Wie Fluorid (ein Gift) in unser Wasser kam und Iodid (ein wichtiger Nahrungsbestandteil) aus medizinischen Schulbüchern verschwand

Artikel von Thomasina Copenhaver vom 14. Oktober 2019, erschienen auf der Website „Natural News Blogs“. Übersetzung aus dem Englischen durch Axel B.C. Krauss.

Wenn Sie eine Frau wären, die im 19. Jahrhundert gelebt hätte – mit schmerzenden, zystischen Brüsten – hätte Ihr Arzt Ihnen vermutlich den Rat gegeben, mit Iodid „Ihre Brüste zu bestreichen“. Manche Ärzte injizierten Iodid sogar direkt in die Brüste oder Eierstöcke, um Zysten zu heilen.

Ihr Arzt hätte wahrscheinlich durch Mundpropaganda der Frau, die er behandelte, davon gehört. Stellen Sie sich vor, wie schwierig Mundpropaganda damals war – lange vor schnellem Transport und Instant Messaging. Und doch handelte es sich um faktenbasierte Medizin, die von Frauen, die füreinander sorgten, geteilt wurde. Und Sie können darauf wetten, daß – hätte es nicht funktioniert – dieselben Frauen Ihnen das auch gesagt hätten.

Iodid hatte eine lange Heilsgeschichte, schon lange vor dem 19. Jahrhundert. Davor wurden Meeresalgen in Heilmethoden genutzt, aber niemand wußte, daß es das im Tang enthaltene Iodid war, dem die heilende Wirkung zu verdanken war.

Woran liegt es also, daß die meisten heutigen Frauen niemals davon gehört haben, zystische Brüste oder Eierstöcke mit Iodid zu bestreichen? Wie ging diese einfache, aber erwiesenermaßen effektive Heilungsmethode in den Archiven alter Medizin verloren? Außerdem wurde Iodid nicht nur zur Bekämpfung von Zysten genutzt. 1829 erschuf ein Pariser Arzt namens Jean Lugol „Lugols Lösung“, bestehend aus 5% Iodid und 10% Kaliumiodid in destilliertem Wasser. Dies tat er zur Bekämpfung von Lungenkrankheiten, die zu dieser Zeit in Europa vorherrschten. Kunde davon verbreitete sich schnell. Die Ärzte dieser Zeit pflegten zu sagen:

„Wenn du nicht weißt, wo und warum, nutze Iodid und Kalium“ [„If you know not where or why, use you then K and I“ (KI = Kaliumiodid)

– aus „Die Iodid-Krise“ von Lynne Farrow

Iodid wurde für eine Vielzahl dokumentierter Heilungsmethoden genutzt – von Asthma und Lungenbeschwerden bis hin zu Infektionen, Gicht, Geschwüren, Verbrennungen, Entzündungen, Diphterie etc. Von Bürgerkriegskantinen bis zu frühen Zerstäubern – Iodid war beliebt und effektiv. Kaliumiodid wurde außerdem weithin verwendet zur Behandlung von tertiärer (zerebraler) Syphilis. Vincent Van Gogh empfahl seinem Bruder Iodid – beide hatten tertiäre Syphilis.

Im frühen 20. Jahrhundert wurde Iodid in Mercks Handbuch (dem meistverkauften medizinischen Handbuch) als Behandlung für die meisten Tumore gelistet. Iodid-Zäpfchen wurden zur Behandlung von Prostataproblemen vermarktet und Salben wurden hergestellt für Brustzysten und andere Krankheitsbilder. Salben, die Iodid mit einem Trägeröl kombinieren, können Hautirritationen reduzieren und Iodid in Dampfform wurde zur örtlichen Anwendung genutzt.

Im Jahre 1989 bemerkte Dr. G. Robert DeLong, pädiatrischer Neurologe, auf einer Reise ins ländliche China, erschreckende Gesundheitsprobleme unter den Kindern.

„Die Kinder im chinesischen Dorf verstörten ihn am meisten: Eines von zehn war geistig behindert, taub und hatte andere Probleme, die mit kleinen Dosen von Iodid zu verhindern gewesen wären“, schreibt Sarah Avery. Dr. DeLong verwendete ein einfaches Ölfaß mit einem Fassungsvermögen von 55 Gallonen, gefüllt mit Kaliumiodid, und einem Typ IV-Röhrentropfer auf einer Brücke, die einen Bewässerungskanal überspannte. Es tropfte in die Wasserversorgung und wurde von Dorfbewohnern Tag und Nacht bewacht sowie wieder aufgefüllt, falls nötig. Das Ergebnis?

„Das Resultat von Dr. DeLongs Arbeit war, daß die Kindersterblichkeitsrate halbiert wurde. Kröpfe verschwanden. Die Kinder wurden größer und hatten einen durchschnittlichen IQ, der um 16 Punkte höher lag als bei Kindern benachbarter Dörfer, in denen das Wasser nicht iodisiert war.“

Die Kosten pro Person betrugen weniger als 6 Cent. Die profunden Veränderungen waren unschätzbar („The Iodine Crisis“ von Lynne Farrow).

1945 war Grand Rapids in Michigan die erste Stadt in den USA, die ihr Wasser fluoridierte. Um die 1950er Jahre war die Fluoridierung des Gemeindewassers Standard in der amerikanischen Gesundheitspolitik – mit voller Unterstützung von Zahnärzten, Gesundheitsbehörden der Regierung und zahlreichen anderen aus Medizin und Wissenschaft.

