Juni 23, 2026
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Es wird mal wieder Zeit für ein herzliches Dankeschön an alle Spender. Danke für Ihre Unterstützung!

Ganz großer Dank auch nochmal an den Leser, der mich auf den weit herausragenden Blog „ESC“ aufmerksam machte. Und damit wäre ich beim Hinweis: In den letzten Tagen habe ich überwiegend Artikel dieses Substack-Blogs in deutscher Fassung präsentiert. Ganz einfach deshalb, weil die dort veröffentlichten Texte mit großem Abstand zu den besten gehören, die man derzeit im Internet findet. Ich habe bislang noch keine besseren gelesen, die durch solchen Kenntnisreichtum und historischen Tiefgang bestechen können, was das geistes- und ideengeschichtliche Substrat der modernen Technokratie betrifft und wie es heute mittels moderner Technologien Wirklichkeit werden soll. Abgesehen vielleicht von hervorstechenden Artikelreihen zur Digitalen ID und zur Blockchain von Corey Lynn oder den Analysen und Recherchen einer Webseite wie „Unlimited Hangout“.

Jedenfalls muss man Artikel wie „Kybernetik zweiter Ordnung“ und „Der verschwindende Karl Marx“ mit der Lupe suchen. Ich werde auch in Zukunft weiter solche exzellenten Quellen aufzuspüren versuchen, da ich Lesern meiner Seite natürlich die bestmöglichen Informationen bieten möchte. Der Blick ins Ausland ist dabei unvermeidlich, denn Deutschland bzw. die „alternative“ Szene hierzulande kann man leider größtenteils vergessen: Es wimmelt, wie ich schon öfter erläutert hatte, vor Gatekeepern, Limited Hangouts und Desinformanten aller Coleur. Wirklich zuverlässige und seriöse Quellen, die profunde Informationen liefern, sind hier so gut wie ausgestorben. Das ist zwar keine schöne Erkenntnis und manchen Lesern wird sie nicht schmecken, aber man kommt an ihr nunmal nicht vorbei: Mittlerweile sind 95% der „bekanntesten“ (genauer: künstlich bekannt gemachten) Namen gesteuert.

In meinem nächsten Buch, dem dritten und letzten Band der Trilogie zur Technokratie, werde ich u.a. das „Zitierkartell“ innerhalb der deutschen Alternativmedien fachgerecht auseinandernehmen – von Oliver Janich über Thorsten Schulte, Markus Haintz und Jürgen Elsässer bis zum Limited Hangout Stefan Magnet (um nur einige der „wichtigsten“ Propagandatrommler zu nennen) – selbstverständlich inklusive zahlreicher Screenshots als Beweismaterial. Das war überfällig. Diese Leute führen sich auf, als hätten sie hier die Deutungshoheit. Sie verbreiten Falschbehauptungen bis hin zu offenen Lügen, und so darf es nicht weitergehen. Zumal sämtliche der Vorgenannten natürlich Dauerwerbung für die kontrollierte Oppositionspartei namens AfD machen. Die Konsumenten dieser pseudo-alternativen Medien werden in die Irre geführt.

Ein Magnet beispielsweise versucht immer noch, seinen Mitmenschen eine äußerst dubiose Kreatur wie Martin Sellner anzudrehen:

Nur nochmal zur Erinnerung, wer da angeblich „prominent“ sein soll:

Sellner mag erklärt haben, seine Nazi-Vergangenheit und [Gottfried] Küssel hinter sich gelassen zu haben. Und es habe keine Bedeutung mehr, dass er mal Hakenkreuz-Aufkleber bei einer Synagoge angebracht hat. Und wir sollen das alle einfach so glauben. Sellner hat anscheinend ein dermaßen schlechtes Gedächtnis, dass er vergessen hat, dass ein Informant die Küssel-Gruppe sprengte und Figuren aus diesem Umfeld sogar vom amerikanischen FBI ins Visier genommen wurden. Küssel wurde für seine Organisation „Volkstreue außerparlamentarische Opposition (VAPO)“ wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verurteilt. Ein bekannter Forscher vermutet, dass Sellner zu dem Umfeld von alpen-donau.info gehörte, einer rechtsradikalen Webseite, hinter der auch Küssel vermutet wurde. Bewiesen ist das nicht, aber wir erkennen zumindest Sellners höchst unvorsichtiges Verhalten. Hätte er rein theoretisch eine signifikante Rolle gespielt bei der Seite, wäre es hypothetisch ein Leichtes gewesen, ihn zur Zusammenarbeit mit den Behörden zu motivieren. Ist Sellner nach diesem Fiasko vorsichtiger und professioneller geworden? Nein. Im Gegenteil. Jetzt meint Sellner, eine Führungsposition in der rechten Szene verdient zu haben und seine Gruppe macht mit ein paar äußerst gruseligen Russen herum und setzt sich ein für »Eurasien«.

