Was das NWO-Versuchslabor China kann, können wir schon lange …

TikTok ist sehr beliebt in Deutschland, aber die App ist auch mit Vorsicht zu genießen, warnt Glacier Kwong. Der Zugriff auf das eigene Fotoalbum ermöglicht etwa, dass alle Bilder auf dem Handy nach Gesichtszügen gescannt werden.

Quelle: Wie China mit der App TikTok Informationen im Netz kontrolliert – WELT

Ach so? Nun, das läuft hier im Westen ganz genauso. Facebook ist schließlich auch ein Schnüffeltool und kann mühelos dazu genutzt werden, User nach Herzenslust auszuspionieren. Ein ehemaliger CIA-Direktor antwortete einmal auf die Frage, was er denn von Sozialen Netzwerken wie facebook halte: „Es ist für uns die Erfüllung aller Träume“. Seine Begründung: Man bräuchte viele Menschen eigentlich gar nicht mehr zu durchleuchten, weil sie dort alles freiwillig preisgäben – welche Bücher sie lesen, wohin sie reisen, mit wem sie gerade in die Kiste steigen, berufliche Verhältnisse, politische Ansichten und und und.

Persönliche Fotos nach Gesichtszügen scannen? Hihi, solche und ähnliche technischen Möglichkeiten gibt es auch bei uns. Und die werden auch genutzt.

Womit ich nicht sagen wollte, ich nähme die Bedenken der jungen Aktivistin, die sich im „Welt“-Artikel über solche in der Tat zwielichtigen Methoden empört, nicht ernst. Ich wundere mich nur, warum die hiesige Presse ständig so tut, als gäbe es dergleichen nur in Asianien, während in Eurasien hochanständige, grundehrliche Philanthropen an den Schalthebeln der Macht säßen, ob im Politrick oder den Nachrichten- und Geheimdiensten. Is’n Witz, richtig?

Also warum der ständige Fingerzeig auf die „chinesische Bedrohung“, obwohl auch bei uns unliebsame Meinungen mittlerweile offen unterdrückt und zensiert werden und bereits über noch schärfere Gesetzgebung nachgedacht wird, um Dissidenten noch mehr sozial isolieren, stigmatisieren und kriminalisieren zu können als bislang?

Kann mir jemand diese Frage vielleicht mal schlüssig beantworten?

Zumal es bei uns zwar – noch – kein „Social Credit“-System gibt, allerdings jeder, der von bestimmten Leitlinien des veröffentlichten Meinensollens abweicht, gnadenlos geshitstormt und niedergebügelt wird – als „Rechter“, „Populist“, „Nazi“ oder „Hastenichgesehn“.

Ergo? Was ist jetzt der Unterschied zwischen dem lächerlicherweise als „frei“ bezeichneten, „liberalen“ Westen und einer Meinungsdiktatur?

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