In eigener Sache: Warum ich alle Beiträge von CJ Hopkins gelöscht habe
Ich bitte mein Publikum um Verständnis, dass ich manchmal Entscheidungen treffe, die einigen vielleicht als „unverhältnismäßig“ hart erscheinen mögen. Doch die Situation in den „alternativen Medien“ verschlechtert sich beinahe täglich, weshalb ich konsequent Grenzen ziehen muss. Wundern Sie sich daher bitte nicht, sollten Sie nun vergeblich nach Beiträgen von CJ Hopkins auf meiner Seite suchen.
In seinem Beitrag „My Breakfast with Tucker“ vom 6. Oktober 2026 schrieb Hopkins, er habe den nachgewiesenen Desinformanten und Betrüger Tucker Carlson, der sein Publikum permanent manipuliert und in die Irre zu führen versucht, das Vorwort für sein aktuelles Buch schreiben lassen (!). Nun gibt es natürlich keinen Grund, gleich zu vermuten, Hopkins sei sich dieser Tatsache überhaupt bewusst gewesen. Obwohl diese These durchaus fraglich wäre.
Das war aber auch gar nicht der Anlass für die Löschung seiner Beiträge auf meiner Webseite.
Als ich Hopkins auf X darauf hingewiesen habe und ihn fragte, ob er es für sinnvoll halte, ausgerechnet solche Fake-Alternativen (im Falle Carlsons höchstwahrscheinlich unter geheimdienstlicher Beteiligung) auch noch zu bewerben und dadurch noch hoffähiger zu machen, was die Situation in den „Alternativmedien“ – die Hopkins zuweilen selber beklagt – nur weiter verschlimmern wird, hat er mich fürs Kommentieren sofort blockiert, also zensiert. Gleichzeitig jammert er ständig über zunehmend eingeschränkte Meinungsfreiheit bzw. Reichweitenbeschränkungen gerade in den Sozialen Medien und kämpft vorgeblich gegen Zensur. Es sollte klar sein, dass ich ein solches Verhalten ganz sicher nicht gutheißen kann und unterstützen werde. Wer sich so verhält – wer pausenlos über schwindende Freiheiten lamentiert, aber andere ohne jedes Wimpernzucken zensiert, sobald er mit unbequemen Tatsachen konfrontiert wird – pflegt unerträgliche Doppelstandards. Da klinke ich mich ganz schnell aus.
Ich hatte Hopkins durch meine Anfrage auf X die Gelegenheit gegeben, dazu Stellung zu beziehen. Stattdessen blockierte er mich sofort. Das sagt in psychologischer Hinsicht viel aus: Keinerlei Diskussionsbereitschaft, stattdessen sofortige Zensur. Wie gesagt: Es gibt Grenzen. Niemand weiß alles – kein Kino. Und natürlich kann es schonmal passieren, dass man Leuten auf den Leim geht, deren Hintergründe zu einem bestimmten Zeitpunkt unklar sind und von denen man aufrichtig glaubt, sie seien ehrlich gewesen.
Aber wenn ein langjähriger, erfahrener Autor wie Hopkins mir weismachen will, es habe keine viel besseren Optionen gegeben als ausgerechnet einen Desinformanten wie Tucker Carlson, um ein Vorwort für ein Buch schreiben zu lassen, darf man getrost von gröbster Fahrlässigkeit und Niveaudrückerei sprechen. Wie schlimm soll es bitte noch werden? Gab es keine anderen, viel seriöseren Leute, die ein Vorwort hätten schreiben können? Ernsthaft? Muss man sich dabei unbedingt auf das Niveau eines Carlson herablassen, der seinem Publikum erzählt, bei UFOs handele es sich um „dämonische Entitäten“? Und der seinem Publikum Gesprächspartner vorsetzt, die über ihre Begegnungen „mit Engeln und Dämonen“ fabulieren? Und der sich, nachdem er die Beteiligung des Vereinigten Königreichs am Kampf gegen die Nazis im Zweiten Weltkrieg infrage stellte, völlig gleichgültig gegenüber der Frage zeigte, ob ihm ein Sieg Deutschlands lieber gewesen sei? Sondern nur mit den Schultern zuckte und sagte: „Who cares?“.
Wer stets große Reden schwingt und vorgibt, für Meinungsfreiheit zu stehen und „gegen Zensur“ zu kämpfen, sollte dies auch konsequent vorleben. Hopkins hat durch sein Verhalten das Gegenteil bewiesen.