Juni 22, 2026

Buchauszug: Wie funktioniert das pseudo-alternative Lügenkartell und welcher Methoden bedient es sich?

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Kartell234

Als kleiner Vorgeschmack auf mein nächstes Buch, den dritten und letzten Teil der Trilogie zur Technokratie, ein kurzes Exzerpt über die Methodik des verlogenen „Zitierkartells“ in den deutschen Alternativmedien.


„Die wichtigsten Funktionalitäten eines ‚Zitierkartells‘ (‚MAM‘, ‚Mainstream Alternative Media‘) seien zur besseren Übersicht in Kurzform noch einmal zusammengefasst:

Wenn Du die Informationslandschaft der ‚Alternativen Medien‘ kontrollieren willst, brauchst du genug Gatekeeper, Limited Hangouts, Desinformanten usw. Ein einziger würde natürlich nicht genügen. Daher baust Du nach und nach mehrere solcher politischen Influencer und Agitatoren auf. Wichtig: Suggeriere hin und wieder durch Scheinangriffe auf sie, es handele sich um absolut glaubhafte, echte ‚Widerständler‘ bzw. ‚Oppositionelle‘. Es ist doch sehr amüsant – und auffällig -, dass diejenigen ‚alternativen‘ Journalisten, die in den letzten vier bis fünf Jahren behaupteten, ihre Banken hätten damit gedroht, ihnen die Konten zu kündigen, samt und sonders zum Kartell der kontrollierten Opposition gehörten (es handelt sich dabei um eine der beliebtesten Maschen: angebliche ‚Kontokündigung‘).
Diese schließt Du dann zu einer Gruppe bzw. einem ‚Kartell‘ zusammen, dessen Mitglieder sich stets nur gegenseitig erwähnen, fördern, zitieren, interviewen, Werbung für ihre Bücher machen etc. Alle anderen, echten und viel seriöser arbeitenden alternativen Quellen werden bewusst ignoriert bzw. totgeschwiegen – so wie das deutsche pseudo-alternative Zitierkartell es ja schon seit Jahren tut.
Dadurch suggerierst Du eine ‚Flächendeckung‘: Außer diesem Kartell gäbe es angeblich keine erwähnens- oder nennenswerten Quellen – was natürlich nicht stimmt. Doch hast Du erstmal genug nichtsahnende Medienkonsumenten, die dieser Strategie auf den Leim gingen, hinter diesen vermeintlichen ‚Meinungsführern‘ vereint (‚Folgen Sie mir‘-Effekt bzw. Massenformierungs- und Gefolgschaftskult, Aufmerksamkeitsbindung), hast Du dein Ziel erreicht. Und es zu erreichen, ist ein Kinderspiel, ein Klacks – was leider auch am Publikum liegt: ‚Der Bauer frisst nur das, was er kennt‘. Da sehr viele Menschen nunmal wie Paris Hiltons Chihuahua zum Hinterherdackeln neigen, funktioniert der ‚Follower‘-Kult ja auch nach wie vor wunderprächtig. Nur wenige machen sich noch die Mühe, selber tätig zu werden und nach Informationen zu suchen, weshalb sie höchstens noch ein gelangweiltes ‚Quelle?‘ zustande bringen. Das grundlegende Problem, das dabei zum Tragen kommt, hatte Bertrand Russell […] mit erschreckender Präzision beschrieben (‚… unfähig, anders zu denken, als es ihre Schulmeister wünschten.‘). Mit anderen Worten: Trainiere ihnen Eigeninitiative, ‚Selberdenken‘ usw. möglichst ab. Folgen Sie!
• Lasse deine Influencer und Agitatoren zumindest so viel unseriöses Zeug, Quatsch und Falschinformationen posten, dass Du damit deine Kontroll- und Zensurabsichten mühelos ‚legitimieren‘ kannst.
• Obendrein erreichst du damit einen überaus erwünschten Zusatzeffekt: Misstrauen und Zwietracht streuen. Je mehr gesteuerte Opposition, je mehr Blender, Bauernfänger, Desinformanten usw. es gibt, desto schwerer wird es vielen Menschen fallen, alternativen Medien noch zu trauen. Nicht umsonst argumentieren alle Mitglieder des Kartells stets und äußerst scheinheilig, wer sie kritisiert, wolle ‚die Szene spalten‘ oder sei eine Art ‚Nestbeschmutzer‘. Das ist nur logisch, da sie die (meistens viel bessere, klügere, kompetentere) Konkurrenz natürlich fürchten und ausschalten wollen – sie sollen ja als einzige ‚bekannteste‘ (Des)Informationsquellen und Narrativkontrolleure übrigbleiben.

