar Jahren. Doch bei Covid half uns wieder mal der Zufall: Diese Statistrick- und dank unserer Pressebitches (we own ‚em) in alle Köpfe gebombten Propagandaterror-Plandemie war so dermassen schwerwiegend, daß für ausführliche Studien einfach keine Zeit blieb. Ärgerlich. Aber wenn’s halt schnell gehen muß? Was will man machen? Das ist eben höhere Gewalt, hihi. Also bitte Augen zu und durch. Kritische Fragen nehmen zuviel Zeit in Anspruch. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Wir dürfen nicht zögern, wir dürfen nicht langsam machen – das haben wir unseren Humanressourcen (we own ‚em über unser Geldsystem) auf die harte Lockdown-, Masken-, Distanzierungs- und Impftour beigebracht.

Und unsere Politbitches (we own ‚em) erst!

„Die Verfassungsform, die Feudalismus und Absolutismus ablöste, war demokratisch; die Herrschaftsform plutokratisch. Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. […] Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.“ – Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, „Praktischer Idealismus – Adel, Technik, Pazifismus“, Paneuropa-Verlag, 1925, S. 39 (Hervorhebungen durch mich)

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ – Horst Seehofer in der Sendung „Pelzig unterhält sich“, 20. Mai 2010

Haben brav gespurt und alle restriktiven, drakonischen, repressiven Corona-Maßnahmen zügig umgesetzt und die Menschen damit überrumpelt. Da blieb zum Nachdenken keine Zeit. Das kam erst später. Zu spät. Als der Schaden bereits angerichtet war. Wir hatten also das Überraschungsmoment auf unserer Seite. Das haben wir weidlich ausgenutzt, hehe.


Wir haben also erstens aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, dass wir groß und schnell sein müssen. Zweitens: Wir haben von der Globalisierung profitiert und sind sehr schnell mit Impfstoffen auf den Markt gekommen.

Wir gehen aus dieser Pandemie mit stabilisierten Volkswirtschaften hervor, die in gewisser Weise wenig nachhaltige Störungen aufweisen. Wenn man sich die Arbeitslosenzahlen in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ansieht, sind von der Pandemie nicht viele Schäden geblieben. Betrachtet man die Höhe des BIP, die Größe unserer Volkswirtschaften, so werden wir Ende des Jahres wieder dort stehen, wo wir vor der Pandemie waren.

Wir haben also wirklich hart gekämpft und gut reagiert und sind nun mit einer Situation konfrontiert, die noch viel Aufmerksamkeit erfordert. Aber ich habe den Eindruck, dass die politischen Entscheidungsträger jetzt fast chirurgisch vorgehen müssen – es geht nicht mehr um massive Unterstützung, sondern um gezielte Unterstützung in den Sektoren, die stark betroffen sind.

Wir müssen nicht nur die Genesung unterstützen, sondern auch impfen. Wenn wir nicht die ganze Welt impfen, wie wir es tun sollten, wird COVID-19 auf uns zurückkommen und uns schaden. Um das zu erreichen, muss die Welt etwas großzügiger sein. Und wenn sie großzügig ist, dient sie damit ihren eigenen Interessen. Wie Sie wissen, bin ich verblüfft über die Tatsache, dass die gesamte Weltgemeinschaft nicht in der Lage ist, 50 Milliarden Dollar aufzubringen, um die Impfung in den Ländern der Welt, in denen nur 2 % der Bevölkerung geimpft sind – ich meine die Länder mit niedrigem Einkommen – anzugehen.

Wir haben etwa 6.000 Milliarden Dollar an Steuergeldern ausgegeben – 1 % davon ist nötig, um die Welt zu impfen. Ich denke also, dass wir, um zu dieser neuen Normalität überzugehen, ob man das Wort nun mag oder nicht, vorausschauend handeln und impfen müssen, und dann müssen wir die Lehren aus dem ziehen, was wir gerade durchgemacht haben.

Ich denke, die Welt, in der wir leben werden, wird die Stigmata von COVID tragen. Damit meine ich, dass wir nicht mehr auf dieselbe Art und Weise, so opportunistisch und zufällig reisen werden wie bisher. Wir werden uns wahrscheinlich nicht mehr auf dieselbe Art und Weise sozialisieren, nicht mehr so nah beieinander sein. Und wir werden wahrscheinlich zu einem besseren Schutz der biologischen Vielfalt und einem besseren Schutz des Klimas übergehen, als wir es sonst getan hätten.

Daher hoffe und glaube ich wirklich, dass COVID-19, das so vielen von uns wehgetan und so viel Leid in der Welt verursacht hat, uns einige Lektionen für die Zukunft lehren wird und uns helfen wird, bei den Prioritäten von morgen schneller voranzukommen, wie ich meine.


Bei manchen Menschen ist es bekanntlich schon eine Unverschämtheit, wenn sie „ich“ sagen. So wie bei Christine Lagarde, wenn sie doch tatsächlich sagt „… wie ich meine“. Als wäre die Agenda der durch den Technokraten-Traumbefeuchter namens „Covid-19“ kataklysmisch beschleunigten Transformation der Welt in der gewünschten Richtung des „Neuen Normal“ nicht schon beschlossene Sache gewesen, lange bevor sie Präsidentin der EZB wurde. „Corona“ war „nur“ der Anlaß, die ganze Chose in den Turbomodus zu schalten. Stark verkürzt und vereinfacht ausgedrückt, geht es um eine künstliche Verknappung von Ressourcen und Energie – aber nur für die „Massen“, die man technokratisch zu beherrschen und kontrollieren gedenkt. Es geht um eine gezielte ökonomische Prekarisierung, um die „niederen Knechte“ sozusagen „weichzukochen“, sie mürbe zu machen – solange, bis sie die (vorbereiteten) „Lösungen“, die ihnen von dieser Machtelite angeboten werden, nicht nur akzeptieren, sondern aufgrund der Unterträglichkeit der Situation förmlich darum betteln. Die grundlegende Stoßrichtung zu dieser übergeordneten Agenda, von der die Covid-Plandemie ein Teil ist, wurde schon vor langer Zeit ausgearbeitet, u.a. im „Club of Rome“. Dort wurde das „Post Industrial Zero Growth Theorem“, die „Postindustrielle Nullwachstumsagenda“ erdacht, auf der der „Große Reset“ im Wesentlichen fußt. An dieser Stelle muß ich etwas ausführlicher abschweifen. Folgende Informationen möchte ich als Anregung zu eigenen Recherchen verstanden wissen. Für Leser, die mit der Thematik bisher nur wenig oder gar nicht in Berührung gekommen sind, mögen sie gewiß etwas verwirrend oder aus dem Kontext gerissen erscheinen – dafür bitte ich um Entschuldigung. Ich habe mich für diesen „Crash-Kurs“ entschieden, damit dieser Beitrag insgesamt nicht zu lang wird.

