Kurz vor dem Nato-Gipfel: „Weder fair noch akzeptabel“ – Trump attackiert Deutschland – WELT

Donald Trump legt im Streit über die Wehrausgaben nach: Die USA gäben mehr für die Nato aus als jedes andere Land, twittert er kurz vor dem Nato-Gipfel. Explizit kritisiert der US-Präsident Deutschland.

Quelle: Kurz vor dem Nato-Gipfel: „Weder fair noch akzeptabel“ – Trump attackiert Deutschland – WELT

Hätten Sie zufällig eine Erwachsenenwindel für mich? Ich fürchte nämlich, daß mein Mitleid mit den Vereinigten Schurkenstaaten von Zentralbankierika Heulkrämpfe mit starker Blasenentleerung verursachen wird. Und in die Hose gehen soll’s ja nicht.

Oh mein Gott. Da hat Washington, D.C. alias „Murder, Inc.“ (Dr. Paul Craig Roberts) doch tatsächlich mehr Geld für Weltgenesungswahn ausgegeben als jedes andere Land. Und den größten militärisch-industriellen Gottkomplex des Planeten aufgezogen, um unamerikanischen Umtrieben wirksam begegnen und fiatskeptische Dollarkritiker in die Schranken weisen zu können. Seit 1945 sind die USA dasjenige Land, das mit großem Abstand die meisten Kriege führte, um dem Rest der Welt den Willen megalomanischer Globalisten aufzuzwingen, sprich einzubomben bzw. zu -ballern, die im Vorstand der „United States Corporation“ hinter dem Weißen Puppenhaus ihre geisteskranken Welteroberungsintrigen schmieden. Und nicht nur dort. Interessierten empfehle ich diesbezüglich vor allem zwei Bücher: „Tragödie und Hoffnung“ von Carroll Quigley sowie „Das Anglo-Amerikanische Establishment“ desselben Autors. Freilich gäbe es noch dutzende, ja hunderte anderer Werke, anhand derer man sich der wahren Ursprünge der „Nordatlantischen“ Allianz vergewissern kann, die in Wahrheit wohl eine Art Vorstufe zur „Weltarmee“ darstellen sollte.

Wie auch immer. Ob man nun daran glauben will oder nicht – fest steht, daß es bei allen Kriegen inklusive des ersten und zweiten Weltkrieges nie um Demokratie, Freiheit oder andere „Werte“ ging, das war nur Phrasengeklingel und Nebelkerzenweitwurf, sondern um viel handfestere, ziemlich materielle Interessen: warum sonst hätten dieselben Herrschaften, die sich öffentlich stets damit brüsteten, einen gar schröcklichen Feind niederringen zu müssen, selbigen vorher ausgiebig bewaffnet, beim Kriegsrüsten geholfen oder, wie im Falle Adolf Hitlers, der NSDAP und der SS, auch noch kräftig finanziert? Hierzu seien vor allem zwei Bücher empfohlen: „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ von Antony C. Sutton sowie „Das Schwarze Reich“ von E.R. Carmin, in dem ich gerade selber schmökere. Knaller.

Oder nehmen Sie nur die UdSSR. Dieselbe Castingshow (bitte unbedingt „The Best Enemy Money Can Buy“ zulegen, ebenfalls von Sutton, am besten gleich dazu „Wall Street and the Bolshevik Revolution“). Noch gar nicht zu reden von den, wie soll ich sagen, illuminierten oder von mir aus „gnostischen“ Bruderschaften beiderseits des hinsichtlich machtelitären Nepotismus gar nicht so eisernen Vorhangs …

Doch all das kann ich hier in ein paar sarkastisch hingemaunzten Sätzen natürlich nicht abhandeln. Ich stelle mir ganz einfach nur die Frage, warum andere jetzt mehr zahlen sollen, um für eine vermeintliche „Werteverteidigung“ einzustehen, nachdem diese besonders in den letzten knappen zwanzig Jahren durch einen Angriffskrieg nach dem anderen lediglich für steigende Aktienwerte der weltgrößten Rüstungskonzerne sorgte, vor allem auch amerikanischer. Geht’s noch? Ich kann mich nicht daran erinnern, daß europäische Bevölkerungen zu Abermillionen auf den Straßen euphorisch „Tilgt den Irak endlich von der Landkarte!“ skandiert, sabbernd nach drastisch erhöhten Heroinimporten aus afghanischem Opium gelechzt oder begeistert darum gewinselt hätten, mit Libyen das Schleusentor Europas niederzureißen, um Millionen neuer Mitbürger ganz herzlich in die Arme schließen zu dürfen, sofern ein erklecklicher Teil derselben nicht schon vorher dank der Befreiung des Landes von einem, jaja schon klar, „Zweiten Hitler“ im Mittelmeer ertrank.  Tut mir leid, muß mir entgangen sein.