Was ich soeben geschildert habe, ist nicht einfach meiner Phantasie entsprungen oder gar ‚paranoid‘ – falls Sie diesen Eindruck bekommen haben sollten. Die Kontrollbemühungen laufen bereits, und zwar global:

Die Globalen Grundsätze der Vereinten Nationen für Informationsintegrität definieren Falschinformationen als Bedrohung für »die Integrität des Informationsökosystems«. Die Leitlinien der UNESCO beschreiben Plattformen als »Ökosysteme von Falschinformationen«, die einer Steuerung bedürfen. Der Rahmen der WHO für das »Infodemie-Management« behandelt Informationsüberfluss als Risiko für die öffentliche Gesundheit. Gemäß dem Digital Services Act der EU müssen große Plattformen »systemische Risiken« wie Desinformation und Bedrohungen für demokratische Prozesse bewerten und mindern. Zu den Mechanismen gehören algorithmisches Downranking, Demonetarisierung, Kontosperrungen und Geldstrafen in Höhe von bis zu 6% des weltweiten Umsatzes. Finanzielles „De-Risking“ tritt ein, wenn Banken und Zahlungsabwickler Unternehmen, die als Informationsrisiken eingestuft werden, ihre Dienste verweigern. Im Informationsbereich zeigt sich dieselbe Logik in Vorschlägen wie der EU-Verordnung »Chat Control«, die Anbieter dazu verpflichten würde, private Kommunikationen auf verbotene Inhalte zu überprüfen, auch bei End-to-End-verschlüsselten Diensten. Formal zielt sie auf Material über Kindesmissbrauch ab, strukturell normalisiert sie jedoch die Massenüberprüfung privater Äußerungen als Voraussetzung für den Zugang zur digitalen Infrastruktur. Sobald diese Möglichkeit besteht, stellt sich nur noch die Frage, auf welche Risikokategorien die Scanner als Nächstes ausgerichtet werden.

Genau deshalb kommt die Verbreitung von grobem Unfug den Eliten nur zu gelegen – und deshalb ist es strenggenommen auch schon egal, ob manche Menschen sowas nur aus Unbedarftheit teilen und somit weiterverbreiten, oder einige gekaufte Desinformanten vorsätzlich unseriöse oder gar radikale/extremistische Inhalte oder Falschinformationen streuen.

Es gibt eine gute Faustregel, dies zu vermeiden: Indem man ganz einfach die Finger von Informationen läßt, deren Wahrheitsgehalt man nicht kennt und auch nicht beurteilen bzw. überprüfen kann. Ich durfte in den letzten Jahren immer wieder die Erfahrung machen, dass selbst der größte Stuss völlig gedankenlos und unkritisch weitergeleitet wird. Stattdessen sollte man immer darauf achten, ob für die aufgestellten Behauptungen auch solide Quellen angegeben werden, oder ob es nur bei unbelegtem Blabla bleibt. Wer stattdessen einfach alles für bare Münze nimmt, was veröffentlicht wird, spielt solchen Kontroll- und Zensurbemühungen auch noch in die Hände. Und gerade deshalb ist es auch so wichtig, dieses verlogene Kartell schonungslos bloßzustellen, seine Methoden aufzudecken und dagegen Widerstand zu leisten. Solchen Leuten die Meinungshoheit in den Alternativmedien zu überlassen, wäre fatal. Sie kennen ja sicher den Spruch ‚Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dumme ist‘.“


Soviel zum Buch. Um an dieser Stelle nochmal vor den größten Übeltätern und Lügenkartell-Mitgliedern zu warnen:

Stefan Magnet (pro AfD, pro Musk, pro Trump); Limited Hangout, Desinformant
Markus Haintz (pro-AfD, pro Musk); Gatekeeper, Desinformant. Hier nur ein kleines Beispiel für AfD-Werbung, die so leichtfüßig und grazil daherkommt, dagegen wirkt eine Ballerina auf Helium wie ein klumpfüßiger Elefantenbulle. Gratis dazu gibt’s ein aus dem Kontext gerissenes Foto (rechts), garniert mit Verleumdung („… lachen über den Tod des Papstes“). Das ist eben das „Niveau“ bei diesen Leuten:


NuoViso; Gatekeeper, Desinformanten, paktieren mit Magnet/AUF1
Kayvan Soufi-Siavash (pro-AfD); Gatekeeper, verschweigt bewusst wichtige Informationen, die ihm nicht passen; bornierter Ignorant, selbstvernarrter Wichtigtuer. „Kämpft“ für „Meinungsfreiheit“, sperrte früher auf Facebook aber Menschen fürs Kommentieren, deren Meinung ihm nicht passte. Paktiert seit Kurzem mit dem Limited Hangout und Desinformanten Stefan Magnet.
Oliver Janich (pro-AfD, pro Trump, pro Musk); einer der schlimmsten und skrupellosesten Trolle in den deutschen pseudo-Alternativmedien, Betrüger (verurteilt wegen Kursmanipulationen), Lügner, Desinformant
Oliver Flesch (pro-AfD, pro Trump, pro Musk); ehemaliger Bild-Redakteur, Gatekeeper, Herausgeber des „Deutschlandkurier“ (stets pro-AfD), Desinformant (kommt also wie Julian Reichelt, ehemals Bild-Chef, von Springer). Apropos Reichelt:

Man erkennt Amateure und lausige Propagandisten daran, dass sie IMMER das Narrativ wählen, das zu ihrer Ideologie passt. […] Von vorneherein muss aber klar sein, dass die Springer-Medien das »System« repräsentieren und in keinster Weise das Vertrauen der Bürger genießen dürfen. Selbst eine pragmatische Sicht wäre fatal. Wenn es außer der Springerpresse nur noch bedeutungslose konservative Medienoutlets gibt und jene auch keine eigene Identität haben, sondern irgendwelche Talking Points und Narrative kopieren, dann ist die konservative Bewegung ein Zombie, eine Abstell-Halde wo das Klientel geparkt wird und wo es keine Schwierigkeiten machen kann. […] Im Internet erhält Reichelt dementsprechend viel Zuspruch. Er habe gegen das linke System gekämpft, inklusive Coronamaßnahmen, und deshalb wäre er vom Willkür-System aus dem Job gedrängt worden. In Wirklichkeit fing die BILD nur die Unzufriedenheit der Bürger auf und ähnelte damit den amerikanischen fake-konservativen Medien wie FOX-News, Newsmax und OANN. […] Mathias Döpfner soll insgesamt eine Milliarde Euro besitzen. Er ist im Lenkungsausschuss der Bilderberg-Konferenzen, Mitglied des Aspen-Instituts. Am 12. Juni 2019 gab das Unternehmen Springer den Abschluss einer Vereinbarung mit der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft »Kohlberg Kravis Roberts & Co.« (KKR) bekannt. Im Management von KKR ist seit 2013 auch der ehemalige CIA-Direktor David H. Petraeus. […] t-online fand nun weitere Indizien für eine Kooperation des ehemaligen BILD-Chefredakteurs Julian Reichelt mit dem konservativen, CDU-nahen Milliardär Frank Gotthardt. […] Reichelts Masche ist, so zu tun als sei er die Stimme des Volkes […] »Achtung, Reichelt« ist nur ein weiteres Ablenkungsmanöver fürs Volk.

aus: „Springer, CIA, Döpfner, Reichelt: Das fake-konservative Empire“

Naomi Seibt (pro-AfD, pro Musk); künstlich aufgegebaute politische Influencerin und Agitatorin, Verdacht auf Förderung durch die Koch-Brüder in den USA, Gatekeeperin, Desinformantin
Thorsten Schulte (pro-AfD); Gatekeeper, verbreitet antisemitische Schmierereien:

Der Jesuitenorden als „Synagoge der Juden“. Das braucht man nicht mehr zu kommentieren. Da ist er wieder, der schon von den Nationalsozialisten bemühte Mythos von der „jüdischen Weltverschwörung“; Juden hätten quasi die halbe Weltgeschichte dominiert und/oder bewegten die Schalthebel der Macht. Es versteht sich von selbst, dass Schulte sich natürlich durch das übliche Blabla herauszureden versucht: Das Buch sei von mehreren Akademikern verfaßt worden. Und? Kann es unter Doktoren oder Professoren etwa keine Antisemiten geben? Doch das ist hier noch nicht mal der Punkt: Viel wichtiger ist die Frage, was das alles eigentlich mit der heutigen Situation zu tun haben soll. Schulte wirbt – ebenso wie NuoViso – obendrein für Janichs grottenschlechtes Machwerk „Das offene Geheimnis“. Kurz: Niveaudrückerei.