„Eine »Eine-Welt-Regierung« und ein einheitliches Geldsystem unter permantenter Kontrolle durch erbrechtlich legitimierte Oligarchen, die sich stets nur aus ihren eigenen Reihen rekrutieren in Form eines Feudalsystems, so wie es im Mittelalter der Fall war. In dieser »Eine-Welt«-Entität wird die Bevölkerungszahl begrenzt werden durch Restriktionen der erlaubten Kinderzahl pro Familie, Krankheiten, Kriege und Hungersnöte, und zwar solange, bis eine Milliarde Menschen an weltweiter Gesamtbevölkerung übrigbleiben, die der herrschenden Klasse als nützlich erscheinen und klar und streng definierte Gebiete bewohnen. […] Es wird keine Mittelschicht geben, nur Herrscher und Diener. Alle Gesetze werden vereinheitlicht werden unter einem Rechtssystem von Weltgerichten, die alle unter demselben einheitlichen System operieren, unterstützt von einer Weltpolizei sowie einer Weltarmee, die in allen Ländern das herrschende Recht durchsetzen werden, in denen keine nationalen Grenzen mehr existieren sollen. Dieses System wird auf dem Wohlfahrtsstaat basieren; denjenigen, die der Weltregierung gehorchen und dienen, werden die Mittel zum Überleben gewährt […] Jedes Individuum wird dahingehend indoktriniert werden, zum Überleben vom Staat total abhängig zu sein. […] Von Zeit zu Zeit wird es künstlich herbeigeführte Knappheiten in der Nahrungs-, Wasser- und Medikamentenversorgung geben […] Nach der Zerstörung des Immobilienmarktes, der Auto-, Stahl- und Schwergüterindustrie wird es nur noch limitierte Wohnungsangebote geben; den verbleibenden Industrien aller Art wird nur noch erlaubt, unter Führung des »Club of Rome« der Nato zu produzieren, ebenso wie die wissenschaftliche Entwicklung sowie die Raumfahrt; letztere wird der Elite vorbehalten bleiben […] Es wird keine Zentralbank mehr operieren dürfen außer der Bank für internationalen Zahlungsausgleich und der Weltbank. […] Man wird von ihnen [den „Massen“, meine Anmerkung] fordern, alle Münzen herauszugeben [Coleman meint damit im Wesentlichen Bargeld, meine Anmerkung], zusammen mit Waffen, Gewehren, Explosivstoffen und Automobilen. Nur die Elite und hochrangige Funktionäre der Weltregierung werden privaten Transport, Waffen, Münzen und Autos nutzen können.“ – Dr. John Coleman, „Die Hierarchie der Verschwörer“

„Die Führer dieser theokratisch strukturierten Geheimbünde erachten es als völlig normal, Millionen von Menschen, die sie als »überflüssig« erachten, zur Schlachtbank zu führen. Diese bösartige »Mord-Philosophie« ist über Männer wie Richard Cheney, Donald Rumsfeld, Richard Perle und Paul Wolfowitz in das US-Militär eingedrungen […] Die Führer dieser bösartigen Geheimgesellschaften bedrohen unsere gesamte Zivilisation. Einige der heute sehr aktiven Geheimkulte entspringen dem Gnostizismus und dem Dionysus-Kult. Ihr politischer Ausführungsgehilfe ist der Club of Rome, dessen Wirken sich dieses Buch widmet. […] Der Club of Rome besteht aus den ältesten Mitgliedern der sogenannten Black Nobility, des Schwarzen Europäischen Hochadels, alles Nachkommen von Familien, die im 12. Jahrhundert in Genua und Venedig herrschten. Sie werden Black Nobility genannt, da sie mithilfe schmutziger Tricks, Mord, Terrorismus, unethischem Verhalten und Satans-Verehrung agieren. Sie zögerten nie, Gewalt gegen jeden anzuwenden, der es wagte, sich ihnen in den Weg zu stellen; heute ebenso wie vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Der Venezianische Schwarzadel ist eng verbunden mit dem sogenannten »German Marshall Fund«, einer Organisation, deren Bezeichnung ebenso vom wahren Kern der Unternehmung ablenken soll. Der Venezianische Schwarze Hochadel besteht aus den reichsten und ältesten europäischen Familien. Ihr Reichtum übertrifft beispielsweise bei weitem jenen der Rockefellers. […] Eine der ältesten Dynastien des Venezianischen Schwarzen Hochadels sind die Welfen. Königin Elizabeth II. von England z.B. ist eine sog. schwarze Welfin, denn ihre Urgroßmutter Königin Victoria stammte von dieser Familie ab. Der Schwarze Hochadel und die europäischen Königshäuser sind prominente Mitglieder des Club of Rome …

