Trilateraler Trump-Kommentar: Verrotteter Teppich für Primitivpropaganda

Donald Trump wünscht sich ein „außergewöhnliches Verhältnis“ zu Wladimir Putin. Was er dem Kreml dafür anbietet, ist makaber.

Quelle: Trump-Kommentar: Roter Teppich für Putin

Klaus-Dieter Faktenverberger scheint sich außergewöhnlich schlecht informierte Leser zu wünschen. Was er ihnen anbietet, ist Junkjournalismus zum Weglaufen.

Ich möchte gar nicht mehr viele Worte verlieren angesichts solcher ekligen Elaborate; nicht aus Wut, sondern weil mir ihre Verfasser leid tun. Ich empfinde großes Mitleid mit denen, die meinen, etwas „stützen“, „retten“, „verteidigen“ oder „legitimieren“ zu müssen, was bereits verloren ist. Längst verbrannte Erde. Ich bin müde, so müde, gegen soviel – ja, was es ist eigentlich, wogegen man hier noch kämpfen „sollte“ – vielleicht „Verblendung“? – anrennen zu wollen. Der hoffnungslos zum Scheitern verurteilte Versuch, einem „Westen“, der auf seiner mehrfach politrickgesättigten Führungsebene längst bankrott ist, moralisch und ethisch restlos bankrott, eine „wertegemeinschaftliche“ Überlegenheit anschminken zu wollen, ist schon gescheitert, bevor seine Apologeten auch nur die erste verlogene, heuchlerische Zeile geleithammelartikelt haben.

Wohlgemerkt: ich rede nicht vom „Westen“ schlechthin, sondern von seiner korporatistisch-nepotistisch-korrupten Führungsetage.

Und nein: ich bin kein „Putinfreund“ oder „Putin-Versteher“. Da machen Sie sich mal gar keine Sorgen. Ich bin kein „Opfer“ von „russischer Propaganda“. Ich bin einfach nur Realist. Es geht mir nicht darum, „Westen“ gegen „Osten“ auszuspielen, denn diese ödblöde Daily Soap, oder vielleicht besser Sitcom, dieses Kasperletheater fürs „Fußvolk“  ist mir zu doof. Das habe ich längst durchschaut, und es langweilt mich so ungeheuer, dabei zusehen zu müssen, daß so viele Menschen sich immer noch wie Ping Pong-Bälle zwischen „zwei Seiten“ (derselben Medaille übrigens) hin- und herschlagen lassen. Es ist nur noch zum

Nachfolgend werde ich mich auf die auffälligsten, hervorstechendsten Plattitüden und Dummheiten beschränken. Die „deutsche“ Presse ist schon seit langer Zeit

„Putin dürfte Trumps Wunsch nach einem »außergewöhnlichen Verhältnis« teilen – wenn russische Machtansprüche und Einflusszonen vor allem in Osteuropa respektiert werden; wenn Russland als Großmacht »anerkannt« wird; wenn sein autoritäres Herrschaftssystem nicht kritisiert wird.“

  • der trilaterale Klaus, Co-Herauswürger der FASelFAZ

Ich mag autoritäre Herrschaftssysteme nicht. Deshalb bin ich im Grunde meines Herzens ja auch Anarchist. Und froh, heilfroh, ja, ich tanze und singe vor Glück, in einem „Westen“ leben zu dürfen, in dem basisdemokratische Entscheidungen und Volksabstimmungen einen Kultstatus genießen wie sonst nur die „Rocky Horror Picture Show“ auf Semesterabschlußparties inklusive Reis-Weitwurf. Verdammte Scheiße, bin ich vielleicht erleichtert: welch ein Glück, daß z.B. in Fragen, die EU und Euro betreffen, die Massenmigration oder Beteiligungen deutscher Söldner Bundeswehrsoldaten an Angriffskriegen im Ausland die Steuerwollepflücker vorher stets befragt wurden, ob sie alledem überhaupt zustimmen und die ganze Party finanzieren wollen. Denn der „Westen“, müssen Sie wissen, hat autoritäres Denken im Politrick längst überwunden. Überall dort, wo eine herrschende Kaste ihre Macht zu erhalten versucht, wird gelogen, manipuliert, mitunter sogar zu üblen Methoden gegriffen, um Gegner bzw. Kritiker mundtot zu machen. Ja, auch in Russland, keine Frage. Und weiter? Sie glauben, im „Westen“ gäbe es dergleichen nicht? Haben Kohl, Schröder und Merkel noch nie politische „Stolpersteine“ aus dem Weg geräumt, nein? Wurden hier noch nie Querdenker weggebissen? Wer das glaubt, kann sich sein Weltbild in Zukunft bei diesem freundlichen Herrn bestellen:

