„Wer, wenn nicht wir?“-Podcast: Woher rührt der Hass auf Influencer? – FOCUS Online

Sie ist vieles: Ehemals Fitness-Bloggerin, heute Unternehmerin und Aktivistin „für das Gute“. Louisa Dellert nutzt ihre Reichweite, um die Welt ein bisschen besser zu machen – gleichzeitig kämpft sie ständig darum, ernst genommen zu werden. Ein Plädoyer für den Beruf Influencer.

Quelle: „Wer, wenn nicht wir?“-Podcast: Woher rührt der Hass auf Influencer? – FOCUS Online

Da bin ich ehrlich gesagt völlig überfordert. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wieso Influencer überhaupt auf Ablehnung stoßen könnten. *mal eben die Schultern bis zu den Ohrläppchen hochzieht*

„Louisa Dellert nutzt ihre Reichweite, um die Welt ein bisschen besser zu machen – gleichzeitig kämpft sie ständig darum, ernst genommen zu werden. Vor knapp fünf Jahren meldete sich Dellert bei Instagram an, vor allem, weil sie Motivation suchte, um abzunehmen. […] Bekannt wurde die heute 30-Jährige als Fitness-Bloggerin. Der Druck schlank und fit auszusehen, habe sie jedoch überrollt. Zuletzt wog sie nur noch 46 Kilogramm.“

Ich kann mir nichts, absolut gar nichts vorstellen, was diese Welt dringender bräuchte, als Fitness-Bloggerinnen. Schon seitdem ich denken kann, zermartere ich mir das Hirn nicht nur mit irgendeiner, sondern der wichtigsten Frage schlechthin, direkt nach „Wie entstand das Universum?“ oder „Wo kommen wir her, wo gehen wir hin?“ – einer quälenden, den menschlichen Geist in seinen Grundfesten zutiefst erschütternden Frage, an der schon Jean-Paul Sartre weinend und schreiend wie ein Kleinkind verzweifelte, die auch ein Einstein nicht relativieren konnte und selbst Heisenbergs Unschärferelation nicht zu verwischen vermochte, eine Frage, um deren Beantwortung sich die abendländische Geistesgeschichte seit Jahrhunderten vergeblich bemüht:

Wie nehme ich ab?

„Heute beschäftigt sich Dellert lieber mit den Themen Klimawandel (…) oder initiiert auf ihrem Instagram-Kanal Diskussionen über aktuelle politische Themen, wie eine Ökosteuer fürs Fliegen.“

LOL. Kein Wunder, daß sie nicht ernstgenommen wird. Jetzt verstehe ich auch die Ablehnung, auf die sie stößt. Statt sich lieber mal die wichtigste Frage von allen zu stellen: „Wie werde ich erfolgreich Opfer des Fitness- und Schlankheitswahns?„.

Selbst schuld, kann ich da nur sagen. Denn der Klimakommunismus oder eine Demokratie-Abgabe aufs Fliegen sind ja nun wirklich nichts Neues. Das ist ja versteinerter Kaffee.

Das gab’s ja schon in früheren sozialistischen und kommunistischen Systemen.

Wie langweilig.

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