[…] Die Morgenthau-Planungsgruppe entwickelte und propagierte den Plan, Nachkriegsdeutschland zu deindustrialisieren, das Land aufzuteilen und wie weitaus größten Gebiete Deutschlands in Ackerland umzuwandeln. Dieser Plan einer totalen Auslöschung der deutschen Nation stammte von Henry Morgenthau Jr., einem Zionisten und gewalttätigen Deutschenhasser. Der German Marshall Fund – nicht zu verwechseln mit dem Marshall-Plan – bezog seine gewaltigen finanziellen Ressourcen aus den vom Komitee der 300 kontrollierten Firmen, von der Wall Street und von den internationalen Bankern der City of London – also genau derselben Gruppe, welche 1917 die bolschewistische Revolution finanzierte, die den größten Sklavenstaat auf Erden schaffen sollte und die für den (bewiesenen) Tod von Millionen russisch-orthodoxer Christen verantwortlich war, wie es u.a. Alexander Issajewitsch Solschenizyn in seinen fulminanten Werken geschildert hat. Der Vorsitzende des German Marshall Fund war David Rockefeller, der nie davor zurückschreckte, revolutionäre Gruppen jeder Couleur zu finanzieren, seitdem er und seine Familie Reichtum und Einfluß erzielt haben. […] Der Club of Rome wie auch die Sozialistische Internationale sind stark antinational geprägt und begünstigen die Unterdrückung wissenschaftlich progressiver Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien und in Europa, in letzter Zeit auch in Japan.

[…] Bei einem weiteren, im März 1982 in Paris stattfindenden Treffen des Club of Rome machte Aurelio Peccei, der Gründer des Clubs, die folgende Aussage: »Menschen sind wie Insekten …« […] Dieses Buch soll für die Bürger der Vereinigten Staaten und der westlichen Welt eine Warnung sein, daß man zur rechten Zeit die Neuauflage jakobinischer Terrormobs auf die nichtsahnenden und naiven Nationen loslassen wird. Diese von interessierten Kreisen gelenkten Terrortrupps werden bald aktiv werden, um drastische politische, wirtschaftliche und soziale Änderungen herbeizuführen.“ – Dr. John Coleman, „Der Club of Rome – Die größte Denkfabrik der Neuen Weltordnung“, S. 18-31

„Auf Rockefeller ist der ganze Schwindel mit der sog. »Entwicklungshilfe« zurückzuführen. Hieraus entwickelte sich der größte finanzielle Raubzug zulasten der hart arbeitenden westlichen Mittelschichten, den die Welt jemals gesehen hat, abgesehen vielleicht von dem versteckter ablaufenden, den die Federal Reserve-Banken anführen. Auf der anderen Seite macht die Entwicklungshilfe die Empfängernation völlig von der internationalen Wohlfahrt abhängig, von ständigen finanziellen Spritzen aus den USA und Europa. Doch dahinter steckt System. Es wird eine doppelte Absicht verfolgt:

  1. Die Entwicklungshilfe hält die Empfängernationen und ihre meist hochkorrupten und hochkriminellen Regierungsapparate in Abhängigkeit vom Willen des Council on Foreign Relations.
  2. Sie zockt den durchschnittlichen europäischen und US-Steuerzahler über seine normale Zahlungsfähigkeit hinaus nochmals ab. Man hält den normalen Arbeiter, Angestellten, Beamten, Freiberufler und Selbständigen sowie die kleineren und mittleren Gewerbetreibenden bzw. Unternehmer derart beschäftigt, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und dabei den Kopf einigermaßen über Wasser zu halten, daß sie gar keine Zeit haben, sich in der politischen Landschaft analysierend oder orientierend umzuschauen, um dabei eventuell zu erkennen, wer mit welchen Methoden aus dem Hintergrund die Kulissen schiebt, vor denen der Tanz ums Goldene Kalb stattfindet. Mit dieser im Grunde einfachen Methode begann man 1946.

Diese vor Jahren noch unmöglichen erpresserischen Methoden werden zur Zeit auch gegenüber Brasilien, Mexiko und Argentinien angewendet, wo der Internationale Währungsfonds, diese illegale Organisation der Eine-Welt-Regierung, ein Sprößling des Club of Rome, ganze Nationen in die Knie zwingt und nun unter Umgehung der nationalen Souveränität dieser Staaten die indirekte Verfügungsgewalt über deren Rohstoffe innehat. Kommt politischer Gegenwind auf, treibt man diese Länder in den Bankrott. Diese Institutionen der Eine-Welt-Regierung, der Internationale Währungsfonds und die Weltbank, wurden gegründet, um jedes politisch und wirtschaftlich schwache Land seiner natürlichen Ressourcen zu berauben. Beide Einrichtungen sind Schlüsselfaktoren für die Fähigkeit des Club of Rome, fremde Nationen zu beherrschen.“ – Dr. John Coleman, „Der Club of Rome – Die größte Denkfabrik der Neuen Weltordnung„, S. 104-106

Man beachte auch bei Lagarde die bereits von Impflord Darth Gates aus einem Interview mit den ARD-Tagesthemen bekannte Formulierung, man müsse unbedingt „die ganze Welt“ impfen (Gates sagte im Interview, man müsse alle sieben Milliarden Menschen auf diesem Planeten impfen). Was unter medizinischen Gesichtspunkten natürlich Quark ist. Weshalb sich die Frage stellt, warum diese Eliten so sehr darauf aus sind, die gesamte Menschheit zu impfen – auf Biegen und Brechen und mit aller politischen und massenlobotomedialen Propagandamacht. Ich glaube, daß Brandon Smith von „Altmarket.us“ gar nicht so falsch lag: Damit es keine Kontrollgruppe mehr gibt, mittels derer man bestimmte Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen auf die Impfungen zurückführen könnte. Ich denke allerdings nicht, daß es dabei wirklich um Bevölkerungsreduktion geht, sondern um eine langfristige Verhaltensmodifikation in obem zitiertem, Russel’schem Sinne: „Ernährung, Injektionen und Anordnungen werden (…) kombiniert werden, um die Art von Charakter und die Sorte von Auffassungen zu schaffen, (…) [durch die] jede ernsthafte Kritik an den Herrschenden psychologisch unmöglich gemacht wird.“ Gäbe es unter Umständen eine große Kontroll- bzw. Vergleichsgruppe, die ungeimpft bleibt, würde sich diese höchstwahrscheinlich ganz anders verhalten als die mittels von „Injektionen und Anordnungen“ auf Gehorsam „gedrillte“, langfristig konditionierte Masse der Geimpften. Ich glaube, daß darin der wahre Grund für das gebetsmühlenartig wiederholte Impfmantra zu suchen ist.


