Klick-Klack, Zufall: Das Rothschild-Macrönchen macht den Trump(f) und spielt dialektisches Eliten-Taschenbillard

Klick-Klack, Zufall: Das Rothschild-Macrönchen macht den Trump(f) und spielt dialektisches Eliten-Taschenbillard

Ausgerechnet der smarte Emmanuel Macron bricht jetzt Lanzen für den Populismus. Es wäre bedauerlich, wenn der Präsident über die eigentlich unbedeutende Personalie Benalla das Vertrauen vieler Franzosen verspielt.

Quelle: Mit Benalla-Affäre verspielt Emmanuel Macron Vertrauen

Da ist er wieder, dieser Augenblick, wenn ich bestimmte Nachrichten bestimmtes Nachgerichtetes mit cassandra’schem Gähnen und einem gelangweilten Mundwinkelzucken registriere: Same procedure as every f*cking time?

Wobei ich allerdings nicht weiß, ob die Autorin dieses wie meistens hilflosen Getippsels der FASelFAZ überhaupt weiß, wie ihr geschieht. Keine Ahnung. Und es ist auch egal, denn bislang haben sich die Hellerhofsänger des vielbeachtensrenommerkenswerten Fischröckchens in Sachen Politrick, vor allem Geopolitrick, nicht gerade als analysestark oder sonderlich tief blickend erwiesen.

Wissen Sie, was mir als jemandem, der seinen Frühstückskaffee aus Aluminiumtassen schlürft, hier sofort auffiel? Aber auch wirklich sofort, das ging in Nullkommanix, sag‘ ich Ihnen, Zitat:

„Mami, wieso imitiert das Rothschild-Macrönchen den Antithetiker im Weißen Dixihaus, Donald Chao-Trump(f)?“

  • Axel B.C. Krauss, „Die Matrix war mein Leben“, Verlag Saturn & Söhne, Dynastienallee 0815 an der Abgeschmackten Dialektik, Logendorf am Nil

Verzeihung. Das war sicher ein bisschen albern.

Im Artikel der FAZ heißt es:

„Ausgerechnet der smarte Emmanuel Macron, der sich tapfer für Europa und gegen die Front-National-Kandidatin Marine Le Pen geschlagen hat, bricht jetzt Lanzen für den Populismus. Er wettert über „eine Presse, die nicht länger die Wahrheit sucht“. Er empört sich über ein Justizsystem, „dessen Funktionsweise ein Problem ist“. Er beschwert sich über ein Parlament, „das seine Legislativgewalt überschreitet“ und „wie ein Volkstribunal“ auftrete.“

Merkwürdig, ist es nicht? Gegen eine Presse wettern, die nicht länger an Wahrheit interessiert sei? Das hätte auch von Trump stammen können. Ebenso wie die anderen Attacken auf das etablierte politische und mythomediale System, das, daran besteht ja schon seit langer Zeit kein Zweifel mehr,  ungefähr soviel Wahrheitsfindung betreibt wie eine Prostituierte, die ihren Kunden stets erzählt, sie hätten den dicksten der Welt. Nun könnte man dem aus meiner Sicht fatalen Irrtum erlegen, zu glauben, es handele sich hier doch eigentlich um eine positive Entwicklung: endlich scheint sich etwas zu tun, zu verbessern, endlich kommen all die Manipulationen des „Mainstreams“, die Tricksereien und Täuschungen, der ganze verflixte Filz zur Sprache; endlich wird dieser Sumpf ausgetrocknet! Drain the Swamp!

Tja, wäre da eben nur nicht die Tatsache, daß das Macrönchen aus der Zuckerbäckerei der Machteliten der „Neuen Weltordnung“ stammt, in seinem Fall des Hauses Rothschild, derjenigen Dynastie, die zu den finanzstärksten und somit mächtigsten „Einflußnehmern“ nicht nur auf europäische, sondern durchaus globale ökonomische und politische Entwicklungen gehört. Und um es an dieser Stelle nochmal zu wiederholen: Nein, das hier ist kein Antisemitismus. Ich spreche hier nicht von „den Juden“, sondern nur und ausschließlich von der nachgewiesenen Macht des Hauses Rothschild.

„Wie aus dem Nichts wurde Emmanuel Macron zum neuen Präsidentschaftskandidaten in Frankreich aufgebaut. Massiv beteiligt daran war die gesamte Medienlandschaft Europas“, heißt es in einem Artikel zum französischen Präsidenten der Website des „Macht steuert Wissen“-Verlags. Weiter heißt es darin:

„Die Geschichte von Macrons Auftauchen in der Präsidentschaftsrunde zeigt jedoch nicht nur die Leichtigkeit, mit der PR-Agenturen und die Massenmedien in der Lage sind, einen Unbekannten an die Spitze eines Landes zu bringen. Macrons Erfolgsgeschichte zeigt vor allem, welche Macht die Strippenzieher hinter den Politikmarionetten tatsächlich haben und wie leicht die Menschen zu manipulieren sind.

