Statue einer antiken Kindesopfer-Gottheit in Rom ausgestellt | News | LifeSite

The statue of Moloch was erected seven days prior to an event in the Vatican Gardens where the pagan goddess Pachamama was worshipped.

Quelle: Statue of ancient god of child sacrifice put on display in Rome | News | LifeSite

„Rom, 6. November 2019. Eine Rekonstruktion eines heidnischen Götzen, der Kinderopfer verlangte, wurde am Eingang des Kolosseums von Rom als Teil einer weltlichen historischen Ausstellung aufgestellt. Die Anwesenheit des Götzen sorgte vor allem unter Katholiken für Bedenken […] Die Moloch-Statue wurde neun Tage vor der Eröffnung der Amazon-Synode aufgestellt, die von Anfang an von Kontroversen geplagt wurde, nachdem bei einer Zeremonie in den Gärten des Vatikans, bei der es um die heidnische Göttin ‚Pachamama“ ging, Papst Franziskus und ranghohe Prälaten anwesend waren.“

Quelle (Übersetzung aus dem Englischen durch mich): https://www.lifesitenews.com/news/statue-of-ancient-god-of-child-sacrifice-put-on-display-in-rome-days-before-amazon-synod

Es ist eben sehr wichtig, die historischen Wurzeln des Lügen-, Raub-, Terror-, Schuld(en)-, Blutopfer- und Mordkultes zu kennen, der die Welt bis heute beherrscht. Krude „Theorien“? Ich zitiere hiermit längere Passagen aus dem dreibändigen Werk „Und führe uns …“ von Frau Dr. theol. habil. Elisabeth Roth für ein besseres Verständnis der historischen Genese des dahinterstehenden „okkult-politischen Schuld(en)-Opfer-Dienstes“ oder -kultes, wie Roth ihn nennt. Mir ist klar, daß dies rechtlich gesehen bedenklich sein könnte, weil hier wirklich ausgedehnte Passagen daraus wiedergegeben werden. Ich weise deshalb ausdrücklich darauf hin, daß mir dabei um die Erleichterung eines besseren Verständnisses geht, nicht um Urheberrechtsverletzungen und berufe mich zu diesem Zwecke auf das Zitierrecht. Desweiteren empfehle ich Lesern ohnehin den Kauf von Roths dreibändiger Schrift, die man direkt beim herausgebenden Shaker-Verlag erwerben kann – entweder als gedruckte Version oder eBook im pdf-Format.

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„Der priesterlich vermittelnde Schuld-Kultus belastet zerebral strapaziös. Wie ein perpetuum mobile lebt er von immer neuer Schuld und Erwirkung von Gnade. Ein Ende ist nicht in Sicht. Das hält in Unfreiheit, in Symbiose mit der Priesterkaste. Sie hält das Volk abhängig zur eigenen Absicherung. Solange sie es lehrt, die zerstörenden Kräfte rächender Götter zu fürchten, so lange folgt es willfährig dem Schuld-Opferdienst. Zum Erlangen von Gnade sind Opferrituale, Fürsprache und -bitten der Priester unerläßlich, sei es bei Schiwa, Beelzebub, Melkart, Marduk, Moloch, Isis, Re usw., wie je regional, dem Volk vorgestellt.

Das Volk sah nur das Äußere; es blickte nicht durch oder hinter das wechseln, drehend dargestellte, verstellte Tier, z.B. Stier, Drache, Schlange. Es erblickte nur das Gezeigte und Gesagte, nicht das dahinter Versteckte oder das Unausgesprochene, wie in der ersten Order der »Guidestones«.“

Elisabeth Roth, „Und führe uns … zur Schein-Mensch-Bildung“, S. 18.


„Die Stadt Babylon war zur Zeit Hammurapis (1792-1750 v. Chr.) das absolute Machtzentrum der Welt zwischen Euphrat und Tigris. […] Die Einwohner verehrten den Gott Marduk, je nach Ort, unter verschiedenen Namen wie u.a. Baal oder Moloch. Er galt mit orgiastischen Riten als Höchster im Götterpantheon. Baal bezeichnet in den westsemitischen Sprachen jemanden mit dem Recht auf Instrumentalisierung von Personen, Sachen und Tieren.

