Multipolarität als Weltregierung 3.0 und ihre Rattenfänger – Hrvoje Moric
Quelle: Multipolarity As World Government 3.0 & Its Pied Pipers – OffGuardian
Anmerkung meinerseits: Der Artikel nimmt nicht nur die Multipolaritätstäuschung fachkundig auseinander, also die Falschbehauptung, die BRICS (bzw. BRICS+) wären eine „Alternative“ zum „westlichen Modell“ oder zum „westlichen Globalismus“ – er reißt auch Nebelkerzenwerfern wie dem Limited Hangout Jeffrey D. Sachs oder dem Desinformanten Pepe Escobar die Maske vom Gesicht. Das war überfällig – und wirkt für alle an Wahrheit Interessierten wie Balsam auf der von pseudo-alternativem Medienblabla geschundenen Seele. Ein weiterer großer Pluspunkt: Im Artikel kommt eine der wichtigsten Methoden heutiger Desinformation zur Sprache – die Bildung von Zitier- bzw. Desinformationskartellen, also künstlich aufgebauten Gatekeepern/Desinformanten usw., die dann ein Kartell bilden, um durch Bündelung ihrer Lügenkräfte die alternative Medienlandschaft zu dominieren. Dies läuft auf eine möglichst umfassende Kontrolle der umlaufenden Narrative hinaus. Ein solches Kartell gibt es auch in den deutschen „Alternativ“-Medien, ich hatte bereits mehrere Artikel dazu veröffentlicht.
Und hier spricht der Autor mir nicht nur aus der Seele – ich weiß exakt, wie er sich fühlt:
Besonders für mich, der ich für einen Hungerlohn arbeite. Seit ich vor 14 Jahren angefangen habe, Gespräche mit Leuten im Internet aufzuzeichnen, habe ich keinen Scheck von Vlad, Xi oder dem Pentagon gesehen. Alles, was ich gesehen habe, ist Verfolgung durch meine eigenen amerikanischen und europäischen Regierungen. Und während das Ministerium für Wahrheit expandiert und polizeistaatliche Maßnahmen gegen Gedankenverbrechen eingeführt werden, wird diese unterbezahlte und undankbare Aufgabe mit der Zeit ehrlich gesagt immer unattraktiver.
Willkommen im Club, Buddy. Geht mir genauso. Ich bin auch kurz davor, alles hinzuschmeißen. Weil es eigentlich keinen Sinn mehr ergibt. Und zwar deshalb nicht, weil Leute wie Du und ich sich einer regelrechten Übermacht an Desinformation und Narrativkontrolle in den „alternativen“ Medien gegenübersehen. Von den Buch-„Verkäufen“ mal ganz zu schweigen: Ich dringe in Deutschland jetzt überhaupt nicht mehr durch, ich kann mir kein Gehör mehr verschaffen. Die Verkäufe liegen im Prinzip bei Null. Für soviel „Resonanz“ arbeitet natürlich niemand gerne. Aber, und das ist ein ganz entscheidender Punkt, den auch Du beherzigen solltest: Ich habe die Informationen in den öffentlichen Raum gestellt. Sie sind für alle frei einsehbar. Wer das alles einfach ignorieren und lieber wie ein hirntoter Dackel irgendwelchen mit viel Geld künstlich aufgebauten Influencern und Agitatoren „folgen“ will: Knock yourself out.
Leute wie Du und ich reißen sich jahrelang den Arsch auf, werden dafür aber ignoriert? Diese ganze Arbeit wird nicht anerkannt, wertgeschätzt und respektiert? Die Leute – zumindest ein sehr großer Teil davon – wollen sich nicht selber informieren, sondern lieber (des-)informieren lassen? Sie wollen lieber dem kollektivistischen Massenformierungs- und Gefolgschaftskult anheimfallen? Kurz und schmerzlos: Dann haben Sie es auch nicht besser verdient, als in die Irre geführt zu werden. So einfach ist das. Und so lange sie sich so verhalten, werden sie sich auch weiter im Kreis drehen, geistig auf der Stelle treten und keinen einzigen echten Erkenntnisfortschritt erzielen.
Also: Kopf hoch! Lass Dich nicht runterziehen. Arbeite weiter. Unermüdlich. So wie ich. Nochmal: Die Informationen stehen dank Leuten wie Dir und mir im öffentlichen Raum. Man kann sie gerne ignorieren: Auf eigene Gefahr. Man kann gerne weiterhin wie ein verstocktes, lernresistentes Kind glauben, die BRICS wären eine „Alternative“ zum Westen: Auf eigene Gefahr. Man kann gerne weiter glauben, Donald Trump, ein narzisstisch schwer gestörter, egomanischer Soziopath, der im Laufe seiner Karriere mehr als dreißig Mal wegen Betrugs verurteilt wurde, ein enger Freund von Jeffrey Epstein, der minderjährigen Mädels nachgestellt hat, sei ein „Messias“ und mache irgendetwas oder irgendjemanden wieder groß: Auf eigene Gefahr. Man kann gerne glauben, dass BlackRocks Merz-Spezialdragee, der Friedrich, hier irgendwas verändert: Auf eigene Gefahr. Man kann gerne weiter glauben, die pseudo-Alternative für Deutschland, eine kontrollierte Oppositionspartei, würde irgendwann „das Ruder rumreißen“: Auf eigene Gefahr.
Wer ein Gehirn zum Denken hat, denke. Wer neugierig ist, wer etwas dazulernen und sich informieren will, tue dies. Der Rest guckt halt Markus Lanz, hält einen Jürgen Elsässer für einen „alternativen“ Journalisten oder hört gerne Kayvan Soufi-Wischiwasch-Augenwisch bei seinen endlosen Selbstbespiegelungstiraden zu. Oder läßt sich von einem Thomas Röputin mit Kremlpropaganda abfüllen. Lass sie. Sie werden irgendwann, soviel ist absolut klar, sehen, was sie davon hatten. Nämlich: Nichts. Es ist keine Raketenwissenschaft …
Die „BRICS“ gibt es bereits seit über einem Jahrzehnt. Der Begriff „Multipolarität“ hingegen wird schon seit mindestens einem halben Jahrhundert herumgereicht. Die „BRICS-Multipolarität“ wird als Gegengewicht und dialektische Antwort oder Lösung auf den westlichen imperialen Globalismus verkauft. Aber ist das wirklich so?
Ich bin seit Jahren der Überzeugung, dass die BRICS-Multipolarität nichts anderes ist als die nächste logische Weiterentwicklung und Iteration des westlich gelenkten Globalismus hin zu der seit langem geplanten und angestrebten Ost-West-Konvergenz zu einer einzigen Weltföderation, Weltregierung und/oder einem Weltstaat durch die transnationale Klasse, die hauptsächlich im Westen stationiert ist, aber längst den Osten durchdrungen hat. Wir erleben die Einbindung des Ostens in die vom westlichen Globalismus geführte Ein-Welt-Regierung, nicht umgekehrt.
Seit Jahrhunderten werden die Dritte Welt oder der Globale Süden vom westlichen Imperium entrechtet. Nun ist die Zeit gekommen, den Globalen Süden in das westliche Imperium zu integrieren, um endlich das Projekt eines echten und vollständigen Weltreichs zu vollenden.
Hier gibt es keine Guten, keine guten Akteure. Jeder Nationalstaat wird von einem oligarchischen Kartell und einer Mafia regiert, die von der internationalen Klasse durchdrungen sind. Fragen Sie einen beliebigen Durchschnittsbürger eines beliebigen Landes, und viele werden Ihnen sagen: Ja, ihre Regierung ist korrupt und wird von einer Oligarchie geführt, die so viel wie möglich für sich selbst herausholt und sich nicht um ihre Bürger schert. Das ist meine Erfahrung, die ich in Amerika, Kroatien, Mexiko, Kasachstan und bei Besuchen in Russland gemacht habe.
Der Trick dabei besteht darin, die echten Gefühle der gerechten Empörung, Unzufriedenheit und Entrechtung des Globalen Südens hinsichtlich dessen, was das westliche Imperium ihm seit Jahrhunderten angetan hat, auszunutzen und ihnen eine glaubwürdige Erzählung zu liefern, auf die sie hereinfallen, sodass sie aus eigenem Antrieb davon überzeugt werden, sich wissentlich (oder unwissentlich) dem Endspurt hin zu einem Weltreich und der Konvergenz von Ost und West anzuschließen. Mit anderen Worten: Man will sie davon überzeugen, das Seil zu kaufen, an dem sie sich gemeinsam mit uns allen erhängen werden.
Dr. Martin Erdmann argumentiert, dass wir seit zwei Jahrtausenden unter römischer Herrschaft stehen.
Nach dem Untergang des Weströmischen Reiches zu Beginn des 5. Jahrhunderts bestand das Oströmische Reich mit seinem Zentrum in Konstantinopel bis 1453 fort. Es übte enorme Macht über die damals bekannte Welt aus. Es wurde von einem noch mächtigeren Reich abgelöst, das von den „Neuen Römern“, wie sie sich selbst nannten, regiert wurde. Ihre Nachkommen haben bis heute einen bedeutenden Einfluss auf die Weltpolitik.
Babylon wurde zu Rom, gefolgt vom Heiligen Römischen Reich und den Venezianern (den „neuen Römern“), woraus sich das Zeitalter der Imperien (z. B. das niederländische, französische und spanische) und schließlich das Britische Empire (das neue globale Rom) entwickelte. Die Pax Britannica wich der Pax Americana (oder dem anglo-amerikanischen Establishment), und heute könnten wir es als das anglo-amerikanisch-EU-Imperium und/oder die neueste Ausprägung der Pax Romana bezeichnen. Die CIA und das Außenministerium finanzierten über fünfzig Prozent der europäischen Integration. Der Kreis hat sich geschlossen.
Monnets Aktionskomitee wurde zudem von der CIA und dem US-Außenministerium finanziell unterstützt. Das angloamerikanische Establishment setzte sich nun für die Schaffung der föderalen Vereinigten Staaten von Europa ein.
Darüber hinaus weist der österreichische Wissenschaftler Wolfgang Streeck zu Recht darauf hin, dass die EU ein Imperium ist.
Das Modell für eine Weltföderation und eine Weltregierung stammt seit jeher aus dem Westen.
Erdmann vertritt weiterhin die Ansicht, dass wir uns unter der Herrschaft eines neuen globalen Römischen Reiches befinden.
Während des Krieges gegen die Liga von Cambrai erkannte die venezianische Oligarchie die Sinnlosigkeit einer Politik der Weltherrschaft, die von einem winzigen Stadtstaat inmitten der Lagunen der nördlichen Adria aus betrieben wurde. Am 10. Dezember 1510 schlossen die Vertreter des französischen Königs Ludwig XII. und des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches, Maximilian I., einen Bund und unterzeichneten einen Bündnisvertrag. Papst Julius II., der aragonesische König Ferdinand der Katholische, der ungarische König Vladislav II. und der englische König Heinrich VIII. schlossen sich dem Bund an. Der Bund beabsichtigte, Venedigs Anspruch auf die Vorherrschaft über die bekannte Welt zu zerstören, indem er dessen Söldnerarmee vernichtete. Als Reaktion auf diese äußerst bedrohliche Situation übertrug die venezianische Oligarchie ihren Familienreichtum, ihre philosophische Weltanschauung und ihre politischen Methoden auf Staaten wie England, Frankreich und die Niederlande. Die Venezianer kamen bald zu dem Schluss, dass England und Schottland die geeignetsten Standorte für das neue Venedig seien, das das Zentrum eines neuen globalen Römischen Reiches auf der Grundlage der militärischen Kontrolle der Meere bilden sollte. Diese Politik erforderte eine oligarchische Herrschaft und die Schwächung des politischen Systems durch die Beseitigung jeglicher Opposition.
Wenn der von Großbritannien inspirierte Völkerbund die „Weltregierung 1.0“ war und die von den USA inspirierten Vereinten Nationen die „Weltregierung 2.0“, dann sind wir auf dem Weg zur „Weltregierung 3.0“.
Die „Weltregierung 3.0“ scheint ein globaler Netzwerkstaat zu sein, der auf Regionen basiert – mit anderen Worten: eine multipolare Welt.
Die Sowjetunion war möglicherweise ein Beta-Test der Technokratie durch das angloamerikanische Establishment (siehe die Arbeiten von Anthony Sutton oder Richard Poe über den vom Westen unterstützten Charakter der bolschewistischen Revolution). Tatsächlich führte die UdSSR bereits 15-minütige Experimente im Stil von Davos durch, die als „intelligente“ oder „wissenschaftliche Städte“ bezeichnet wurden.
Mehrere sowjetische Architekten stellten sich eine Zukunft vor, in der jeder in einem Stadtteil leben würde, der dem heutigen Konzept der „15-Minuten-Stadt“ ähnelt.
Die Europäische Union, die auf dem Modell der Sowjetunion (der sowjetische Dissident Wladimir Bukowski bezeichnete sie als „die neue europäische Sowjetunion“) sowie auf dem vom Westen unterstützten Dritten Reich (Dr. Rath hat dessen „nazistische Wurzeln“ aufgedeckt) aufbaut, ist das Musterbeispiel für Regionalismus und der Entwurf für eine Weltregierung.
Mark Corner erläutert, dass der Rest der Welt folgen wird, sobald die EU vollständig regionalisiert ist. Tatsächlich unterstützt die EU andere Regionen finanziell und beratend, damit diese das EU-Modell eins zu eins nachahmen können. Wir haben gesehen, wie die EU das Projekt der Afrikanischen Union sowie die ASEAN finanziell gefördert und beratend begleitet hat. Die EU hat gerade ein umfangreiches Handelsabkommen mit dem MERCOSUR unterzeichnet, das Teil eben dieses Entstehungsprozesses ist, bei dem Brüssel als Geburtshelfer fungiert.
Wir haben gesehen, wie unzählige Politiker gefordert haben, das Modell der EU auf ihre eigene Region zu übertragen.
Der ehemalige mexikanische Präsident AMLO forderte, das EU-Modell zu übernehmen und eine Nordamerikanische Union zu gründen.
Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador schlägt die Schaffung einer Union auf dem lateinamerikanischen Kontinent nach dem Vorbild der Europäischen Union (EU) vor.
AMLO vertrat die Ansicht, dass, so wie zunächst die Europäische Gemeinschaft und später die Europäische Union entstanden seien, „wir eine Art Union und Integration unter Wahrung der Souveränität aller Länder brauchen, um uns als Handels- und Wirtschaftsregion in der Welt zu stärken“.
Er fügte hinzu, dass er seinen US-amerikanischen Amtskollegen Joe Biden persönlich bitten werde, die Gründung einer „amerikanischen Union“ aller Länder des Kontinents zu fördern, ähnlich dem aus 27 Staaten bestehenden europäischen Block.
El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat dasselbe für Mittelamerika getan.
„Es ist an der Zeit, dass wir Mittelamerika vereinen – mit offenen Grenzen oder einer Art Staatenbund wie der Europäischen Union“, sagte Bukele. „Die neue Generation wird dies verwirklichen, denn die vor 200 Jahren geschaffenen Trennlinien haben für sie keine Bedeutung mehr.
Ebenso wie führende Politiker in Südamerika (z. B. Rafael Correa).
„Mit seinem Sieg werden die vier größten Volkswirtschaften Lateinamerikas zum ersten Mal in der Geschichte von linken Regierungen geführt: Brasilien, Mexiko, Argentinien und Kolumbien. Das verändert das geopolitische Gleichgewicht in der Region grundlegend. Ich bin mir fast sicher, dass mit Lula die CELAC gestärkt wird und die Unasur wieder an Bedeutung gewinnen wird. Lula ist ein großer Verfechter der Integration.
Das haben wir vor 15 Jahren vorgeschlagen, es ist Teil der neuen regionalen Finanzarchitektur, die eines der grundlegenden Ziele von Unasur war.
Es gibt dort einen vorgezeichneten Weg, nämlich den europäischen. Die Europäische Union sollte uns als Vorbild dienen: Es gibt 27 Länder mit unterschiedlichen politischen Systemen, Religionen, Kulturen, Geschichten und Sprachen, die sich vor wenigen Jahren noch zu Millionen gegenseitig umgebracht haben und beschlossen haben, sich zu vereinen. Ich sage immer, dass Europa seinen Kindern erklären muss, warum sie sich zusammengeschlossen haben, und wir Lateinamerikaner unseren Kindern erklären müssen, warum wir so lange gebraucht haben.”
Putins Eurasische Union ist der Europäischen Union nachempfunden.
Im Jahr 2015 wurde die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) zur jüngsten Form der Integration im postsowjetischen Raum und vereinte Russland, Kasachstan, Weißrussland, Armenien und Kirgisistan in einer Union, die sich die Europäische Union zum Vorbild nahm.


