WELT der Propaganda laubsägt wieder primitive Angstkulisse vor russischen Hackern

Hacker, die Verbindungen nach Russland haben sollen, schalten sich offenbar erneut in die amerikanische Politik ein. Die Hackergruppe soll auch schon in Deutschland aktiv gewesen sein.

Quelle: Hacker aus Russland greifen republikanische Trump-Gegner an – WELT

Sollen haben. Eventuell. Könnte sein. Vermutlich. Oder mutmaßlich. Angeblich. Nö: Vermeintlich.

Es gibt sie immer mal wieder, diese Meldungen, die man nicht allzu ausführlich kommentieren muß, sei’s, weil sie ganz einfach zu dümmlich, ja primitiv gestrickt sind, sei’s, weil sie einem kinderleicht zu durchschauenden politischen oder massenpsychologischen Zweck dienen. So wie diese. 

Es geht hier zum einen um den Aufbau einer Angstkulisse vor einer angeblich permanenten Bedrohung durch „russische Hacker“, vor denen die (Ver)Führer des Westens ihre in den Lügenschmutz Befohlenen natürlich „schützen“ müssen. Nicht umsonst wurde auch bei der Durchsetzung des DSGVO von einigen Politschwätzern das Scheinargument eben dieser russischen Bedrohung bemüht, um eine härtere gesetzliche Gangart durchpeitschen zu können. Beweise dafür, daß tatsächlich russische Hacker oder Trolle dahinterstecken (falls es viele dieser in den Massenlobotomedien lediglich „berichteten“ Angriffe überhaupt jemals gab, wurden bislang – oh Wunder, oh göttliches Licht – natürlich nicht vorgelegt. Sie basierten stets auf Mutmaßungen, nachrichten- bzw. geheimdienstlichen „Informationen“ und Quellen, die natürlich – Überraschung! – auch nie näher genannt wurden und so weiter und so unglaublich glaubwürdig fort.

Weitere Zensurmaßnahmen für’s Internet werden bald folgen – zumindest gehe ich davon aus – und man wird abermals die Mär von den ausländischen Saboteuren „unserer westlichen Freiheiten“ bemühen, die es in puncto Meinungs- bzw. Rede, geschweige denn Pressefreiheit ohnehin nicht mehr gibt, sobald es um Themen geht, die politisch unerwünscht sind. Wer das nicht glauben mag, kann ja mal versuchen – so wie der Autor dieser Zeilen – für Bücher, die „verschwörungstheoretische“ Themen abhandeln, einen Verlag zu finden. Einen Mainstream-Verlag, that is. Sie werden keinen finden. Keinen einzigen. Denn da wird eisern der Deckel draufgehalten, was auch nicht verwundern kann, wenn man weiß, unter wessen Regentschaft die größten Verlags- und Pressehäuser stehen. 

Doch zunächst mal zur Klarstellung: Gibt es Angriffe durch ausländische Hacker? Ja. Nur ist die „Cyberkriegsführung“ eben kein ausschließlich russisches Betätigungsfeld. Das Strunzdümmliche an solchen Berichten ist ja, das sie den Eindruck zu erwecken versuchen, als könne man im Westen diesbezüglich kein Wässerchen trüben, ach, als käme man in der westlichen Hemisphäre noch nicht mal auf die Idee, das Internet und elektronische Kommunikationsmedien im Allgemeinen auch als Waffe einzusetzen – natürlich auch zur politischen Einflußnahme. Eigentlich müßte man sich angesichts solcher absurd lächerlichen Suggestionen totlachen, denn selbstverständlich hat auch das Pentagon seine „Special Divisions“ für „Cyber-Warfare“, die es auch regelmäßig einsetzt; dasselbe gilt für Peking; man macht es in England ebenso wie in Deutschland usw. usf. Und ja – auch in Russland. Also? So what? Die ständige Fokussierung auf Russland als Hort des Bösen in dieser Hinsicht ist nicht mehr als ein flacher Witz, so flach, daß selbst der modernste Siliziumwafer zur Herstellung von Mikrochips dagegen wirken muß wie eine bäuerliche Butterstulle, extra dick belegt mit vier Lagen Schimmelkäse. 

Was nun Rothschild-Präsident Trump betrifft, der aus Dankbarkeit dafür, daß die wohl dynamischste Bankiersdynastie der Geschichte einmal sein Firmenimperium rettete, einen Rothschild-Frontmann namens Wilbur Ross zu seinem Handelsminister machte, so dient solche Hirnwäsche lediglich der Aufrechterhaltung des falschen Eindrucks, er sei kein Mitglied der NWO-Machteliten bzw. gehöre nicht zu ihren Zirkeln – das ist falsch. Man will dadurch suggerieren, Trump sei Amerika vom Ausland quasi „untergeschmuggelt“ worden. Wie gesagt: Das ist, plain and simple, Bullshit. Sie können das getrost als Fake News verbuchen. 

Zusätzlich ist es natürlich immer praktisch, solche und ähnliche Bedrohungsszenarien zur Hand zur haben, wenn man den Knechten ein geschlosseneres Auftreten sowohl in den eigenen Reihen als auch „nach außen“ schmackhaft machen möchte – in diesem Fall also die „Vereinigten Staaten von Europa“, eine „integriertere europäische Ordnung“, zu deren Legitimierung in der jüngeren Vergangenheit nicht umsonst eben auch der Hinweis auf das böse, garstige Russland nie fehlen durfte – und auch in Zukunft nicht fehlen wird.

Also lassen Sie sich von den Politricksern und ihren willfährigen Schmierfinken der Lügenpresse nicht wuschig machen. 

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