[…]

Die Herleitung des Namens Marduk ist dunkel, aber die Beziehung zum Sonnen-Licht ist, wie in Stonehenge, religionsgeschichtlich unstrittig. Für ihn gab es luziferisch-luzide Bezeichnungen. Die Bibel nennt ihn Melkart, Baal, Bel, Beelzebul wie -bub.

[Baal Sebul meint übersetzt: Herr des Misthaufens (Fliegen), abgeleitet vom Verb zabal, düngen, Metzger 101.]

Alle Benennungen kennzeichnen ihn als Herrscher, Besitzer wie Gott. […]

[Nordwestsemitisch umgangssprachlich ist damit verwiesen auf den »Mann, dem die Macht zur instrumentalen Nutzung von Personen, Tieren u. Sacheigentum zukommt«, Koch 1038].

Als Wettermacher und Blitze schleudernder »Wolkenreiter« ist er gefeiert, verehrt als mächtiger Herrscher des Himmels und der Erde, Spender von Regen, Vegetation, Sexualität und Fruchtbarkeit wie als Gott und Herr der unterirdisch vermuteten Toten. Dem diente der Kultus mit einem aufwendigen Geschäfts- und Schuld-Geld-Opfer-Betrieb, ohne Parallelen in Mesopotamien. Der Glaube an seine Macht schlägt sich nieder im babylonischen Schöpfungsmythos Enuma elisch wie im Trumbau zu Babel ihm zu Ehren. Ihm kam die Aura großer Weisheit zu.

Ebenso auffällig sind die Korrespondenzen mit Stonehenge und dem geheimsvollen Priesterdienst der Druiden; auch deren verehrte Gottheit war mysteriös umgeben von einem okkulten Orakeldienst mit orgiastisch gewaltvollen und blutigen Sexualriten. Im Ersten Testament kommt Baal wie Moloch häufig vor als Gott der Kanaanäer, Inbegriff für Götzenopfer schlechthin.

[…]

Sprachgeschichtlich ist Bel gleichgesetzt mit Baal Sebul bzw. Beelzebul, volkstümlich Beelzebub, so genannt als oberster der Dämonen. Als Diabolos, (wörtlich) Durcheinanderwerfer oder -bringer, gilt er als Verwirrer, Faktenverdreher und Verleumder. Er entspricht als Daibel, Teufel, eingedeutscht, dem Satan. Das hebräische Wort meint zunächst ganz profan den Gegner in allen Bereichen, den Versteller von Wahrheit zur Lüge, von Tatsachen zur Täuschung. Übersetzt meint es einen Gegenübersteller. Als solcher ist damit religiös der Ankläger im göttlichen Gericht bezeichnet. Im dualistischen Denk- und Glaubenssystem wird Satan der Anführer der widergöttlichen Mächte. So kommt er im Neuen Testament vor als Gegenspieler Gottes, als Antichrist, als Person. Sie beansprucht die Stellung und das Ansehen des Messias bzw. des Christus.

Baal-Marduk fand als höchster aller Götter auch Verehrung als Schöpfer in seiner alles lenkenden wie richtenden Weisheit, Jahwe zuwider. Diese Hintergrundinformationen implizieren große Rivalität im Glaubensverständnis. Der Widerpart »führt« zum destruktiven Schaffen. Insofern sind die »Guidestones«-Führer selbst Geführte, Verführte okkulter Anti-Zwänge. Der Schöpfung entgegen zu schaffen, gerade mit »neuer Sprache«, ist ihre »Weisheit« im Konkurrenzkampf: Zentral ist das Spezifische Jahwes: Er erwirkt durch sein Wort Leben und sitftet durch seine Zehn Worte Freiheit in lebendiger Gemeinschaft.

