November 28, 2022

In eigener Sache: Über die „Kollegialität“ mancher „alternativen“ Medienkanäle

Ich habe mir geraume Zeit überlegt, ob ich überhaupt Worte darüber verlieren soll. Und möchte nicht allzuviele machen, da es sich nicht lohnt. Sicherheitshalber sei wiederholt: Es geht mir um manche Kanäle, nicht alle.

Erst heute wieder fiel mir auf – wie schon in den Wochen zuvor – daß gewisse vorgeblich alternative Kanäle sich überaus gerne bei meinen deutschen Übersetzungen diverser Artikel bedienen, allerdings ohne dann auf die Übersetzung, also den entsprechenden Artikel auf meiner Webseite, zu verlinken. Sondern gleich auf den englischssprachigen Artikel auf der Quellenwebseite.

Was 1. unehrlich ist. Wenn ich einen Artikel übersetze, gebe ich immer und ausnahmslos die Quelle an und auch die Namen der entsprechenden Autorinnen und Autoren. Der Name steht hinter dem Titel des jeweiligen Artikels, also z.B. „Davos enthüllt Bausteine für „grünes“ Sozialkreditsystem – Kit Knightly„, „Barbara Marx Hubbard: Patin des Transhumanismus und der synthetischen Spiritualität – John Klyczek“ oder „Angst vor Affenpocken könnte gefährdete Unternehmen retten – Whitney Webb„. Ferner wird über dem Text natürlich immer ein Link zum Original-Artikel angegeben.

2. ist ein solches Verhalten widersinnig, um nicht zu sagen bescheuert: Wenn es doch schon eine deutsche Übersetzung des Artikels gibt, warum nicht gleich auf diese verlinken, sondern auf den englischssprachigen Ursprungsartikel? Schließlich kann ja nicht jeder Englisch flüssig lesen.

Mit anderen Worten: Gewisse Leute haben es sich offenbar zum Hobby gemacht, einfach meine deutsche Übersetzung (in Auszügen) zu übernehmen, dann aber auf den Ursprungsartikel zu verlinken statt (was für nicht wenige deutsche Leser sicher vorteilhafter wäre) gleich auf die ganze deutsche Übersetzung auf meiner Seite. Aus irgendeinem Grund, den ich wirklich nicht kenne, versuchen gewisse Herrschaften, eine Verlinkung auf meine Seite um jeden Preis zu vermeiden.

Gott behüte: Wo kämen wir auch hin, würden wir einem „Kollegen“ aus der „alternativen“ Szene unter die Arme greifen …

Was zum Glück gar nicht mehr nötig ist, da meine Seite mittlerweile genug Aufrufe hat.

Deshalb habe ich auch nichts dagegen, um das klarzustellen. Solche Leute können sich ruhig weiterhin einfach aus meinen Übersetzungen bedienen ohne Verlinkung. Kein Problem. Es wäre nur ganz nett, wenn solche „Kollegialitäts“-Heuchler einfach mal aufhören könnten, stets vollmundige Reden zu schwingen à la „Wir müssen als alternative Medienmacher zusammenstehen“, während sie manche „Kollegen“ völlig grundlos behandeln wie Aussätzige.

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