Derzeit findet eine Nachahmung der EU im Nahen Osten statt.

Wenn wir tiefer in die Geschichte eintauchen, lässt sich sogar argumentieren, dass die Vereinigten Staaten von Amerika das ursprüngliche okkulte und freimaurerische Projekt „New Atlantis“ (siehe Francis Bacon) und das Vorbild für eine Föderation waren, das auf den Rest der Welt übertragen werden sollte.
Könige, Königreiche und Monarchien mussten als Regierungsformen abgeschafft werden, da sie der Schaffung eines technokratischen und wahrhaft weltweiten Staates nicht förderlich waren. Stattdessen wurde das „demokratische“ republikanische Modell von der Oligarchie als neues Betriebssystem für Völker und Nationen ersonnen. Konstitutionelle föderale Republiken konnten dann weltweit repliziert werden, mit dem Endziel, die Welt selbst zu einer einzigen endgültigen Weltföderation zusammenzufassen. Der Wahlprozess stand möglicherweise schon immer unter der vollständigen Kontrolle und Leitung der Oligarchie.
Im 18. Jahrhundert erklärte der Freimaurer George Washington:
„Eines Tages wird es, nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten von Amerika, Vereinigte Staaten von Europa geben“
Wir können mit weiteren Beispielen fortfahren, die zeigen, wie die regionale Integration – die ich als Synonym für Multipolarität verstehe – seit langem ein Projekt des Westens ist.
Die Technokratiebewegung der 1930er Jahre erstellte diese Karte eines nordamerikanischen Technats aus dem Jahr 1940.

Es ist möglich, dass das „Technat von Amerika“ ursprünglich als erstes Projekt geplant war, jedoch aufgrund von Rückschlägen auf Eis gelegt wurde, während der Zweite Weltkrieg der Oligarchie die Gelegenheit bot, das erste Technat in Europa als EU ins Leben zu rufen.
Im Jahr 1939 schlug Clarence Streit vor, Nordamerika und Europa zu einer Atlantischen Union zu vereinen, die als erster Schritt zur Integration der übrigen Welt in eine Weltunion dienen sollte.

Diese Bewegung ist nach wie vor lebendig und aktiv und agiert über den Streit Council. Tatsächlich hat Frankreichs Außenminister kürzlich die Umsetzung von Streits „Atlantischer Union“ gefordert, indem er vorschlug, Kanada solle der EU beitreten.
Ein kürzlich erschienener Beitrag des Streit Council befasst sich mit der Herausforderung, China in die „supranationale föderale Republik (SFR)“ zu integrieren. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Drang nach einer globalistischen Weltregierung vom Westen und nicht vom Osten ausgeht und dass das Problem in der Integration des Ostens liegt. Der Kern der Sache ist, dass jede Nation, die von den Borg absorbiert und integriert wird, nicht nur ihre wirtschaftliche, sondern auch ihre politische Souveränität aufgeben muss, die, einmal abgegeben, nicht mehr zurückgewonnen werden kann.
Der Streit Council argumentiert, der Westen könne China wirtschaftlich unter Druck setzen, um es zur politischen Assimilation zu bewegen – genau das sehen wir derzeit bei Trump mit seinen Zöllen, in dem Versuch, Peking zur Integration und zur Aufgabe seiner politischen Souveränität zu bewegen.
Die SFR könnte eine Politik der schrittweisen Abkopplung verfolgen, indem sie Handelsbarrieren langsam erhöht und die wirtschaftlichen Beziehungen wiederholt in milder bis mäßiger Weise destabilisiert. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass dies China dazu zwingen würde, auf einen Schlag bestimmte Regeln zu übernehmen.
Im Jahr 1942 veröffentlichte Maurice Gomberg im Eigenverlag eine Karte mit einer regionalisierten Darstellung eines Weltbundes, ganz im Sinne dessen, was der angloamerikanische Rhodes-Round-Table anstrebte.

1974 veröffentlichte der Club of Rome seine Darstellung eines „Mehrstufenmodells“ eines regionalisierten „Weltsystems“, das in zehn Teile unterteilt war.
Sie argumentieren, dass …
„Die Regionalisierung erfolgte unter Berücksichtigung gemeinsamer Traditionen, Geschichte und Lebensweise … Es besteht die Notwendigkeit, in den Entwicklungsländern größere Staatenbünde zu bilden, um ein besseres Gleichgewicht der politischen und wirtschaftlichen Macht sowie des kulturellen Einflusses zwischen den Weltregionen herzustellen.“

Das klingt sehr nach der heutigen BRICS-Bewegung für Multipolarität und ihrer Diskussion über „Zivilisationsstaaten/-gemeinschaften“.
Schließlich stimmt der ehemalige britische Geheimdienstmitarbeiter Nicholas Hagger, ein Befürworter einer Weltregierung, meiner These zu und argumentiert in seiner 2023 erschienenen Publikation The Golden Phoenix: Russia, Ukraine and a Coming New World Order, dass die westliche Neue Weltordnung, die er als „das Syndikat“ bezeichnet,
„sich um die Schaffung einer Neuen Weltordnung [bemühte], seit Nelson Rockefeller in seinem Buch The Future of Federalism (1962) zum Weltföderalismus aufrief.
Das Syndikat hat den Westen heruntergestuft und den Osten hochgestuft, um eine autoritäre Neue Weltordnung zu schaffen.
Das Syndikat, das die Zentralbanken beider Seiten sowie den gesamten Öl- und Gassektor kontrolliert, strebt eine autoritäre Neue Weltordnung an – die chinesische, in die Russland und der Westen eingebunden sind.
Das Syndikat hat möglicherweise die USA/EU, Russland und China dazu ermutigt, ihre eigenen, getrennten Neuen Weltordnungen zu schaffen, ohne ihnen mitzuteilen, dass diese zu einer einzigen autoritären Neuen Weltordnung zusammengefasst werden sollen.
Ein kurzer Blick auf die BRICS-Staaten und die Multipolarität
Die Bewegung für eine Weltregierung wurde, wie deutlich zu erkennen ist, weitgehend vom europäischen und angloamerikanischen Establishment vorangetrieben. Ich bin der Überzeugung, dass das Steuer des Globalismus derzeit in euro-angloamerikanischer Hand liegt (Washington, London, Brüssel), mit der Absicht, den Globalen Süden einzubinden. Die Natur der Multipolarität der BRICS-Staaten ist globalistisch, supranational und Teil des Integrationsprozesses einer Weltföderation; somit ist sie de facto Teil desselben Programms.
Im Jahr 1877 gab Cecil Rhodes die Verschwörung zur Errichtung einer Weltregierung UND zur Einbindung der Dritten Welt in diese zu. Klingt das nicht schon nach dem BRICS-Projekt?
„Warum sollten wir nicht einen Geheimbund gründen, dessen einziges Ziel die Förderung des Britischen Empire und die Unterwerfung der gesamten unzivilisierten Welt unter britische Herrschaft ist, um die Vereinigten Staaten zurückzugewinnen und die angelsächsische Rasse zu einem einzigen Reich zu vereinen?
Zur Gründung, Förderung und Entwicklung eines Geheimvereins, dessen wahres Ziel und Zweck die Ausweitung der britischen Herrschaft auf die ganze Welt, die Perfektionierung eines Systems der Auswanderung aus dem Vereinigten Königreich sowie die Kolonisierung aller Länder durch britische Untertanen sein soll, in denen die Lebensgrundlagen durch Tatkraft, Arbeit und Unternehmungsgeist erlangt werden können, und insbesondere die Besetzung des gesamten afrikanischen Kontinents, des Heiligen Landes, des Euphrat-Tals, die Inseln Zypern und Kreta, ganz Südamerika, die bisher nicht von Großbritannien besessenen Inseln des Pazifiks, den gesamten malaiischen Archipel, die Küstengebiete Chinas und Japans, die endgültige Rückgewinnung der Vereinigten Staaten von Amerika als integraler Bestandteil des Britischen Empire, die Einführung eines Systems der kolonialen Vertretung im Imperialen Parlament, das dazu beitragen möge, die unzusammenhängenden Teile des Empire miteinander zu verschmelzen, und schließlich die Gründung einer so großen Macht, dass Kriege unmöglich werden und die besten Interessen der Menschheit gefördert werden.“
Der britische Imperialist H.G. Wells, der in denselben Kreisen verkehrte, war ein weiterer wichtiger Befürworter eines „demokratisch-sozialistischen Weltstaates“.
Betrachten wir nun die BRICS-Staaten selbst. Laut Pentagonpedia (Wikipedia) handelt es sich bei „BRICS“ um eine russische Doktrin aus den späten 1990er Jahren, genauer gesagt um die „Primakov-Doktrin“ aus dem Jahr 1998.
Primakov forderte eine „multipolare Welt“ und eine „neue internationale Ordnung (NIO)“.

