Massenmigration: „Schicksalsfrage“ oder Griff nach globaler Herrschaft? – Teil 1

„Als Folge ihrer Flüchtlingspolitik steht Europa kopf“, schrieb Stefan Aust, Herausgeber der „Welt“, in einem Artikel vom 6. Juli 2018. Das ist natürlich eine krasse Verkürzung der Sachverhalte, denn es entspricht nicht den globaltechnokratischen und sozialkybernetischen Intentionen, die dieser „Migrationswaffe“ zugrunde liegen. Schließlich ist es nicht Merkels Politik allein, nicht sie ist hier federführend – dahinter steht ein viel umfassenderes ökonomisches, soziales und leider wohl auch eugenisches Programm. Ich werde mich in diesem Artikel bemühen, die Hintergründe aufzuzeigen, die alles andere als „schicksalhaft“ sind. Es gibt hier keine „Alternativlosigkeit“, nichts, was „unabänderlich“ wäre.

Was die Menschenströme vor allem aus Afrika betrifft, so hatte ich in meiner vierteiligen Beitragsreihe zum Libyenkrieg bereits ausführlich erläutert, welche Motive tatsächlich hinter diesem Angriffs- und Vernichtungskrieg standen, bei dem es im Wesentlichen darum ging, das „Schleusentor Europas“ niederzureißen, um eben jene Massenmigration gen Europa zu ermöglichen. Es war Colonel Muammar al-Gaddafi selbst, der, um das Zitat noch einmal zu wiederholen, vor dem Krieg in einem Interview mit einer französischen Zeitung sagte:

»Wenn ihr mich bedrängt und destabilisieren wollt, werdet ihr Verwirrung stiften, El Qaida in die Hände spielen und bewaffnete Rebellenhaufen begünstigen. Folgendes wird sich ereignen: Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa schwappt. Es wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten. El Qaida wird sich in Nordafrika einrichten, während Mullah Omar den Kampf um Afghanistan und Pakistan übernimmt. El Qaida wird an Eurer Türschwelle stehen. In Tunesien und Ägypten ist ein politisches Vakuum entstanden. Die Islamisten können heute von dort aus bei Euch eindringen. Der Heilige Krieg wird auf Eure unmittelbare Nachbarschaft am Mittelmeer übergreifen … Die Anarchie wird sich von Pakistan und Afghanistan bis nach Nord-Afrika ausdehnen.«

  • aus: Peter Scholl-Latour, „Der Fluch der bösen Tat“, Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2014, Seite 269

Soviel zur im Mainstream unablässig wiederholten Falschbehauptung, „niemand“ hätte sich je denken können, welche Folgen dieser Krieg zeitigen würde. Gaddafi war übrigens nicht der einzige, der sich so äußerte. Doch haben sich die Globalisten erstmal ein Ziel in den Kopf gesetzt, lassen sie sich so leicht nicht davon abhalten. Einer der prominentesten Financiers der ganzen Party ist übrigens der Milliardär und „Philanthrop“ George Soros, doch dazu gleich mehr. Er sagte übrigens einmal in einem Interview mit der bekannten US-Reportagesendung „60 Minutes“:

„Ich kann nicht und werde nicht auf die sozialen Konsequenzen meines Tuns achten.“ (Link)

Was die Migrantenkontingente aus Ländern wie Afghanistan oder Syrien betrifft, dürfte sich von selbst verstehen, daß die dortigen Kriege natürlich ebenfalls ihren Anteil daran haben, ebenso im Irak. Und wer hat dort Krieg geführt und tut dies nach wie vor? Unter Beteiligung sogenannter „Verbündeter“? Wer hat seit weit über einem Jahrzehnt seine Truppen in einigen der angesprochenen Länder? Wer hat Libyen in einen Trümmerhaufen verwandelt und für heilloses Chaos gesorgt? Richtig: Im Wesentlichen dieselben Politrickser, die sich nun hinstellen und behaupten, die Migration sei eine „Schicksalsfrage“. Unfassbar. Lassen Sie sich bitte auch nicht einreden – wie schon des Öfteren im „Mainstream“ zu lesen war – es handele sich um „Klimaflüchtlinge“ (sic!). Das ist, pardon, ein rotzdreister Schwindel (so wie übrigens die ganze Mär vom „menschengemachten Klimawandel“, doch das ist eine andere Baustelle, die ich im Rahmen dieser Reihe nicht abhandeln kann), durch den die politischen Ambitionen verschleiert werden sollen.

