Massenmigration: „Schicksalsfrage“ oder Griff nach globaler Herrschaft? – Teil 2

Wie im ersten Teil nachgewiesen, waren die Folgen des Libyenkrieges, der das „Schleusentor Europas“ niederbombte, durchaus abzusehen. Mehr noch: Es wurde gerade deshalb zerstört, um die Migrationswaffe auf Europa abfeuern zu können. Das ist keine „krude Theorie“, das ist hieb- und stichfest belegt. Von einer „schicksalhaften“ Migration kann also nicht die Rede sein; es ist nichts „alternativlos“ daran, nichts „unvermeidbar“; es wäre sehr wohl vermeidbar gewesen.

Diese Massenimmigration ist gewollt. Unter anderem auch deshalb, um Probleme zu verursachen, die nach einer „gesamteuropäischen“, also bürokatischen bzw. technokratisch-zentralistischen Lösung durch einen EU-Superstaat „verlangen“. Die Abschaffung von Nationalstaaten dahingehend, diese möglichst weitgehend zu entmachten, ihrer Souveränität zu berauben und sie in großen, suprastaatlichen Verwaltungszonen aufgehen zu lassen, wurde bereits vor langer Zeit beschlossen. Auch der schon im ersten Teil mit Blick auf die euphemistischerweise so genannte „Entwicklungshilfe“ zitierte Dr. John Coleman kam zu diesem Schluß. In seiner Beschreibung des „Fahrplans“ der „Neuen Weltordnung“ heißt es – um nur einige der „Programmpunkte“ anzusprechen:

„Destabilisierung der Vereinigten Staaten und Europas durch Massenentlassungen sowie durch Klassenkampf und Rassenkriege

  • Dr. John Coleman, „Der Club of Rome – Die größte »Denkfabrik« der Neuen Weltordnung“, J.K. Fischer Verlag, 2005/2011, S. 33, Hervorhebung durch mich.

Man braucht nun wirklich nicht viel Phantasie, um sich ausmalen zu können, welches Resultat eine weiterhin praktizierte, zügellose, „alternativlose“ Immigrationspolitik schlimmstenfalls zeitigen könnte. Die „Einspeisung“ von Millionen Menschen aus Kulturkreisen, deren Traditionen sowie religiösen Sitten und Gebräuche mit den hiesigen eindeutig konfligieren, wird fast zwangsläufig für soziales Konfliktpotenzial sorgen. Es hat nichts mit Xenophobie, Rassismus oder Rechtsextremismus zu tun, dies nüchtern festzustellen. Es sei denn, man möchte auch einen Helmut Schmidt für einen „Nazi“ halten (zitiert nach einem Artikel des „Focus“ vom 11.6.2005, Hervorhebungen durch mich):

Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“, sagte Helmut Schmidt in dem Interview. Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.“ […] Deutschland habe sich damit in den vergangenen 15 Jahren übernommen. „Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren“, sagte Schmidt. „Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“

Auf einer Veranstaltung des DGB im Jahre 1981 sagte er: „Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.“ Und Peter Scholl-Latour soll einmal gesagt haben: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“ Genau so ist es.

Doch zurück zu Coleman und seiner Darstellung der Ziele der NWO (Hervorhebungen durch mich):

„Es wird keine Mittelschicht geben, nur Herrscher und Diener. Alle Gesetze werden vereinheitlicht werden unter einem Rechtssystem von Weltgerichten, die alle unter demselben einheitlichen System operieren, unterstützt von einer Weltpolizei sowie einer Weltarmee, die in allen Ländern das herrschende Recht durchsetzen werden, in denen keine nationalen Grenzen mehr existieren sollen. Dieses System wird auf dem Wohlfahrtsstaat basieren; denjenigen, die der Weltregierung gehorchen und dienen, werden die Mittel zum Überleben gewährt; Privateigentum an Schußwaffen oder Waffen aller Art werden verboten werden. […] Es wird ein Zustand geschaffen werden, in dem es keine individuellen Freiheiten oder irgendwelche anderen Konzepte der Freiheit geben wird, es wird keinen Republikanismus geben, Souveränität oder sonst irgendwelche bei den Bürgern verbleibenden Rechte. Nationalstolz und rassische Identität werden ausgemerzt …“

  • Dr. John Coleman, „The Conspirator’s Hierarchy“, 1991, Übersetzung aus dem Englischen und Hervorhebungen durch mich.