Doch wie sehr unterscheidet sich seine NIO von der „New International Economic Order (NIEO)“, die von der Trilateralen Kommission, dem Council on Foreign Relations, der Ford Foundation und dem Club of Rome über die UNO formuliert wurde?
Ein Artikel aus dem Jahr 1979 schlägt die Schaffung einer gerechteren Weltordnung über die UNO vor und eine …
„dezentralisierte planetare Souveränität. Die UNO würde umstrukturiert werden … als Zentrum einer funktionsfähigen Konföderation internationaler Organisationen.
Andere betrachten die NIEO nicht als Wendepunkt, sondern als Anpassung innerhalb einer etablierten, fortbestehenden Hegemonie, als Kooptierung oder Verbürgerlichung der Dritten Welt.“
Wie oben dargelegt, stellen die BRICS im Wesentlichen den Kompromiss zwischen Ost und West im Hinblick auf die weltweite Integration dar. Es bedeutet einen Sieg des Ostens in dem Sinne, dass der Westen einsieht, dass er in einigen Bereichen der Hegemonie, in denen er sich bisher zurückhaltend gezeigt hat, nachgeben und Reichtum und Macht mit den Machtzentren des Ostens bündeln muss. Es handelt sich um die „Kooptierung“ der Dritten Welt (des Globalen Südens).
Die Sowjets oder Russen waren schon immer globalistisch orientiert. Sie sind eine konkurrierende Fraktion im Kampf um die Weltregierung und/oder wollen einfach nur einen guten Platz am Tisch der Weltherrschaft. Etwas, das auch der ehemalige britische Geheimdienstagent Nicholas Hagger in seinen Schriften erörtert: Es gibt eine russisch-chinesische Agenda für eine Neue Weltordnung, auch wenn diese schwächer zu sein scheint als das westliche Syndikat.
Primakov nahm zusammen mit anderen Russen an den Dartmouth-Konferenzen teil, die alle mit vielen westlichen Globalisten wie Brzezinski, Rockefeller und Al Gore besetzt waren, durch die diese westlichen Ideen einer globalen Föderation nach Moskau gelangen konnten. Tatsächlich begann Moskau langsam, sich zu liberalisieren, und Gorbatschow war schließlich der Katalysator, der das gesamte sowjetische Gebäude zum Einsturz brachte. Wenn man mit vielen Russen spricht, werden sie einem sagen, dass sie überwiegend davon überzeugt sind, Gorbatschow sei ein verräterischer westlicher Agent gewesen, der mit dieser Aufgabe betraut war.
Ich traf Gorbi bereits 2017 im Rahmen einer Mission der „Bürgerdiplomatie“ zusammen mit 30 anderen Amerikanern im Rahmen von Sharon Tennisons Center for Citizen Initiatives. Nur zur Klarstellung: Alle Kosten habe ich aus eigener Tasche bezahlt! Ich sah darin eine großartige Gelegenheit, Russland zu besuchen, für Frieden, Liebe und Verständnis zu werben und natürlich meine Autorität in meinem Fachgebiet als Pädagoge und Geschichtslehrer weiter zu stärken. Wir trafen andere russische Persönlichkeiten, darunter Wladimir Posner. Leider hatte ich, ebenso wie die anderen Amerikaner, nur ein oder zwei kurze Minuten Zeit für ein persönliches Gespräch mit Gorbatschow und war zu diesem Zeitpunkt zu nervös, um ihn höflich und direkt zu fragen, wie weit wir bei der Schaffung einer Weltregierung bereits gekommen seien. Der Schwerpunkt des Gesprächs mit ihm lag auf dem sich anbahnenden Neuen Kalten Krieg.
Über seine Organisation Green Cross International setzte sich Gorbatschow für den Umweltschutz ein (heute würde ich es als „Klimawandel-Bewegung“ bezeichnen), der als Vorwand für genau jene Weltregierung dienen sollte, die er später vorschlug.

Die Einbindung des Globalen Südens in eine Weltföderation müsste natürlich vom Globalen Süden selbst dem Globalen Süden „verkauft“ werden, um jeglichen Verdacht auszuräumen, es handele sich um eine westliche Verschwörung.
Der Begriff „Multipolarität“ taucht seit mindestens den 1970er Jahren in der führenden Publikation und dem Sprachrohr des Globalismus, dem Magazin „Foreign Affairs“ des Council on Foreign Relations, auf.
Im Jahr 1972 beklagt der CFR Moskaus mangelnde Multipolarität:
Das ist nicht das Verhalten, das wir uns von Moskau wünschen würden. Doch Multipolarität ist weder Moskaus Spiel noch liegt sie in seinem Interesse.
Jedes geordnete internationale System braucht eine Hierarchie. Doch die Beziehungen zwischen der Spitze und der Basis sowie die Größe der Spitze variieren. In der zukünftigen Weltordnung müssen diese Beziehungen demokratischer sein, und die Oligarchie muss größer sein.
Historisch gesehen erfordert nicht das Ende der bipolaren Ära eine neue Politik, sondern das Ende einer unipolaren.
Ein einheitliches Weltsystem muss weiterhin das Ziel sein. Natürlich sollte es in der neuen Währungsordnung ein gewisses Maß an Dezentralisierung geben.
Kann ein so vielfältiges internationales System wie dieses effektiv funktionieren, ohne die aktive Beteiligung aller seiner Mitglieder, selbst wenn man sowohl die Weisheit einer „Entkopplung“ des Wettstreits der Großmächte von den internen Problemen der Entwicklungsländer als auch die Risiken von Lähmung, Korruption oder Verschwendung anerkennt, die in „demokratischeren“ Weltinstitutionen bestehen? Kann der Aufbau einer Gemeinschaft so voranschreiten, dass er nicht als neokoloniales Instrument erscheint, durch das die Reichen und Starken ihren Einfluss auf die Armen aufrechterhalten?
Die Dialektik von morgen muss die eines komplexen Gleichgewichts sein, sowohl global als auch regional, das eine Fragmentierung des strategisch-diplomatischen Wettstreits unter den Bedingungen des nuklearen Patts zulässt und eine entstehende Gemeinschaft, in der der Wettbewerb natürlich fortbestehen wird, in der die Menschheit aber vielleicht langsam lernen sollte, die Spiele zwischen dem, was Erik Erikson als „Pseudospecies“ bezeichnet hat, durch Spiele gegen (oder mit) der Natur zu ersetzen.
Im Jahr 1973 setzte sich der CFR für eine Reduzierung der Macht der Vereinigten Staaten und für Multipolarität ein:
Die bipolare Weltordnung geht zu Ende und lässt sich nicht wiederherstellen, auch wenn bestimmte ihrer Merkmale fortbestehen – insbesondere die formellen Bündnisse und die Gewohnheiten des strategischen Nullsummendenkens. Doch widerspenstige Verbündete, dritte Kräfte und übergreifende Institutionen sind zu weit verbreitet. So bleiben als praktische Alternativen ein multipolares Kräftegleichgewicht oder ein Pluralismus nicht gebundener Staaten.
Wir fragen uns daher, ob die Vereinigten Staaten in einer Situation allgemeiner Nicht-Bündniszugehörigkeit leben können, zu deren Etablierung ihr eigenes Verhalten wesentlich beitragen würde.
Im Jahr 1976 fordert der CFR Multipolarität und die Einbindung der Dritten Welt (des Globalen Südens):
…die Akzeptanz der Multipolarität, die Notwendigkeit, wachsam zu bleiben, die Anerkennung der Forderungen der Dritten Welt.
Die Einführung einer echten Multipolarität sowohl innerhalb als auch außerhalb des westlichen Bündnisses muss akzeptabel, ja sogar willkommen sein.
Im Jahr 1979 erklärte der CFR, dass es Amerika sei, das die Multipolarität vorantreibe:
Anfang der 1970er Jahre unternahm die USA den Versuch, die Welt in Richtung Multipolarität zu lenken.
Im Jahr 1988 schrieb Nixon: „In einer Welt, die mittlerweile multipolar geworden ist“, und im Jahr 1989 erklärte der CFR: „Die multipolare Welt [entstand] nun“.
Im Jahr 1990:
Die Welt nach dem Kalten Krieg wird keiner Welt der Vergangenheit gleichen. Aus „struktureller“ Sicht – also hinsichtlich der Verteilung der Machtfaktoren – wird sie multipolar sein. Doch die Pole werden über unterschiedliche Machtwährungen verfügen – militärische (die Sowjets), wirtschaftliche und finanzielle (Japan und Deutschland), demografische (China und Indien), militärische und wirtschaftliche (die Vereinigten Staaten) – sowie über unterschiedliche Machtproduktivitäten: Demografische Macht ist eher eine Belastung als ein Vorteil, der Nutzen militärischer Macht ist geschwächt, nur wirtschaftliche Macht ist voll nutzbar, da sie die Fähigkeit darstellt, andere zu beeinflussen, indem man ihnen genau die Güter liefert, nach denen sie sich sehnen. Zudem wird jeder dieser Pole zumindest bis zu einem gewissen Grad in einer Weltwirtschaft verstrickt sein, die seine Handlungsfreiheit einschränkt.
In den CFR-Archiven finden sich noch viele weitere Beispiele.
Wie kann es sein, dass Multipolarität eine „russische Primakov-Doktrin“ sein soll, wenn wir sehen können, dass sie bereits seit Jahrzehnten zuvor im euro-anglo-amerikanischen Establishment keimte?
Dann haben wir die eigentliche Prägung des Begriffs „BRIC(S)“, die nach Primakov erfolgte.
BRIC wurde angeblich 2001 von Jim O’Neill von Goldman Sachs geprägt, aber niemand erwähnt seine Mitautorin Roopa Purushothaman aus dem Bericht von 2003, die dazu beitrug, die BRIC-Staaten zu festigen. Purushothaman ist ABSOLVENTIN DES WORLD ECONOMIC FORUM und YOUNG GLOBAL LEADER.