Um es gleich klarzustellen und erwartbaren Vorwürfen zu begegnen: Nein, ich schiebe die Schuld nicht alleine auf „den Westen“. Niemand muß mir erklären, daß sowohl die Region des Nahen und Mittleren Ostens als auch Afrika unter Problemen leiden, deren Ursachen man gewiß nicht nur auf die dort von der Nato-Allianz unnötigerweise und überdies unter Vorspiegelung falscher Tatsachen entzündenten Bombardierungsorgien schieben kann. In die Gesamtsituation spielen viele andere Faktoren hinein: Territorialkonflikte der regionalen Mächte, in Afrika auch uralte tribalistische und/oder religiöse Auseinandersetzungen, der Kampf um Rohstoffe wie Öl, Gas und allerlei Erze und Mineralien, Hegemonialstreben miteinander verfeindeter Staaten bzw. religiöser Gruppen wie Shiiten und Sunniten etc. etc. etc.

Ich wehre mich allerdings gegen die Falschbehauptung, die Menschen dieser Regionen seien für ihr Ungemach ganz alleine verantwortlich. Jeder kann mit ein wenig eigener Recherche – Lust und Zeit vorausgesetzt – das Gegenteil beweisen. Kleines Beispiel: Es war das „British Empire“ im Verbund mit seinen Alliierten, das nach dem Ersten Weltkrieg im Nahen und Mittleren Osten einfach willkürlich neue Grenzen zog und künstliche Staatengebilde erschuf, die ihren Teil zur heutigen Lage beigetragen haben, also zur Schaffung neuer, stark konfliktpotenzieller Entitäten, die es ohne diese kriegerischen Eingriffe nicht gegeben hätte. Das kann man nicht einfach ausblenden, und diese Tatsache auszusprechen, hat nichts mit „westlichen Selbstzerfleischungstendenzen“ zu tun, die – wie könnte es auch anders sein – natürlich vor allem von der Transatlantikerpresse sehr gerne jedem Kritiker dieser Geopolitik angedichtet werden. Es ist auch keine „russische Propaganda“ (die es zweifellos gibt, das soll hier nicht geleugnet werden, ganz zu schweigen davon, daß das heutige Russland unter Putin z.B. in Syrien und im Iran ebenfalls Interessen verfolgt, die alles andere als rein humanitärer Natur sind – ebenso wie Peking), sondern ganz einfach eine nüchterne Situationsanalyse.

Was Afrika betrifft, so haben auch dort vor allem „Global Player“ wie die USA und China schon seit vielen Jahren ihre Finger im Spiel. Es soll ja schon vorgekommen sein, daß in irgendeinem afrikanischen Land ein Diktator mit geheimdienstlicher Hilfe auf den Thron gehievt und mit vielen Millionen Dollar an sogenannter „Entwicklungshilfe“ gepäppelt wurde, um ihn gefügig zu halten: Halt du sie mit totalitären Methoden unten, damit sie die Schnauze halten, während wir die Ressourcen des Landes spottgünstig abschöpfen. Auch das ist keine „Verschwörungstheorie“, auch keine „antiwestliche Propaganda“, sondern wurde hieb- und stichfest nachgewiesen.

Gestatten Sie mir bitte einen kleinen Exkurs bezüglich der „Entwicklungshilfe“, zu der ein Autor namens Dr. John Coleman sehr Interessantes zu berichten wußte:

„Auf Rockefeller ist der ganze Schwindel mit der sog. »Entwicklungshilfe« zurückzuführen. Hieraus entwickelte sich der größte finanzielle Raubzug zulasten der hart arbeitenden westlichen Mittelschichten, den die Welt jemals gesehen hat, abgesehen vielleicht von dem versteckter ablaufenden, den die Federal Reserve-Banken anführen. Auf der anderen Seite macht die Entwicklungshilfe die Empfängernationen völlig von der internationalen Wohlfahrt abhängig, von ständigen finanziellen Spritzen aus den USA und Europa. Doch dahinter steckt System. Es wird eine doppelte Absicht verfolgt:

  1. Die Entwicklungshilfe hält die Empfängernationen und ihre meist hochkorrupten und hochkriminellen Regierungsapparate in Abhängigkeit vom Willen des Council on Foreign Relations.
  2. Sie zockt den durchschnittlichen europäischen und US-Steuerzahler über seine normale Zahlungsfähigkeit hinaus nochmals ab. Man hält den normalen Arbeiter, Angestellten, Beamten, Freiberufler und Selbständigen sowie die kleineren und mittleren Gewerbetreibenden bzw. Unternehmer derartig beschäftigt, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und dabei den Kopf einigermaßen über Wasser zu halten, daß sie gar keine Zeit haben, sich in der politischen Landschaft analysierend oder orientierend umzuschauen, um dabei eventuell zu erkennen, wer mit welchen Methoden aus dem Hintergrund die Kulissen schiebt, vor denen der Tanz ums Goldene Kalb stattfindet. Mit dieser im Grunde einfachen Methode begann man 1946.

