Wer Dünnschiss sucht, wird ihn auch finden! Manchmal sogar im eigenen Kopf – Tagesspiegel

Menschen sehen die Welt auf eine Weise, die ihre Werte stärkt. Bildung kann Polarisierung sogar verstärken – wie in den USA zu beobachten ist. Ein Gastbeitrag.

Quelle: Fact-Checking bringt kaum etwas: Menschen nutzen den Kopf nur, um das Bauchgefühl zu bestärken – Berlin – Tagesspiegel

Wenn Geschwätzwissenschaftler versuchen, intelligenten Wesen ähnlich zu sehen, die bereits den aufrechten Gang beherrschen. Heute: Zwei amerikanische Vollpfosten bewerfen die Realität mit ihrem Hirnkot. Man könnte auch sagen: Wer sich um Dünnschiss sorgt, sucht danach – und findet ihn! Vor allem im eigenen Kopf!

„Werte prägen nicht nur das, was Menschen sehen, sie strukturieren auch, wonach Menschen überhaupt suchen. Wir nennen das „intuitive Epistemologie“. Diejenigen, die sich um Unterdrückung sorgen, suchen nach Unterdrückung – und finden sie. Wer sich um die Sicherheit sorgt, sucht nach Bedrohungen – und findet sie. Die Menschen erhalten nicht die gleichen Antworten, weil sie nicht mit den gleichen Fragen beginnen.“

aus: Kopfklo

Stupid me! Warum bin ich eigentlich nicht selber darauf gekommen? Ist doch logisch!

Wenn ein Kind also z.B. im Jahre 1975 in der DDR in eine Familie geboren wurde, deren Vater dem sozialistischen Unrechtsregime opponierte und deshalb von der Stasi abgeholt und in einer psychiatrischen Anstalt mit Psychopharmaka liebevoll behandelt wurde, um ins entscheidende Wir reintegriert zu werden, nun, dann hat das Kind eben danach gesucht. Ich mein‘, hey, es suchte schließlich nach Unterdrückung – und fand sie! Tja. Selbst schuld, gä.

Wenn einem Dissidenten in der UdSSR Ähnliches widerfuhr, nunja, hätte er eben nicht danach suchen sollen. Er hätte ja auch einfach akzeptieren können, daß ein Haufen Arschlöcher glaubt, sie hätten das Recht, andere totalitär zu regieren. He man, er suchte nach dem Gulag – und fand ihn!

Wenn ein Whistleblower Informationen über irgendeine Dreckschweinerei der Regierung des Landes, in dem er lebt, publik macht, hat er nunmal danach gesucht, entweder inhaftiert zu werden oder schlimmstenfalls sogar unter mysteriösen, nie so gaaanz geklärten Umständen ums Leben zu kommen. Soll man sich dann wundern, wenn er sowas auch findet? Soll ich jetzt Mitleid haben, oder was? Er suchte schließlich Freiheitsentzug oder Tod – und fand ihn!

Und so weiter. Ihr kennt das ja.

Wenn also ein fünfjähriges jementisches Mädchen danach sucht, von saudischen Massenmördern mit Genehmigung unleugbar guter Weltdemokratisierer ihrer Eltern beraubt zu werden und Waise zu werden, tja, dann – Hahaha! – findet sie natürlich auch das Waisenhaus! Ätsch! Dummes Kind! Hätte es halt mit ’ner klügeren Frage beginnen sollen!

Wenn irgendeine antiamerikanische vietnamesische Schlampe danach sucht, mit Agent Orange besprüht zu werden, um ein schwer mißgebildetes Kind zur Welt zu bringen, das sich – sollte es überleben – den Rest seines Lebens als Krüppel verbringt, findet sie eben auch ein mißgebildetes Kind, das den Rest seines Lebens als Krüppel verbringt! LOL!

Oder wenn deutsche Steuerwollepflücker danach suchen, von einer Rautenhexe der Früchte ihrer Arbeit unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, kurz, Lügen, Lügen und nichts als Lügen „für Europa“ erleichtert zu werden, damit diese dann größenwahnsinnigem Gottesbanker-Scheißgesindel in den Arsch geblasen werden können – ja mensch, jetzt denkt doch mal nach! – werden sie eben irgendwann auch Alternativlosigkeit finden!

Nicht zu vergessen die Suche von Müttern nach Vergewaltigungen ihrer Töchter! Wenn eine Mutter sich also nichts lieber wünscht, daß ihre Tochter in einer Silvesternacht von Horden notgeiler Primaten befummelt, befingert, begrapscht und zerfickt wird, na, dann wird sie ganz selbstverständlich nach Volkszertretern suchen, die einfach so mir nix dir nix jeden reinlassen, der fucken will, und somit die Erfüllung ihres sehnlichsten Wunsches eben auch finden!

Wenn eine Hochzeitsgesellschaft irgendwo in Afghanistan von einer Drohne in Bombenstimmung gebracht wird, dann eben deshalb, weil das junge Liebesglück nach Bombenstimmung suchte – und sie auch fand!

Wer suchet, der findet! Sagt doch auch der Volksmund!

Und das Beste wie immer zum Schluß:

Wenn zwei aufgrund irgendeines genetischen Defektes hirnlos geborene Schwachschwätzer, Neuronalnihilisten, Synapsenspastis und Zerebralzapfenstreicher ihre geballte Geisteskraft kurzschließen und nach einem Tiefschulabschluß in Politodoofie suchen, werden sie ihn natürlich auch finden – zum Beispiel unter dem Beckenrand einer Toilette (Tipp: solange kratzen, bis unter dem Urinstein ein Zeugnis erscheint! ), in ihrer Pofalte oder im Dickdarm eines Pavians nach Verzehr von zwei Kilogramm Kokosnüssen, wetten?

Ganz ruhig. Ihr könnt ganz unbesorgt sein. Natürlich ist mir klar, daß man hier nicht nach unzulässigen Verallgemeinerungen suchen sollte und dadurch finden könnte, zu sagen: Menschen sind einfach scheisse.

Denn es sind ja nur zwei Menschen, die hier besonders scheisse sind. Grund: Sie haben nach einem wertlosen Studienabschluß gesucht – und ihn gefunden! Fragen Sie mich jetzt aber nicht, wo.

Eine ganz andere Frage hingegen ist es, ob man es schon als schwerkriminell bezeichnen sollte, wenn sie dadurch anderen, begabten Menschen einen Studienplatz weggenommen, ja gestohlen haben! Pfui!

Und ich? Och, ich suche jetzt erstmal ganz sarkastisch nach einem Baselballschläger. Obwohl es – das gebe ich ganz offen zu – sinnlos wäre, nach schweren Schädeltraumata für solche Vollnulpen zu suchen. Denn erstens ist da ja eh nix drin, was man zum Schädigen finden könnte und zweitens sind solche Leute intellektuell schon traumatisiert genug.

Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende! Und sollte es bei Ihnen regnen: Tja, dann suchen Sie nächstes Mal bitte rechtzeitig nach Sonnenschein. Capice?

Schreibe einen Kommentar