Was ist es nun: eine russische Verschwörung oder ein globalistisches Komplott des Westens? Oder beides?
Auch James Corbett hat sich im Laufe der Jahre zu diesem Thema geäußert.
Wer behauptet denn, dass die AIIB oder die Neue Entwicklungsbank der BRICS in irgendeiner Weise eine Konkurrenz für die Bretton-Woods-Institutionen (IWF/Weltbank) darstellt? Sicherlich niemand, der mit einer dieser Institutionen zu tun hat.
Nein, diese Institutionen sehen sich selbst nicht als Konkurrenz. Es sind lediglich verschiedene Medienexperten, die spekuliert haben, dass diese neuen Banken tatsächlich eine Art Herausforderung für den sogenannten „Washington-Konsens“ darstellen. Was keiner dieser Experten (aus offensichtlichen Gründen) zu erwähnen gewagt hat, ist die bemerkenswerte Tatsache, dass der Vizepräsident der NDB gleichzeitig Mitglied des Exekutivdirektoriums des IWF ist, der daraufhin eine Zusammenarbeit und gemeinsame Maßnahmen zwischen der NDB und dem IWF zusagte. Ebenfalls in dieser Darstellung fehlt die Tatsache, dass der Chef der NDB, Kundapur Vaman Kamath, ein ehemaliger Mitarbeiter der vermeintlichen „Konkurrentin“ der NDB, der Asiatischen Entwicklungsbank, ist. Oder da ist Jin Liqun, der weithin als Chef der AIIB gehandelt wird und zufällig auch ehemaliger Vizepräsident der Asiatischen Entwicklungsbank und stellvertretender Exekutivdirektor der Weltbank ist.
Doch selbst dies stellt für die Bretton-Woods-Institutionen keine so große Herausforderung dar, wie es auf den ersten Blick erscheint. Obwohl Peking offensichtlich bestrebt ist, den Yuan als internationale Abrechnungswährung zu stärken, geschieht dies nicht in dem Bestreben, den Yuan selbst zu einer Weltreservewährung zu machen, wie es heute der Dollar ist. Stattdessen dient dies einem politischen Ziel, das der Gouverneur der Volksbank von China, Zhou Xiaochuan, 2009 skizzierte und das darauf abzielt, den Währungskorb der „Sonderziehungsrechte“ als neue Weltreservewährung zu etablieren.
Die BRICS sind eine künstliche Schöpfung einer US-Investmentbank.
Was bedeutet es also überhaupt zu fragen, ob die Interessen von „Russland“ und „China“ mit den Interessen der „USA“ übereinstimmen? Sicherlich haben diese Nationalstaaten an sich keine eigenen Interessen. Die Menschen in Machtpositionen in diesen Ländern haben Interessen, aber wir täten gut daran, den Umfang der Frage einzugrenzen, indem wir diese konkret benennen. Stimmen die Interessen von Gazprom und Rosneft mit denen von BP oder Royal Dutch Shell überein? Manchmal, in bestimmten Kontexten, ja. In anderen Kontexten wären sie Rivalen.
Ähnlich verhält es sich mit JPMorgan und HSBC und der Bank of China oder den verschiedenen Zentralbankern bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich oder den Mitgliedern der Trilateralen Kommission. Ihre Überlegungen haben sehr wenig mit amorphen nationalen Interessen zu tun und alles mit dem Ringen um persönliche Positionen und die Kontrolle über das globale wirtschaftliche und politische Schachbrett…
Kurz gesagt, der Aufstieg Chinas zur wirtschaftlichen und militärischen Macht wurde durch eine kleine Gruppe oligarchischer Familien ermöglicht, die eng mit Geschäftsleuten, Politikern und Finanziers zusammenarbeiten, die oligarchische Interessen im Westen, insbesondere in den USA, vertreten…
Wenn das, was wir bekämpfen, wie ich vermute, im Wesentlichen zwei (oder mehr) Banden sind, die um Einflussbereiche konkurrieren, dann ist es offensichtlich, dass wir nichts davon haben, eine Bande gegenüber der anderen zu unterstützen, außer der vagen Hoffnung, dass die andere Bande uns freundlicher behandeln wird.
Er fährt fort:
Die BRICS sind eine Scheinopposition, die buchstäblich von Goldman Sachs ins Leben gerufen wurde und deren pseudo-alternative Institutionen von genau denselben Bankern und Bürokraten geleitet werden, gegen die sie angeblich ankämpfen. Der Kalte Krieg des 21. Jahrhunderts wird auf genau dieselbe Weise inszeniert wie der Kalte Krieg des 20. Jahrhunderts. Und wie immer werden, egal welche „Seite“ diesen „Kampf“ gewinnt, die Oligarchen und ihre Kontrollsysteme als Sieger hervorgehen.
Riley Waggaman hat während seines Aufenthalts in Russland akribisch aufgezeigt, wie sehr Russland durch und durch globalistisch ist. Und deshalb wurde er vom FSB aus Russland ausgewiesen!
Wenn wir noch weiter in der Zeit zurückgehen, gibt es Hinweise darauf, dass das moderne China von Anfang an enge Verbindungen zum westlichen Globalismus unterhielt.

Der verstorbene Anthony Sutton hatte zu diesem Thema viel Material veröffentlicht. Ein kürzlich erschienener Substack-Artikel befasst sich ausführlich mit diesem Thema und kommt zu folgendem Schluss:
Zusammenfassend lässt sich sagen: Da Autoren wie Anthony Sutton bereits die maßgebliche Rolle von „Skull & Bones“ bei der Vorbereitung Chinas auf die Öffnung gegenüber dem US-amerikanischen Korporatismus in den 1970er Jahren beleuchtet haben, sollte dieser Beitrag aufzeigen, dass es sich hierbei nicht nur um kapitalistischen Opportunismus handelte, sondern um Teil einer Agenda, die weit zurückreicht (sogar weiter als die Xinhai-Revolution von 1911, auf deren Verbindung zu Yale Sutton ebenfalls zutreffend hinweist).
In dieser Hinsicht vertritt der Autor die Ansicht, dass die kommunistische Herrschaft Mao Zedongs lediglich eine geschäftliche Phase in einem langfristigen Plan war, wobei Maos Ziel nichts Geringeres war als die Durchführung eines massiven kulturellen Auslöschungsprojekts, um Chinas Verbindung zu seiner alten Welt zu kappen. Dieses Projekt machte China, sobald es umgesetzt war, reif für die Etablierung als Großmacht auf der globalen Bühne und dafür, zum Anführer in der heutigen Dialektik zwischen den BRICS und der liberalen internationalen Ordnung zu werden. Eine Dialektik, die, wenn sie vollständig umgesetzt wird, letztendlich in einer von London finanzierten Belt-and-Road-Initiative mündet, die aus den Trümmern ein globales Smart-City-Gefängnisnetz aufbaut.
An alle „Kalten Krieger“ und die von mir so bezeichneten „Aktiven Maßnahmen und Einflussnetzwerke des Pentagons“ (darauf kommen wir gleich noch zu sprechen), die das lächerliche Gegenteil behaupten, nämlich dass China und Russland hinter dem Komplott zur Weltherrschaft stecken: Die Beweislage spricht eindeutig dagegen. Das moderne China und Russland waren im Vergleich zum Westen wirtschaftlich und technologisch gesehen rückständige Regionen.
Es ist völlig ausgeschlossen, dass Peking oder Moskau in irgendeiner Weise in der Lage waren, eine Weltherrschaft anzustreben, außer vielleicht die Sowjetunion auf dem Höhepunkt ihrer Macht, aber selbst das ist weit hergeholt. Das moderne China war infolge seines Bürgerkriegs und Maos kommunistischer Politik eindeutig ein Rückstandsgebiet, bis es sich in den 1970er Jahren dem Westen öffnete und einen massiven Technologietransfer erhielt. Das geben die Chinesen selbst zu!
Und verstehen Sie mich nicht falsch, ich spreche nicht schlecht über irgendwelche Völker oder Zivilisationen, ich trenne die historischen russischen und chinesischen Zivilisationen von ihren kommunistischen Ausprägungen im 20. Jahrhundert.
Im Jahr 2022 wies die Redaktion von The Rio Times darauf hin, dass der westliche Globalismus den Osten durchdrungen und geprägt habe.
Anthony C. Sutton hat zudem anhand von Fakten nachgewiesen, dass es westliche Bankiers, Wirtschaftseliten und Politiker waren, durch deren Hilfe die Bolschewiki in Russland die Macht ergreifen konnten. Es ist ebenfalls erwiesen, dass dieselben Eliten während des Kalten Krieges enge Beziehungen zu den Staaten des Warschauer Pakts unterhielten und diesen sowohl Kredite als auch materielle Unterstützung gewährten.
Diese Verbindungen und die Zusammenarbeit zwischen den westlichen und östlichen Eliten geraten heute zunehmend in Vergessenheit, und für manche ist es schwer vorstellbar, dass der Westen sich seine eigenen Feinde geschaffen hat.
Michail Gorbatschow, der Führer der Sowjetunion, dem weithin deren Zerfall und damit die Schaffung des „neuen Russlands“ zugeschrieben wird, ist ein Beispiel dafür, wie hinter den Kulissen Eliten aus dem Osten dieselben Interessen in Form einer Neuen Weltordnung und einer zentralisierten Weltregierung verfolgten wie westliche Politiker wie der ehemalige US- Vizeaußenminister Strobe Talbott, der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown, der Berater des französischen Präsidenten Mitterrand und „Entdecker“ Macrons, Jacques Attali, sowie der Oligarch Bill Gates taten und weiterhin tun.
Wenn wir uns die heutigen alternativen Medien ansehen, ist es merkwürdig, dass die irreführende Ost-West-Feindschaft so deutlich zum Ausdruck kommt und die frühere Zusammenarbeit von Ost und West in Vergessenheit geraten ist.
Es gibt keinen Grund, von Feindseligkeit zwischen Ost und West zu sprechen.
Die Regierungen des Ostens sind mit denselben globalistischen Institutionen verbunden und deren Einflüssen unterworfen wie die Regierungen des Westens.
Im Verhalten von Putin, Xi, Nasarbajew und anderen Staatschefs und Politikern des Ostens ist in keiner Weise eine antiglobalistische Tendenz erkennbar. Sie alle unterstützten die Agenda der IGE und sind ganz offensichtlich selbst Teil dieser Gruppierung.
Es ist an der Zeit, dass die Menschen erkennen, dass bloße Rhetorik bedeutungslos ist und die Wahrheit viel eher so aussieht: Die Neue Weltordnung wird aus dem Osten kommen, und der Zusammenbruch der USA wird der letzte Vorbote dafür sein.
Darüber hinaus wird der östliche globalistische und supranationale multipolare Block in der Dialektik als Druckmittel sowie als Vorwand und Rechtfertigung herangezogen, um zu argumentieren, dass sich nun auch der Westen in einen supranationalen Block integrieren müsse! Ich habe sogar Berichte gesehen, in denen behauptet wird, wir müssten das „Technate of America“ vorantreiben – „weil China“!
„Wir müssen anfangen, in einer nordamerikanischen Region zu denken. Das brauchen wir, um China die Stirn zu bieten.“ Solange Márquez Espinoza
Der CFR schreibt:
Den Vereinigten Staaten droht nun die Entstehung eines eurasischen militärisch-industriellen Blocks.
China und Russland nutzen Institutionen wie die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und die BRICS – eine Gruppe, die nach ihren ersten fünf Mitgliedern benannt ist: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika –, um ihren Plänen einen Anschein von Legitimität zu verleihen.
Die Vereinigten Staaten können dies nicht ignorieren. Washington muss seine Bündnisse festigen, indem es in regionenübergreifende Beziehungen investiert.
Der Osten befürwortet eine Weltregierung
Seit Jahren vertrete ich die Ansicht, dass die Multipolarität der BRICS-Staaten im Grunde genommen eine Neukalibrierung, Neukonfiguration und Weiterentwicklung der globalen Governance oder einer Weltregierung darstellt. Dann stieß ich auf diesen aktuellen Artikel, in dem die Chinesen dies buchstäblich selbst sagen!