Spätestens seit dem 31. Mai 2014 bei dem er das Bilderbergertreffen in Kopenhagen besuchte, wurden die Weichen für seinen kometenhaften Aufstieg gestellt. (Mehr zu diesen Themen im Kultbuch »Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen«.) Die offizielle Politikbühne betrat er zuerst als Wirtschaftsminister der Links-Regierung unter Hollande. Er war Leiter der Kommission »Globalisierung« an der Jean Jaurès – Stiftung und ist ein Mitglied der Französisch-amerikanischen Stiftung Young Leader Cuvee.

Wirklich ausschlaggebend dürfte seine Tätigkeit bei der Pariser Rothschild-Bank gewesen sein, die an den Finanzexzessen der letzten Jahre entscheidend beteiligt war. Mit 31 Jahren erhielt er eine Position als Investmentbanker bei der Pariser Investmentbank Rothschild & Cie. Zwei Jahre später schon wurde er Partner (associé-gérant) bei Rothschilds selbst. Im Jahr 2012 begleitete Macron eine der größten Übernahmen des Jahres, den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch den Nahrungsmittelkonzern Nestlé für 11,9 Milliarden US-Dollar.“

Also um die – Entschuldigung, aber ich bevorzuge Klartext – himmelsschreiend naive Frage des FAZ-Artikels zu wiederholen: Wie kann es sein, daß der systemisch smarte Macron plötzlich diesem dummen, schrecklichen Populismus anheimfällt?

Meine Antwort: Weil er es soll. Er soll ihn fördern. Er soll dieser machtelitärerseits hocherwünschten, in antithetischer Manier überaus nützlichen Bewegung Auftrieb verschaffen.

Gewöhnlich setzen sich herrschende Machteliten nicht nur aus Schwachmaten zusammen. Die können schon ein bisschen was. Die sind nicht ganz doof. Und auch nicht stockblind. Oder taub.

Sie wissen sehr genau, wie es um ihr Ansehen in der „breiten Bevölkerung“ steht. Sie haben den wachsenden Unmut, die Frustration, den Zorn und den brennenden Wunsch nach Veränderung des etablierten politrickreich-mythomedial-fiatfinanzsystemischen Schwindel- und Abzock-Systems natürlich registriert. Nun ist es eine historische Tatsache, daß, vereinfacht ausgedrückt, noch keine Herrscherclique jemals freiwillig abtrat. Macht abgeben? An gestalterischem Einfluß verlieren? Und somit die Privilegien und vor allem auch immensen materiellen Vorteile, die ein Dasein an der Spitze der Machtpyramide mit sich bringt? Kommt ja gar nicht in Frage. Und wie sagte Lenin, selber Mitglied des „Clubs“, einmal so schön: Die beste Opposition ist die, die wir selber kontrollieren.

Deshalb überrascht es mich keine Sekunde, daß nun ausgerechnet ein nachgewiesener Insider dieser Strukturen, Emmanuel Macron, „plötzlich“ und „überraschend“ Partei zu ergreifen scheint für die von eben erwähnter Bürgerwut getriebene politische Strömung des „Populismus, Nationalismus und Protektionismus“, die gegen den Globalismus dieser Eliten gerichtet ist. Es wundert mich ebenfalls nicht, daß er damit in genau die Kerbe schlägt, die auch der „ehemalige“ Berater des nützlichen Antithetikers im Oval Office, Steve Bannon von Goldman Sachs, nun – mensch, immer diese verblüffenden Zufälle – in Europa qua politischer Spaltung zwischen „Etablierten“ (verstanden als „These“ bzw. „Problem“) und „Alternativen“ (verstanden als „Antithese“ bzw. „Reaktion“) zu verbreitern und anzuheizen versucht. Denn Bannon befindet sich ja gerade auf Europatour, um nationalkonservative Bewegungen zu stärken.

Freilich: Ob das auch alles so funktionieren wird, wie von den seit jeher mittels dieser dialektischen Methode ihre Lösungen (also solche, die in ihrem Macht- und Herrschaftsinteresse liegen) nichtsahnenden Bürgern, die hier wie an einem Nasenring durch den politmedialen Affenzirkus (vor)geführt werden sollen, feilbietenden Eliten ausbaldowert, sei dahingestellt. Versuchen kann man’s ja mal …

Womit noch nicht die Frage beantwortet ist, was das eigentlich genau bringen soll.

