Wenn Böcke gärtnern: Disinfo-„Zeit“ sorgt sich um die von ihr mit zerstörte „Allgemeinbildung“| ZEIT DOOFLINE

Informationen sind so leicht verfügbar wie nie. Was aber bedeutet für Sie Bildung? Welches Wissen brauchen wir, um die Welt zu verstehen?

Quelle: Allgemeinbildung: Was müssen wir wissen? | ZEIT ONLINE

Es ist schon erstaunlich: Diese Frage kommt nun ausgerechnet von den direkt nach der „Frankfurter Allgemeinen Zumutung“ (FAZ) oder der „Welt der Kopfwäsche“, herausgewürgt von der Lügenterror-Organisation „Springer’scher Tiefenstaat“, schlimmsten Newsfakern dieses Landes, nämlich der verlorenen „Zeit“ aus Hamburg, die man getrost als einen der explosivsten Treibsätze zur propagandistischen Indoktrination, Desinformation und Verbildung ganz im Sinne der Verbrecher-„Eliten“ hinter dem Projekt der „Neuen Weltordnung“ bezeichnen darf.

Angefangen von mehr als eine Dekade umspannender Disinfo und Geschichtsklitterung bezüglich der die Welt „neu ordnenden“ Angriffskriege der Weltwehrmacht Nato vom Irak über Afghanistan bis Syrien, kurz, zum Durchkneten des Nahen und Mittleren Ostens, bis hin zur Propagandalüge vom „menschengemachten Klimawandel“, einer Doktrin bzw. einem Mantra, das von einer Verbrecherorganisation namens „Club of Rome“ zum Zwecke der sukzessiven Deindustrialisierung, Knechtung und Entrechtung, Enteignung und Freiheitsberaubung von Abermillionen und Abermillionen Menschen Humanressourcen erdacht wurde.

Ein NWOliten-Feigenblatt, das an der Spitze nicht umsonst besetzt ist mit Heinis, die auf Du und Du mit den schlimmsten Kriminellen der „Neuen Weltordnung“ waren oder noch sind: sei es ein Dr. Josef Joffé, der zusammen mit dem bereits verstorbenen megalomanischen Geostrategen Zbigniew Brzezinski, Stichwortgeber der bereits weit fortgeschrittenen, sogenannten „technetronischen Gesellschaft“, deren Mitglieder Arbeits- und Konsumdrohnen sich dank modernster elektronischer Massenkommunikations- und Überwachungsmittel bis ins Wohnzimmer hinein sowohl massenmanipulativ als auch auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten kontrollieren, umschmeicheln, tranquilieren, durchleuchten und ausschnüffeln, analysieren und „subtil“ lenken lassen sollen, die Zeitschrift „The American Interest“ gründete , sei es ein Theo Sommer, der bei einem der umtriebigsten Kriegsverbrecher der Geschichte, Henry Kissinger, in die „Schule“ ging bzw. dessen Seminare besuchte.

Ein dank ganz adretter Rhetorik aus den Flakons der gymnasial gescheitelten Lehrplanmittelmäßigkeit oder des proseminaristisch-schwurbelterminologisch aufgeplusterten und mit allerlei artig angelernten Fremdwörtern aufgespritzten Essaywettbewerbs-Strebertums mehr billig als überzeugend parfümiertes Groschenheftchen zur Suggestion vermeintlich überlegener Gelehrsamkeit mit stets unübersehbar blasierter Gouvernanten-Attitüde, das keine Gelegenheit ausläßt, noch jede egal in welcher Denk- bzw. Lenkfabrik der selbsternannten Weltherrscher und -geneser der „Neuen Weltordnung“ erdachte Psychostrategie zur Umformung des Kollektivs der Steuerwollepflücker nach ihrem Ebenbilde brav an nichtsahnende Leser weiterzuschnäbeln und nicht umsonst jeden vollkommen berechtigten Hinweis auf die gesellschaftspolitischen Strippenziehereien dahinter selbstverständlich als „verschwörungstheoretisch“ niederzubellen bzw. -piepsen und -fiepsen versucht wie Paris Hiltons Pudel.

Freilich handelt es sich weniger um gelehrtes, als vielmehr gründlich geleertes Caféhaus-Geschwätz, in den allermeisten Fällen und vor allem dann, wenn es um Geopolitik und Geschichte geht, so substantiell wie eine Tüte Luft. Ausgerechnet diese Repräsentanten der gehobenen Dummschwätzerei scheinen sich nun um die „Allgemeinbildung“ zu sorgen und fragen in gewohnt näselnder Manier, was „wir“ wissen sollten.