Die meisten Leute sind überrascht, wenn sie erfahren, daß – im Gegensatz zum pharmazeutischen Fluorid in ihrer Zahnpasta (immer noch giftig, weshalb es auch mit einer Warnung versehen wird, es nicht zu schlucken) – das Fluorid in der Wasserversorgung ihrer Gemeinde ein unbehandeltes industrielles Abfallprodukt darstellt.

Hochtoxische Wasserstoff-Fluoride und Silikon-Tetrafluorid-Gase sind Nebenprodukte der Düngemittelproduktion. Vor den 1970er Jahren wurden diese Gifte in die Atmosphäre geblasen und verursachten die schädlichste Luftverschmutzung im Land. Das „U.S. National Institute for Occupational Safety and Healt“ (OSHA) wrnte, daß FSA, eine anorganische Fluoridverbindung, schwere gesundheitliche Konsequenzen für jeden Arbeiter hätte, der damit in Kontakt kommt. Einatmen der Dämpfe verursachte schwere Lungenschäden oder führte sogar zum Tod. Ein versehentlicher Spritzer auf der nackten Haut führte zu Verbrennungserscheinungen und qualvollen Schmerzen.

„Fluoridiertes Wasser enthält Spurenelemente von Arsen und Blei. Ohne die Abwässer der Phosphatindustrie wäre Wasserfluoridierung unerschwinglich teuer. Und ohne Fluoridierung hätte es die Phosphatindustrie mit einem teuren Abfallproblem zu tun.“

Aber fragen Sie mal die meisten Zahnärzte – dann geht es nur um Zahnschädenprävention.

Es ist diese Fluorkieselsäure, die seit 1945 von Düngemittelfabriken zu Wasserreservoirs in den gesamten Vereinigten Staaten transportiert wurde. Einmal dort, wird es dem Trinkwasser zugeführt.

Den meisten unbekannt, wurde unsere Hauptquelle für ernährungswichtiges Iodid in den 1970ern aus Salz und Mehl entfernt. Sogar heute denken die meisten Leute, sie erhielten genug nahrungswichtiges Iodid in Salz und Brot. Prüfen Sie mal das Etikett auf der Mehlpackung in Ihrer Vorratskammer. Es enthält höchstwahrscheinlich ein anderes giftiges Halogen – Bromid.

Warum würde unsere uns „schützenden“ Regierungsbehörden ein wichtiges Element wie Iodid entfernen und es durch ein toxisches Feuerschutzmittel wie Bromid ersetzen? Warum würden sie zulassen, daß es in Produkten wie Mountain Dew konsumiert wird? Warum würden sie zulassen, daß es in Kinderkleidung Gase freisetzt, in Matrazen, Polstermöbeln, Teppichen etc.?

Hier liegt das Problem mit Fluor, Brom und Chlor: diese hochtoxischen Halogene aus dem Periodensystem verdrängen Iod. Wenn wir sie einatmen oder verdauen, treten sie mit Iod in einen „Wettbewerb“ an den Rezeptoren, verdrängen letzteres und lagern sich selbst im Gewebe ab, stören unser endokrines System und lagern sich im Gehirn ein. Während Iodid den IQ hebt, wird er von den anderen Halogenen gesenkt. Belegte Studien zu Fluorid zeigen außerdem ein erhöhtes Risiko von Knochenkrebs, Knochenschwund, Hüftfrakturen, Down-Syndrom und Schädigungen unserer Zirbeldrüse.

Ohne die schützende Gunst von Iodid sammeln sich Flüssigkeiten in den Geweben, treten Hormonstörungen auf und entwickeln sich Zysten, die die Gifte einhüllen, um sie davon abzuhalten, in den Blutkreislauf zu gelangen. Mammogramme reißen diese Zysten in der Brust oft auf – und setzen dadurch die Gifte aus den schützenden Zellwänden frei, wodurch sie in den Blutkreislauf gelangen. Als ließe man einen Luftballon platzen.

Iodid ist ein günstiges, natürliches Element, das nicht patentiert werden kann. Iodid dämmt harmlose Brust-, Prostata- und Eierstock-Zysten ein, bevor sie krebsartig werden – oft innerhlb von zwei Wochen oder drei Monaten.

Aber was würde dann aus der Krebsindustrie? Schlußendlich: jüngst erschien eine Studie in der medizinischen Zeitschrift aller medizinischen Zeitschriften – der JAMA. Im Zeitalter der Zensur natürlicher Heilmethoden ist es schwierig, unsere eigenen Nachforschungen anzustellen, was ich immer empfehle. Schauen Sie selber nach! Der Artikel stellt fest, was viele von uns, die das Feld der natürlichen Medizin beackern, seit Jahren wissen und wofür sie von unseren Zahnärzten kritisiert wurden: Fluorid, das von schwangeren Müttern aufgenommen wird, senkt den IQ des Kindes. Diese Nachricht steht tatsächlich in einer „angesehenen“ medizinischen Zeitschrift. Erstaunlich, wie?

Quelle:

„How Fluoride (a toxin) got in our water, and Iodine (a critical nutrient) disappeared from medical school textbooks“

Schreibe einen Kommentar