Masern-Impfpflicht: Einmal tief korporatistisch aufatmen bitte

Lange wurde über die nun beschlossene Masern-Impfpflicht gestritten. Dabei sind Masern hierzulande weder ein riesiges Problem noch ist die Pflicht ein harter Eingriff.

Quelle: Masern-Impfpflicht: Einmal tief durchatmen, bitte | ZEIT ONLINE

Okay, Herr Qualitätsgeist Simmank: Wenn sie hierzulande doch weder ein größeres Problem sind noch die Pflicht ein „harter Eingriff“ – warum sollte es dann überhaupt nötig sein, eine solche einzuführen bzw. die Impfungen gesetzlich vorzuschreiben?

Die Antwort lautet, Herr Qualitätsgeist: Weil genau das nunmal dabei herauskommt, wenn man einen Pharma-Lobbyisten wie Jens Spahn zum „Gesundheitsminister“ macht.

Und wie nennt man das, Herr Qualitätsgeist?

Richtig: Korporatismus vom „Feinsten“.

Den Bürgen wird qua „staatlichem“ Gewaltmonopol einfach eine Pflicht aufgedrückt – obwohl sie, wie Sie selber durchaus richtig festgestellt haben, eigentlich gar nicht nötig wäre, denn es gibt ja gar kein größeres Problem.

Zumal hochdekorierte Mediziner diese Impfpflicht bereits scharf kritisiert haben. Worüber man in Ihrer „Zeitung“, also der verlorenen „Zeit“, allerdings nicht viel las …

„Hinzu kommt, dass der umtriebige Spahn über umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit der Pharma- und Medizinindustrie verfügt. Im Jahre 2006 gründete der damals 26-jährige Karrierist mit seinem Freund, dem damaligen Leiter seines Abgeordnetenbüros, Markus Jasper, sowie dem Lobbyisten Max Müller eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), über die er jahrelang an „Politas“, einer Lobbyagentur für Pharmaklienten, beteiligt war, obwohl er bereits ab 2009 dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehörte. […] Darüber hinaus ist Spahn Mitglied der „Deutschen Atlantischen Gesellschaft“, wo sich Politiker, Militärs, Vertreter der Rüstungsindustrie sowie Journalisten treffen, um für die NATO zu werben, die immer aggressiver auf den Schlachtfeldern der Welt in Erscheinung tritt, obwohl ihre eigentliche Aufgabe in der Verteidigung ihrer Mitgliedsstaaten besteht. Gesponsert wird die Gesellschaft vom Bundespresseamt. Ob die Rüstungsvertreter sich auch an der Finanzierung beteiligen, war allerdings nicht zu erkennen.“

Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=42606

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