Mesopotamien, das Land der Sumerer und Babylonier, ist mit seinem Schuld-Opferdienst die Keimzelle von Kultus, Kultur und Zivilisation. Dieser Schuld-Geld-Kultus beherrscht in beelzebub-druidischem Zuschnitt die Welt bis heute. Er ist in dynastischer Korpokratie profaniert und weltweit sozialisiert. Der Schuld-Geld-Opferdienst ist aufgezwungen im verweltlichten Dreh zum Kredit-Geld-Zahlungsdienst. Dazu markieren die »Guidestones« den Abschluß einer Ära, entsprechend der Kreis-Anlage in Stonehenge bzw. des legendären hohen Rund- bzw. Turmstellwerks zu Babel:

Die Erzählung bildet den Abschluß der biblischen Urgeschichte in der Aneinanderreihung gottwidriger Taten aus vermessener Gier.“

Elisabeth Roth, „Und führe uns … zur Schein-Mensch-Bildung“, S. 25-28


„Giert Melkart-Marduk nach Frischblut gerade geborener Babys und besonderer Kinder, so Baal-Beelzebub nach Zyklusblut, gespendet für orgiastische Fruchtbarkeitsriten; wer wie er die Wolken reitet, hat darunter alles unter sich (…)

Der neurobiologisch Uninformierte meint, durch Reformation und Aufklärung im Glauben und Denken innerlich frei zu sein. Doch die Menschheit ist innerlich wieder unter den »all-umfassenden« Machtanspruch Roms & Co. gezogen, nicht nur äußerlich. Denn hirnsystemisch unbewußt ist die strukturelle Entsprechung von »Schuld-en« aktiv »gehalten«, in steter Befeuerung durch das aufgezwungene Schuld-Geldsystem und Dogma: Gott-Geld regiert die Welt. »In God we trust« bekundet die Inschrift des Fed-Dollars. Als Welt-Leit-Währung hält sie fest an der Welt-Leid-Wahrung im bodenlosen Fall. Die Fed ist Geschäftsführerin des US-Stellwerkes. Das Fels-Stellwerk sucht »Aufklärung«: »Im Streben nach Harmonie mit dem Unendlichen« lichtet sich der Erde »Krebsgeschwulst … für den Raum der Natur«, 9+10: fiat lux und fiat money einen sich luzide luziferisch?“

Elisabeth Roth, „Und führe uns … zur Schein-Mensch-Bildung“, S. 139-140


„In den vielfältigen Mysterienkulten ist nur der kompetent, der sich zuvor in den Täuschungen des Lichtes wie der Finsternis bewährt hat. Hier liegt eine wesentliche Verbindung zur Form des Okkultismus, wie er von den Druiden praktiziert wurde. Sie bildeten keine erbliche Kaste, sondern eine speziell ausgebildete wie eingeweihte Bruderschaft. An der Spitze steht ein Oberster, Die vielfältigen Aufgaben sind geistlicher wie weltlicher Art, entsprechend Mitra und Tiara.“

[Hierzu bietet das 1858 erschiene Standardwerk von Alexander Hislop, »Von Babylon nach Rom«, solide Verstehensgrundlagen für das heute in den Medien systemisch Gedrehte oder Fehlende. Der Klassiker ist infolge mißverständlicher Formulierungen oft in zwielichtiger Weise instrumentalisiert worden. Aufschlußreich ist die Verlegung des Druidenordens direkt nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 nach Deutschland. Er war, vielsagend, 1781 in Engl. gegründet. Im Reich ist er 1908 zur »internationalen Weltloge« ausgebaut. Denn er organisierte eine spezielle Art der Freimaurer, Brockh. 1968, Bd.4, 122.]“

Elisabeth Roth, „Und führe uns … zur Schein-Mensch-Bildung“, S. 17-18.


„Grenzenloses Massensterben durch Lebens- und Geldentwerten, Enteignen, Entheimaten im Dreh zur Kriegs-Not mit Tod ohne Notwendigkeit und zum Schein-Geld ohne Werthaltigkeit. Wie der Dollar nichts hält, fluten Tod und Geld endlos die Welt. Je mehr Geld das System auf Konten verteilt und zinsverteuert einfordert, desto bodenloser, todesnäher geraten immer mehr in Schulden, Entfremdung, »Ent-Mensch-ung«. Die geheime Kapital-Kriegsführung treibt militant dreifaltig mit Gott-Geld-Gold güterlos, bodenlos, schamlos Schabernack.