„Es kostet große Überwindung – jenseits des Glaubens an die Bedeutung des transatlantischen Verhältnisses –, in den Vereinigten Staaten unter diesem Präsidenten (noch) die Vormacht des Westens zu sehen. An der Rolle als Garantiemacht der globalen Ordnung haben sie sowieso kein Interesse mehr. Da ist Trump ganz bei seinen Wählern, und die sind nach wie vor ganz bei dem irrlichternden Präsidentendarsteller, dem sie die Behauptung abnehmen, die Ermittlungen wegen russischer Hackerangriffe im Wahlkampf 2016 zu Trumps Gunsten seien eine Hexenjagd.“

  • der trilaterale Klaus, Junkjournalist für Hinterweltler

An der Rolle als Garantiemacht traumhafter Aktienkurse großer Rüstungskonzerne und geostrategischer Megalomanie hat die Strohfirma „United States Corporation“ also kein Interesse mehr? Das wage ich aber stark zu bezweifeln. Nee nee, Klaus, da irrst Du dich. Und was die globale Ordnung betrifft, von der Du halluzinierst: frag‘ doch mal so’n durchschnittlichen Iraker, Afghanen oder Libyer, was die davon halten. Ich weiß auch nicht, Klaus … irgendwas machst Du falsch. Und wie war das noch im Kosovo? Mit den Lügen, auf denen dieser Krieg fußte, hätte Christo ganz Europa verpacken können. Also was soll der Mumpitz? Hast du vielleicht den falschen Beruf ergriffen? Als Vertreter für Mythen und Märchen machst Du leider keine gute Figur.

Moment, ich schau mal kurz in der Küche nach, irgendwo hatte ich doch noch’n paar Werthers Echte … hier, Klaus, hast’n Bonbon, weil du so brav die Lüge erfolglos aufrecht zu erhalten versuchst, Donald Chao-Trump(f), Vortänzer der Antithese zum Globalismus als These, sei ein „irrlichternder“ Präsidentendarsteller. Von Irrlichtern oder Unkalkulierbarkeit kann zwar keine Rede sein, aber immerhin hast du mit Letzterem recht: Ja, er ist ein Präsidentendarsteller, man könnte auch sagen, eine Finger- oder Handpuppe, denn die wahre Macht haben (nicht nur) in den USA ganz andere Leute …

„Amerika wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben“

  • Dr. Arend Oetker, 2002

Und was die „russische Einmischung“ in den pseudodemokratischen US-Wahlkrampf betrifft: es gab nie eine. Wäre auch völlig unnötig, denn die US-„Wahlen“ sind seit über hundert Jahren manipuliert. Allerdings nicht von Russen. Sondern von globalistischen, neoplatonisch ausgerichteten Weltgenesungsfanatikern, von der „weltweiten Bankenbruderschaft„, von Logenduschbrüdern und pyromanischen, sich „erleuchtet“ wähnenden Pyramidenpsychos, die – naja, insofern stimmt’s schon – mit Russen seit jeher prächtig kooperiert haben. Und du glaubst, Putin als Geheimdienstmann, jemand, der einmal eine führende Position im KGB innehatte, wüßte davon überhaupt nichts? LOL. Warum also, frage ich Dich, sollte der Vlad sich in „Wahlen“ einmischen, um deren Charakter als Scharade, als Täuschung, als Burleske und Groteske er doch sehr genau weiß? Um einen „Außenseiter“ zu installieren, der Trump nachweislich nicht ist? Ach komm. Du bist nicht umsonst Mitglied der Trilateralen Kommission. Also hör‘ doch auf, so zu tun, als ginge es hier nicht lediglich darum, die hocherwünschten Unpäßlichkeiten, in die Nutzchao-Trump(f) die herrschende Weltordnungbringteinem Buhmann in die Schuhe zu schieben, damit – so die dahinterstehende vergebliche Hoffnung – niemand merkt, wer wirklich dahintersteckt. Es ist doch nur eine Nebelkerze. Es ist nur Ablenkung.