Klaus Schwab: Christine, Sie haben gesagt, dass wir aus solchen Überraschungen lernen müssen, dass wir groß denken und schnell handeln müssen. Nun könnte man das gleiche Prinzip auf den Klimawandel anwenden. Und wenn wir uns den letzten IPCC-Bericht ansehen, sind wir nicht mehr in einer Situation, in der wir den Klimawandel bekämpfen können. Wir haben unserem Planeten möglicherweise bereits irreversible Schäden zugefügt. Meine Frage wäre, was können Institutionen wie die EZB und auch Zentralbanken tun, damit die Geldpolitik wirklich zu einem gesünderen Leben und einem gesunden Planeten beiträgt?

Und wie würde sich der Kampf gegen den Klimawandel und die Erhaltung der Natur und der biologischen Vielfalt auf unser Wirtschaftsmodell auswirken? Viele Menschen haben Angst, dass es uns etwas kostet und mit einer Einschränkung unseres Lebensstils und unserer Lebensqualität einhergeht. Können wir das Streben nach einer grünen Wirtschaft mit wirtschaftlichen Kosten verbinden?

Christine Lagarde: Das sind gute Fragen. Lassen Sie mich auf die erste eingehen. Welche Rolle können die Zentralbanken bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen? Das ist ein sehr kontroverses Thema. Es gibt einige traditionelle Denker, die der Meinung sind, dass sich die Zentralbanken ganz aus diesem Bereich heraushalten und sich ausschließlich auf die Inflation und die Preisstabilität konzentrieren sollten. Ich selbst bin da ganz anderer Meinung.


Natürlich bist du das. Ja selbstverständlich bist du da ganz anderer Meinung, Christine. Das ist mir völlig klar …


In der EZB haben wir unsere Strategieüberprüfung, die erste seit 17 Jahren, nun abgeschlossen und beendet. Und ich hatte das Glück, dass der gesamte EZB-Rat einstimmig zugestimmt hat, dass der Kampf gegen den Klimawandel eine der Überlegungen sein sollte, die wir bei der Festlegung unserer Geldpolitik anstellen. Zumindest die Europäische Zentralbank ist also der Ansicht, dass der Klimawandel eine wichtige Komponente bei der Entscheidung über die Geldpolitik ist.

Warum ist das so? Weil der Klimawandel offensichtlich Auswirkungen auf die Preisstabilität hat. Ich gebe Ihnen ein sehr einfaches Beispiel, das im Finanzsektor passiert. Um sich gegen viele der Folgen des Klimawandels abzusichern, die wir erleiden werden, werden die Wirtschaftsakteure einen viel höheren Versicherungsschutz abschließen müssen. Die Versicherungsprämien werden steigen, und deshalb werden die Versicherungsunternehmen ihre Aktivitäten anders ausrichten müssen.

Und das ist nur ein Beispiel aus dem Finanzsektor. Wenn ich mir Dürren ansehe, wenn ich mir die Landwirtschaft ansehe, wenn ich mir den Anstieg des Meeresspiegels ansehe und so weiter und so fort, dann wird sich das auf die landwirtschaftliche Produktion auswirken, es wird sich darauf auswirken, wo die Menschen leben, es wird sich nicht nur auf die Art und Weise, wie wir leben, auswirken, sondern auch auf die Lebenshaltungskosten, und das muss ganz klar in die Analyse, die wir durchführen, mit einbezogen werden.

Eine zweite Beobachtung: Der Klimawandel wirkt sich auf die Bewertung von Vermögenswerten aus, weil er für die Unternehmen ein Risiko darstellt. Nicht nur die Vermögenswerte, die sie besitzen, sondern auch die Produkte, die sie herstellen. Und das ist im Moment noch nicht sehr gut erfasst.

Man könnte also argumentieren, dass ohne eine ordnungsgemäße Offenlegung und Information über diese Risiken die Wahrscheinlichkeit besteht, dass Vermögenswerte falsch bewertet und schlecht erfasst werden. Aus buchhalterischer Sicht sollten sie sowohl künftige Gewinne als auch bestehende Risiken berücksichtigen. Viele Zentralbanken, nicht alle, aber viele von ihnen, halten Unternehmensanleihen. Sind diese Vermögenswerte gut bewertet? Sollten sie besser ausgewiesen werden, zusammen mit den Risiken, die sie mit sich bringen? Das ist der zweite Grund.

Allerdings bin ich auch bereit anzuerkennen, dass die wichtigsten Akteure im Kampf gegen den Klimawandel und für den Erhalt der biologischen Vielfalt nicht die Zentralbanken sind. Es gibt Parlamente, Regierungen und Regulierungsbehörden, die Entscheidungen treffen und die Öffentlichkeit davon überzeugen müssen, dass diese Themen ihr Leben tatsächlich beeinflussen und berücksichtigt werden müssen.

Und manchmal müssen harte Entscheidungen getroffen werden, wie z. B. die Bepreisung von Kohlenstoffemissionen oder die Regulierung von Aktivitäten, die bestimmte Dinge teurer machen. Und das bringt mich zu Ihrer zweiten Frage. Können wir einen Kompromiss finden zwischen der Bekämpfung des Klimawandels, der Erhaltung der biologischen Vielfalt und der Sicherung eines ausreichenden Wachstums, um die legitimen Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen? Und meine erste Antwort, Klaus, ist, dass wir das Leben brauchen, um eine Lebensweise zu haben. Und mittelfristig stehen wir vor großen Bedrohungen, die den Tod von Hunderttausenden von Menschen zur Folge haben könnten.