Die um den Dollar kursierenden Verbrechen der Vergangenheit verheißen der Zukunft die Herkunft! Weitere »Ent-Mensch-ung«! Das Verkehren von Geld und Recht zu Machenschaften von Macht und Militär weist geradewegs dschungelartig in eine desaströse Verstellung von Kultus-Kultur. Die Verlockungen der mit dem Geld-Fangnetz verwickelten Parasysteme sind neue Schlingen der alten »neuen Welt-Ordnung«;

Offenbar ist ein ruchlos un- und anti-menschlicher Geist zu Werke; sein höllisches Stellwerk tarnt sich im Schein-Bekenntnis zu »G.o.d.« per Dollar-Schein als Welt-Leitwährung. Sie ist Menschen-Leidwahrung des Anti-Christus! Alle sind im herrschenden Schuld-Geldsystem Schuldner der System-Führer, leisten Opferdienst mit Kreditraten- und Zinsdarbringung, sind Geld-Opfer, auch bis zum Letzt-Opfer im Ritual?

Die Aussagen der Experten zu den Vorgangsweisen der Fed und affiner Institutionen bestätigen durchweg Zerstörungsfolgen. D.h., implizit waltet abgründig »ganz« entgrenzter, entmenschter Vernichtungsgeist!

  • Wem ist er zugehörig – dem »Tarn-Trust-Trug-Triregnum«? Fügen sich diesem Geist die Common Law-Urteile zum Menschenhandel und zu unsäglicher »Ent-Mensch-ung« bei ritueller Daueropferung derer über »500 Millionen« bis zu wehrlosesten Winzigwesen hinter unheiligem Schein des »Raubstuhls« & Co., schein-heilig im Schein Christi?“

Elizabeth Roth, „Und führe uns zur … Geld-Schein-Bildung“, S. 107-108.


„Vielfältig sind die Reinheitsvorschriften zum Bereinigen von Schuld, die Zereminien wie Begehungen durch Portale und zu Wallfahrtsorten. Die Anweisungen zur Vorbereitung und Darbringung der Opfer bedürfen genauer Befolgung einzelner Schritte. Die Anforderungen an das Kultpersonal waren und sind hoch. Stets gebührt den Göttern ein gutes, »guotes«, (althochdeutsch, »Gottes«) Opfer, vollzogen nach detaillierten Bestimmungen zum »Handel-n«. Gläubige in Schuld abhängig zu halten, ist durchgängiger Gehalt des Opfer-Kultus bei wechselnder Gestalt der liturgischen »Ab- und Ver-Hand(e)l-ungen«. [Das jedermann leicht zugängliche Buch Leviticus, 3. Buch Mose, im Hebr. Testament, gibt Zugang zum Symbol- und Kult-Wissen].

Ziel ist Ängstigung, Ohnmacht, lebenslange Auslieferung, einträgliche Fötal-, Klein- oder Untertanen-Haltung.

Das Schuld-Opfersystem verlangt großes Wissen. Es unterteilt sich wie die Wissenschaften. [Art, Grund, Umstand der Darbringung stellen umfangreiches Wissen mit vielen Vorschriften dar. Das Buch Leviticus (Leviten lesen) gibt Einblick in die totale Lebenskontrolle durch den Kultdienst. Bräuche, Riten, Regularien und Zeremonien bedeuteten hohe Anforderung an die Gemeinde und das Tempelpersonal. Es stammte aus Priesterfamilien dynastischer Art mit besonderer (erlesener: re-eligere) Lebensführung, z.B. Lev 21, 1ff, entsprechend der Karma-Anwartschaft (Verdienst) bei Brahmanen. Die Khazaren spielten eine entscheidende Rolle für das Geheimwissen der Leviten und ihre »geführte« Geschichtsschreibung mit kabbalistisch kodiertem Geheimwissen zur Zahlensymbolik.]

Opfer ist abgeleitet vom lateinischen Verb operari, arbeiten, machen, handeln. Das »Ab-Handel-n« von Schuld bedarf des prozessualen »Vor-Führens«. Es war und ist genau geregelt. Dazu organisiert ist der hierarchisch, in heiliger Ordnung gegliederte Tempelbetrieb. Pyramidal stuft er sich ab von oben nach unten. Als Mittler zwischen oben und unten erwirken die Priester okkulte Verbindungen zur Kontrolle der »Menschen«. Dazu erforderlich sind Riten und Funktionsabläufe vom Tempeldiener bis zum Hohenpriester Aaron, Pontifex Maximus.