Xi Jinping hat sogar seinen eigenen Plan für eine Weltregierung vorgestellt, der als Global Governance Initiative (GGI) bekannt ist! Das klingt doch sehr antiglobalistisch, oder?

Letztendlich geht es darum, dem Globalen Süden einen Platz am Tisch der Weltregierung zu verschaffen. Der einzige Streitpunkt ist – wie so oft bei Kartellen oder Mafiagruppen –, wer wie viel vom Kuchen abbekommt. Wladimir Putin, Xi Jinping, Lula, Modi und die anderen sind in ihrer Denkweise und Ideologie durch und durch globalistisch.
Wir haben gesehen, wie alle BRICS-Staaten eine technokratische totalitäre Tyrannei eingeführt haben, genau wie im Westen. Es gibt kein Sozialkreditsystem in China, sagen die China-Speichellecker? Das ist reine Semantik. Okay, gut, aber in China gibt es ein Algorithmus-Ghetto und ein elektronisches Konzentrationslager, genau wie das, das gerade in jedem Land auf dem Planeten Erde eingerichtet wird, während wir hier sprechen!
Das euro-anglo-amerikanische globalistische Imperium fand es zu zeitaufwendig und körperlich anstrengend, buchstäblich den gesamten Planeten zu erobern. Also haben sie ihre Strategie geändert und dringen nun in den Globalen Süden vor (z. B. „Confessions of an Economic Hitman“), bestechen und locken ihn zur Zusammenarbeit und delegieren so die imperialen Aufgaben des Weltstaates an die jeweiligen Mafia-Kartelle.
Ein Hohepriester sowohl des Globalismus als auch des Multipolarismus, Jeffrey D. Sachs, hat wiederholt für eine auf Regionen basierende Weltregierung (Multipolarität) plädiert.
Jeffrey Sachs am 3. Mai 2025: „Wir brauchen eine globale Regierung – das ist die UNO! Wir brauchen eine regionale Regierung – das ist die EU!“
Zu den Projekten, die BRICS World vorantreibt, gehört eine gemeinsame Währung wie beispielsweise „The Unit“.
Einer der wichtigsten Befürworter der BRICS-Staaten, Pepe Escobar, beschreibt dies wie folgt:
Glazyev betont die Notwendigkeit, „einen vollständigen Übergang zu nationalen Währungen im gegenseitigen Handel und bei Investitionen innerhalb der EAWU und der GUS sowie später auch innerhalb der BRICS-Staaten und der SCO sicherzustellen, den Rückzug gemeinsamer Entwicklungsinstitutionen aus der Dollarzone sowie die Entwicklung eigener unabhängiger Zahlungssysteme und Systeme für den Informationsaustausch zwischen den Banken voranzutreiben.“
Was Finanzinnovationen angeht – im Vergleich zur aktuellen Struktur des internationalen Finanzsystems – ist The Unit eine Klasse für sich.
The Unit ist im Wesentlichen ein Benchmark-Token – oder ein Index-Token; ein digitales Währungsinstrument der Post-Stablecoin-Ära; vollständig dezentralisiert; und mit einem inneren Wert, der in realen Vermögenswerten verankert ist: Gold und staatlichen Währungen.
Und doch ist „The Unit“ buchstäblich die Neuauflage der globalistischen, supranationalen Ein-Welt-Währung aus den 1940er Jahren, die als „Bancor“ bekannt ist!
Der Bancor war eine supranationale Währung, die John Maynard Keynes und E. F. Schumacher in den Jahren 1940–1942 konzipierten und deren Einführung das Vereinigte Königreich nach dem Zweiten Weltkrieg vorschlug. Der Name wurde vom französischen Wort „banque“ („Bankgold“) inspiriert. Diese neu geschaffene supranationale Währung sollte dann im internationalen Handel als Rechnungseinheit innerhalb eines multilateralen Clearing-Systems – der Internationalen Clearing-Union – verwendet werden, die ebenfalls gegründet werden müsste.
Tatsächlich kam mir bancor SOFORT in den Sinn, sobald ich von „The Unit“ hörte. Dann bestätigten andere Analysten dies.
Es ähnelt am ehesten Keynes’ vorgeschlagenem Bancor: einer nicht einlösbaren, an einen Währungskorb gebundenen Abrechnungseinheit, die speziell für das internationale Clearing konzipiert wurde.
Multipolaristen, (bezahlte) Rattenfänger und „ausländische (und inländische) Einflussoperationen“
Als ich meinen Podcast 2012 zunächst unter dem Namen Dissident Thinker und dann 2015 als Geopolitics & Empire startete, wollte ich – und möchte es auch heute noch – mit Intellektuellen aus allen Bereichen des Lebens jenseits jeglicher Overton-Fenster sprechen.
Meine wenigen ungeschriebenen Regeln und Leitprinzipien waren, dass sie entweder über Fachwissen zu einem Thema verfügen mussten, über das ich mehr erfahren wollte, oder dass wir uns stillschweigend auf mindestens eines meiner Prinzipien einigten, darunter: Antitotalitarismus (z. B. Kommunismus, Faschismus, Globalismus, Technokratie), Antikrieg, Befürwortung der Meinungsfreiheit, Befürwortung der Freiheit, Diplomatie, Herzlichkeit usw. Und ja, manchmal lud ich Gäste ein, deren Ideologie meiner eigenen diametral entgegenstand. Es ist obszön, jemanden allein aufgrund eines Dialogs der Subversion zu bezichtigen.
Ich habe unter anderem Gäste aus dem Pentagon und dem militärisch-industriellen Komplex, Politiker, Diplomaten, Russen, Chinesen, Inder, wohlhabende Investoren, Akademiker, Journalisten, Autoren und Dissidenten interviewt.
Ich habe wissentlich und unwissentlich „Einflussagenten des Pentagons“ interviewt – macht mich das zur CIA? Ich habe unwissentlich potenzielle „ausländische Einflussagenten“ interviewt – macht mich das zu einem russischen Agenten? Ich habe wissentlich Globalisten interviewt – macht mich das zu einem Globalisten? Warum sollte man nicht eine Reihe von Akteuren zu Gast haben, darunter manchmal auch einen ideologischen Gegner? Auf diese Weise können wir verstehen, woher sie kommen.
Es gibt heute diese Orwellsche Vorstellung, die von der Gruppe der „aktiven Maßnahmen des Pentagons“ verbreitet wird, dass schon das bloße Gespräch mit jemandem bedeute, dieser Person eine „Plattform zu bieten“ oder sie zu „fördern“. Eine Sichtweise, die ich entschieden ablehne. Ich konnte Globalisten respektvoll interviewen, die uns manchmal wertvolle Einblicke in den Weg gaben, auf den sie uns führten.
Jedenfalls war ich tagsüber Gymnasiallehrer und Lehrbeauftragter an der Universität und habe oft aus dem Stegreif gehandelt, während ich die Kunst des Podcastens erlernte – was bis 2024 mein Nebenprojekt und Hobby war, bis ich schließlich den Sprung wagte und mit Hilfe von Hörern und Abonnenten versuchte, das Podcasten hauptberuflich zu betreiben.
Ich stellte fest, dass weite Teile der neuen Medien- und Podcast-Landschaft zu Laurel Canyon 2.0 geworden sind (ein Begriff, der, wenn ich mich nicht irre, von Steve Poikonen geprägt wurde) – eine Erkenntnis, mit der ich mich erst in den letzten Jahren vollständig abgefunden habe. Dave McGowans Buch „Weird Scenes Inside the Canyon: Laurel Canyon, Covert Ops & the Dark Heart of the Hippie Dream“ legt nahe, dass die Rockmusikszene der 1960er Jahre und darüber hinaus im Grunde vom militärisch-industriellen Komplex in Zusammenarbeit mit okkulten Gesellschaften und dem britischen Tavistock Institute sowie anderen geheimen Akteuren inszeniert wurde.
Tatsächlich gibt der Okkultist und Musiker Jaz Coleman von Killing Joke, den ich 2003 einmal in Chicago live gesehen habe, dies zu.
Meine gesamte Wahrnehmung von Rockmusik wurde von Menschen geprägt, die ich kennengelernt habe und die mit dem Tavistock Institute zu tun hatten. Im Grunde genommen wurde die gesamte Rockrevolution von vornherein vom Tavistock Institute inszeniert. Sie finanzierten die erste Amerika-Tournee der Beatles, um die Verhaltensmuster junger Menschen zu untersuchen. Das übergeordnete Ziel bestand darin, die Familie als Einheit zu zerstören. Ich habe mein Leben den befreienden Möglichkeiten der Rockmusik und der experimentellen Musik gewidmet, aber ich muss mir auch bewusst sein, dass sie von der Frankfurter Schule der Psychiatrie geschaffen wurde. Das Ganze wurde von Anfang an inszeniert.
Aber man muss das erste Album im Kontext sehen… All diese Songs wurden 1979 geschrieben, aber 1980 aufgenommen, und zwei Dinge haben uns beeinflusst. Das eine war das Haus, in dem wir uns trafen; dort arbeiteten Psychiater des Tavistock-Instituts, sodass wir durch das, was sie uns erzählten, eine gute Lektion darüber erhielten, was auf uns zukommen würde. Der andere große Einfluss war Brzezinskis Buch „Between Two Ages“, in dem es um die Entstehung eines technokratischen Staates geht. Diese beiden Einflüsse prägten den ersten Tag unserer Aufnahmen. Die Übernahme der Welt durch die Konzerne wurde nach dem Krieg vom CFR entworfen und geplant. Sie konnten das Ziel der Weltherrschaft vor Augen haben, und jetzt bist du Zeuge der letzten Phasen davon. Auf diesem ersten Album kannst du unsere Ängste vor dem neuen technotronischen faschistischen Staat erkennen.
Hier steht er auf den Stufen von Tavistock und erweist seine Ehrerbietung.

Und in einem weiteren aufschlussreichen Interview sagt er:
Als ich 18 Jahre alt war, las ich das 1970 erschienene Buch von Brzezinski mit dem Titel „Between Two Ages“. In diesem Buch skizzierte Brzezinski im Grunde genommen die kommende Technokratie.
Als ich Big Paul traf, war das in einem Haus, das dem Tavistock Institute gehörte, und in diesem Haus waren ausschließlich Leute vom Tavistock Institute, und diese Leute bezeichneten sich im Grunde genommen als „Arbeitspsychologen“. Wir hatten also aufgrund der Menschen um uns herum eine gute Vorstellung davon, was auf uns zukam.
Wenn unser Leben von Konzernen beherrscht wird, ist das Faschismus; das ist der Faschismus, gegen den mein Vater im letzten Krieg gekämpft hat. Und jetzt ist er da. Die Herrschaft der Konzerne ist hier bei uns. Und ich hasse sie. Mein Leben ist vorbei, also ist das, was mich jetzt gefährlich macht, dass es mir scheißegal ist. Ich bin froh, dass ich in die Schweiz ziehe … damit ich näher bei Klaus sein kann!“
Seit einigen Jahren weise ich darauf hin, wie interessant es ist, dass die Rockszene Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre an Bedeutung verlor, gerade als das Internet und die sozialen Medien ihren Durchbruch erlebten. Meine These lautet, dass soziale Medien und Podcasts oder „alternative Medien“ (das klingt ein bisschen wie „Alternative Rock“, nicht wahr?) das neue Laurel Canyon sind, voller Okkultisten und Provokateure.
Billy Corgan hat meine These kürzlich bestätigt.