[…]

Es ist vor allem Kissingers Werk, daß Millionen Menschen in Afrika den Höllenqualen des Hungers ausgeliefert sind und sich diese Nationen infolge dessen unter das Joch des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank beugen und ihre politische Souveränität aufgeben mußten. Diese vor Jahren noch unmöglichen erpresserischen Methoden werden zur Zeit auch gegenüber Brasilien, Mexiko und Argentinien angewendet, wo der Internationale Währungsfonds, diese illegale Organisation der Eine-Welt-Regierung, ein Sprößling des Club of Rome, ganze Nationen in die Knie zwingt und nun unter Umgehung der nationalen Souveränität dieser Staaten die indirekte Verfügungsgewalt über deren Rohstoffe innehat. Kommt politischer Gegenwind auf, treibt man diese Länder in den Bankrott.

  • John Coleman, „Der Club of Rome – Die größte »Denkfabrik« der Neuen Weltordnung“, J.K. Fischer Versandbuchhandlung, 2005/2011, S. 104-105, Hervorhebungen bis auf Kursivsetzung von „Club of Rome“ durch mich.

Was nun George Soros betrifft, so sind seine sogenannten „Open Society Foundations“ in die Migrationsbewegungen Richtung Europa verstrickt. Da zu diesen „philanthropischen“ Stiftungen, die u.a. für zahlreiche „Color Revolutions“, also „Regime Changes“, sprich Putsche in Ländern verantwortlich waren, die auf der Abschußliste der Globalisten/NWOliten standen, bereits genug publiziert wurde, verweise ich Sie für eine gute Zusammenfassung der politischen Intentionen auf einen Artikel des Blogs „Fassadenkratzer„. An dieser Stelle sollen zwei kurze Auszüge genügen (Hervorhebungen in Fettschrift durch mich):

Bereits im Jahr 2005, lange vor den aktuellen Migrationsströmen, gründete der sich philanthropisch gebende US-Multimilliardär George Soros mit seiner Stiftungsgruppe Open Society Foundations im Bunde mit zwölf weiteren superreichen Stiftungen das »European Programme for Integration and Migration« (EPIM), wozu auch die Robert Bosch Stiftung gehört. Mit der gebündelten Kraft schier unbegrenzter finanzieller Ressourcen ging diese Initiative seither daran, wie die investigative Journalistin Friederike Beck formuliert, »aus Europa einen Migrations- bzw. Einwanderungskontinent zu machen.«   Zu den verschlungenen Aktivitäten dieses Soros-Netzwerkes wurde im vorigen Artikel »Gelenktes Fliehen« bereits einiges dargestellt. Dies soll hier in Bezug auf Europa fortgesetzt werden. […] Es scheinen auf den ersten Blick humane Ziele zu sein, wenn idealistische Menschen in den NGOs, die sich der Hilfe für notleidende Menschen verschrieben haben, finanziell und argumentativ unterstützt werden, um für eine Änderung einer hartherzigen Abgrenzungshaltung in Staat und Gesellschaft zu kämpfen. Doch es geht für Soros und sein Netzwerk gar nicht um die wegen wirklicher Verfolgung und Todesgefahr Asyl Suchenden; für sie wird ja in den europäischen Staaten in der Regel bestens gesorgt. In Soros´ Terminologie werden schutzbedürftige Flüchtlinge, Asylsucher, Migranten, migratorisch Reisende und Immigranten bewusst gleichgesetzt. Man unterscheidet absichtlich nicht zwischen zeitlich begrenzt aufzunehmenden und zu schützenden Kriegsflüchtlingen, politisch Verfolgten und reinen Armutsmigranten. Es geht um unbegrenzte und ungehinderte millionenfache Einwanderung von Migrationswilligen gleichsam als Menschenrecht, gegen das der einheimischen Bevölkerung kein Einspruch bleibt.“

