„New York Times“ fordert Merkel-Rücktritt: „Zerstörerin der EU“

Die Presseschau.

Quelle: „New York Times“ fordert Merkel-Rücktritt: „Zerstörerin der EU“

Da Bilder manchmal mehr sagen als tausend Worte, möchte ich gleich zu Beginn auch eines sprechen lassen, bevor ich mich analytisch-spekulativ darüber hermache:

Is’n Ding, oder? Freilich, die Platzierung beider Meldungen direkt untereinander kann natürlich Zufall gewesen sein. Es geht mir hier also nicht darum, hinter solchen eher belanglosen Begebenheiten gleich irgendeine Konspiration zu vermuten. Ich fand es ganz einfach nur erheiternd, daß ein Kolumnist der New York Times, der zudem aus einer bestimmten „Denkschule“ stammt, nämlich derjenigen der NWOliten, wie ich unser aller Overlords gerne nenne, einen solchen Artikel veröffentlicht – und sich direkt darunter ein angebliches Umfrage-Ergebnis findet, das auf ein Erstarken politischer Kräfte hinausläuft (oder dieses möglicherweise erst suggerieren und nach der „Inception“-Methode in die Köpfe pflanzen soll?), deren Funktion ich schon öfter darin vermutet habe, als „nutzidiotische“ Reaktion auf eine globalistische Problemlage zu fungieren, durch deren beider Konflikt eine bestimmte Lösung erzeugt werden soll. Aber das ist wie gesagt nur meine persönliche Vermutung.

Wer schrieb diese Kolumne in der „New York Times“? Ein Herr namens Bret Stephens. Er absolvierte ein Studium der Politologie („Comparative Politics“) an der London School of Economics, also der „Kaderschmiede“ der Globalisten zur Schulung agendakompatiblen Nachwuchses sowohl in Sachen politischer Meinungsbildung als auch finanzsystemischer bzw. wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und wurde von einer anderen Veranstaltung der NWOliten namens „World Economic Forum“ m Jahre 2005 – keine geringe Auszeichnung – zum „Young Global Leader“ ernannt (ein Titel, mit dem sich z.B. auch Transatlantiker Karl Theodor zu Plagiatsberg schmücken durfte). Das ist natürlich kein eindeutiger Beweis dafür, er stünde auf irgendeiner „Gehaltsliste“, läßt sich aber aufgrund der akademischen Laufbahn, die er durchlief, durchaus als Indiz dafür werten, es hier mit einem „braven Wasserträger“ oder, wenn Sie so wollen, gut konditionierten Kopf zu tun zu haben, der den Machteliten so schnell nicht wirklich in die Quere kommt, da er ihre Ansichten weitestgehend teilt – ungeachtet einzelner möglicher Differenzen, was politische Sichtweisen betrifft, versteht sich.

Es gibt noch ein weiteres, meines Erachtens stärkeres Indiz: Stephens ist Autor eines im November 2014 erschienenen Buches mit dem irreführenden Titel „America in Retreat: The New Isolationism and the Coming Global Disorder“ („Amerika auf dem Rückzug: Der neue Isolationismus und die kommende globale Unordnung“), in dem er eine eigentlich mühelos zu widerlegende Falschbehauptung verbreitete: Amerika hätte sich in den „letzten Jahrzehnten“ (sic!) zu sehr aus der Welt „zurückgezogen“ (Warp-sic!) und erfülle deshalb seine Rolle als „World’s Policeman“ nicht mehr, also als Schupo des Planeten. Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Hat er tatsächlich verzapft. Und das nach 17 Jahren Angriffskriegen, die auf einer False Flag-Operation namens 9/11 basierten und nachgewiesenermaßen allesamt auf Lügen fußten. Ich frage mich, ob Stephens einfach nur verblendet ist, schlecht informiert oder seine Leser bewußt verhohnepiepeln wollte. Rückzug der USA aus der Welt? Come again? Pardon me:

Man könnte mir nun entgegnen, naja, die Karte stamme zeige ja die weltweiten Stützpunkte von 2001 bis 2003. Bis heute hat sich an dieser Situation aber nicht gerade viel geändert. Nach wie vor unterhalten die USA die größte Zahl von Militärstützpunkten im Ausland. Von einem „Rückzug“ oder gar – are you kidding me? – „Isolationismus“ kann also beileibe nicht die Rede sein. Zieht man nun hinzu, daß Stephens obendrein mit den Neocons symphatisierte, also den sogenannten „War Hawks“, Kriegstreibern, die hinter eben erwähnten Feldzügen aka lügenbasierten Angriffskriegen von 2001 bis heute stehen, darf man sicher vermuten, es hier mit keinem diametralen Widerständler zu tun zu haben …