Im Bereich der „unabhängigen“ Medien gibt es zahlreiche „Einflussakteure“. Es gibt lose Gruppierungen, von denen mir unter anderem folgende einfallen: MAGA Neocon Zionist Conservative Inc. (man denke an Benny Johnson), „Anti-Globalisten“, New-Age-Hippies, Gnostiker, Anarchisten und Theosophen (man denke an Anarchapulco), aktive Maßnahmen und Einflussoperationen des Pentagons sowie die „Multipolaristas“ (wie ich sie nenne).
Es gibt viele Einzelakteure wie mich, die sich zuweilen bewusst und unbewusst durch all diese Bereiche und darüber hinaus bewegt haben. Ich glaube, dass es auch gute, unschuldige und wohlmeinende Menschen gibt, die in jeder dieser verschiedenen Gruppen vertreten sein können. Doch es gibt auch ruchlose Akteure.
Ich möchte den Vorbehalt anbringen, dass ich glaube, dass die Akteure in diesem Bereich, mich eingeschlossen, ein breites Spektrum abdecken und es in den meisten Fällen schwierig ist, eindeutig festzustellen, wer wo einzuordnen ist. Dennoch gibt es viele Signale und Muster, die mögliche Hinweise liefern. Ich glaube, dass die Motivationen in den alternativen Medien das folgende Spektrum umfassen:
- Akteure, die wirklich unabhängig und authentisch sind, von denen jeder das Recht auf seine eigene Weltanschauung hat und die in ihrer Arbeit von guten Absichten geleitet sind, aber manchmal Fehler machen (tun wir das nicht alle?)
- gefolgt von denen, die zwar gute Absichten haben, aber manchmal der menschlichen Natur erliegen (z. B. Gier, Ego, Narzissmus), was sie dazu veranlasst, im Austausch für Geld und Status (z. B. Einfluss, Klicks, Follower, Ruhm) kleinere Kompromisse einzugehen
- eine weitere Gruppe, die in der Lage ist, Finanzmittel aus Quellen zu erhalten, die ideologisch mit ihrer Arbeit übereinstimmen; daran ist technisch gesehen nichts auszusetzen
- eine letzte Gruppe, die wenig Skrupel hat und/oder entweder böswillig von Regierungen gesteuert wird oder direkt unter der Aufsicht einer Informationsoperation steht
Die Bewertungskriterien können sehr subjektiv sein und liegen oft in einer Grauzone.
Nun zurück zu den BRICS. Ich habe die Befürworter der BRICS-Multipolarität als „Multipolaristas“ bezeichnet. Einige sind bezahlte Rattenfänger.
In den letzten Jahren haben sich Muster herauskristallisiert und sichtbare Netzwerke gebildet. Ich werfe sicherlich nicht jeden aus diesem Lager unter den Bus. Wie bei jedem Stamm oder Verein gibt es sowohl wissende als auch unwissende sowie wohlmeinende und weniger wohlmeinende Teilnehmer.
Zu den Signalen, die mir aufgefallen sind, gehören ein rascher, scheinbar unnatürlicher Anstieg der Followerzahlen auf verschiedenen sozialen Plattformen, bezahlte Reisen in den Osten und eine allgemeine Narrativ-Haltung, wonach der Westen schlecht und der Osten gut sei, sowie das Vermeiden von Themen wie Globalismus und totalitäre Technokratie oder das Darstellen von Technokratie als öffentliches Gut – auf eine seltsame, staatsgläubige oder an das Stockholm-Syndrom erinnernde Art und Weise. Ich glaube, dass die Regierungen sowohl im Osten als auch im Westen gleichermaßen finster sind und denselben globalistischen, technokratischen Totalitarismus umsetzen.
Das jüngste Beispiel für einen „Multipolaristen“ ist „Professor“ Jiang Xueqin.
Der „Political Economist“ Substack liefert überzeugende Argumente dafür, dass er „ein von der CIA geschaffener Doppelgänger“ ist.
Xueqin propagiert zudem New-Age- und gnostische Ideen.
Hier ist Xueqin bei Tucker Carlson zu Gast, der zwar interessante Arbeit leistet, meiner Meinung nach aber Teil des globalistischen Einflussnetzwerks „Laurel Canyon 2.0“ ist. Xueqin wirbt für eine „Neue (Internationale) Wirtschaftsordnung“. Nun, das klingt sehr nach Globalesisch für multipolaren Globalismus. Wie ich bereits erwähnt habe, waren es der CFR, der Club of Rome und die Trilaterale Kommission, die auf eine „Neue Internationale Ordnung“, eine „Neue Wirtschaftsordnung“ und/oder eine „Neue Internationale Wirtschaftsordnung“ drängten. Andere haben argumentiert, dass es, da er die Pax Judaica vorantreibt, nicht allzu schwer ist, eine Verbindung zu denen herzustellen, die möglicherweise dazu beigetragen haben, seine Persönlichkeit zu konstruieren.
Zu den Anhängern der multipolaren Bewegung, von denen ich viele interviewt habe, gehören unter anderem Brian Berletic, Pepe Escobar, Danny Haiphong, S.L. Kanthan, Matthew Ehret und Carl Zha, um nur einige zu nennen. Ich habe festgestellt, dass sie sich im Allgemeinen auf traditionelle Geopolitik konzentrieren, Globalismus und Technokratie ablehnen oder nicht zu erwähnen scheinen und dazu neigen, den Osten extrem hervorzuheben. Sie sind alle auf ihre Weise sehr intelligent, und ich habe festgestellt, dass ich viele ihrer Ansichten teile, wenn es um Geopolitik und Imperien geht; in Bezug auf Globalismus und Multipolarität gehe ich jedoch andere Wege.
Zu ihnen könnten auch Netzwerke vom Typ Judge Napolitano und Glenn Diesen gezählt werden. Auch hier fasse ich sie aufgrund ihrer Narrative in einer Gruppe zusammen. Darüber hinaus weiß ich nichts. Ich habe Glenn einmal interviewt und halte ihn für einen coolen Typen, der es gut meint.
Die Geschwindigkeit, mit der einige von ihnen aufgestiegen sind, und ihr Zugang zu bestimmten Gästen lassen allerdings die Augenbrauen hochziehen.
Dennoch kann ich einige der folgenden Dinge, die ich gesehen habe, nicht mehr aus meinem Kopf bekommen.
Auftritt: Mystery Bagman
Ich denke, bevor wir fortfahren, ist ein wenig Hintergrundinformation angebracht.
Mein letzter Lehrvertrag lief im Sommer 2021 aus, und etwa ein halbes Jahr lang ließ ich mich treiben und fragte mich, wie es in meinem Leben weitergehen sollte. Ich hatte beschlossen, mich voll und ganz dem Podcasting zu widmen. Im Dezember 2021 habe ich meine Website neu gestaltet, was mich fast 5.000 US-Dollar gekostet hat, und direkt über die Website eine Mitgliedschaftsoption eingerichtet, wobei ich PayPal und Stripe als Zahlungsabwickler nutze.
In der Zwischenzeit wurde ich im März 2022 zu einem Interview in Rick Munns TNT-Radiosendung eingeladen. Bald darauf wurde mir eine Vollzeitstelle bei TNT Radio mit Sitz in Australien angeboten, bei der ich täglich drei einstündige Interviews führen sollte. Im Grunde würde ich das tun, was ich seit 2012 als Hobby bei „Dissident Thinker“ und „Geopolitics & Empire“ gemacht hatte, nur nun täglich live und gegen Bezahlung.
Aufgrund meiner hohen Arbeitsbelastung bei TNT Radio geriet „Geopolitics & Empire“ erneut in den Hintergrund.
Meine nächste Erfahrung mit einer Sperrung im folgenden Monat relativierte jedoch einige Dinge.
Sehen Sie, bereits im Februar 2021 war ich auf Patreon gesperrt worden.
Dies geschah etwa zur gleichen Zeit (Februar 2021), als die Associated Press einen Verriss über Dr. Francis Boyle veröffentlichte, der sich speziell auf seinen Auftritt mit mir bei „Geopolitics & Empire“ bezog.


Interessant war, dass mich einer der Autoren des Artikels, David Klepper, im Nachhinein betrachtet bereits im Juli 2020 kontaktiert hatte, um mich um ein Interview zu bitten:
„Ich würde gerne ein bisschen mehr über dich erfahren – wo du wohnst, wie lange du das schon machst, wie es dazu kam, dass Boyle in deiner Sendung zu Gast war, usw.“
Damals schlug bei mir sofort ein Alarmglöckchen an, und ich ignorierte seine E-Mail. Es war das erste Mal, dass ich von den Mainstream-Medien (MSM) kontaktiert wurde. Angesichts dessen, wie die MSM Menschen im Laufe der Jahre behandelt hatten, kam ich zu dem Schluss, dass ein Gespräch mit ihnen nichts bringen würde. Ich ging davon aus, dass er böswillig einen Verriss über mich plante. Was sich als wahr herausstellte. Sein Artikel, der einige Wochen später erschien, war ein Verriss über Verschwörungstheoretiker.
Anscheinend hatte er 2019 auch dabei geholfen, das „Misinformation Team“ der AP ins Leben zu rufen, um „falsche Informationen aufzudecken“.
Vor allem aber wurde sein AP-Verleumdungsartikel gemeinsam mit dem Atlantic Council verfasst, dem Thinktank der NATO oder dem „Gehirn“ der NATO.
Dann, völlig überraschend, im April 2022, als das Department of Homeland Security (DHS) sein „Disinformation Governance Board“ unter Nina Jankowicz vorstellte, wurde ich lebenslang von PayPal (das ich PentagonPal nenne) gesperrt.
Kim Iversen und Matt Taibbi berichteten über meine Sperrung.
Um herauszufinden, was genau passiert war, besuchte ich zum ersten Mal Jankowicz’ Twitter-Account und stellte fest, dass ich bereits im Voraus blockiert worden war. Hmm, ziemlich seltsam.
Durch Mike Benz’ Arbeit gelang es mir, mir ein Bild von der Lage zu machen. Zwischen dem Pentagon (Militär-Industrie-Komplex), dem DHS und der NATO sowie zahlreichen anderen Behörden mit Abkürzungsnamen wurde ein ganzes „Pentagon Active Measures & Influence Network“ geschaffen.
Das DHS hatte eine Unterbehörde, die CISA, gegründet, um praktisch ein reales Ministerium für Wahrheit ins Leben zu rufen, das über seine verschiedenen Netzwerke (z. B. den Atlantikrat der NATO) mit Informationen versorgt werden sollte. Unter diesem neuen System galten Amerikaner, die rechtmäßig echte Meinungen äußerten, die dem Regime nicht gefielen, als „nicht-kinetische“ Bedrohungen, die die Regierung angriffen.
…im September 2020, als offiziell der Übergang des DHS von einem Schwerpunkt auf Terrorismusbekämpfung hin zu einem Schwerpunkt auf „nicht-kinetischen“ Bedrohungen wie Falschinformationen in sozialen Medien postuliert wurde. Übrigens ist der September 2020 genau der Zeitpunkt, zu dem die CISA offiziell ihre Zensurpartnerschaft mit dem EIP begann.
Im Oktober 2020 veranstaltete der Atlantic Council eine Livestream-Diskussion über diese neu vorgeschlagene Rolle des DHS bei der Zensur im Inland mit drei ehemaligen DHS-Ministern (und diese Diskussion enthält einige bemerkenswerte Momente).
Praktisch jede hochrangige Persönlichkeit bei der CISA und in den anderen an der Zensur der Wahl 2020 beteiligten EIP-Einrichtungen hat direkt an Veranstaltungen des Atlantic Council teilgenommen, wodurch die Netzwerke persönlich und beruflich miteinander verknüpft wurden…
… jeder US-Bürger, der online etwas veröffentlichte, was das DHS als „Fehlinformation“ betrachtete, führte angeblich einen Cyberangriff gegen kritische Infrastruktur der USA durch. Das war der rechtliche Rahmen, auf den sich das DHS – und insbesondere die CISA – bei der Ausübung ihrer Zuständigkeit stützten…
… über das EIP baute das DHS die Infrastruktur für seine derzeitige Rolle als staatlicher Koordinator für die Sperrung und Drosselung der Online-Meinungsäußerung von US-Bürgern auf.
Dies beweist, dass die Regierungen der USA und Europas böswillige, unethische und als illegal anzusehende Informationsoperationen gegen ihre eigenen unschuldigen und gesetzestreuen Bürger betreiben.
Zurück zu TNT Radio. Von März 2022 bis März 2024 führte ich über 1.000 Interviews, bevor mir die Arbeitsbelastung zu viel wurde und ich beschloss, am 15. März 2024 aufzuhören. Ich hatte zwei Jobs gleichzeitig ausgeübt, sowohl als Produzent als auch als Moderator. Ich suchte den ehrwürdigen Jason Bermas als meinen Nachfolger. Jedenfalls hatte ich zu diesem Zeitpunkt die finanziellen Zeichen der Zeit für TNT Radio erkannt. Ich schätzte, dass sie nicht mehr lange durchhalten würden, und tatsächlich ging TNT Radio etwa sechs Monate später vom Netz.
Schließlich hatte ich mich bei diesem zweiten Versuch zum ersten Mal in meinem Leben entschlossen, „Geopolitics & Empire“ in Vollzeit zu betreiben, und wagte den Sprung ins Ungewisse, indem ich Substack als meine Mitgliederplattform nutzte (wegen der Sperrung durch PayPal sowie technischer Schwierigkeiten, die ich mit der WordPress-Mitgliedersoftware hatte). Es war eine drastische Gehaltskürzung, aber ich schaffte es, die Rechnungen zu bezahlen, und ich dachte, ich würde dem Ganzen Zeit geben.
Dann begannen seltsame Dinge zu geschehen. Andere Moderatoren von TNT Radio hatten Streit mit der Geschäftsführung. Es kam zu einem öffentlichen Streit zwischen TNT Radio und dem TNT-Radio-Moderator Jerm Warfare bezüglich einer Person namens „Marcel“.

