Mai 15, 2024

Tucker Carlson ruiniert Konservative – Recentr – Gezielter Aufbau eines pseudo-alternativen „Superstars“ im Versuch, die Deutungshoheit zurückzuerlangen – Narrativkontrolle pur

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Zunächst ein Zitat Alexander Beneschs aus dem Video. Es spricht mir so aus der Seele, daß ich es extra hervorhebe:

„Also wenn irgendein alternativer Influencer-Laberhans jetzt auf sie zukommt da draußen und Ihnen Carlson anpreist und dieses ganze Zeug, können Sie das alles in die Tonne kloppen. Das können Sie in einen Plastiksack stecken, zubinden, wegschmeißen.“

Im Video erfahren Sie mehr über Carlsons Hintergründe, die ich deshalb hier nicht zu wiederholen brauche.

Nur soviel:

Tucker Carlson ist ein Limited Hangout.

Das sagte nicht Benesch, aber das sage ich.

Er soll jetzt zu einem weiteren pseudo-alternativen „Superstar“ aufgebaut werden im Versuch, die Deutungshoheit in den „alternativen“ Medien möglichst zurück zu erlangen. Es geht hier um nichts weiter als Narrativkontrolle.

Seine „Entlassung“ – die durchaus echt war – sollte ihm nur noch mehr Zulauf verschaffen und seine Popularität mehren. Wie gesagt: Hören Sie im Video bitte genau zu, aus welchem machtelitären Umfeld Carlson stammt bzw. wie er von diesem unterstützt und gefördert wurde.

Wenn also nun die „üblichen Verdächtigen“ wie Oliver Janich, die besonders blonde Eva Hermann oder ein Stefan Magnet (AUF1) auf diesen Zug aufspringen, genügt es völlig, Beneschs Worte zu wiederholen:

„Also wenn irgendein alternativer Influencer-Laberhans jetzt auf sie zukommt da draußen und Ihnen Carlson anpreist und dieses ganze Zeug, können Sie das alles in die Tonne kloppen. Das können Sie in einen Plastiksack stecken, zubinden, wegschmeißen.

In den pseudo-alternativen Lügenmedien wird dann gerne schonmal Bullshit aufgetischt wie diese Dümmlichkeit hier:

Soso. Carlson hielt also eine Rede bei der „Heritage Foundation“. Die sich lautstark für „Präventivschläge“, also Angriffskriege aussprach und maßgeblich beteiligt war an der politischen bzw. propagandistischen Vorbereitung des Angriffskrieges auf den Irak.

Noch alternativer kann man ja nicht sein.

Fragen Sie einen Janich, der wie gesagt auf diesen Zug mit aufspringt, doch einfach mal: „Hast du nicht recherchiert oder lügst du bewußt?“

Ach ja, und auch Folgendes möchte ich der Leserschaft nicht vorenthalten. Es bedarf keinerlei Kommentars. Es spricht für sich selbst:

Keine weiteren Fragen.


Lesen Sie dazu bitte auch den Artikel „US-Sender Newsmax mit CIA-Verbindungen buhlt um Tucker Carlson“. Auszug:

„Carlsons Vater war Direktor des Propaganda-Geheimdienstes ‚Information Agency‘ und Direktor von dem Mediennetzwerk Voice of America, das mit dem US-Außenministerium und der CIA zusammenhing. 1979 heiratete Carlsons Vater die geschiedene Patricia Caroline Swanson, eine Nichte von Senator J. William Fulbright, der äußerst heikle Verbindungen hatte in der Oberschicht. […] Am 11. Januar 2010 starteten Carlson und Neil Patel (ein HedgeFund-Manager und ehemaliger Adjutant von Dick Cheney) eine politische Nachrichten-Website mit dem Titel The Daily Caller. Die Website wurde von dem konservativen Aktivisten Foster Friess finanziert, der viel Geld spendet an die Republican Party.“


Artikel-Update: Als ich schrieb, daß Tucker Carlson aus meiner Sicht ein Limited Hangout ist, meinte ich nicht, er müsse zwangsläufig ein bewußtes LH sein. Es ist selbstverständlich auch möglich, daß er das ist, was Iain Davis als „Deceived Influencer“ beschreiben würde, also ein „getäuschter Einflußnehmer“ – soll heißen, er operiert vielleicht auf einer „Need to Know“-Basis.

Fakt ist jedenfalls: Niemand kommt im Mainstream zu Lohn und Brot, der tatsächlich etwas Umwälzendes zu sagen hätte insofern, daß es den herrschenden Eliten Schaden zufügen könnte. Eine solche Annahme ist naiv, erst recht bei Sendern wie Fox News. Daß er nun ausgerechnet von „Newsmax“ umworben wird (siehe oben), ist nicht gerade vielversprechend.

Drittens und letztens: Es ist immer und ausnahmslos tausend Mal besser, Eigeninitative zu zeigen und sich selber zu informieren, als ständig irgendwelchen „Stars“ irgendeiner „Szene“ hinterher zu rennen und sich informieren zu lassen. Nicht vergessen: Es ist gerade dieser „Star“-Kult, der sehr gerne zum Zwecke der Aufmerksamkeitsbindung und des Massenmanagements eingesetzt wird.

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