Wir müssen also zuerst an das Leben denken. An zweiter Stelle müssen wir an die Lebensweise denken. Wie können wir gemeinsam dafür sorgen, dass wir die erste Priorität, nämlich das Leben, sichern und auch die Lebensweise der Menschen schützen? Und wie können wir sicherstellen, dass die Kosten dafür für einige Menschen nicht so hoch sind, dass sie es nicht mehr ertragen können? Ich denke, dass der Kompromiss, den wir erreichen, wahrscheinlich eine gewisse Umverteilung erfordern wird, denn es ist klar, dass die am stärksten gefährdeten Menschen, die weniger Privilegierten diejenigen sind, die etwas Hilfe brauchen werden.

Und im Rahmen des Pariser Abkommens wurde 2015 beschlossen, dass alle Länder einen Topf von 100 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen, um den am wenigsten entwickelten Ländern bei der Anpassung an den Klimawandel zu helfen. Aber das ist noch nicht geschehen. Und es war für 2020 vorgesehen. Nun, zugegeben, COVID-19 ist passiert, wir haben wahrscheinlich ein oder zwei Jahre Aufschub. Aber nach den Berechnungen der Vereinten Nationen sind wir immer noch bei 79 Milliarden Dollar und nicht bei 100 Milliarden, die den am wenigsten entwickelten Ländern zur Verfügung gestellt werden sollten.

Klaus Schwab: Christine, du hast über das Leben gesprochen. Ich denke sehr oft daran, dass die Lebenserwartung meiner Enkelkinder so sein wird, dass sie hoffentlich beim Übergang ins nächste Jahrhundert dabei sind. Und wenn ich mir die globale Erwärmung anschaue, wird mir bewusst, welche Verantwortung wir wirklich haben. Und das Gleiche gilt für die Ungleichheit, ein weiteres globales Problem, das dringend angegangen werden muss.

Wir haben gesehen, dass die Tendenz zur Ungleichheit schon vor COVID da war und sich enorm beschleunigt hat. Und manche würden sogar sagen, dass die notwendigen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen der letzten 18 Monate bis zu einem gewissen Grad dazu beigetragen haben, die Ungleichheit zu vergrößern. Andererseits haben sie aber auch dazu beigetragen, Arbeitsplätze zu retten.

Die Frage ist also offen – eine Reihe von Faktoren ist konzeptionell schwierig. Es ist ein komplexes Thema. Wir haben strukturelle Veränderungen in der Industrie mit der Entwicklung hin zu Plattformunternehmen. Wir haben eine wirtschaftliche Ungleichheit zwischen den Menschen in einer Wirtschaft nach der Pandemie, die durch zunehmende Digitalisierung und Flexibilität gekennzeichnet ist. Und wir haben natürlich auch die Tatsache, dass viele Menschen aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind oder arbeitslos bleiben. Und dennoch haben wir in einigen Ländern genauso viele offene Stellen wie Arbeitslose.

Es gibt also ein Missverhältnis zwischen den Qualifikationen, und wir müssen wahrscheinlich viel mehr tun, um die Menschen umzuschulen und weiterzubilden. Aus Ihrer Sicht: Wie würden Sie dazu beitragen, dieses Problem der Ungleichheit anzugehen?

Christine Lagarde: Mir gefällt die Art und Weise, wie Du deine Frage formuliert hast, Klaus, denn ich denke, es bleibt abzuwarten, ob die monetäre und fiskalische Unterstützung, die während der COVID-Krise gewährt wurde, tatsächlich Ungleichheiten verschärft oder Ungleichheiten verringert hat, die offensichtlich nicht entstanden wären, wenn sie richtig angegangen worden wären. Ich spreche hier von den verlorenen Arbeitsplätzen, den stillgelegten Fabriken, den gesunkenen Einkommen – all das wurde meines Erachtens von den Finanz- und Währungsbehörden in der ganzen Welt gut angegangen. Lassen wir das beiseite, so neige ich für mich selbst zu der Überzeugung, dass die Zentralbanken tun mussten, was sie nunmal tun mussten. Hätten sie nicht diese massiven Pläne zur Liquiditätsversorgung und -unterstützung aufgelegt, wären wir in einer schlechteren Situation gewesen, die die weniger Privilegierten, die am stärksten gefährdeten und die ärmsten Menschen mehr getroffen hätte, weil sie die ersten gewesen wären, die den Kürzeren gezogen hätten. Ich sage das nicht, um uns als Zentralbanker ein gutes Gewissen zu geben, aber ich denke, dass wir uns leider mit kontrafaktischen Fakten auseinandersetzen müssen.


Na sowas. Mußten die Zentralbanken aufgrund der Plandemie ihre Bilanzen doch tatsächlich enorm ausweiten und somit noch tiefere Abhängigkeiten von Fiat-Schuldgeld schaffen. Wohin das wohl rein zufällig und im Zusammenspiel mit der „Netto Null“-Emissionspolitik zum „Klimaschutz“ führen wird … ?


Wie können wir also in Zukunft dazu beitragen, diese Ungleichheiten zu verringern? Wir werden weiterhin die Wirtschaft unterstützen, wir werden weiterhin Preisstabilität garantieren und gewährleisten, wir werden uns weiterhin auf unsere Aufgabe konzentrieren. Aber das wird nicht ausreichen, um Ungleichheiten zu verringern.


Wen willst du hier eigentlich verarschen, Christinchen? Eure Zentralbanken sind keine Währungshüter, sondern Währungsverwässerer. Sie sind geldpolitische Machtinstrumente.