Da muß ich leider mal wieder sehr unflätig werden: Es ist mir scheißegal, was „wir“ angeblich wissen müssen oder nicht. Ich gebe keinen Dreck darauf, welche Bücher wir™ gelesen haben „sollten“; ich lese ganz einfach die Bücher, die ich für interessant halte und die nach meinem Dafürhalten für ein sehr viel besseres, tieferes Verständnis weltgeschichtlicher und -politischer Entwicklungen sorgen könnten als die literarischen Plastikblumengestecke, die man in den versnobten Redaktionstempeln der selbsternannten „Bildungswächter“ in Hamburg im Allgemeinen ja für lesenswerte Schriftmeierei halten mag, gewiß mit Genuß gelesen von der einen oder anderen Akademikergattin im Kurzurlaub, die nach vollbrachter Lektüre auch sogleich einen dieser typisch verkrampft-verschraubten Kunstfertigkeitskommentare unter die Rezension squirtet, um sich als würdig zu erweisen und nach eingehender Prüfung durch die Redaktion auch veröffentlicht zu werden (hohe Gemeinschaftsstandards!); mich interessiert das Heititantentum größenwahnsinnigerweise stets im Pluralis Majestatis formulierender Arroganzlinge schon lange nicht mehr, die ihre „eigene“, besser: in den meisten Fällen ohnehin ferngesteuerte „Meinung“ gerne als solche der „Öffentlichkeit“ ausgeben, man sollte, man muß, wir müssen, wir sollten, jaja, das stinkt zuweilen schon streng nach „L’état c’est moi!“ und ähnlich herrschaftsgeistverwandten Anwandlungen aus einer doch angeblich „längst überwunden geglaubten Zeit“, tja, eben: das habt ihr aber auch nur geglaubt

Fragen Sie doch mal einen Retardateur der „Zeit“, warum man es in diesem Hause für nötig hält, statt einer „Exzelleninitiative“ in Sachen Allgemeinbildung lieber ein Softpornoportal namens „Z.ett“ zu gründen, das jungen Menschen, statt ihren Wissensstand wirklich mal zu fördern, im gefühlt hunderttausendsten Artikelimitat näher bringt, wie man – um es überspitzt auszudrücken, pardon – sich durch Fingermassagen von Möse und Anus am besten zum Orgasmus bringt. 

Fragen Sie doch mal die Realitätsleugner und Geschichtsklitterer dieses Schmierblättchens, warum man trotz der bereits seit vielen Jahren vorliegenden Beweise nicht nur für eine westliche Einmischung, sondern gezielte Förderung von Konflikten wie dem in Syrien qua Bewaffnung und Finanzierung von Terrorgruppen trotzdem mit stupender, aus meiner Sicht eigentlich schon schlicht krimineller Beharrlichkeit die Falschbehauptung aufrecht zu erhalten versucht, der „Westen“ (lies: die verhaltensoriginellen Welt-Neuordner an seinen Schalthebeln) hätte dort „kein Konzept“, „keine Strategie“, wir™ hätten dort versagt und kümmerten uns zuwenig um die Opfer, nachdem ein beträchtlicher Teil des dortigen Leides ja überhaupt erst durch diejenige Geostrategie verursacht wurde, auf deren Programm bekanntlich der „Irak, Syrien, Libyen, der Libanon, Sudan, Somalia – und zum Schluß der Iran“ (Gen. Wesley Clarke) steht. Bekannt wurde dieser Plan bereits 2007, der von deutschen Qualitätssimulanten bis heute – und gerade heute – fein säuberlich aus den Leithammelartikeln, Kolumnen und Washingtons Korrespondenz an Leser weiterleitenden „Berichten“ herausgehalten wird. 

Fragen Sie gewisse Rassisten der „Zeit“ doch mal, warum diese irrglauben, ständig auf die Minderwertigkeit alter, weißer, abgehängter Scheiß- und Kötermänner hinweisen zu müssen, haken Sie doch einfach mal nach, woher sie eigentlich kommt, dieses psychische Störung, diese Geisteskrankheit, allerdings durchaus gewollte, sämtliche Übel der heutigen Welt dem „Weißen Mann“ unverdientermaßen in die Schuhe schieben zu wollen; auch dahinter steckt nämlich, ob Sie’s nun glauben oder nicht, tatsächlich eine machtelitäre Strategie. Aber das sind natürlich wieder nur Siewissenschontheorien.

Es gäbe noch so viele Fragen, deren ehrliche, gründlich recherchierte, politisch unvoreingenommene, vorurteils- und denkbarrierenfreie, qualitativ hochwertige Beantwortung zu einem sehr, sehr viel besseren Verständnis aktueller gesellschafts- und geopolitischer Entwicklungen beitragen könnte. 

Stattdessen beleidigt und verschreckt die verlorene „Zeit“ intelligente, erwachsene, reife Leser mit Kolumnen wie „Es ist kompliziert“, in der irgendwelche Mitdreissiger*innen*hohl ganz ausführlich ihre ganz und gar nicht komplizierten, sondern eigentlich nur erschreckend banalen und bestensfalls knapp postpubertären Beziehungs-„Problemchen“ Gassi führen: Hanni und Nanni auf dem Hamburger Ponyhof. 

Jetzt höre ich aber lieber wieder auf, sonst schreibe ich noch was „Justiziables“. Um es also abschließend zusammenzufassen: Wenn ausgerechnet einer der größten Böcke in Sachen „Allgemeinbildung“ und „Information“, also die „Zeit“, sich fragt, was wir™ wissen sollten, hat sie schon durch diese Formulierung der Frage ihren Bildungsanspruch ad absurdum geführt. 

Auf Wiedersehen, Rinder. 

Schreibe einen Kommentar