Tja. Ich sag’s euch ungerne, liebe Amerikaner, aber ihr wurdet vorgeführt. Ihr wurdet vergackeiert. Man hat euch eure schwer erarbeiteten Kröten durch ein übrigens illegales Besteuerungssystem und eine illegale Sklaventreiber-Agentur namens „IRS“ gemopst, um damit eine gigantische Armee finanzieren zu können, die dann den Globus nach dem Willen einer Meschpoke pyramidalhierarchisch organisierter, „illuminierter“ Irrer und Geheimniskrämer in Logenlumpen, die sich für was Besseres halten als ihr, da auf einer „höheren Bewußtseinsstufe“ stehend, in Richtung einer „Global Governance“ durchzukneten. Eure Söhne und Töchter – und nicht nur eure, auch die europäischer „Partner“ – sterben leider nicht für eine „gute Sache“, nicht für Frieden und Freiheit, nicht für „internationale Stabilität“, sondern werden wie Vieh als Kanonenfutter in Kriegen verheizt, deren Urheber sich im Besitz einer überlegenen Weisheit wähnen, die ihnen allein die Einsicht in den wahren Sinn und Endzweck der menschlichen Geschichte gewährt. Ich erfinde das alles nicht. Man kann das recherchieren. Diese Heinis betrachten euch als im „Grab der Materie“ liegende „Tote“, will sagen „Bewußtlose“, als niederes Menschenmaterial, als „Human Ressources“. Und wie solche ernten sie euch auch ab. Sie sehen euch als

„… niedere[n] Sand, auf dem wir trampeln, aus dem aber, einmal in einen Ofen geworfen, geschmolzen und durch Feuer gereinigt„, so Ober-Logenduschbruder Albert Pike, „ein schimmernder Kristall werden kann.“ (Pike, „Morals and Dogma“. Seine Schrift gibt es mittlerweile kostenlos als pdf im Netz. Es lohnt sich …)

Doch ich gerate in Rage und schweife ab …

Mein Tipp: Lassen Sie sich keinen Cent mehr aus der Nase ziehen für Lügenkriege. Denn verlogen sind sie. Ich hatte unlängst zwei ausführliche Beiträge zum Krieg in Libyen sowie Afghanistan auf diesem Blog veröffentlicht. Lesen Sie und staunen Sie, was wirklich dahintersteckte. „Demokratie am Hindukush“? My ass! Was man Ihnen in den sogenannten Mainstream-Medien erzählt hat, war von A bis Z falsch, um nicht zu sagen erstunken und erlogen. Lassen Sie sich und Ihre Familien nicht mehr wie an einem Nasenring durch eine geopolitische Arena ziehen, die von machtbesessenen, skrupel- und empathielosen Psychopathen der Menschheit wie ein Zirkuszelt aus Täuschungen, Manipulationen und kontinuierlicher Hirnwäsche übergestülpt wurde. Für manche mag das sicher absurd klingen, vielleicht gar völlig verrückt – aber in gewisser Weise darf man tatsächlich behaupten, wir lebten in einer Art „Matrix“.

Der einzige Grund, warum der vermeintliche „Außenseiter“ Donald Trump eine Erhöhung der „Wehrausgaben“ (welch ein treffender Terminus angesichts der durchaus berechtigten historischen Parallelen der Nato zur NS-Wehrmacht) verlangt, ist in steigenden Gewinnen von Rüstungskonzernen derjenigen Machteliten zu suchen, die er durch sein Verhalten angeblich „in Panik versetzt“.

Nein, das tut er nicht. Er spielt ihnen sogar noch in die Hände.

Abschließend ein kleines Zitat aus bereits erwähntem Buch „Das Schwarze Reich“ von E.R. Carmin. Es hat nicht direkt mit dem Thema des von mir kommentierten „Welt“-Artikels zu tun, enthält aber dennoch einige aufschlußreiche Zeilen bezüglich des Zweckes der Nato:

“ 4.4.3 Furcht als politisches Instrument der CFR

Ihr Inhalt besagt nichts anderes als das, was etwa Quina von Brackenhausen in einer Dissertation über die CFR-Elite schrieb:

»Aber Kissinger hatte bereits 1957 als Alternative zu einer nuklearen Katastrophe von der Möglichkeit begrenzter Kriege gesprochen, die von ‚Atempausen für politische Kontakte‘ unterbrochen würden. Diese Idee fiel bei vielen CFR-Experten auf fruchtbaren Boden […] In etwas anderer Form wird dieser Gedanke von Blechman und Fried ausgedrückt: Die amerikanische Militärmacht hat zu einem großen Teil die Aufgabe, die Außenpolitik zu unterstützen; sie besteht nicht einfach darin, die Nation gegen Angriffe zu verteidigen.«

Ihr Inhalt besagt nichts anderes als die Ansicht des in derselben Dissertation zitierten Senior Research Fellow des 1980er Projektes des CFR, »The Management of Interdependence«, Miriam Camps:

»Diese allgemeine Furcht vor der Vernichtung sollte in solche Bahnen gelenkt werden, daß sich auf beiden Seiten die Bereitschaft einstellt, Einschränkungen der Handlungsfreiheit zu akzeptieren, und der Weg frei wird für eine Verbindung von Independenz und Interdependenz. Welche anderen Faktoren könnten alle industrialisierten Demokratien veranlassen, alle oder einige ihrer politischen Freiheiten aufzugeben und auf eine supranationale Institution zu übertragen

Ihr Inhalt besagt nichts anderes, als das, was Mister Bush am 30. Januar 1991 unter dem Beifall sämtlicher geleithammelter One-World-Staatsmänner erklären konnte: Nach dem Krieg mit dem Irak werde man eine neue Weltordnung unter amerikanischer Führung errichten. »Annuit« und »Coeptis« – unsere Unternehmungen sind von Erfolg gekrönt.“

  • E.R. Carmin, „Das Schwarze Reich“, Verlag Ralph Tegtmeier, 1994, S. 218, Hervorhebungen durch mich.

 

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