Das durch die Massenimmigration verursachte Chaos (die „oberste Maxime“ der Globalistenzirkel, die Verbindungen zur modernen Freimaurerei aufweisen, lautet nicht umsonst „Ordo ab Chao“, Ordnung aus dem Chaos) soll in gewohnter dialektischer Manier übrigens auch dafür herhalten, ein Problem zu erzeugen, für das dann nicht nur irgendeine, sondern von langer Hand geplante, erwünschte Lösung angeboten wird. Im Falle der „Asyl-“ bzw. „Migrationskrise“ lautet sie mit Blick auf Europa: Schaffung eines Superstaates, der „Vereinigten Staaten von Europa“. Nicht zufällig forderten bereits ranghohe Politiker auch in Deutschland eine „gesamteuropäische“, sprich zentralistische Lösung (Hervorhebungen durch mich):

„Wie bereits in »Gelenktes Fliehen« dargestellt, forderte Soros am 26.9.2015 auf seiner Internetpräsenz, eine einheitliche EU-Asyl- und Migrations-Agentur zu schaffen, die alle Entscheidungen zur Lenkung und zum Schutz der Migranten übernehmen solle – was bedeuten würde, den EU-Mitgliedsstaaten die souveräne Bestimmung über ihre Grenzen aus der Hand zu nehmen und an eine zentrale Brüsseler Asyl- bzw. Immigrationsagentur zu übergeben. Die Krise bietet also eine weitere Gelegenheit, die zentralistischen Strukturen in der EU auszuweiten.

Soros hatte schon fünf Tage zuvor Mohamed A. El-Erian, dem Chef-Wirtschaftsberater der Allianz und Barack-Obama-Berater, auf seiner Webseite Gelegenheit gegeben, in dasselbe Horn zu stoßen:

„Die derzeitige Situation könnte auch den Katalysator liefern, um entscheidenden Fortschritt in der unvollständigen politischen, institutionellen und finanziellen Architektur zu machen. Und sie könnte Europa dabei anspornen, die politischen Hindernisse zu überwinden, welche die Lösung langjähriger Probleme blockieren. (…) Sie kann Europa sogar zur Modernisierung seines Regierungssystems treiben, welches ein paar kleinen Ländern erlaubt, Entscheidungen zu torpedieren, die von der großen Mehrheit der EU-Mitglieder unterstützt werden.“

Was hier zum Tragen kommt, ist das altbekannte Schema „Problem – Reaktion – Lösung“, also diejenige dialektische Strategie, die der amerikanische Historiker Antony C. Sutton einmal wie folgt beschrieb:

„Einfach ausgedrückt geht es dabei um die Vorstellung, daß Konflikt Geschichte erzeugt. Aus diesem Axiom folgt, daß kontrollierter Konflikt eine vorbestimmte Geschichte erzeugen kann. Beispiel: Wenn die Trilaterale Kommission »gelenkten Konflikt« diskutiert, wie sie es in ihrer Literatur extensiv tut, impliziert die Kommission damit die gesteuerte Anwendung von Konflikten zur Erreichung langfristiger Ziele – keine bloß zufällige Übung manipulativer Kontrolle, um ein Problem zu lösen.

Die Dialektik führt diesen »gelenkten Konflikt« der Trilateralen einen Schritt weiter. In Hegel’schen Begriffen schafft eine existierende Kraft (These) eine Gegenkraft (Antithese). Konflikt zwischen beiden Kräften resultiert in der Bildung einer Synthese. Dann startet dieser Prozeß von Neuem: These vs. Antithese führt zu einer Synthese.

Die Synthese, die vom Establishment angestrebt wird, nennt sich Neue Weltordnung. Ohne kontrollierten Konflikt läßt sie sich nicht errichten. Zufällige individuelle Handlungen von Personen in der Gesellschaft würden diese Synthese nicht herbeiführen, die künstlich ist – deshalb muß sie erzeugt werden. Und das geht nur durch den kalkulierten, gelenkten Gebrauch von Konflikten. […] Das erklärt, warum die internationalenBankiers die Nazis unterstützten, die Sowjetunion, Nordkorea, Nordvietnam, bis zum Erbrechen – gegen die Vereinigten Staaten. Der »Konflikt« erzeugt Profite, während man die Welt immer näher an eine Weltregierung heranführt. Der Prozeß dauert bis heute an.

  • Antony C. Sutton, „America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones“, TrineDay LLC, 2009, S. 115. Fettschrift im Original durch Kursivsetzung ergänzt, weitere Hervorhebungen durch mich.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker drückte dieses „PRS“-Schema („Problem-Reaktion-Lösung“-Schema) einmal wie folgt aus:

Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Link)

Bis zum nächsten Teil!

 

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