Obendrein handelte es sich übrigens um eine aus den USA orchestrierte Kampagne, die der Ablenkung diente: Wenn man über andere, viel wichtigere Zusammenhänge und Hintergründe nicht sprechen will, sucht man sich einen Sündenbock, auf den man den Blick der Öffentlichkeit zu fokussieren versucht und dem angeblich alles anzulasten sei. Diese Kampagne, die sich nicht zufällig ausschließlich auf Israel, den Zionismus und Juden konzentrierte, wurde vom Gatekeeper und Desinformanten Tucker Carlson unter fleißiger Mittäterschaft der Gatekeeperin, Desinformantin und „Einpeitscherin“ Candace Owens befeuert (deren Beiträge der Desinformant Janich regelmäßig teilt). In seinem letzten Buch behauptete Schulte im zweiten Kapitel übrigens, eine Gruppe von Juden hätte den zweiten Weltkrieg gewonnen. Der reinste Affenzirkus. Es tut mir leid, sie mit solchem Dreck konfrontieren zu müssen, nur zur Verdeutlichung des „Niveaus“:

Der „Israel-First-Jude“. Ein „regelrechter Dämon“. Die „Inkarnation des Satans“. Sachliche Kritik geht anders. Sowas ist einfach nur boshaft und perfide. In einer Zeit, in der mancherorts in Deutschland Juden schon wieder Angst haben müssen, auf die Straße zu gehen, sowas zu verbreiten und dadurch auch noch Öl aufs Feuer zu gießen, ist nicht nur unethisch, sondern eine verdammte Schweinerei.

Wie dem auch sei: Sollten Sie sich von diesem Kartell solide Informationen erhoffen, muss ich sie enttäuschen: Sie werden in die Irre geführt, belogen, desinformiert und getäuscht.

Und jetzt mache ich mir wieder Freunde: Zu glauben, es sei reiner Zufall und habe nichts zu bedeuten, dass alle der oben Genannten Dauerwerbung für die kontrollierte Oppositionspartei namens AfD machen, ist nicht nur idiotisch, sondern überschreitet die Grenze zur geistigen Behinderung. Und mit Journalismus, egal ob alternativ oder nicht, hat das schonmal gar nichts zu tun: Extrem einseitige Parteiwerbung fällt jedenfalls nicht in diese Berufsbeschreibung.

Das gilt natürlich auch für die nicht weniger penetrante Dauerpropaganda für den technokratischen Trojaner Donald Trump oder den Obertechnokraten Elon Musk. Magnet, Janich und Markus Haintz beispielsweise verbreiteten die Falschbehauptung, Musk habe Twitter („X“) quasi „befreit“. Um es also nochmal klarzustellen:

Musk behauptet, ein »Verfechter der freien Meinungsäußerung« zu sein, zensiert aber gleichzeitig Menschen auf X. Er erklärt, dass X eine Social-Media-Plattform ist, die zwar »Meinungsfreiheit, aber keine Reichweitenfreiheit bietet«. Wer einen X-Account hat, kann auf dieser Plattform sagen, was er will, aber wenn seine »Reichweite« durch den X-Algorithmus eingeschränkt wird, haben andere X-Nutzer keine Möglichkeit, es zu lesen oder zu hören.

Wie funktioniert diese Zensur? Um ein »Influencer« auf X zu werden, muss man entweder für dieses Privileg bezahlen oder vom X-Algorithmus genehmigt und aktiv gefördert werden. Das bedeutet, dass die Plattform für normale Menschen und kleinere unabhängige Journalisten eine Echokammer ist, es sei denn, X beschließt, ihre Beiträge zu fördern. Mit anderen Worten: X ist eine Maßnahme zur Kontrolle von Narrativen und eine Propaganda-Operation.

Elon Musk ist ein Auftragnehmer für Verteidigung und Nachrichtendienste für den militärisch-industriellen Komplex der USA. Er hat Milliarden von Dollar an Schulden aufgenommen, um eine Reihe gescheiterter Geschäftsvorhaben zu finanzieren. Musk hält den Weltrekord für den größten Verlust eines Privatvermögens, als er Tesla-Aktien abstieß, um den Twitter-Deal zu finanzieren. Angeblich einer der reichsten Menschen der Welt, hat sein Kauf von Twitter und sein Bestreben, das Unternehmen in X umzuwandeln, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema der freien Meinungsäußerung gelenkt. Doch Musk hat es offenbar mit der Absicht gekauft, Beiträge darauf zu zensieren.

Musk wurde von einer Clique von Globalisten […] finanziell unterstützt. In Zusammenarbeit mit Regierungen haben sie Musk über Wasser gehalten, wenn seine Unternehmen zu scheitern drohten – oft durch die Bereitstellung enormer Steuersubventionen für seine spekulativen Ideen.

aus: „Die Herstellung der extremen Rechten – Wer schüttelt das Glas?“

Ich könnte natürlich weitermachen … aber den Rest gibt’s ja bald im Buch.

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