Wie wir™ in der Klimafrage den Feudalismus reanimieren – FOCUS Hotline für Opfer

Die meisten von uns wissen, dass die weltweiten Ressourcen endlich und der Klimawandel das drängendste Problem der Menschheit ist. Aber Appelle an den Einzelnen, doch bitte weniger zu verbrauchen und nachhaltiger zu leben, lösen bei vielen das Gegenteil des Gewünschten aus – nämlich eine trotzige Abwehrhaltung.

Quelle: Wie wir in der Klimafrage endlich vorankommen – FOCUS Online

Guten Tag, Frau Willner. Habe gerade ihren Artikel im „Focus“ gelesen. Sie müssen sich dringend besser informieren. Bin über folgende Zeilen gestolpert (Hervorhebungen durch mich):

Wie gehen wir damit um, dass Wohlstand für breitere Schichten, Tourismus, Autoverkehr und Privatkonsum erst zur wirklichen Klimabedrohung werden ließen? Durch mehr Wohlstand und kürzere Arbeitszeiten wurden klimaschädliche Aktivitäten im größten anzunehmenden Stil wie dem Massentourismus erst möglich.

Wie geht man damit um? Schließlich kann keiner zurück zu einer vielleicht nachhaltigeren, aber feudalen Gesellschaft wollen, in der nur eine winzig kleine Elite reisen darf.

Äh. Ja also, wie sage ich Ihnen das jetzt, werte Frau Willner? Vielleicht am besten frei heraus: Was den ersten hervorgehobenen Satz ihrerseits betrifft: Genau das sollen Sie glauben. Nur ist das eben falsch. Schauen Sie sich doch mal nachfolgendes Zitat an (keine Putinpropaganda aus der SUV-Mitte der Leugnergesellschaft, da brauchen Sie keine Angst zu haben, es ist belegt):

Merken Sie was? Nein, wahrscheinlich nicht. Was soll’s. Muß ja nicht jeder recherchieren können. Nur Qualitätsjournalist_innen*abgefüllt*mit*Propaganda …

Was die zweite Äußerungen aus ihrer Feder anbelangt, nun, auch da muß ich Sie leider schwer enttäuschen. Doch, genau dorthin wollen ihre EL-iten Sie führen:

„Eine »Eine-Welt-Regierung« und ein einheitliches Geldsystem unter permantenter Kontrolle durch erbrechtlich legitimierte Oligarchen, die sich stets nur aus ihren eigenen Reihen rekrutieren in Form eines Feudalsystems, so wie es im Mittelalter der Fall war. […] Es wird keine Mittelschicht geben, nur Herrscher und Diener.“ (aus: Dr. John Coleman, „Die Hierarchie der Verschwörer“, 1991).

Und was das Reisen betrifft, die auf eine „winzig kleine Elite“ beschränkte Mobilität, wie Sie sich ausdrückten:

„Man wird von ihnen [den globalisierten Arbeitern und Bauern, meine Anmerkung] fordern, alle Münzen herauszugeben, zusammen mit Waffen, Gewehren, Explosivstoffen und Automobilen. Nur die Elite und hochrangige Funktionäre der Weltregierung werden privaten Transport, Waffen, Münzen und Autos nutzen können.“ (a.a.O).

Finden Sie es nicht auch merkwürdig, daß bereits vor knapp 30 Jahren eine Agenda beschrieben wurde, der sich die krude, verschwörungstheoretische Realität heute, vor unser aller Augen, Schritt für Schritt angleicht, bis es kein Zurück mehr gibt? (Winke Winke).

Also ich schon. Aber welchen Unterschied macht das? Eben: Gar keinen.

Ich hoffe, ich konnte Sie zum Nachdenken anregen. Schönen Tag noch.

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