Übrigens und als kleine historische Randnotiz: der Begriff „Isolationist“ oder „Isolationismus“ wurde – dem von mir bereits in einigen Artikeln zitierten Dr. John Coleman zufolge – vom sogenannten „Tavistok Institute of Human Relations“ eingeführt:

„Das Wellington House führte den Begriff »Isolationist« ein, als eine abfällige Beschreibung für jene Amerikaner, die gegen eine US-Beteiligung im Krieg waren. Die Verwendung solcher Begriffe und Phrasen wuchs im Rahmen der probaten Gehirnwäschetechniken der Tavistock-Sozialwissenschaftler stark an. Begriffe wie »Regimewechsel« und »Kollateralschaden« entwickelten sich fast zu einer neuen englischen Sprache, oder, besser gesagt, einem »Tavistock-Englisch«.“

  • Dr. John Coleman, „Das Tavistok Institut – Auftrag: Manipulation“, J.K. Fischer Verlag, Hervorhebungen durch mich.

Mal ganz zu schweigen von der Frage, warum von allen Kommentaren zum deutschen Asylpolitrick und zum Hosenanzug in Berlin, die bislang in der internationalen Presse erschienen, nun ausgerechnet seiner als Serviervorschlag aufs hiesige Medientablett gehievt wird. Nämlich nicht nur im „Focus“, sondern auch – welch Überraschung – in der „Welt“ aus dem Hause Springer, einem weiteren Feigenblatt der NWOliten, nur übertroffen von der „Zeit“ aus Hamburg, wo mit Josef Joffe und Theo Sommer gleich zwei Globalistenbüttel das Ruder führen. Also warum nun ausgerechnet sein Artikel? Weil er inhaltlich so brillant wäre? Oder in der Sache so erschöpfend? Iwo. Natürlich nicht. Sondern weil es sich bei Stephens nunmal um eine transatlantisch oder vielleicht besser: globalistisch geschulte Mietfeder handelt – ebenso wie bei vielen (irre)führenden „alpha“-Journalisten hierzulande auch. Ich spiel‘ dann mal den Schelm: Ob das damit etwas zu tun haben könnte? Also, um krude zu fragen: mit den bekannten transatlantikrickreichen Propaganda-Netzwerken?

Sie werden jetzt gewiß wieder nach dem Zusammenhang fragen wollen: Was hat das alles mit dem laut emnid-Sonntagstrend angeblich zu beobachtenden „Rekordwerten“ der „Rechtspopulisten“ zu tun?

Nun, weil ich das dumpfe Gefühl habe, das hier etwas vorbereitet werden soll. Nämlich der Aufstieg bzw die Machtübernahme oder zumindest eine sehr viel stärkere Regierungsbeteiligung eben jener nutzdialektisch-antithetischen politischen Kräfte, die unter dem Werbeslogan „Weltweiter Siegeszug des Populismus, Nationalismus und Protektionismus“ bereits gegen den herrschenden Globalismus in Stellung gebracht wurden. Leser meiner sechsteiligen „Dr. Dialektik“-Reihe werden sich an dieser Stelle mühelos denken können, worauf ich damit hinaus will; wer sie noch nicht kennt, den möchte ich darum bitten, sie in Ruhe zu lesen, da ich natürlich nicht in jedem Artikel ständig wiederholen kann, worum es bei dieser „Dialektischen Methode“ geht, die bereits seit Jahrhunderten zur Anwendung kommt, um erwünschte (geo)politische Ziele zu erreichen.

Wenn also nun ein Schreiberling aus dem „Stall“ eben jener Globalisten, die sich der Dialektik immer wieder gerne bedient haben, um ihre Wunschziele umzusetzen, empört den Rücktritt Merkels fordert und behauptet, sie sei eine „Zerstörerin der EU“, was wiederrum ganz großer Quatsch ist, denn Merkel hat nie auch nur den leisesten Zweifel an ihrer pro-„gesamteuropäischen“ Ausrichtung sprich „mehr Europa“ sprich „E-UdSSR“ aka „Neuer Europäischer Sowjet“ (CFRler Michael Gorbatschow) gelassen, auf die Kasperlebühne der massenmedialen Aufmerksamkeit geschoben wird und gleichzeitig Artikel erscheinen, die den, jaja, Populisten, Nationalisten und Protektionisten™ usw. usf. habt mich gern genau zum selben Zeitpunkt „Rekord“-Zustimmung bescheinigen, also nehmen Sie’s mir nich‘ übel, aber dann ziehe ich ja schon wieder die Augenbrauen soweit hoch, daß ich mich mit den Wimpern am Rücken zärtlich selber streicheln könnte.

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