„Zusätzlich zu diesen pragmatischen Zielen hatten die Kräfte des Finanzkapitalismus noch ein weiteres, weitreichenderes Ziel, nämlich nichts weniger, als ein weltweites System der finanziellen Kontrolle in privaten Händen zu erschaffen, dazu fähig, das politische System jedes Landes und die Weltwirtschaft als Ganzes zu dominieren. Dieses System sollte in feudalistischer Manier von den im Konzert agierenden Zentralbanken der Welt gesteuert werden, durch geheime Abkommen, die bei regelmäßigen und privaten Treffen und Konferenzen getroffen werden. [Aufgabe dieser Zentralbanken ist es], „das Ausmaß der wirtschaftlichen Aktivität im jeweiligen Land zu beeinflussen … […] In jedem Land basierte die Macht der Zentralbank weitestgehend auf ihrer Kontrolle der Kredit- und Geldströme. Im weltweiten Maßstab beruhte die Macht der Zentralbanker auf ihrer Kontrolle der Kredite sowie der Goldflüsse.“ (Carroll Quigley, „Tragedy and Hope“ („Tragödie und Hoffnung“), The Macmillan Company, New York 1966, S. 324. Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich).

„»Die wenigen, die das System verstehen«, sagt er, »werden entweder so an seinen Profiten interessiert sein oder so abhängig von seiner Gunst, das aus dieser Klasse kein Widerstand zu erwarten ist, während andererseits die große Masse der Leute, geistig unfähig, die enormen Vorteile zu verstehen, die das Kapital aus diesem System schlägt, seine Last ohne Murren tragen werden, und vielleicht sogar ohne zu vermuten, daß das System ihren Interessen abträglich ist.« […] »Nationalbanken besitzen das Vorrecht, ihre Währungsmenge nach Belieben zu erhöhen oder einzuziehen und können selbstverständlich Darlehen gewähren oder zurückhalten, wie sie es für richtig halten. Da die Banken über eine nationale Organisation verfügen und leicht zusammenarbeiten können, wenn es um die Zurückhaltung oder Ausweitung von Darlehen geht, folgt daraus, daß sie durch vereintes Handeln bei der Ablehnung von Darlehen eine Knappheit im Geldmarkt erzeugen und in einer einzigen Woche oder sogar an einem einzigen Tag eine Verminderung des gesamten Warenangebots des Landes erzeugen können.« (Antony C. Sutton, „Die Federal Reserve-Verschwörung„, aus dem Englischen und herausgegeben von Axel B.C. Krauss, S. 37. Hervorhebungen durch mich).


Wissen Sie, Klaus, ich achte besonders auf die Ungleichheiten, unter denen die Frauen leiden. Während der COVID-Krise waren es tatsächlich die Frauen, die am meisten litten. Sie waren der COVID-Krise am stärksten ausgesetzt, weil sie in der Pflege und im Krankenhausbereich tätig waren. Sie waren es, die an vorderster Front in den weniger qualifizierten und schlechter bezahlten Berufen arbeiteten. Und wenn es darum ging, ob der Mann oder die Frau zu Hause bleiben sollte, um sich um die älteren Menschen oder die kleinen Kinder zu kümmern, war es oft die Frau, die zu Hause blieb.

Ich hoffe also, dass wir alle erkennen, dass die Programme zur Höherqualifizierung und Umschulung notwendig sind, um sich an diese neuen Formen der Geschäftstätigkeit anzupassen, und dass wir denjenigen, die am stärksten betroffen waren, insbesondere den Frauen, einen besonderen Nutzen bringen können. Ich bin davon überzeugt, dass Frauen, wenn sie die Möglichkeit haben, sich umzuschulen und sich weiterzubilden, um sich wieder in die Wirtschaft einzugliedern, tatsächlich aufblühen werden und dies auch wollen. Ich habe keine Ahnung, ob das vom verfassungsrechtlichen Standpunkt aus in vielen Ländern möglich ist, weil es im Allgemeinen den Grundsatz des gleichen Zugangs, der Chancengleichheit und all der anderen Dinge gibt. Und wir wissen, dass die Situation nicht so gleich ist.

Aber wie wir Frauen eine bessere Chance geben können, weil sie während der COVID-Krise schlechter gestellt waren, ist ein Bereich, den wir untersuchen sollten. Es ist immer noch verblüffend, dass in den OECD-Ländern immer noch ein großes Lohngefälle besteht, und der Index des Weltwirtschaftsforums, mit dem ermittelt wird, wie weit wir von der Gleichstellung entfernt sind, zeigt deutlich, dass wir weit davon entfernt sind, gleichen Lohn, gleiche Chancen und gleichen Zugang zu Bildung für Frauen in der ganzen Welt zu erreichen.

Klaus Schwab: Ich stimme Ihnen völlig zu, dass die Zentralbanken und Finanzbehörden keine andere Wahl hatten, als zu handeln. Und manchmal muss man sich hinterher mit den unbeabsichtigten oder unvorhergesehenen Folgen oder negativen Abflüssen solcher Entscheidungen auseinandersetzen.


Das ist natürlich pure Augenwischerei. Denn die Folgen dieser „alternativlosen“ Politik waren und sind ja gewollt. Schwab versucht, die Plandemie als eine Naturkatastrophe hinzustellen, auf die man gar nicht anders hätte reagieren können. Das ist falsch. Als hätte es überhaupt keine Alternativen zu Lockdowns usw. gegeben, Maßnahmen, die enormen weltwirtschaftlichen Schaden angerichtet haben – bzw. anrichten sollten. Für einen guten Überblick empfehle ich folgende Artikel:

Absoluter Nullpunkt: Die Enthüllung der globalen Agenda – James Corbett

„Der ‚Neustart der Welt‘ durch die Globalisten und ihre Pläne für die Menschheit — FACTUALITY“

sowie die vierteilige Artikelreihe von Corey Lynn:

„Die globale Perspektive auf Impfpässe und wo das alles hinführt, Teil 1“

„Die globale Perspektive auf Impfpässe, Teil 2: Wie sich Ihre digitale Identität auf die Blockchain verlagert, um die volle Kontrolle über den Menschen zu erhalten“

„Die globale Perspektive auf Impfpässe, Teil 3: Die wichtigsten Akteure der Verknüpfung Ihrer digitalen Identität mit der Blockchain“

„Die globale Perspektive auf Impfpässe, Teil 4: BLOCKCHAINED“


Aber um noch einmal auf die Geschlechterparität zurückzukommen, möchte ich Ihnen vielleicht eine persönliche Frage oder zwei persönliche Fragen stellen. Die erste ist: Wenn wir uns Frauen in Führungspositionen ansehen, sehen wir im Finanzsektor relativ wenige, verglichen mit der übrigen Wirtschaft. Was kann also getan werden, um sicherzustellen, dass wir mehr Frauen im Banken- und Finanzsektor in Führungspositionen haben?