Die bekannte Aktivistin und Bloggerin Vera Lengsfeld schrieb dazu auf ihrem Blog in einem Eintrag vom 27 .Juli 2017 (Hervorhebungen durch mich):

Die EU, die von Anfang an die „Flüchtlingskrise“ durch Missmanagement verschärft hat, ignorierte die Hilferufe der italienischen Regierung. Statt Italien die Häfen für die Schiffe der „Retter“ schließen zu lassen, drängte sie darauf, dass sie offen bleiben sollen und versprach finanzielle Hilfe. Die Frage, was mit den hauptsächlich jungen Männern geschehen soll, die in abgelegenen Zeltstädten zwischengelagert werden, wird nicht diskutiert. Bekanntlich ist der Plan, die „Flüchtlinge“ nach einem Schlüssel über die EU-Mitgliedsländer zu verteilen, Makulatur geblieben. […] Wenn »Klima« ein Fluchtgrund sein soll, sind alle Kriterien, nach denen Flüchtlinge bestimmt werden können, ausgehebelt. Das nur als Naivität abzutun, fällt schwer. Es sieht mehr danach aus, als ob die EU-Kommissare Frans Timmermans und Peter Sutherland den tatsächlichen Plan der Eurokraten verraten haben. Timmermans hat verkündet, die Zukunft der Menschheit beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen oder Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Folglich müsse »multikulturelle Diversität« bei jeder einzelnen Nation weltweit beschleunigt und »monokulturelle Staaten« ausradiert werden. Sutherland sekundierte, er wolle den Europäern ihre nationale Souveränität und den »lästigen prähistorischen Nationalstaat auszutreiben« … Wer ihm unterstelle, »dass ich entschlossen wäre, die Homogenität der Völker zu zerstören, der hat verdammt noch mal absolut recht. Genau das habe ich vor«. Das klingt fatal danach, als handele es sich bei unseren Politikern nicht um Schlafwandler, die nicht erkennen, was sich für ein politisches Unheil zusammenbraut, sondern um Gesellschaftsklempner, die tatsächlich ein neues, diesmal globales Sozialexperiment gestartet haben.“

Bingo, Frau Lengsfeld. Genau so ist es. Peter Sutherland ist übrigens – muß ich das überhaupt noch erwähnen? – Mitglied der üblichen Lenkfabriken der NWO: er war Vorsitzender der „Trilateralen Kommission Europa“ sowie des „European Round Table“, der Bilderberg-Konferenz und früher Chairman von? Gähn: Goldman Sucks. Sonst noch Fragen?

Glauben Sie immer noch, die machtelitärerseits erwünschte Massenimmigration wäre eine „Verschwörungstheorie“? Die Zitate sowohl von Timmermanns als auch Sutherland sind übrigens hieb-, stich-, niet- und nagelfest. Es sind keine Erfindungen, es sind keine „Fake News“ – sie sind authentisch und bombensicher belegt. Und jetzt vergleichen Sie diese Äußerungen bitte mit obigen Ausführungen Colemans von 1991.

Abschließend möchte ich auf den sogenannten, vor allem im Internet vieldiskutierten „Kalergi-Plan“ eingehen. Nun, strenggenommen handelt es sich bei den eugenischen Gedankengängen, die der „geistige Vater“ der Paneuropa-Union, der Freimaurer Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, in seiner Schrift „Praktischer Idealismus – Adel, Technik, Pazifismus“ darlegte und aus den denen vor allem ein einzelner Satz immer wieder gerne zitiert wird, nicht um einen „Plan“. Kritiker besonders aus dem Presse-Mainstream werfen der „Truther“- bzw. „Verschwörungsszene“ und der „Alternativen Medien“ deshalb gerne vor, Zusammenhänge konstruieren zu wollen, wo angeblich gar keine bestünden. Sie lassen sich jedoch sehr wohl feststellen, vor allem wenn man bedenkt, daß Kalergi ebenjenen Machteliten- und Logenzirkeln angehörte, die auch heute noch die treibenden Kräfte und Wortführer der Migrationswaffe sind.

Statt eines einzigen Satzes möchte ich den größeren Kontext präsentieren, damit deutlicher wird, worum es Kalergi ging:

„Der Adel der Vergangenheit war aufgebaut auf Quantität: der feudale auf die Zahl der Ahnen; der plutokratische auf die Zahl der Millionen. Der Adel der Zukunft wird auf Qualität beruhen: auf persönlichem Wert, persönlicher Vollkommenheit; auf Vollendung des Leibes, der Seele, des Geistes. Heute, an der Schwelle eines neuen Zeitalters, tritt an
die Stelle des einstigen Erbadels ein Zufallsadel; statt Adelsrassen adelige Individuen: Menschen, deren zufällige Blutzusammensetzung sie zu vorbildlichen Typen erhebt.