Wissen Sie, schon bevor ich den Job bei TNT Radio angenommen hatte, hatte ich mich gefragt, ob dieser Auftrag dazu gedacht war, meine Aufmerksamkeit von einigen meiner bahnbrechenden Arbeiten bei „Geopolitics & Empire“ abzulenken. Oder ob er Teil einer größeren Operation war. Ich war nicht der Einzige, der so dachte; Kollegen und sogar Hörer stellten sich dieselbe Frage.

Während meiner zwei Jahre bei TNT Radio wurde ich nie zensiert und konnte im Allgemeinen jeden interviewen, den ich wollte. Daher empfand ich den Sender als authentisch und gut gemeint. Es war einfach schwierig, damit Geld zu verdienen.
Dann, im Sommer 2024, erhielt ich eine E-Mail von … Marcel (Jahnke). Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nichts über ihn, außer dass er offenbar ein Investor bei TNT gewesen war (wie von TNT öffentlich angegeben). Erst als andere begannen, über ihn zu diskutieren und zu schreiben, wurde mir klar, dass ich möglicherweise das Ziel einer Einflussnahme gewesen war. Langsam begann ich, eins und eins zusammenzuzählen, und war erstaunt darüber, wie weit sein Netz gespannt war.
Er wollte mit mir sprechen, und wir vereinbarten einen Zoom-Anruf. Was das Gespräch betrifft, das nicht aufgezeichnet wurde, ist meine Erinnerung recht vage, und ich kann mich nur an allgemeine Dinge erinnern. Nach dem Wenigen, an das ich mich erinnern kann, interpretiere ich das Gespräch so, dass er, glaube ich, sagte, er sei ein Befürworter alternativer Medien und gegen viele Aspekte des Globalismus oder Imperiums sowie gegen Covid-Lockdowns usw.
Es schien, als hätte er mir einige vage zukünftige Möglichkeiten in Bezug auf meinen Podcast auf verschiedenen Plattformen angeboten. Wenn ich mich recht erinnere, hatte er angedeutet, er könne mir helfen, meinen Podcast als Unternehmen zu registrieren. Ich erklärte, ich würde mich freuen, wenn der Podcast auch anderswo verbreitet würde, aber dass „Geopolitics & Empire“ immer in erster Linie selbst gehostet bleiben würde, unter meiner Domain und meiner Kontrolle. Ich fragte mich auch, ob er durch Kapitalbeteiligung und den Prozess der Unternehmensformalisierung die Kontrolle über „Geopolitics & Empire“ erlangen könnte, falls ich mich dazu entschließen sollte.
Nach dem Gespräch hatte ich keinen weiteren Kontakt zu Marcel, doch er wurde ein zahlender Abonnent des „Geopolitics & Empire“-Substacks. Ich habe Marcel seitdem eine „ewige Freischaltung“ für die Mitgliedschaft gewährt.
Dann begann ich herauszufinden, dass Marcel mit dem Filmemacher Robert Cibis von OVALmedia zu tun hatte, dessen Betrieb ins Stocken geraten war. Allerdings gibt es Streit darüber, wer daran Schuld ist.
Zahlreiche Menschen bieten ihre Hilfe an oder spenden großzügig, damit die Produktion weitergehen kann. Doch wie in jeder guten Dramaturgie steht schon bald der erste Wendepunkt in der Geschichte von „Cibis“ bevor – in Form eines reichen Mäzens, der sich dem Filmemacher als Marcel Jahnke vorstellt.
Als der reiche Großinvestor im Sommer 2020 seine finanzielle Unterstützung anbietet, sieht auch Cibis in dieser gemeinsamen Haltung einen Beweis dafür, dass alles gut gehen wird. Als Summe nennt er 500.000 Euro, was einem durchschnittlichen Budget für eine sechsteilige Fernsehdokumentation entspricht. Der Großinvestor zuckt nicht einmal mit der Wimper und überweist sogar noch 100.000 Euro mehr. Im Gegenzug soll er prozentual an den Filmeinnahmen beteiligt werden.
Kurze Zeit später streicht der großzügige „Unterstützer“ noch ein Brötchen und bietet an, Technik im Gesamtwert von 370.000 Euro zu finanzieren, allerdings in Form eines zinslosen Darlehens. Cibis will damit mehrere Studios in Berlin, Rom, Paris und Wien ausstatten. Organisation und Planung dauern drei Monate – wertvolle Zeit, die er nicht für die Produktion seines Filmprojekts nutzen kann.
Dann wird ihm der Darlehensvertrag vorgelegt, mit seltsamen Formulierungen, die ihn zum ersten Mal misstrauisch machen. Die Skepsis wächst, als der finanzielle „Unterstützer“ plötzlich die beiden vorherigen Investitionen gegen eine Unternehmensbeteiligung eintauschen will.
Diese Art von Sabotage oder Übernahme, falls dies bei OVALmedia der Fall war, wird als „Black-Shelving“ bezeichnet. Wurde TNT Radio ebenso wie OVALmedia „black-shelved“?
Auch der ehemalige Leiter von TNT Radio hat diese Frage aufgeworfen.
Mike: „Und es kommen von allen Seiten Enthüllungen ans Licht, dass es eine Reihe unabhängiger Medien gibt, die dafür bezahlt werden, eine bestimmte Art von Berichterstattung zu verbreiten …“
Dann fand ich heraus, dass Marcel zum Direktor der Rising Tide Foundation des Multipolaristen Matthew Ehret geworden war.

Matthew hat zahlreiche (vermutlich kostenfreie) Reisen nach Russland unternommen und für die Strategic Culture Foundation geschrieben, die von der US-Regierung als Tarnorganisation des russischen Militärgeheimdienstes bezeichnet wird; aus diesem Grund wurde US-Bürgern untersagt, Beiträge für diese Organisation zu verfassen, wobei ihnen hohe Geldstrafen und Freiheitsentzug angedroht wurden.
In einem kühnen Angriff auf die Meinungsfreiheit haben die US-Bundesbehörden Journalisten und Autoren mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten nun untersagt, Artikel bei der Strategic Culture Foundation zu veröffentlichen.
Wenn in den USA ansässige Autoren sich dem Verbot widersetzen, wurden ihnen astronomische Geldstrafen von über 300.000 Dollar angedroht. Das Verbot ist erst in den letzten Wochen in Kraft getreten. Es folgt auf frühere Schritte des US-Außenministeriums und des Finanzministeriums, die die SCF beschuldigten, ein Agent des russischen Auslandsgeheimdienstes zu sein. Die US-Behörden haben keine Beweise vorgelegt, um ihre provokativen Behauptungen zu untermauern. Die Redaktion der SCF weist die Vorwürfe kategorisch zurück. In einer Erklärung heißt es: „Wir weisen alle derartigen Behauptungen der US-Behörden zurück, wonach die Zeitschrift eine angebliche russische Geheimdienstoperation sei. Wir haben keinerlei Verbindung zur russischen Regierung. Wir bieten ein unabhängiges Forum für internationale Autoren, um wichtige aktuelle Themen von weltweiter Bedeutung zu diskutieren und frei zu kritisieren.
Ich habe kein Problem damit, SCF als russische Tarnorganisation anzusehen – ideologisch erfüllt sie diesen Zweck –, aber sie liefert auch fundierte, weitreichende Analysen. Darüber hinaus ist sie der perfekte Vorwand, um im eigenen Land einen amerikanischen Polizeistaat zu errichten und bürgerliche Freiheiten (z. B. die Meinungsfreiheit) abzubauen. Ein McCarthyismus des 21. Jahrhunderts.
Ehret ist zudem Dekan an der seltsamen American University of Moscow, die vom verstorbenen Edward Lozansky gegründet wurde und von der manche sagen, sie existiere gar nicht und sei eine Scheineinrichtung. Ich hatte Lozansky bereits 2019 interviewt, um seine Sicht auf den Neuen Kalten Krieg zu erfahren. Eine weitere interessante Tatsache ist, dass Ehret zu den ersten drei Gästen an meinem ersten Tag bei TNT Radio gehörte. Später erhielt er auch eine eigene Sendung bei TNT Radio.
Zurück zu Marcel: Ich habe herausgefunden, dass er nun AUCH einen ordentlichen Anteil an UK Column (UKC) besitzt!

Und dass Multipolaristen, die offenbar von TNT Radio geholt worden waren, wie Carl Zha, anschließend zu UKC wechselten. Auch Jeremy Nell (Jerm Warfare) wurde von TNT Radio zu UKC geholt.
Carl Zha ist jemand, der sich offen für die BRICS-Multipolarität sowie für die chinesische Technokratie eingesetzt hat. Hier wirbt er für „15-Minuten-Städte“.

David A. Hughes hat seine eigene Analyse zu Marcel und dieser Art von Einflussnahme veröffentlicht.
Darauf hat Jerm Warfare reagiert.
Jemand hat außerdem herausgefunden, dass Marcel versucht hatte, bei einigen Vertretern der antiglobalistischen Anarchistenszene Fuß zu fassen, beispielsweise bei Derrick Broze von „Conscious Resistance“. Marcel hatte für Derricks Dokumentarfilm gespendet, und Derrick bestätigte mir, dass er sich nicht daran erinnern könne, jemals Kontakt oder Gespräche mit Marcel gehabt zu haben.