aus: „Martin Sellner versteht nicht, wie Geheimdienste funktionieren (oder er kommuniziert es nicht)“

Solange solche Typen hier als „alternativ“ präsentiert werden, werde ich dagegen kämpfen. Ende der Durchsage. Und Sie können getrost davon ausgehen, dass bei AUF1 mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit die Nachrichten- und Geheimdienste ihre Finger im Spiel haben.

Ich tue das nicht aus Lust am Streit, weil ich mich auf einem persönlichen „Kreuzzug“ befände oder um des „Anschwärzens“ willen. Sondern weil es, ironisch genug, gerade diese Bauernfänger sind, die sich unentwegt über Zensur und die politischen Versuche beschweren, mehr Kontrolle über Online-Medien zu erlangen – für die sie durch ihr eigenes Verhalten die größte Steilvorlage und tonnenweise Munition liefern. Rein zufällig, versteht sich …

Nicht umsonst laufen die Bemühungen zur Eindämmung der „Infodemie“ bereits, und zwar global:

Die Globalen Grundsätze der Vereinten Nationen für Informationsintegrität definieren Falschinformationen als Bedrohung für »die Integrität des Informationsökosystems«. Die Leitlinien der UNESCO beschreiben Plattformen als »Ökosysteme von Falschinformationen«, die einer Steuerung bedürfen. Der Rahmen der WHO für das »Infodemie-Management« behandelt Informationsüberfluss als Risiko für die öffentliche Gesundheit. Gemäß dem Digital Services Act der EU müssen große Plattformen »systemische Risiken« wie Desinformation und Bedrohungen für demokratische Prozesse bewerten und mindern. Zu den Mechanismen gehören algorithmisches Downranking, Demonetarisierung, Kontosperrungen und Geldstrafen in Höhe von bis zu 6% des weltweiten Umsatzes. Finanzielles „De-Risking“ tritt ein, wenn Banken und Zahlungsabwickler Unternehmen, die als Informationsrisiken eingestuft werden, ihre Dienste verweigern. Im Informationsbereich zeigt sich dieselbe Logik in Vorschlägen wie der EU-Verordnung »Chat Control«, die Anbieter dazu verpflichten würde, private Kommunikationen auf verbotene Inhalte zu überprüfen, auch bei End-to-End-verschlüsselten Diensten. Formal zielt sie auf Material über Kindesmissbrauch ab, strukturell normalisiert sie jedoch die Massenüberprüfung privater Äußerungen als Voraussetzung für den Zugang zur digitalen Infrastruktur. Sobald diese Möglichkeit besteht, stellt sich nur noch die Frage, auf welche Risikokategorien die Scanner als Nächstes ausgerichtet werden.

aus: ESC, „Es sind die Zentralbanken, Dummkopf!“

Könnte es etwa sein, dass diverse Maulwürfe durch ihre ständigen Desinformationen diesen Bestrebungen sogar zuarbeiten? Natürlich nicht. Und könnte es sein, dass dieses Kartell – oder wie Iain Davis es nennt, „MAM“ (Mainstream Alternative Media), der „Neue Mainstream“ im Internet – nicht ganz ohne Hintergedanken die Narrativkontrolle über Online-Medien anstrebt, um echte Opposition dadurch möglichst effektiv zu neutralisieren, sie ins Leere laufen zu lassen? Wo denken Sie hin. Sowas würden Geheimdienste doch nie tun. Es wäre eine Verschwörungstheorie …

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