Wer Geschichte aus „alternativen“ Medien lernen will, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen … (Leserzuschrift)
Eine Leserin meiner Webseite fragte mich gestern per E-Mail, ob ich es nicht übertreibe mit meinen Vorwürfen an das pseudo-alternative Desinformationskartell innerhalb der alternativen Medienlandschaft. Ob ich mir keine Sorgen mache, dass man mich dafür vielleicht verklagen könne wegen Verleumdung. Und ob ich meine Vorwürfe vielleicht noch weiter erhärten könne. Sie bezog sich dabei auf meinen Vorwurf gegenüber Thorsten Schulte und Oliver Janich, „antisemitische Schmierereien“ zu verbreiten, wie ich mich ausdrückte. Schulte hatte durch seine Werbung für eine Schrift, in der behauptet wird, der Jesuitenorden sei eine „Synagoge der Juden“, nicht gerade viele Zweifel zugelassen.
Ich kann Sie beruhigen: Nein, verklagen kann man mich dafür nicht. Ich schlafe tief und fest. Da mache ich mir keine Sorgen. Erstens, weil das „Zitierkartell“ überaus real ist, zweitens, weil dort permanent gelogen, gefälscht, manipuliert und desinformiert wird, und drittens, weil Janich eindeutig antisemitisches Gedankengut teilt. Falls Sie jedoch noch etwas Erhärtung brauchen, gerne. Schon der erste Satz ist klar und deutlich genug. „She worked for jews“ – „Sie arbeitete für Juden“. Also wirklich. Wie kann man nur für Juden arbeiten, Adolf:

Auch der Rest muss eigentlich nicht mehr kommentiert werden. Der Antisemit Janich:
„Er behauptet im Grunde, das Christentum sei erfunden worden, um das Judentum zu verbreiten. Und er hat Recht!“
Keine weiteren Fragen, Adolf.
„Aber das waren nicht die wahren Lehren Jesu Christi, die ich meinem Buch ausführlich darlege.“
Denn die „wahren“ Lehren Christi, die kennt Janich ganz genau! Ein Alleinstellungsmerkmal, sozusagen. In psychiatrischer Hinsicht. Ich glaube, das Wort, das ich suche, buchstabiert man so: G,r,ö,ß,e,n,w,a,h,n.
Vertrieben wird Janichs Buch „Das offene Geheimnis“, in dem der alternative Antisemit auf eine Fülle unseriöser Quellen verweist, im KOPP-Verlag. Dieser bewirbt das Mach- und Lachwerk wie folgt:
„Die These dieses Buches lautet: Jesus Christus starb nicht für unsere Sünden. Er wurde hingerichtet, weil er die Geheimnisse der Bruderschaft verraten wollte. Diese Geheimnisse wurden 2000 Jahre in die Zukunft geschickt. Sie sind in den Originaltexten der Bibel verborgen. Mithilfe moderner Wissenschaft können wir sie jetzt entschlüsseln. Dieses Buch enthält die Geheimnisse, mit denen die Menschheit die Bruderschaft des allsehenden Auges besiegen kann.“ (Link)
Ich frage mich, warum ich überhaupt noch weiterarbeite. Sinnlos. Einfach Janichs Buch lesen, die Geheimnisse der letzten 2000 Jahre vollständig entschlüsseln, die Bruderschaft des Allsehenden Auges besiegen und endlich problemfrei leben. Darauf einen Dujardin.
Und wo wir schon beim Das-hältst-Du-im-KOPP-net-aus-Verlag sind:

Verborgene Völker in den Tiefen der Meere. Ein Fall für Aquaman.