Meine Vermutung: Sobald auch in Europa genug dieser nützlichen Populisten, Nationalisten etc. pp. an der Macht sind oder zumindest ausreichenden Anteil an den Regierungen der jeweiligen Länder und somit realpolitische Gestaltungsmacht haben, werden es die „NWOliten“ höchstwahrscheinlich laut krachen lassen. Dabei sind mehrere Szenarien denkbar: sei es, daß mittels der von ihnen kontrollierten Zentralbanken (die EZB ist ja, ebenso wie u.a. die französische, italienische, spanische, amerikanische, englische Zentralbank usw., ihr Baby bzw. steht unter ihrer Fuchtel) via einer einfachen Leitzinserhöhung eine hübsche kleine Geldmengenkontraktion ausgelöst wird (nachdem die Geldmenge jahrelang durch exzessive und planvolle, keineswegs, wie in den Mythenmedien stets gefakenewst wurde, „kopf- und konzeptlose“ oder „verzweifelte“ Expansion unter begrifflicher Nebelkerzenwerferei wie „Quantitative Easing“ oder „Staatsanleihenkäufen“ in historisch beispiellosem Ausmaß aufgebläht wurde), sei es, daß der Nutzchaot im weißen „Regierungssitz“ der USA seine Angriffe z.B. auf die Auto- und Stahlindustrie fortsetzt, wie bereits vor 26 Jahren von Coleman anhand der von ihm publizierten Deindustrialisierungs-Strategien des „Club of Rome“ prognostiziert – wie gesagt, es sind mehrere Szenarien denkbar, die meiner Einschätzung nach aber allesamt auf wirtschaftliche „Verwerfungen“, sprich Krisen hinauslaufen werden, entweder Rezession oder – was natürlich niemand hoffen kann – schlimmstenfalls sogar eine schwere Depression.

Kommt dann eventuell noch der eine oder andere qua Migrationswaffengang gezielt importierte Terrortusch hinzu oder ein außen- bzw. geopolitisches Fratzengeballer zwischen den USA und Russland, den USA und China oder, schließlich sind aller guten nutzchaotischen Dinge drei, zwischen Amerika, Russland und China im Nahen und Mittleren Osten (der seit langer Zeit geplante Irankrieg wird, so scheint’s, derzeit von Inside Joke Trump zügig angedacht, würde das die Dirigenten des Panikorchesters sicher freuen: dann endlich hätten sie, wie einer ihrer weltweit bekanntesten Exponenten, der bereits verstorbene David Rockefeller, einmal so schön sagte,  „die eine, große Krise, die wir brauchen, damit die Menschen die Neue Weltordnung akzeptieren“.

Und wem – das ist hier der Schlüssel zum Verständnis, ein Punkt, dessen Wichtigkeit nicht überbetont werden kann – könnte man die Schuld für das ganze Tohuwabohu dann massenpsychologisch überaus geschickt in die Schuhe schieben?

Korrekt: den „dummen“ Knechten, den „unfähigen“ Völkern. Ergo? Na, dann hätten sie vielleicht doch lieber dem „weisen Ratschluß“ ihrer Eliten vertrauen sollen …

Hey, beschwert euch nicht! Wir haben euch doch jahrelang über unsere Gekauftenpresse vor diesen Populisten, Nationalisten und Protektionisten gewarnt, wir haben doch unentwegt auf die Gefährlichkeit des weltweiten Siegeszugesdieser gegen unsere Marke von Globalismus gerichteten Bewegung gewarnt! So wie wir vor vielen Jahrzehnten die Amerikaner zum Schein vor der Einrichtung einer Zentralbank gewarnt haben, hihi, also der Federal Reserve, ja, wir hatten uns vehement gegen den „Federal Reserve Act“ ausgesprochen, damit die Genasführten denken: „Was für diese Bankster schlecht ist, kann für uns einfache Leute eigentlich nur gut sein! Also nur her damit!“.

Mensch, also wenn diese Globalisten die Nationalisten, Populisten und Protektionisten so sehr verachten und in so ostentativer Manier in der, lol, „unabhängigen“, (irre)führenden Presse wegzumotzen versuchen und vor ihnen warnen, können sie? Ja also, dann können sie für uns doch, hm, eigentlich nur gut sein? Jetzt wählen wir die erst recht?

P.S.: Der „Economist“, das Wirtschafts-Hausmagazin der NWOliten, veröffentlichte für das Jahr 2017 ff. ein recht interessantes Cover. Achten Sie bitte besonders auf die zweite und vierte Karte in der ersten Reihe. Und damit verabschiede ich mich in den „kruden“ Sonntag.

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