Die Trilaterale Kommission, in der Du Mitglied bist, wurde übrigens von David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski gegründet zum Zwecke einer verbesserten Kooperation zwischen Ozeanien, Eurasien und Asianien.

Mensch, beinahe hätte ich es vergessen, hier ein paar Infos zum „Außenseiter“ Nutzchao-Trump(f):

Während der Wahl sagten politische Analysten, dass Trumps Bewerbung für die Präsidentschaft »seit dreißig Jahren in der Mache war Das macht mehr Sinn, als diese Establishment-Lakaien bei der Washington Post wahrhaben wollen. Vor dreißig Jahren retten Mitglieder der Rothschild-Familie Trump vor dem Bankrottund nahmen ihn unter ihre Fittiche. Sie erkannten sein Potenzial als »nützlicher Mann« und als »kunterbunde Attraktion« für ihre geheimniskrämerische Organisation, die selbst lieber im Schatten bleibt.

 

Man muss sich nur vergegenwärtigen, wie Trump seinen Reichtum aufbaute – und wer ihn während der Hochs und Tiefs unterstützte.

 

In einem älteren Artikel [aus der Zeit von Trumps finanziellen Schwierigkeiten] findet sich das folgende:

 

»Im Jahr 1987 kaufte Donald Trump sein erstes Kasino, als er 93% der Aktien von Resorts International kaufte. Resorts International hat eine schäbige Vergangenheit, die Anfang der 1950er begann, als es aus einer Tarnfirma von CIA und Mossad hervorging, welche das Unternehmen zur Geldwäsche von Gewinnen aus dem Drogenhandel, Glücksspiel und anderen illegalen Tätigkeiten aufbauten. Am 30. Oktober 1978 berichtete die Spotlight Zeitung, dass die Hauptinvestoren bei Resorts International Meyer Lansky, Tibor Rosenbaum, William Mellon Hitchcock, David Rockefeller und Baron Edmond de Rothschild waren.

 

Nachdem der langjährige CIA Mann James Crosby und nomineller Chef von Resorts International 1987 starb, betrat der junge und ambitionierte New Yorker Immobilientycoon Donald Trump das Bild und kaufte Crosbys Anteile am Glücksspielereich.«

 

Trump wurde mit seiner Persönlichkeit als bunter Hund und seinem Drang, Luxushotels, Wohnungsblöcke und andere Unternehmungen nach sich selbst zu benennen, bald schon zu einem Haushaltsnamen. Während der Name »Trump« in die Schlagzeilen kam, so blieben die tatsächlichen Macher bei Resorts International – Rockefeller und Rothschild – vor der Öffentlichkeit verborgen.

 

Nachdem die Reichweite von Resorts International Ende der 1980er schnell nach Atlantic City ausgedehnt wurde, geriet Donald Trump in finanzielle Schwierigkeiten, da der Immobilienmarkt in New York einbrach. Seine drei Kasinos in Atlantic City, wie auch andere Werte von Trump, wurden von Gläubigern bedroht. Es war nur die Hilfe und die Hinterlegung von Sicherheiten durch Wilbur L. Ross Jr., einem leitenden Direktor bei Rothschild Inc., dass Trump die Kasinos behalten und sein bedrohtes Reich wieder aufrichten konnte.«

 

Der selbe Wilbur L. Ross, der noch immer Jacob Rothschilds rechte Hand ist, hat sich im März 2016 für Trumps Nominierung ausgesprochen, was ebenfalls von Bloomberg berichtet wurde – und ist derzeit Donald Trumps Handelsminister.“

  • Link, Hervorhebungen durch mich.

Bis denne, Klaus.

 

 

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