Als größter Brückenbauer führt er mystagogisch, »ein-weihend«, ein in geheimes Wissen. Ihm sind die letzten »Grund«-Geheimnisse vorbehalten; er hat die »Schlüssel-Gewalt« zum Himmelstor (Mt 16, 18f; 28,18). Dieses Wissen breitete sich aus durch Mysterienschulen der alten Welt; das Hebräische z.B. war die heilige Sprahe der ägyptischen Schule mit Mose als Priester infolge von Ramses-Re. Die heute üblichen Symbole weisen auf den Stammbaum der Religionen. Trias, Drei-Einigkeit, Hlg. 3-Familie, 3-City sind im Bezug zu Erd-Stellwerken (Pyramiden) wie Stellvertretern (okkult: Trimurti, indisch wie ägyptisch: Isis, Horus-Ra, Seth-Toth-El).

Die Hüter des Tempelwissens, des Schatzes und Steuergutes standen im Nimbus, auserwählt zu sein. Sie fungier(t)en in ihrer Weisheit und Kraft auch als Lehrer, Magier, Heiler für das dumm-geführte Volk. Bei diesem genießen sie hohes Ansehen, gleich den Brahmanen in der Hindu-Oberkaste. Sie allein können den Willen der Götter deuten, die Sterne lesen. Das »Heil-s-wissen« ist der Masse verschlossen, ebenso das Adynaton, das Allerheiligste. Zutritt ist Laien verboten. Sie haben keine Priester-»Weihe«, die Gottheit bleibt verborgen. Doch sie hat »Ein-geweihte«, Seher, Kontrolleure, Vermittler, Ratgeber. Sie weisen Weg, wie göttliches Wohlwollen im Schuld-Geld-Opferdienst »aus-handel-bar« ist, aber nur für den Moment.

[…]

Rituelles »Handel-n« ist nicht genug; das Vergehen bedarf zur Bereinigung reinigender Vorbereitung und Einbindung in den Gesamtablauf. Des Volkes Werk (Liturgie) stellt nur im Vollzug des Priesters schritt-, teilweise Genugtuung Gottes her. Das Kult-Personal schafft Zauber, dazu ist es »ein-zu-weihen«, ausgesondert »aus-zubilden«.

Die Funktion des Schuld-Opferdienstes besteht in steter Fixierung des Volkes auf Schuld in kultus-kultureller Regulierung des Lebens. Dazu ist ein striktes Kontrollsystem uterus-netzartig übergestülpt. So lernt das Volk, unter Beobachtung und Bestrafung seiner Werke gestellt zu sein: Es ist ausgeliefert. Liefern, »Dar-Bringen«, Dienen ist Devise, sich den Priestern zu stellen. Ihr Stellvertreterwerk ist »geführt« mit totalem und totalitärem Machtanspruch.

  • Wie soll den Göttern jemals gänzlich Opfer-Genüge geleistet werden?
  • Selbst wenn heute nicht fehl getan wäre, der nächste Fehltritt ist strukturell vorprogrammiert.

[…]

  • Ist der Handel mit oben unten höllisch furchtbar zu erden, himmlisch fruchtbar für die zaubernde Kaste?

Was sie dem Volk vor Göttern zum Schein-Soll mit Soll-Schuld-Geld »vorführt«, das dreht sie vor »Menschen« zum Soll-Schein mit Geld-Schuld. Der Schuld-Gelddienst im Tempel funktioniert zerebral wie das Geld-Schuld-Bedienen: Der Kultus-Schein ist ulk-verweltlicht, gedrehte Schein-Kultur, okkult-politisch pervertiert. Erfaßt der Durchblick struktur-methodisch den Ariadne-Faden im Labyrinth der »Raubstuhl«-Geschichte?

