September 24, 2021

Covid-Impfstoffe: Der „durchgesickerte“ Pfizer-Vertrag – Kit Knightly

Das geleakte Dokument ist beunruhigend, ohne bahnbrechend zu sein, und bestätigt vieles von dem, was wir bereits wussten. Aber ist es echt?

Quelle: Covid Vaccines: The “LEAKED” Pfizer Contract – OffGuardian

Ein angeblich durchgesickerter Impfstoffliefervertrag zwischen Pfizer und der albanischen Regierung hat in den letzten Tagen einige Schockwellen durch die sozialen Medien geschickt.

Er enthält keine wirklich bahnbrechenden Informationen, aber wenn er echt ist, bestätigt er sicherlich die schlimmsten Vermutungen, die viele von uns bezüglich die Bedingungen der Impfstofflieferverträge hegten.

Das Dokument wurde erstmals im Januar von dem unabhängigen albanischen Medienunternehmen Gogo.al veröffentlicht, erlangte aber vor drei Tagen in der Anglosphäre Bekanntheit, als der Twitter-Nutzer Ehden einen langen Thread veröffentlichte, in dem er den Inhalt aufschlüsselte. Sein Konto wurde inzwischen „eingeschränkt“ (das kennen wir alle), aber seinen Blog können Sie hier lesen.

Im Interesse einer offenen Diskussion und ohne die Echtheit des Dokuments zu bestätigen, stellen wir im Folgenden das gesamte Dokument vor. Wir empfehlen allen Interessierten, es herunterzuladen, nur für den Fall, dass es aus dem Netz verschwindet – wie es bei potenziell peinlichen Dokumenten oft der Fall ist.

Zum Öffnen und Herunterladen des pdfs auf den Screenshot klicken

Ist das Dokument also echt?

Das ist schwer zu sagen. Es wäre sicherlich nicht ungewöhnlich, wenn es sich um eine „Honigfalle“ handeln würde. Ein Dokument, das haarsträubende Behauptungen aufstellt, die von vielen alternativen Medien aufgegriffen werden, nur um dann entlarvt zu werden und all diejenigen zu diskreditieren, die darüber berichtet haben. So etwas kommt vor. Deshalb sollte man jedem „Leak“ immer mit äußerster Vorsicht begegnen.

Ein Argument für die Echtheit des Vertrags ist jedoch das Fehlen eines „großen bahnbrechenden Zugeständnisses“, das das Kennzeichen einer gefälschten undichten Stelle wäre.

Seit der Veröffentlichung durch Ehden sind weitere „Verträge“ durchgesickert, die ähnliche Formulierungen und Klauseln enthalten. Da aber auch diese nicht zu 100 % als echt erwiesen sind, wäre es falsch, sie zur gegenseitigen Bestätigung heranzuziehen.

Stärkere Beweise finden sich auf der Website des israelischen Gesundheitsministeriums, wo eine (stark geschwärzte) Kopie des „REAL-WORLD EPIDEMIOLOGICAL EVIDENCE COLLABORATION AGREEMENT“ mit Pfizer zu finden ist (wir haben davon ebenfalls eine Kopie heruntergeladen, für alle Fälle).

Diese beiden Dokumente weisen einige starke Ähnlichkeiten auf.

Unter „Definitionen“ zum Beispiel verwenden beide die gleichen wortwörtlichen Formulierungen für die Definitionen von „Produkt“ und „Partnerunternehmen“. Auch der Punkt „Geistiges Eigentum“ ist sehr ähnlich. Gleiches gilt für einen Großteil der Formulierungen unter „Laufzeit und Beendigung“.

Das ist ein Beweis dafür, dass das Dokument echt sein könnte … ODER es ist ein Beweis dafür, dass gute Quellen für die juristischen Musterverträge von Pfizer im Internet verfügbar sind, als nützliche Ressource für Fälscher. Auf beiden Arten würde ein Schuh draus.

Natürlich gibt es Indizien, die für die Echtheit des Dokuments sprechen. Die Tatsache, dass der Twitter-Account, auf dem es diskutiert wurde, fast sofort „eingeschränkt“ wurde, zum Beispiel. Die Tatsache, dass das Dokument seit fast sieben Monaten im Internet zu finden ist und nicht ein einziges offizielles Dementi von einer der beiden Parteien oder ein „Faktencheck“ von den berühmten „unabhängigen Faktencheckern“ vorliegt. Dies sind alles Punkte, die für die Studie sprechen.

Noch ist es schwer, sicher zu sein – wie auch immer. Aber nehmen wir einfach mal an, das Dokument sei echt ist. Was steht drin?

Bisher wurde viel über die schrecklichen finanziellen Bedingungen gesprochen, aber das ist bei staatlichen Verträgen mit Privatunternehmen keineswegs ungewöhnlich. Die Regierung stimmt schrecklichen Bedingungen für den Steuerzahler zu, während sie hier und da einen Rückzieher macht oder einen kuschelig-kumpeligen Job in der Zukunft akzeptiert. So funktioniert die Welt nun einmal.

