September 21, 2021

Weiter im Drehbuch: Geplante Energieverteuerung läuft

„Die Grünen fordern, dass die CO₂-Abgaben für Sprit nochmals um 16 Cent steigen. Doch wann müssen die ersten Deutschen das Auto stehen lassen? Wird Strom wirklich günstiger? Bewirken die Ökoabgaben etwas? Und wie sozial ungerecht wird das alles? WELT beantwortet die wichtigsten Fragen.“

Quelle: Sprit, Strom, Öl – wie lange wir uns Energie noch leisten können – WELT

Mal wieder einer dieser Artikel, die ich zum Glück nicht ausführlich zu kommentieren brauche, da ich mich bereits oft genug dazu ausgelassen hatte. Daher genügt ein einziges Zitat in aller Kürze:

„Unterdessen hatten die trilateralistischen Vollzugspolitiker von Tokio über Wien und Bonn bis London längst ihre entsprechenden Verhaltensmaßregeln und Empfehlungen für den Gebrauch eventueller Ölkrisen erhalten. So heißt es im 17. Task Force Report der ‚Trilateral Commission‘ aus dem Jahre 1978 unter dem vielsagenden Titel ENERGY-MANAGING: THE TRANSITION:

[…] es ist angemessen, wenn die trilateralen Länder verschiedene Mechanismen zur Erhöhung der Preise in Betracht ziehen würden. Wir empfehlen dringendst jeder trilateralen Regierung, ihre Steuerstrukturen zu überprüfen und spezifische Energiesteuern einzuführen […] […] es steht außer Zweifel, daß für die internationalen Ziele in den künftigen Jahren immer mehr Geld benötigt werden wird‘.

aus: E.R. Carmin, „Das Schwarze Reich“, S. 382

Deutschland gehört – wie dem Zitat zu entnehmen ist – auch zu den „trilateralen Ländern“. Mithin ist es unerheblich, daß diese Empfehlungen für „den Gebrauch von Ölkrisen“ ausgesprochen wurden, da die „Postindustrielle Nullwachstumsagenda“ sich nicht nur auf solche möglichen Krisen beschränkt, sondern einer Deindustrialisierungsagenda folgt, die heuer unter „Großer Reset“, „Building Back Better“ oder dem „Neuen Normal“ firmiert. Ich empfehle Lesern einen Blick auf die sogenannte „German Faction“ der Trilateralen Kommission mit Sitz im Allianz-Gebäude. Schauen Sie sich einfach an, wieviele deutsche Politiker – und zwar quer durch das gesamte Parteien-„Spektrum“, falls man das so nennen kann – Mitglied dieser Organisation waren und sind. Genügt völlig.

Joe Kaeser (Josef Käser) z.B. ist dort auch Mitglied. Kein Wunder also, daß er – einem Bericht der „Süddeutschen“ zufolge – für Annalena Baerbock plädiert … ja, genau diese Annalena. Die zur Gruppe der vom Weltwirtschaftsforum zu „Young Leaders“ gekürten Politiker gehört. Runs in the family.

Sie erinnere ihn an Merkel. Spitze. Also das politische Elend einfach auf Dauerschleife stellen? „Wahnsinn“, soll Einstein einmal gesagt haben, „ist es, immer dasselbe zu tun, aber andere Ergebnisse zu erwarten“. Mahlzeit.

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