„Ich hab’s doch gesagt!“ – Der Iran-Krieg macht den Klimawandel zu einem „Notfall der nationalen Sicherheit“ – Kit Knightly
Quelle: “Called It!” – Iran War turning Climate Change into a “national security emergency” – OffGuardian
Anmerkung meinerseits: Überraschung! Es geschah – wieder einmal – das Erwartbare … doch abgesehen von diesem Vorhersehbaren – der sofortigen Nutzung, ja Ausschlachtung einer Krise („Never let a good crisis go to waste“) zur propagandistischen Untermauerung und politischen Beschleunigung bzw. Forcierung der UN-Agenda 2030, also der sog. „Nachhaltigkeits“-Agenda bzw. den „Zielen für nachhaltige Entwicklung“, unter die bekanntlich auch die „Klimapolitik“ fällt – dient der Irankrieg natürlich auch noch anderen Zielen. Wenn man sich nur lange genug mit der Methodologie dieser Eliten beschäftigt, wird man irgendwann unausweichlich feststellen, dass sie in solchen Fällen nicht nur eines, sondern gleich mehrere Ziele umsetzen wollen, auf gut Deutsch: Mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Im Falle des Krieges im Iran und der dadurch entstehenden – oder qua Mainstreampresse künstlich aufgebauschten – Folgen für die Weltwirtschaft wird man diese Gelegenheit selbstverständlich auch zum Umbau des Finanzsystems nutzen, so wie Prof. Favio Vighi es in seinem Artikel schilderte; und außerdem wird man solche technokratischen Kriege, zu denen auch der Krieg in der Ukraine und erst recht im Gaza-Streifen zählt, höchstwahrscheinlich zum Übergang vom Petrodollar-System zu einem Finanzsystem auf „Token“-Basis nutzen, also zur „Tokenisierung“ möglichst vieler, wenn nich gar aller Vermögenswerte auf die Blockchain – genau dasjenige „einheitliche Hauptbuch“ (Ledger), von dem die Technokratie bereits seit den 1930er Jahren spricht.
Letzten Monat, nur wenige Stunden nach dem Start der „Operation Epic Fury“, schrieb ich, dass dieser Krieg wieder auf den Klimawandel zurückkommen würde…
Darauf aufbauend wird mit ziemlicher Sicherheit das Narrativ rund um Klimawandel und erneuerbare Energien folgen, wonach der Ölpreis „zu schwankungsanfällig“ sei, unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen „Tod und Zerstörung verursache“ und der Klimawandel einen „internationalen Sicherheitsnotstand“ darstelle.
Es war, ohne übertriebene Bescheidenheit, eine ziemlich sichere Wette, doch die Presse verschwendete keine Zeit, um zu beweisen, dass ich damit richtig lag.
Und nun bekräftigt der Generalsekretär der Vereinten Nationen diesen Punkt:

Die Agenda zugunsten erneuerbarer Energien war sofort klar: Tausende von Menschen mit erschreckend wenig Originalität sagten: „In der Straße von Hormus stecken keine Solarmodule fest“ oder Variationen dieses Themas.
Wir bekamen Dutzende von Schlagzeilen, die den Krieg direkt auf Öl und unsere „Sucht“ nach fossilen Brennstoffen zurückführten. Komischerweise ist das, was 2003 noch Subtext war, 2026 nun offen ausgesprochen.
Aber es geht um mehr als nur die Förderung erneuerbarer Energien; die Agenda zielt darauf ab, den Krieg im Iran als „Klimakrieg“ zu definieren – einen Konflikt, der aufgrund unserer übermäßigen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und – etwas weit hergeholt – des zunehmend instabilen Klimas, das die Menschen in die Verzweiflung treibt, irgendwie unvermeidlich gewesen sei.
Und nachdem man festgestellt hat, dass der Klimawandel direkt für den Ausbruch von Kriegen verantwortlich ist, ist es nur ein kleiner Schritt, den „Klimawandel“ direkt mit der „nationalen Sicherheit“ zu verknüpfen.
Wie ich auf Twitter/X schrieb, ist dies viel mehr als nur Semantik. Genauso wie die Verknüpfung von „Klimawandel“ mit „Pandemien“ ihn zu einem Thema der öffentlichen Gesundheit macht, macht die Verknüpfung mit Krieg ihn zu einem Thema der nationalen Sicherheit. Die Propaganda der Wortassoziation und Definitionen hat legislative Auswirkungen.
So zwingt der Diskurs weiterhin diese Assoziation auf.
Das Weltwirtschaftsforum veröffentlichte vor einigen Tagen ein kurzes Video mit dem Titel „Wie der Klimawandel zu einem globalen Sicherheitsproblem wird“.
Greenpeace veröffentlicht Artikel, in denen argumentiert wird, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien „als Strategie für Sicherheit und Resilienz verstanden werden sollte“.
George Monbiot schreibt im Guardian: „Die beiden Notlagen – die politische und die ökologische – sind eins. Wir müssen uns mit derselben Dringlichkeit auf einen Anti-Kriegs-Kurs begeben, mit der sich Nationen traditionell auf einen Kriegs-Kurs begeben haben: ein Notfallprogramm, um fossile Brennstoffe aus unserem Leben zu verbannen.“
Die Notwendigkeit einer „Kriegsbereitschaft“, um die „Sicherheitsstrategie“ der dringenden Umstellung auf „grüne“ Energie durchzusetzen, würde dazu führen, dass riesige Summen an „Notfallmitteln“ aus öffentlichen in private Hände fließen.
An anderer Stelle veröffentlichen Wissenschaftler Artikel, in denen sie „Klimakriege“ vorhersagen, wobei sie den Klimawandel als „Kraftmultiplikator“ bezeichnen, der Wasserknappheit und Massenmigration vorantreibt. Diese Probleme könnten zu Gewaltausbrüchen führen; daher, so das Argument, löse der Klimawandel Kriege aus.
Australische Regierungsberichte brandmarken Klimadesinformation als „Bedrohung der nationalen Sicherheit“.
Wenn der Klimawandel ein Thema der nationalen Sicherheit ist, wird dann die „Leugnung“ des Klimawandels zu Aufruhr? Oder zu Hochverrat? Erfordert das eine strafrechtliche Ahndung? Vielleicht Zensur? Rationierung hat im Zweiten Weltkrieg funktioniert – wird sie auch im Klimakrieg funktionieren?
Letztendlich können Regierungen, sobald der Klimawandel eine Bedrohung für die nationale – oder internationale – Sicherheit darstellt, Notstandsbefugnisse geltend machen, um dagegen vorzugehen. Und das werden sie auch tun.