Doch ernsthaft: Auf den zweiundfünfzig Seiten gibt es zwei wichtige Absätze, auf die man sich konzentrieren sollte.

Erstens, unter Abschnitt 5.5 „Vereinbarungen mit dem Käufer“ [unsere Hervorhebung]:

Der Käufer erkennt an, dass der Impfstoff und die mit dem Impfstoff zusammenhängenden Materialien sowie deren Komponenten und Bestandteile aufgrund der Notsituation der COVID-19-Pandemie schnell entwickelt werden und auch nach der Lieferung des Impfstoffs an den Käufer im Rahmen dieses Vertrags weiter untersucht werden. Der Käufer erkennt ferner an, dass die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs derzeit nicht bekannt sind und dass es nachteilige Wirkungen des Impfstoffs geben kann, die derzeit nicht bekannt sind. Ferner erkennt der Käufer an, dass das Produkt, soweit zutreffend, nicht in Serie hergestellt wird.

Dies ist logisch unwiderlegbar. Chemikalien, die seit weniger als einem Jahr existieren, haben per Definition unbekannte Langzeitwirkungen (wofür wir übrigens gestern von Twitter verbannt wurden).

Zweitens, unter Abschnitt 8.1 „Entschädigung durch den Käufer“ [wiederum unsere Hervorhebung]:

Der Käufer verpflichtet sich hiermit, Pfizer, BioNTech, sämtliche ihrer verbundenen Unternehmen, Auftragnehmer, Subunternehmer, Lizenzgeber, Lizenznehmer, Unterlizenznehmer, Vertriebshändler, Auftragsfertiger, Dienstleister, klinischen Studienforscher und Dritten, denen Pfizer oder BioNTech oder eines ihrer jeweiligen verbundenen Unternehmen aufgrund von Forschung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Vermarktung oder Verwendung des Impfstoffs direkt oder indirekt eine Entschädigung schuldig sein könnte, und sämtliche Führungskräfte, Vorstandsmitglieder, Mitarbeiter und sonstige Beauftragte und Vertreter sowie die jeweiligen Rechtsvorgänger, Rechtsnachfolger und Abtretungsempfänger aller vorstehend Genannten („Entschädigungsberechtigte“) freizustellen, zu bewahren und schadlos zu halten von und vor jeglichen Gerichtsverfahren, Ansprüchen, Klagen, Forderungen, Verlusten, Schadenersatzforderungen, Haftungsansprüchen, Abfindungen, Vertragsstrafen, Bußgeldern, Kosten und Auslagen (wozu unter anderem auch angemessene Anwaltshonorare und sonstige Kosten einer Ermittlung oder Rechtsstreitigkeit zählen), unabhängig davon, ob sie auf einer Haftung aus einem Vertrag oder unerlaubter Handlung, auf geistigem Eigentum oder einem sonstigen Konzept beruhen und ob sie rechtlich, gesetzlich, billigkeitsrechtlich oder anderweitig begründet sind (zusammen als „Verluste“ bezeichnet), welche sich aus, in Bezug auf oder infolge des Impfstoffs ergeben, wozu unter anderem jegliche(s/r) Entwicklungsstadium, Entwicklung, Untersuchung, Formulierung, Prüfung, klinische Prüfung, Herstellung, Kennzeichnung, Verpackung, Transport, Lagerung, Vertrieb, Vermarktung, Bewerbung, Verkauf, Kauf, Lizenzierung, Schenkung, Ausgabe, Verschreibung, Verabreichung, Bereitstellung oder Verwendung des Impfstoffs zählt.

Im Wesentlichen ist Pfizer vor jeglicher rechtlicher Haftung für den Fall geschützt, dass sein Impfstoff tatsächlich eine der oben genannten „derzeit nicht bekannten Nebenwirkungen“ hat. In einem späteren Absatz heißt es sogar, dass die Regierung für die Anwaltskosten von Pfizer aufkommen muss, falls das Unternehmen verklagt wird.

Und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass es sich dabei nur um eine albanische Angelegenheit handeln könnte. Wenn sie es in diesen Vertrag aufgenommen haben, haben sie es offensichtlich in jeden Vertrag aufgenommen. So ist beispielsweise bekannt, dass Pfizer in Südafrika staatliche Vermögenswerte als Sicherheit für seine Entschädigungszahlungen verlangte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass, wenn das Dokument echt ist, die Impfstoff-Vertriebsverträge von Pfizer:

  • zugeben, dass ihr Produkt möglicherweise nicht funktioniert.
  • zugeben, dass sie unbekannte schädliche Wirkungen haben könnten.
  • anerkennen, dass sie in einem solchen Fall wahrscheinlich verklagt werden.
  • einen Rechtsschutzes für ihre riesigen Gewinne sicherstellen.

Das wussten wir alles schon. Aber es ist immer gut, wenn man es schriftlich hat.

Vielen Dank an den Leser, der diese Geschichte über Telegram an uns weitergeleitet hat. Da unser Twitter-Konto derzeit „eingeschränkt“ ist, ist es wichtiger denn je, dass wir diese alternativen Kommunikationskanäle nutzen. Sie können unserem Telegram-Kanal hier folgen.

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