Bin ich gerade noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen? Es ist schwer, eine eindeutige Schlussfolgerung zu ziehen, aber wo Rauch ist, ist auch Feuer. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es ein sichtbares Netzwerk von Multipolaristen gibt, das den (globalistischen) Multipolarismus vorantreibt und Unterstützung von verschiedenen Machtzentren erhält. Einige meiner Kollegen haben sich sogar gefragt, ob diese finanzielle und Online-Unterstützung nicht nur aus dem Osten kommt, sondern möglicherweise auch aus westlichen Machtzentren, denn schließlich handelt es sich um eine gemeinsame Initiative und Operation.
Eine seltsame Begegnung hatte ich mit einem Multipolaristen, der aus dem Nichts mit einer riesigen X-Followerzahl auftauchte und als Autor für verschiedene russische, chinesische und andere Medien der BRICS-Welt tätig ist: S.L. Kanthan, den ich Anfang 2024 interviewt hatte. Ein Großteil seiner Analyse in Bezug auf den westlichen Globalismus ist richtig, aber er vertritt die multipolare Linie der BRICS.
Anschließend hatte er mich zusammen mit einem anderen amerikanischen Exilanten in einen X-Space eingeladen. Mir fiel auf, dass er das Gespräch falsch darstellte und dabei stark den BRICS-Multipolaritäts-Aspekt in den Vordergrund stellte („Extreme Zensur in den USA – Chat mit ZWEI Amerikanern im Exil“), wobei er behauptete, ich sei gezwungen gewesen, aus Amerika zu fliehen, was nicht der Fall war. Ich bin einfach aus Fernweh im Ausland gelandet. Ich kann jederzeit nach Amerika zurückkehren, wenn ich möchte.
Seltsam während des Gesprächs war, dass ich anfing, die BRICS-Technokratie zu kritisieren, und er daraufhin so tat, als könne er mich nicht hören. Meine Internetverbindung war optimal und es gab keine Probleme mit meiner Ausrüstung. Der andere Gast und die Zuhörer konnten mich alle hören, außer Kanthan. Ich frage mich, ob er wirklich ein technisches Problem auf seiner Seite hatte oder nur vorgab, mich nicht zu hören, als eine Form der Zensur.
Dann gibt es noch all die Typen wie Scott Ritter, Doug MacGregor, Andrei Martyanov und Larry Johnson. Die meisten von ihnen habe ich interviewt. Manche behaupten, dass ein Großteil ihrer Analysen bisher unzutreffend war, aber dazu dient, das Narrativ der multipolaren Welt zu stützen.
♱ Rurik Christwalker ♱ vertritt eine gewagte These, wonach einige von ihnen Teil von US-amerikanischen Informationsoperationen mit unklaren Zielen seien. Vielleicht, um das globalistische Narrativ der Multipolarität im Allgemeinen zu fördern? Um das Schreckgespenst der Multipolarität zu erschaffen, um so eine stärkere Reaktion des militärisch-industriellen Komplexes und mehr Mittel für diesen zu rechtfertigen? Um erneut als Vorwand für die Einführung weiterer Zensurmaßnahmen zu dienen?
Aktive Maßnahmen und Einflussoperationen des Pentagons
Apropos Zensur und „aktive Maßnahmen“.
Um Mark Crispin Miller zu zitieren: „Sobald man anfängt, Menschen dazu zu ermutigen, kritisch über Themen nachzudenken, die vom Deep State als Tabu eingestuft wurden, wird man zu einer Art Unperson.“
Irgendwann in der Vergangenheit, etwa im Jahr 2023, begannen ein anonymes Konto namens „The A.C.E.R.B.I.C. Nerd“ und Dan Collen, ein kanadischer VICE-Journalist, der auch für eine von der kanadischen Regierung finanzierte NGO arbeitet, mich anzugreifen

Sie durchforsteten meine Interviews bei „Geopolitics & Empire“ und „TNT Radio“ und suchten sich gezielt Screenshots von Gästen heraus, die ihnen nicht gefielen, nämlich Multipolaristen wie Matthew Ehret. Was für ein Zufall!
Zunächst versuchten sie, mich als eine Art „neofaschistischen Nazi“ darzustellen, als rechtsextremen weißen Supremacisten.
Ich wehrte mich sofort.
Wie könnte ich ein Nazi sein, wo doch mein Großvater in einem Nazi-Konzentrationslager inhaftiert war?
Außerdem waren einige „Geopolitics & Empire“-Hörer so verärgert darüber, dass ich „den Juden nicht beim Namen nannte“, dass sie anfingen, mich „Jewpolitics & Empire“ zu nennen!
Der letzte Sargnagel war meine Erklärung, dass es mir schlichtweg unmöglich sei, das zu sein, als was sie mich verleumdeten: Welcher Neonazi zieht schon in das Dritte-Welt-Land Mexiko, heiratet eine Person mit dunkler Hautfarbe und wird buchstäblich zum Mexikaner? Hinzu kommt, dass ich ein „Untermensch“ (ein Slawe) bin. Fall abgeschlossen.
Sie versuchten auch, mich als russischen Agenten hinzustellen, weil ich Matthew Ehret sowie einige der LaRouche-Anhänger interviewt hatte. Nebenbei bemerkt glaube ich, dass die LaRouche-Bewegung mit der BRICS-Bewegung für multipolare Weltordnung verbunden ist. Die LaRouche-Anhänger haben einige interessante Analysen, doch letztlich weiche ich von ihnen ab, weil sie eine globalistische, supranationale multipolare Weltordnung fördern.
Schließlich, nachdem ich sie zurückgeschlagen hatte, hielten sie den Mund.
Und im Jahr 2024 kehrten sie zurück, als neues und verbessertes Netzwerk.

Im Juli 2024 veröffentlichte dieses neue Netzwerk einen Verleumdungsartikel über mich, der offen und unverhohlen voller Lügen und Verleumdungen war. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass es sich hierbei eindeutig um eine Operation des Sicherheitsapparats handelte.

Dies wurde weiter bestätigt, als im darauffolgenden Monat, im August 2024, eine Hausdurchsuchung bei Scott Ritter stattfand. Meine Damen und Herren, hier zeichnet sich ein Muster ab!

Und zu allem Überfluss war das Medienfiasko um „Tenet“ der letzte Sargnagel.

Dieses Netzwerk, das weiterhin wissentlich Lügen über mich verbreitet, wächst.

Und sie greifen ernsthafte Podcaster und Autoren an. So haben sie beispielsweise James Corbett und Riley Waggaman mit frei erfundenen Behauptungen angegriffen. Riley wurde aus Russland ausgewiesen, um Himmels willen. Sie machen ihrem Namen „Disinformation Governance Board“ jedoch alle Ehre.

Ich weiß nicht genau, was sie im Schilde führen, ich kann nur Vermutungen anstellen.
Sie scheinen ganz klar der Linie und der Darstellung des Pentagons zu folgen, das steht fest.
Außerdem scheinen sie zu versuchen, Verwirrung zu stiften und die wahren Wurzeln des Globalismus zu verschleiern, der, wie ich bereits erläutert habe, seinen Ursprung im Westen hat. Dieses Einflussnetzwerk des Pentagons behauptet, dass Peking und Moskau hinter dem Komplott für eine kommunistische globalistische Ein-Welt-Regierung (über Multipolarität) stecken.
Sie signalisieren eine neue Phase der Unterdrückung und haben mir sogar eine versteckte Drohung ausgesprochen. Möglicherweise leiten sie eine neue Welle von DHS-NATO-ähnlicher Zensur im Inland ein und versuchen damit effektiv, Gedanken und Sprache zu kontrollieren. Nennen wir es „Disinformation Governance Board 2.0“.

Im Folgenden finden Sie eine kurze Liste von Mitgliedern, die offenbar zu diesem Netzwerk gehören. Wenn Sie sich deren Konten ansehen, können Sie sich ein umfassenderes Bild machen, da sie sich gegenseitig reposten:
https://x.com/JamesAFulk (ehemals https://x.com/EyesofRepublic)


https://x.com/Restitutor_
https://x.com/onetallorfour
https://x.com/eyepatch_man
https://x.com/DefiyantlyFree
https://x.com/vctrcmrnlr
https://x.com/hl_shancken
https://x.com/barmiyeh3975
https://x.com/ReneeNal

Endeavor News hatte mich einmal um ein Interview gebeten, aber ich habe nicht geantwortet, da mir klar war, dass sie Teil dieses böswilligen Netzwerks waren. https://x.com/EndeavourNews.
Ich hatte zuvor Jeff Nyquist interviewt, weil ich dachte, dass an der Golitsyn-Theorie etwas dran sein könnte. Angesichts seiner Verbindung zu diesem Netzwerk komme ich zunehmend zu der Überzeugung, dass die Golitsyn-Theorie eine PSYOP des Pentagons war. Ich fand es seltsam, dass Nyquist, als ich ihn kurz vor der russischen Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 interviewte, wusste, dass die Invasion stattfinden würde; er sagte, sie würden ein oder zwei Wochen später einmarschieren, und genau das taten sie auch. https://x.com/JRNyquist
Seine Aktivitäten und Kommentare haben zugenommen, er hat sich die Haare gefärbt und moderiert eine Sendung bei „Candor Intelligence“ mit Sitz in Deutschland. https://x.com/Recentr3
Dann gibt es eine Reihe von Leuten, die ich als „Freunde“ betrachtete, die dieses Netzwerk teilen, das wissentlich Lügen über mich verbreitet hat.
Ich habe Trevor Loudon auf der Konferenz der American Freedom Alliance (AFA) 2023 getroffen und alle seine Bücher gekauft, wenn Sie sich das vorstellen können. Dann habe ich ihn bei TNT Radio interviewt. Er teilt diesen Beitrag. https://x.com/TrevorLoudon1.
Ich habe Stephen Coughlin ebenfalls auf der AFA getroffen, mit ihm gesprochen, seine Visitenkarte bekommen und ihn anschließend um ein Interview gebeten, aber nie eine Antwort erhalten. https://x.com/S_Coughlin_DC.
Ich bin (war?) ein großer Fan von Michael O’Fallon, musste jedoch zu meiner Bestürzung feststellen, dass er Beiträge dieses Netzwerks weiterverbreitet. https://x.com/SovMichael
Ebenso wie James Lindsay. https://x.com/ConceptualJames
Und in letzter Zeit teilt Courtenay Turner viel von diesem Netzwerk, das sowohl Lügen über mich verbreitet als auch mir gedroht hat. https://x.com/CourtenayTurner.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieses Netzwerk Teil einer Operation des Sicherheitsapparats ist.
Fazit
Diese „Patriot Games“ sind mittlerweile alle ziemlich langweilig und ermüdend geworden.
Besonders für mich, der ich für einen Hungerlohn arbeite. Seit ich vor 14 Jahren angefangen habe, Gespräche mit Leuten im Internet aufzuzeichnen, habe ich keinen Scheck von Vlad, Xi oder dem Pentagon gesehen. Alles, was ich gesehen habe, ist Verfolgung durch meine eigenen amerikanischen und europäischen Regierungen.
Und während das Ministerium für Wahrheit expandiert und polizeistaatliche Maßnahmen gegen Gedankenverbrechen eingeführt werden, wird diese unterbezahlte und undankbare Aufgabe mit der Zeit ehrlich gesagt immer unattraktiver.
Doch jedes Mal, wenn ich darüber nachdenke, das Handtuch zu werfen und in den Wald zu verschwinden, hält mich meine Neugier am Laufen.
Der Globalist H.G. Wells hatte Recht, als er sagte:
Unzählige Menschen … werden die Neue Weltordnung verabscheuen … und im Kampf dagegen ihr Leben lassen … wir müssen uns der Not einer ganzen Generation von Unzufriedenen bewusst sein.
Ursprünglich veröffentlicht unter Geopolitics & Empire.