Und die zweite, die eher persönlich ist: Was sind die wichtigsten Lektionen, die Sie gelernt haben? Ich meine, Sie sind eine Frau, die es an die Spitze des IWF, der französischen Regierung und der EZB geschafft hat. Wie würden Sie einer Frau sagen, dass sie trotz der immer noch vorherrschenden systemischen Diskriminierung von Frauen den Fortschritt machen kann, den sie verdient?

Christine Lagarde: Vielen Dank, Klaus, für diese Frage zu Frauen im Finanzwesen. Zunächst nur ein paar Zahlen, denn oft unterschätzen wir die Situation einfach. Wenn man sich das weltweite Bankensystem ansieht, sind nur 3 % der CEOs von Banken Frauen. Wenn man nur Europa betrachtet und die Banken und alle Finanzinstitute mit einbezieht, sind immer noch weniger als 9 % der CEOs oder Präsidenten Frauen. Das ist eine abgrundtief geringe Zahl.

Wenn man andererseits bedenkt, dass in den meisten Fällen die Frauen im Haushalt die Kontrolle über die Finanzen haben. Es gibt also einen heimtückischen Makel auf ihren Schultern, der sie davon abhält, im Finanzwesen, im Bankwesen und in der Finanzwelt im Allgemeinen tätig zu werden.

Wenn sie sich in diese Welt begeben, schneiden sie sehr gut ab. Es gibt Studien, die zeigen, dass Frauen Risiken besser einschätzen können, und ihre Leistung ist mindestens genauso gut wie die der Männer. Welchen Auslöser braucht es also, damit sie ins Finanzwesen einsteigen? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich denke, dass es, wie in anderen Sektoren auch, eine Kombination aus Selbstvertrauen – das dringend benötigt wird -, Vorbildern – an denen es im Moment sehr mangelt – und Bildung sein wird, und ich denke, dass es an dieser speziellen Front Stipendien, Unterstützung und besondere Anreize geben sollte, um junge Mädchen zu ermutigen, sich für Mathematik und Naturwissenschaften im Allgemeinen zu entscheiden, da sie im späteren Leben im Finanzwesen, aber auch in der Technologie und in der Wirtschaft unterrepräsentiert sind. Und das sind Bereiche, in denen Naturwissenschaften, Mathematik und Technologie die Basis des Bildungssystems bilden. Es sind also wirklich große Anstrengungen erforderlich, aber es sollten Anreize, Stipendien und alles, was funktioniert, eingesetzt werden.

In der Europäischen Zentralbank haben wir ein spezielles Stipendium für Frauen eingerichtet, damit sie einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften machen können, und es funktioniert. Wir rekrutieren wirklich außergewöhnlich talentierte Frauen. Geld spricht also oft. Stipendien, Anreize, all das muss geschaffen werden, um sie in den Schoß zu holen. Denn wir können keine Welt haben, in der die Hälfte der Bevölkerung durch nur 3 % vertreten ist.

Und zu Ihrer zweiten Frage: Was hat mir persönlich am meisten geholfen? Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber ich glaube, es ist die Liebe. Das war für mich am hilfreichsten. Denn die Liebe, die ich von meinen Eltern, meiner Familie, meinen Ehemännern und meinen Kindern erhalten habe, hat mir das Selbstvertrauen gegeben, einige der Geräusche zu ignorieren, die ich auf meinem Weg gehört habe. Und Vertrauen ist enorm wichtig. Wenn man von einem Arbeitsbereich in einen anderen wechselt, muss man sich fragen: Kann ich das wirklich tun? Und Frauen fragen sich oft: Kann ich es schaffen? Männer tun das selten. Sie nehmen die Herausforderung an. Sie machen einfach mit. Sie bereiten sich nicht so gut vor, aber sie zweifeln auch nicht von vornherein an sich. In vielen Fällen zweifeln Frauen von vornherein an sich selbst, und ich habe mit vielen, vielen von ihnen gesprochen. Ich würde also nicht sagen, dass Liebe der Weg ist, aber Liebe ist ein guter Nährboden für Selbstvertrauen, das wiederum entscheidend ist, um Risiken einzugehen. Und ja, ich habe in meinem Leben Risiken auf mich genommen, beruflich.

Klaus Schwab: Christine, Sie betonen das Selbstvertrauen. Aber ich würde auch sagen, dass wir mehr Vertrauen in Frauen haben sollten. Ich muss gestehen, dass alle meine finanziellen Angelegenheiten in den Händen meiner Frau liegen. Ich habe in den letzten zwanzig Jahren keine Bankgeschäfte mehr getätigt. Und es geht mir gar nicht so schlecht damit!

Wir haben also die großen Themen angesprochen. Wir haben über COVID-19 gesprochen, wir haben über die Klimakrise gesprochen und über Ungleichheit. Wie Sie wissen, ist mein besonderes Anliegen – ich habe den Begriff der vierten industriellen Revolution geprägt -, wie wir die Technologie zum Nutzen der Menschheit einsetzen und wie wir auf globaler Ebene zusammenarbeiten können. Und ich möchte mich auf einen Aspekt dieser Revolution konzentrieren, nämlich auf digitale Währungen – oder sollte ich sagen, auf dezentrale digitale Währungen wie Bitcoin.