  1. »Vom babylonischen Gefängnis der Kirche« im Sakramentsystem Roms

Der hellenistisch-babylonische Schuld-Opferdienst geriet ins Wanken durch einen erstmals von Schuld, Rache, Strafe, Angst und Ohnmacht befreienden Gottesglauben. Diese »gute Nachricht« war der Priesterkaste kein Euangelion, sondern Untergangsgefahr. Die Profitprofis hatten ernsthaft geschäftig bis oberflächlich geschäftlich gehandelt. Nun war ihr Machtanspruch als Mittler obsolet. Bezeugt wird ein Gott, dem Opfern zuwider ist, der sich selbst, »Mensch« in Jesus Christus, opfrert, ein für alle Mal zum Aus des Schuld-Kultus in Gesetzes- und Todesreligionen; davon befreit der neue Glaube zum Leben.

Das neue Gottesverhältnis ist unverrechenbar in bedingungsloser Liebe! Es stillt die Sehnsucht, Gnade für Schuldvergebung zu »v-erdienen«. Inquisitorisches Erfragen der Vergehen mit »Schuld-Schein-List-en« entfällt, auch vermittelndes Handeln zum Los-»Kauf« mit Dank-»Preis«. Zu »bringen« ist nichts! Selbst der Glaube ist »allein« Gottes Werk der Liebe. Wer es erlebt, hat genug, ist frei von Werken wie Listen, kümmert sich nächst-gebend wie -nehmend. Neu war nicht der Glaube an den Schöpfergott. Neu war der lebendige, freie, fröhliche Dienst von, für und mit Gott im »Mit-Mensch-en-Sein«, gerade im elenden.

Darin wird der geopferte Christus auferstehend erfahren, die alte Schöpfung neu machend (2. Kor. 5. 17):

Christen sind fröhlich einander Herr wie Diener, nicht gefangen, noch feudal. Das bringt die parasitäre Priesterkaste in Existenznot: ihr Schuld-Opferdienst enttarnt sich als entmenschte Gefangenhaltung.

  • Ist ihr Schein-Schuldsystem da noch zu retten? Ist ihr Schuld-Opferdienst mit neuer List reorganisierbar?“

In Umkehr vom Sonnen- zum Christusanbeter ließ sich Kaiser Konstantin (geb. 280, 306-337), unbewußt oder bewußt, für Roms lichten Schein babylonischer Art gewinnen, so für das Einberufen des 1. Nicäa-Konzils gleich der Tempelberatung wie zugleich für Mysteriendienste, sie mit Christi Schein überziehen zu lassen:

»Das Evangelium aber läßt die Messe kein Opfer sein … so wenig wie das Gebet und die erlangte Sache können ein Ding sein« [Luther]; auch verkehrt sind Licht-Mithras-Weihnacht, Marien-Isis-Verehrung, Sonn-en-tag, die »Nachfolge der Tempelbanken« im Kirchen-Anspruch. Der große finanz-wirtschaftliche Sinn, »Geschäftstüchtigkeit und Gewinnsucht der ‚Kirchenleute’« fielen auf wie prunk-prächtiges Gepränge.

[…]

Die Regenten fügten sich der angemaßten höheren Macht des Papstes, u.a. 1213, 1302. Pompöser Glorien- wie finanzieller Ablass-Schein mit »richtigem System« zur Gelderschließung verkehrten die Freiheitsbotschaft zum heidnischen »Schuld-en«-Ablass-Handel bis zur Reformation. Die Gegenreformation erreichte keine Rekatholisierung. Die Tiara tarnte ihre offenen Blut-Geld-Kriege um die Weltherrschaft 1871, verträglich, im US-Vertragsverbrechen.

Schon 1520 hatte Luther die geistliche Herrschaft der Kirche angeprangert als »babylonisches Gefängnis« und auch ihre »erdichtet«, angemaßt weltliche als »finstre Gewalt Nimrods« (Baal, Moloch). Gewaltvoll zeigte sie sich sichtbar und geheimnisvoll in der sakramentalen Systemtheorie des Corpus Christi: Was im Geheimnis Christi (1. Kor 2, 7) al des Geistes Weisheit verborgen ist, das haben aber »Ruchlosigkeit« und »pestilenzische Lehre« Roms mit »ganzem Fleiß verdunkelt«.“

Elisabeth Roth, „Und führe uns … zur Geld-Schein-Bildung“, S. 136-38.

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