Aus diesem Zufallsadel von heute wird die neue internationale und intersoziale Adelsrasse von morgen hervorgehen. Alles Hervorragende an Schönheit, Kraft, Energie und Geist wird sich erkennen und zusammenschließen nach den geheimen Gesetzen erotischer Attraktion. Sind erst einmal die künstlichen Schranken gefallen, die Feudalismus und Kapitalismus zwischen den Menschen errichtet haben – dann werden automatisch den bedeutendsten Männern die schönsten Frauen zufallen, den hervorragendsten Frauen die vollendetsten Männer. Je vollkommener dann im Physischen, Psychischen, Geistigen ein Mann sein wird – desto größer die Zahl der Frauen, unter denen er wird wählen können. Nur den edelsten Mlännern wird die Verbindung mit den edelsten Frauen freistehen und umgekehrt – die minderwertigen werden sich mit den minderwertigen zufrieden geben müssen. Dann wird die erotische Lebensform der Minderwertigen und Mittelmäßigen Freie Liebe sein, der Auserwählten: Freie Ehe. So wird der neue Zuchtadel der Zukunft nicht hervorgehen aus den künstlichen Normen menschlicher Kastenbildung, sondern aus den göttlichen Gesetzen erotischer Eugenik.

Die natürliche Rangordnung menschlicher Vollkommenheit wird an die Stelle der künstlichen Rangordnung: des Feudalismus und Kapitalismus treten. Der Sozialismus, der mit der Abschaffung des Adels, mit der Nivellierung der Menschheit begann, wird in der Züchtung des Adels, in der Differenzierung der Menschheit gipfeln. Hier, in der sozialen Eugenik, liegt seine höchste historische Mission, die er heute noch nicht erkennt: aus ungerechter Ungleichheit über Gleichheit zu gerechter Ungleichheit zu führen, über die Trümmer aller Pseudo.Aristokratie zu echtem, neuem Adel.“

  • Richard Nikolaus Coudenhove Kalergi, „Praktischer Idealismus – Adel, Technik, Pazifismus“, Paneuropa-Verlag, 1925, S. 55-57, Hervorhebungen durch mich.

Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. Denn nach den Vererbungsgesetzen wächst mit der Verschiedenheit der Vorfahren die Verschiedenheit, mit der Einförmigkeit der Vorfahren die Einförmigkeit der Nachkommen. In Inzuchtfamilien gleicht ein Kind dem anderen: denn alle repräsentieren den einen gemeinsamen Familientypus. In Mischlingsfamilien unterscheiden sich die Kinder stärker voreinander: jedes bildet eine neuartige Veriation der divergierenden elterlichen und vorelterlichen Elemente.“

  • ebda., S. 23

Nun könnte man argumentieren, abgesehen von den zu dieser Zeit, also in den ersten Jahrzehnten des Zwanzigsten Jahrhunderts – und nicht nur in Deutschland – ohnehin sehr populären eugenischen Ideen von einer technokratischen oder szientistischen Formbarkeit des Menschen, also auf gut Deutsch: Gesellschaftsklempnerei wäre an den Worten Kalergis gar nicht viel auszusetzen. Eine Vielfalt der Persönlichkeiten? Was sollte daran schlecht sein? Eben: Eigentlich gar nichts. Dies dürfte wohl auch der Grund gewesen sein, warum Autor Wolfgang Dvorak-Stocker den „Rechten“ Dummheit vorwarf wegen ihres Herumreitens auf dem „Kalergi-Plan“. Er argumentierte, aus Kalergis Worten ließe sich überhaupt keine Handlungsaufforderung, oder genauer: Aufforderung zu politischem Handeln ableiten, um dessen Vorstellungen praktisch umzusetzen. Dabei denkt er – wie so viele „Kritiker“ – leider zu kurz, denn Kalergi spricht selber offen von sozialer Eugenik als des Menschen höchster historischer Mission. Nun ist Eugenik aber kein passivistisches Konzept, ganz im Gegenteil sogar, bedeutet sie doch die praktische Anwendung von Erkenntnissen der Humangenetik auf die Bevölkerungspolitik.

Barbara Coudenhove-Kalergi, Nichte des eben zitierten Richard Nikolaus, schrieb in einer Kolumne des „Standard“ vom 7. Januar 2015:

Europa bekommt ein neues Gesicht, ob es den Alteingesessenen passt oder nicht. Wir leben in einer Ära der Völkerwanderung. Sie hat eben erst begonnen, und sie wird mit Sicherheit noch lange nicht zu Ende sein.“

Was sie dabei leider völlig verschweigt, sind die Hintergründe, die ich in dieser kleinen Artikelreihe angerissen habe. Worauf sie nicht eingeht, ist die simple, unumstößliche Tatsache, daß dieselben Machteliten, die diese Migrationswaffe unbedingt wollen, auch für diejenigen Kriege verantwortlich sind – siehe Libyen – die sie überhaupt erst ermöglicht haben.

 

 

 

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