Wie stehen Sie zu diesen dezentralisierten Währungen? Können sie Ihrer Meinung nach zur Finanzstabilität beitragen oder stellen sie eine Bedrohung dar? Und wenn ich mich recht erinnere, haben Sie vorgeschlagen, dass die EZB in den nächsten vier Jahren eine digitale Währung einführen könnte – was wären die Vorteile eines solchen Schrittes, und was könnten die Fallstricke sein? Würde es die Position des Euro auf globaler Ebene stärken oder schwächen?

Christine Lagarde: Ich wünschte, wir hätten noch eine Stunde Zeit, Klaus, für diese Frage! Aber ich werde versuchen, auf ein paar Dinge einzugehen. Erstens denke ich, dass alle Kryptowährungen, die angeblich Kryptowährungen sind, gar keine Währungen sind. Sie sind Spekulationsobjekte, deren Bewertung sich im Laufe der Zeit ändert. Sie geben sich als Währungen aus, was sie nicht sind. Ich denke also, dass wir alle im Finanzsektor und auf regulatorischer Ebene die Dinge beim Namen nennen sollten. Ein Vermögenswert ist ein Vermögenswert und muss als solcher reguliert werden, er muss von den Regulierungs- und Aufsichtsbehörden für Vermögenswerte beaufsichtigt werden, aber er sollte nicht behaupten, dass er eine Währung ist; er ist es nicht.

Die zweite Kategorie sind stabile Münzen. Dies sind Geräte, die von einigen der großen Technologieunternehmen erfunden wurden, Facebook ist sicherlich ein führendes Beispiel. Es gibt aber auch viele andere. Stabile Münzen geben vor, eine Münze zu sein, aber in Wirklichkeit sind sie vollständig mit einer tatsächlichen Währung verbunden. Einige von ihnen sagen zum Beispiel, dass sie für Transaktionen verwendet werden können, aber der Wert wird genau auf den Dollar abgestimmt sein. Gut, aber noch einmal, lassen Sie uns das Kind beim Namen nennen. Wenn das so ist, dann müssen [die Münzemittenten] den Münzbesitzern auch garantieren, dass sie diese Münzen in Dollar umtauschen können. Und deshalb sollten die Münzemittenten ihre Münzen mit so vielen Dollars unterlegen müssen, wie sie Münzen haben. Das muss kontrolliert, überwacht und reguliert werden, damit die Verbraucher und Nutzer dieser Geräte tatsächlich vor möglichen Täuschungen geschützt werden können. Ich denke, die jüngste Geschichte hat gezeigt, dass diese Reservewährungen nicht immer so verfügbar und liquide waren, wie sie eigentlich sein sollten.

An dritter Stelle stehen die digitalen Währungen, mit denen die chinesische Zentralbank in den letzten sieben Jahren experimentiert hat und mit denen die EZB beschlossen hat, in den nächsten zwei Jahren zu experimentieren, bevor sie eine endgültige Entscheidung über die Einführung trifft. Die Bank of England prüft die gleiche Art von Ansatz, und die Fed wird bald ein Papier herausgeben, um zu entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wird.


Lesen Sie dazu bitte unbedingt folgenden Artikel:

„Werden Sie jetzt aktiv: Die finanzielle Übernahme & Ihr Bankkonto – BlackRock, Envestnet/Yodlee und die Federal Reserve – Corey Lynn“


Wir bei der Europäischen Zentralbank sind der Meinung, dass wir bereit sein und die Technologie zur Verfügung haben sollten, um auf die Anforderungen der Kunden zu reagieren. Wenn die Kunden es vorziehen, digitale Währungen zu verwenden, anstatt Banknoten und Bargeld zur Verfügung zu haben, sollten diese verfügbar sein. Und wir sollten auf diese Nachfrage reagieren. Und wir sollten sicherstellen, dass wir eine Lösung haben, die auf europäischer Ebene basiert, die sicher ist, die zu freundlichen Bedingungen verfügbar ist, die auch als Zahlungsmittel zu vernünftigen Bedingungen genutzt werden kann und die nicht das gesamte Bankensystem gefährdet, was ein wesentlicher Bestandteil des Vorschlags sein sollte.

Aus diesem Grund haben wir beschlossen, ein zweijähriges Experiment zu starten, um sicherzustellen, dass wir tatsächlich auf diese Nachfrage reagieren können: Verfügbarkeit, so wie es Bargeld gibt und auch weiterhin geben wird, aber es wird die Vorliebe des Verbrauchers sein; die Sicherheit des Geräts; Benutzerfreundlichkeit; niedrige Kosten; und Möglichkeiten der Geschäftsabwicklung, die nicht nur in der Eurozone, sondern weltweit anerkannt und akzeptiert werden.

Klaus Schwab: Vielen Dank, Christine, für diese Klarstellung, denn ich denke, es gibt eine Menge Unwissenheit über diese neuen Arten von Münzen oder Währungen. Ich denke, wir haben heute wirklich einige der großen Fragen erforscht und ich denke, Sie haben auch einige Fragen geklärt. Die Zentralbanken gelten als eine sehr abstrakte Institution, die unser Leben nur indirekt beeinflusst, aber ich glaube, Sie haben gezeigt, dass es sehr wichtig ist, dass die Zentralbanken eine Führungsrolle haben, die wirklich dazu beiträgt, diese Welt zu einer besseren Welt zu machen. Und ich denke, Sie übernehmen die Führung. Ich danke Ihnen nicht nur für Ihre Teilnahme an diesem Dialog, sondern auch dafür, dass Sie die Führung übernommen haben, um den Zustand der Welt zu verbessern.

Christine Lagarde: Vielen Dank, Klaus.


Klausine Laschwab: „Danke für das Gespräch, Christinaus Schwabgarde“. Christinaus Schwabgarde: „Immer wieder gerne, Klausine Laschwab“. Was man heutzutage so „Diskussion“ oder „Interview“ nennt. Früher nannte man sowas einfach Masturbation …

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